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  • Beleuchtung im Atelier

  • tireB Beleuchtung im Atelier
    Da ich gerade dabei bin, mir ein Zimmer als Atelier einzurichten, bin ich auf der Suche nach der richtigen Lichtquelle, um bei optimaler Beleuchtung arbeiten zu können.
    Hat jemand einen Tip für mich, welche Lampe gutes und angenehmes Licht erzeugt (so dass die Bilder beleuchtet werden, ohne dass Schatten entstehen)?

    Grüße, B.
  • lehrA
    Na ja, Tageslichtlampen halt... Alles Andere verfälscht die Farben. Ich bevorzuge Lampen, deren Spektrum dem des Sonnenlichts möglichst exakt entspricht. Das, was ich über meinem Schreibtisch habe, war eigentlich für Lichttherapie gedacht *g* zum Malen ist es aber auch super.

    Aber was genau meinst du mit Schatten? Gegenstände werfen Schatten, wenn man sie ins Licht hält, daran ändert die Sorte der Lampe nichts. Eventuell mehrere Lampen an verschiedenen Orten des Raumes, damit die Beleuchtung von allen Seiten gleichmäßig ist? Eine Lampe, in deren Licht Gegenstände keine Schatten werfen, wäre physikalisch gesehen eine interessante Erfindung.
  • Kris
    Kris
    Licht ohne Schatten wäre in der Tat ne sehr interessante Erfindung.. ;)

    Wenig oder sehr weiche Schatten erreicht man am besten über eine sehr große Lichtstreuung, in Museen über abgehängte Decken (hinter denen sich die Lichtquelle/Leuchte befindet) und bei den Fotografen über sogenannte Streuschirme.
    Lichtfarbe und Stärke nach Geschmack, Tageslichtlampen sind oft blau-lastig, Arbeitsplatzbeleuchtung ist da etwas neutraler.

    Cheers
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  • lehrA
    Das mit der abgehängten Decke ist eine schöne Idee. XD Da ich meine Bilder regelmäßig flach auf dem Tisch liegen habe, hatte ich noch nie ein Schattenproblem, aber sollte ich mir irgendwann doch mal eine Staffelei o.Ä. zulegen, könnte das nützlich sein.

    "blaulastig" bei Tageslichtlampen kann ich aber nicht bestätigen - zumindest nicht bei dem Exemplar, das ich habe. Das sieht wunderbar nach Sonnenlicht aus.
  • tireB
    vielen dank schonmal für die ersten bemerkungen. meine notiz zum schatten war wohl etwas zu kurz und unverständlich ausgedrückt. ich meine damit, dass das bild gleichmäßig beleuchtet sein soll und kein schatten von mir auf das bild fällt, wenn ich davor stehe und daran male. das hängt natürlich auch davon ab, wo die lampe platziert ist, aber ich könnte mir eben auch vorstellen, dass dies ebenfalls von der art der lichtquelle abhängt.
  • lehrA
    Ah... Ich gehe mal davon aus, dass du eine Staffelei nutzt... Dann ist es natürlich so, dass, wenn das Licht direkt das Bild beleuchtet, du genau zwischen Lichtquelle und Bild stündest. Nachteilig.
    Wären seitlich neben der Staffelei platzierte Stehlampen eine Option für dich oder soll es unbedingt ausschließlich Deckenbeleuchtung sein? Ich glaube aber, dass du so oder so mehrere Lampen installieren werden musst - eine einzelne punktförmige Lichtquelle kommt wegen der Schatten nicht in Frage, und wenn du sie abhängst, würde eine einzelne Lampe vermutlich zwar weniger harte Schatten, aber dafür auch weniger (zu wenig) Licht liefern... Mh.
    Wie sieht es in dem Raum denn mit Fenstern aus?
  • Kris
    Kris
    Hey,
    Sonnenlicht an sich sieht ja je nach Tageszeit und Lichtbrechung (Luftfeuchtigkeit usw) unterschiedlich aus. Im Baumarkt verkaufen sie sogen. Tageslichtlampen, Neonröhren die etwas "wärmeres" Licht geben. Da Tageslichtlampen sich durch einen höheren UV-Anteil auszeichnen, sind sie eigentlich etwas bläulicher. Einfach mal ausprobieren, wie die Farben aussehen.
    Abgehängte Decke lässt sich auch einfach mit einem weißen oder angeschliffenen Acryl-Glas oder gespanntem weißen Tuch umsetzen. wenn man genug Deckenhöhe hat, sicher ne gute Sache.
    seeya
  • RambaZammba
    Das Beste ist idR die "Indirekte Beleuchtung"!

    - dh viele "Strahler", die die (weissen!) Wände/Decke anleuchten.

    Mindestanforderung 2 "Deckenfluter" 300 Watt,
    mehr ist hier aber meist mehr (=besser),
    müssen nicht alle voll aufgedreht sein,
    die Verteilung im Raum ist wichtig...

    Taglichtqualität ist nicht unbedingt notwendig.
  • adio_eh
    Das Beste ist idR die "Indirekte Beleuchtung"!

    - dh viele "Strahler", die die (weissen!) Wände/Decke anleuchten.

    Mindestanforderung 2 "Deckenfluter" 300 Watt,
    mehr ist hier aber meist mehr (=besser),
    müssen nicht alle voll aufgedreht sein,
    die Verteilung im Raum ist wichtig...

    Taglichtqualität ist nicht unbedingt notwendig.


    ------------------------------------------

    da sparst du auch gleich die heizung...
    bei der lösung ist es halt schade, dass man im sommer keine braucht.
    :-)

    http://www.energie-bewusstsein.de/index.php?page=thema_strom_beleuchtung&p2=leuchtmittel_vergleichstabelle

    bin mit gut platzierten tageslichtröhren mit vorschaltgeräten
    stromkostenmäßig bereits längst über die anschaffungskosten hinweg
    und mit dem komfort beim malen (beurteilung der farbtöne, flimmerfreiheit)
    mehr als zufrieden.
  • RambaZammba
    sehr informativer link!

    Sicherlich, der Professionalität sind "nach oben" kaum Grenzen gesetzt.
    Vor der Digizeit habe ich auch viele Fotos mit Taglichtanlage gemacht.
    Bei der Malerei sollte man vielleicht bedenken, dass die zukünftigen Betrachter das Bild meist unter den selben Bedingungen sehen wie der Erschaffer, wenn dieser NICHT "professionelle" (Tag-)Lichtquellen hat.
    Und einige Stunden ist ja auch Sonnenlicht täglich...
    Der reale Bedarf für Tageslich ist nicht sehr gross, nur für manche Arbeiten wichtig.

    Bei einer Festinstallation sollte man vielleicht auch bedenken,
    dass (selbst die kleinste Leitung, Lampe etc!) in BRD nur ein Meisterbetrieb installieren darf.
    Sonst kann einem das noch in 20 Jahren Ärger machen,
    falls zB irgendwann ein Brand entsteht, selbst wenn keine eigene Schuld...

    Das Wichtige ist, wie gesagt, die "Indirekte Beleuchtung".
    So sind zB die Natur und andere Objekte am besten bei Wolkenhimmel späten Mittag zu fotografieren.
  • Jürgen Stieler
    Jürgen Stieler
    In der Bauphase unseres Hauses habe ich mir im Werkzeughandel eine Arbeitsleuchte besorgt, die eine gebogene 36-Watt-Röhre auf einer gefalteten Alu-Reflexionsfläche (so etwa 35-40 cm im Quadrat)hat und damit ein schönes weiches, aber verdammt helles Licht liefert. An einen Küchenschrank gehängt, kann ich damit prima auf dem Küchentisch malen.

    Bei den Energiesparlampen gibt es auch gute mit Tageslichtcharakter. Da sie nicht heiß werden, können sie auch gut in die Papierleuchten von IKEA geschraubt werden, die ebenfalls für weiches Licht sorgen. Im Fachhandel für Fotozubehör bekommst du Tageslicht-Energiesparlampen mit hoher Leistung, die haben so spiralförmige Leuchtwendel. Mit nicht ganz so hoher Leistung, aber wesentlich billiger, gibt es sie bei pearl.

    Es macht überhaupt nichts, mehr als eine Lichtquelle zu benutzen, und von den Leuchten, die oben an die Staffelei geklemmt werden, halte ich überhaupt nichts. Für grafische Zwecke schon, aber nicht für die Malerei.

    Gruß - J.
  • madame specht
    madame specht
    energiespar-tageslichtlampen, vollspektrum-licht, 4 stück zu insgesamt 90 watt, ergibt eine leistung von ca. 500 watt.
    die einzelnen lampen kosten zwar ca. 22,- € pro stück (online bestellt), das licht ist wirklich wie tageslicht, bin voll zufrieden
    Signature
  • leknuK-neguE
    nun, goya hat sich kerzen an den hut gesteckt, um im dunkeln weitermalen zu können
    heutzutage gibt es im fachhandel tageslichtleuchten die du oben an die staffelei schrauben kannst.
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