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  • Sollten wir nicht mal einen Wettbewerb ausschreiben innerhalb des KN?

  • nroK Sollten wir nicht mal einen Wettbewerb ausschreiben innerhalb des KN?
    Bei Saatchi gibt es den SHOWDOWN, Ich stehe solchen Veranstaltungen selbst sehr kritisch gegenüber, wahrscheinlich wird man die Künstler nicht von den Scharlatanen auf diese Weise trennen können. Dennoch ist es interessant und gerade für jene, die mit dem Herz arbeiten, auch nicht wirklich ein Problem.
    Wenn jeder Teilnehmer 10 Euro für den Sieger geben würde, wäre das Ansporn genug, daß jeder in sein Nähkästchen greift und daraus sein Bestes und Geheimstes hervorholt?
    Mich möchte das durchaus beflügeln!
    Ich denke nicht, daß ich den Preis dafür einheimsen könnte, dafür hab ich zu wenig Zuspruch, aber die Aussicht alleine, die Meßlatte zu spüren, das würde mich schon beflügeln.
    Gegen Kritik bin ich nahezu unempfindlich, da ich mich in der glücklichen Lage befinde, die Dinge mir interessant und spannend zu machen, wie es durch keinen Widerspruch je geschehen könnte.
    Die Frage ist doch lediglich, wessen Themas wir uns annehmen wollen. Ich bin zu allem bereit!
    Mein Vorschlag wäre `Tragik und Melodik`, jeder müßte darunter was finden, aber natürlich wäre ich auch dankbar für jeden Vorschlag, denn letztlich fühle ich mich jedem gewachsen.
  • rethgifelyts
    lenk nicht vom thema ab korni, in dem du schnell ein anderes fabrizierst!
  • nroK
    Würde mir niemals einfallen, meine Liebe. Außerdem habe ich fast zeutgleich in beiden threads gepostet, was allein schon Deine Überlegung widerlegen möchtet, außerdem ist mir der andere thread gar nicht peinlich. waum auch? Ich stehe zu jedem Wort, das ich niedergeschrieben habe.
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  • rethgifelyts
    ach schätzchen, falls du gerade in den wechseljahren steckst, glaub mir, das geht vorbei!
  • nroK
    Hab gerade diese Woche meinen Fünfzigsten begangen, ohne Feier natürlich, wie ich es seit Jahren schon halte mit Geburtstagen. Der Bürgermeister meiner Stadt hat sogar einen Gruß gesandt. Blödsinn. Jeder Tag ist wie der andere. Wenn meine Hormone mal wirklich nachlassen sollten, werde ich Dich explizit informieren. Bis dahin ist es so, daß sich meine Hose immer noch hebt angesichts eines schönen Weibes mit schönem Hinterteil und süßen Brüsten. Vielleicht wäre ich sogar glücklicher, wenn ich darauf nicht mehr abfahren würde. Wir sind aber nicht Herr im eigenen Haus!
  • abue
    - na dann junger spund, komm erstmal in das alter in dem er nur noch aus zwei gründen steht; vor dreck und vor kälte...durch dieses tal musst du erst noch gehen, denn durch täler muss wer auf berge will...
  • rethgifelyts
    alder, wenn ich jemals überhaupt so alt werde wie du, lasse ich die korken aber laut knallen, sage ich dir! aber wenn dir die hose kneift, was machste dann samstag abend noch hier? gibt es in deiner kleinstadt, wo der bürgermeister einem höchstpersönlich zum geburtstag gratuliert, keenen ordentlichen schuppen, mit ordentlichen weibern, wo du auf deine alten tage ordentlich die sau rauslassen kannst?
  • rethgifelyts
    - na dann junger spund, komm erstmal in das alter in dem er nur noch aus zwei gründen steht; vor dreck und vor kälte...durch dieses tal musst du erst noch gehen, denn durch täler muss wer auf berge will...


    shit, so alt möchte ich definitiv nicht werden!
  • abue
    - jaja altern ist ein ungute gewohnheit und alle zelebrieren sie...am besten ich gehe jetzt eine rauchen...guts nächtle... :)
  • abArt
    abArt
    anscheinend ist es hier nachwievor schwer, eine normale frage oder anregung zu schreiben, ohne dass es von pubertierendem seich ersäuft wird
    Signature
  • rethgifelyts
    abi, du schon wieder! du gönnst aber einem gar keinen spass!
  • nroK
    Ihr Lieben, so alt werdet ihr alle mal, es mag für Euch noch in weiter Ferne liegen. Seltsamerweise fühle ich mich gar nicht nach Fünfzig, eigentlich bin ich noch immer sechzehn oder siebzehn, allerdings fühle ich mich auch völlig abgeklärt und zuversichtlich. Eigentlich habe ich mich niemals gewißer gefühlt als in dieser Zeit, die Jahreszahl spielt dabei überhaupt keine Rolle, es wäre vielleicht anders, wenn ich mich als Mann beeinträchtigt fühlen würde, aber ein hübsches Frauengesicht, ein schöner Arsch und eine gespannte Brust mögen mich noch immer entzücken und unterwerfen.
    Insofern ist mir die Jahreszahl recht egal, außerdem rauche ich bereits seit über dreißig Jahren exzessiv, huste mich aber nicht zu Tode und mag auch noch manch jüngerem davonlaufen. Vielleicht sind`s glückliche Gene. Vielleicht ist es auch der Geist, der den Körper beflügelt.
    Helmut Kohl, obwohl so fett, wie das Auge reicht, ist dieser Woche schon achtzig geworden. Vielleicht übertrumpfe ich ihn sogar noch. Picasso wurde neunzig, und hat gearbeitet beinahe bis zu seinem letzten Tag. Ich kann mir für mich nichts anderes vorstellen, am liebsten möchte ich an meinem letzten Tag noch gewiß aufstehen und ein Bild malen, danach mag mich der Tod ruhig heimsuchen oder heimholen. Ich hab mich noch niemals fruchtbarer gefühlt oder auch anziehender für Frauen.
    Charlie Chaplin hat, glaube ich, mit achtzig noch ein Kind gemacht. Wie weit sie ihm dabei helfen mußte, das sei mal jedermanns Phantasie überlassen. Frauen sind darin meist viel realistischer als Männer. Dummerweise sagen sie nie, was sie wollen, weil sie den Zauber des Augenblicks nicht zerstören wollen.
    Na und, bin ich eben fünfzig, midlifecrisis hatte ich mit vierzig, heute weiß ich zu genau, was ich will, insofern möchte ich auch nicht tauschen mit meinen dreißiger Jahren.
    Bussi Euch allen!
  • rethgifelyts
    -korn altes haus, als ich 18 war, war ich auch froh keine 13 mehr zu sein und nie wieder gegen 3 debile 9-tklässler auf dem schulhof allein meine ehre verteidigen zu müssen.

    -heute bin ich froh keine 18 mehr zu sein und auch keine 25, warscheinlich finden die meisten leute das alter in dem sie gerade sind am besten.

    -mit vierzig möchte ich meine kinder von der schule abholen und jede menge zaster mit meiner kunst verdienen und mir keine gedanken darüber machen, was ich in meinem bisherigen leben alles falsch gemacht habe.

    -mit 80 möchte ich meine enkel im arm halten, und nicht noch einem kind das leben schenken an dessen großwerden ich nicht mehr wirklich teilhaben kann.

    -und mit 90 möchte ich friedlich in meinem bett sterben, im kreis meiner familie und idealerweise noch vor meiner frau.

    -das nenne ich eine erfolgreiche künstler- und männerexistenz
  • nroK
    Ach stylefighter!
    Du bist die Stimme aus dem Nichts. Möglicherweise die Stimme aus unserem Unterbewußtsein?, aus dem Freudschen ES, aber bedenke, daß selbst Freud ein reales Leben hatte, daß er Wien und London hatte. Magst Du ruhig bleiben, wo Du bist, im off, ich möchte da nicht sein. Wenn Du mal zurückblicken magst, was möchte dabei für Dich herausspringen. Für Dich das Beste, denn böse Absichten hast Du nicht,.
    Bussi!
  • rethgifelyts
    korni, wach auf! wir sind hier alle im virtuellen raum, du und ich, vielleicht hatte ich auch schon mein london und mein wien, doch hier in den weiten des www. zählt das alles nichts, hier sind wir alle gleich, ob mit oder ohne foto im profil... es ist ein raum wo nur unsere gedanken gewicht haben, nicht unsere taten.
  • nroK
    Du spinnst! Wenn du ehrlich darauf beharrst, daß wir nicht mehr wissen, wo wir sind, dann sind wir nicht mehr sicher. Bist Du denn sicher?
  • rethgifelyts
    hm, es gab da einen russischen revolutionär, brandstifter und bombenleger, er hatte einen immer wiederkehrenden traum: er wäre ein schöner nachtfalter und würde mit anderen nachtfaltern sanft durch die nacht gleiten, diesen traum hatte er jede nacht und irgendwann mal wusste er nicht mehr ist er denn ein revolutionär, der nachts davon träumt ein nachtfalter zu sein, oder ein nachtfalter, der tagsüber davon träumt bomben zu legen und frontzüge entgleisen zu lassen.
    eines tages wurde er von einem baron, einem offizier der weißen armee, gefangengenommen und gestand ihm seine zweifel, um auf seine gegebenfalls daraus resultierende unschuld aufmerksam zu machen.
    der baron überlegte nicht lange und meinte, da gäbe es nur einen einzigen weg die wahrheit herauszufinden.
    daraufhin befahl er seinen untergebenen den revolutionär an die wand zu stellen und zu erschießen..
  • nroK
    Erschießen will ich Dich nicht gerne, aber Deine Gedanken erscheinen mir so abstrus, daß mir beinahe keine Wahl mehr bleibt. Und ob Du es glaubst oder nicht, so sind wir nicht gar so weit entfernt, wie es scheinen mag. Dein Herz weint, wenn mein Herz weint. Du bist böse, wenn Du sprichst, aber wenn Du fühlst, bist Du mir nahe.
    Wie schmiegst Du Dich an Deinen Liebhaber? Wie sagst, wie zeigst Du jemand, daß Du ihn lieb hast.
    Worte sind schön, manchmal sogar ehrlich. Du scheinst mir nicht unehrlich.
    Ich mag konkrete Worte, damit kann ich zumeist mehr anfangen als mit süßem Getue. Überhaupt ist mir nicht daran gelegen, positive Antworten einzuheimsen. Für einen Künstler ist es gar nicht notwendig, daß man ihm Gutes sagt.
    Ich befinde mich weit jenseits dieser Ebene, wo es auf Zuspruch oder Widerspruch ankommt.Mit großer Berechtigung empfinde ich, daß Kunst nicht von anderen abhängig ist. Es ist ein geheimer Pakt, den das Herz schließt mit etwas, das älter ist als wir.
    Kritik erscheint mir insofern als absolut lächerlich. Ein Traum? Vielleicht?
    Was war Kunst sonst?
  • rethgifelyts
    entspann dich korni, meine gedanken sind nicht abstruser als deine.

    ich habe dich mit dieser kleinen geschichte nur darauf aufmerksam machen wollen, dass wir nicht immer genau wissen wo, geschweige denn wer wir sind.

    aber ein gedankenspiel mit dir ist etwa so als würde man ping-pong mit einer wand aus beton spielen.

    ein künstler soll durchaus kritikfähig sein, sonst ist es um seine weiterentwicklung schlecht bestellt.

    und es ist sehr wohl notwendig, dass man ihm ab und zu mal etwas gutes sagt...

    denn du machst ja die kunst nicht für dich allein, sondern du gibst etwas von dir an andere und musst auch daran interessiert sein, dass es irgendwie bei den anderen ankommt. denn sonst wärst du ja nichts anderes als ein malender autist.
  • nroK
    Autist? Jeder echte Künstler muß auch ein wenig Autist sein, wir sind doch nicht willfährige Geschöpfe von Kritikern oder Liebhabern, es wäre auch diesen und jenen nicht dsmit gedient, wenn sie willfährig wären. Wir können nur schauen und lieben. Ich mag eine Frau auf Anhieb, oder ich ma<g sie nie! Claudia mag ich sehr, obwohl ich sie nie gehabt habe. Rita verachte ich, obw
    ohl ich sie mehrmals gehabt habe. Über Kunst läßt sich nichts gewißes sagen, aber Liebe ist beständig. Bussi!
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