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  • Ästhetisches Verstehen

  • reklawpeels


    Wie soll der geneigte Leser Deine Aussage aufnehmen?
    Ich kann meine Meinung nur auf Basis "meiner Existenz" überhaupt zum Ausdruck bringen, ob die kurzlebig ist oder nicht. Die "kurzlebige Existenz" hindert doch wohl nicht an einer Urteilsbildung, ich denke auch, sie beeinflusst diese in Bezug auf Schönheit nicht gravierend.


    Kann man denn nicht einen sozusagen "übergeordneten" Sttandpunkt einnehmen, wenn man sich bewußt macht, dass alles relativ ist. Schönheit ist nicht zeitlos. Behaupte ich jetzt mal ganz einfach.


    vanilla wie kannst du denn sowas behaupten? von den bildern vieler alter meistern ist es uns doch nicht viel mehr geblieben als die schönheit, wir kennen deren formenkanon nicht mehr und können über deren bedeutung nur spekulieren, aber schön sind sie immer noch, die ganzen giottos, rembrandts und vermeers. wahre schönheit ist zeitlos, weil eben doch auf übergeordneten prinziepien basierend, die wir vielleicht schon seit der steinzeit in uns tragen...
  • allinav

    Es ist auch schade im Interesse der hier Lesenden, dass ein so spannendes Thema wie "das Schöne" von dem Threadersteller nur als Aufmerksamkeitsstichwort benutzt wird. :-(

    @ JörnBudesheim
    Die Überschrift "Ästhetisches Verstehen" wurde gelöscht :(( - was soll das? Es gibt ja möglicherweise noch andere, die hier ein einmal gestartetes Thema auch tatsächlich besprechen möchten.


    Dann mach doch mal selber so einen Thread auf.
    Nur dann bitte nicht in der Art wie hier praktiziert: Endlos lange Aufsätze, gespickt mit Fachbegriffen und Fremdwörtern, bei denen man am Ende nicht mehr weiss, worauf er eigentlich abzielte.

    Die Kunst ist ja gerade, eine Sache so dar zu stellen, dass sie jeder versteht.

    Gerade JB oder its_not_me, hat es am Anfang sehr gut verstanden, Gedankengänge von Künstlern klarer werden zu lassen. Er beherrscht diese Kunst also.

    Aber vielleicht will er und auch du, lieber nicht, dass sich Leute wie ich da einklinken?
  • reniek
    ...siehe unten
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  • JoernBudesheim
    JoernBudesheim
    Aber vielleicht will er und auch du, lieber nicht, dass sich Leute wie ich da einklinken?

    Warum sollte ich so was wollen? Das ergibt vor dem Hintergrund, was du einen Satz zuvor sagst, keinen Sinn.

    Die Kunst ist ja gerade, eine Sache so dar zu stellen, dass sie jeder versteht.
    Ich finde, die beiden Autoren beherrschen diese Kunst.

    Endlos lange Aufsätze, gespickt mit Fachbegriffen und Fremdwörtern, bei denen man am Ende nicht mehr weiss, worauf er eigentlich abzielte.

    Die beiden Texte waren recht kurz. Der eine war wenige Zeilen lang, der andere umfasste vielleicht zwei Reclam-Heft-Seiten. Eine besondere Häufung von Fachbegriffen und Fremdwörtern ist mir nicht aufgefallen. Wenn man diese oder jene Passage nicht versteht oder kritisieren will - oder was auch immer, dann wäre dies hier der richtige Ort gewesen. Einfach kopieren, reinstellen und dranschreiben: "versteh ich nicht, find' ich falsch, seh' ich nicht so (am besten mit Begründung), was meinst er damit wohl?,... etc. dann hätte man dem gemeinsam nachgehen können.
    Signature
  • heinrich
    Das Buch habe ich vor mir liegen.
    Ich lese es.

    Die Texte sind nicht jedermann Sache.

    Es wäre schöner sie nicht nur zitieren,
    sondern auch weiter interpretieren und
    einfacher erläutern...
    Signature
  • 46nahtaiveL
    hm...die steinzeitmenschen hatten aber zb bei frauen
    ein anderes schönheitsideal....
  • reklawpeels
    sleepwalker schrieb u.a:

    "...von den bildern vieler alter meistern ist es uns doch nicht viel mehr geblieben als die schönheit, wir kennen deren formenkanon nicht mehr und können über deren bedeutung nur spekulieren, aber schön sind sie immer noch, die ganzen giottos, rembrandts und vermeers. wahre schönheit ist zeitlos, weil eben doch auf übergeordneten prinziepien basierend, die wir vielleicht schon seit der steinzeit in uns tragen"

    _______________________________________________________________________

    dem möchte ich mich anschließen.

    ein ästhetik- bzw. schönheitsempfinden ist...weiterlesen unter wp.me/pI67H-kw


    na ja, bei den eingeborenenstämmen müssen die männer sich so aufplustern, weil sie damit ihre rangordnung innerhalb des stammes zur schau stellen, in der "zivilisierten" welt macht man das viel dezenter mit rollexuhren, markenklamotten und maßgeschneidernen designeranzügen, das prinzip ist aber dasselbe.

    die frage ist ja nur was macht zb. einen vermeer so besonders? in seiner zeit wimmelte es ja nur von hochkarätigen malern da muss ich zb. an pieter de hooch denken, der zur selben zeit ähnliche themenfelder beackerte, auf einem ebenso hohen malerischen niveau, und ich wage sogar zu behaupten (obwohl ich kein kenner bin) dass sich vermeer einiges von ihm abgeguckt hat. trotzdem flashen de hoochs bilder einen nicht so sehr und man versteht irgendwie sofort, warum der eine weltberühmt ist und der andere gerade so jetzt mal wiederentdekt wird. wenn das nicht auf irgendwelchen übergeordnetet prinzipien basiert? nur mit purem glück kann man das doch nicht erklären?
  • reniek
    @ sleepwalker

    ...kurz zu den Niederländern, fällt mir noch Frans Hals ein, herrliche lebendige Figuren...

    Das Besondere an Vermeers dargestellten Personen ist viell. dass sich dort in treffender Weise die Zartheit, das Gefühlvolle begegnen.

    P.S. Zu den Eingeborenenstämmen führe ich nix weiter aus, da reden wir, glaube ich, gerade komplett aneinander vorbei :o
  • siku


    vanilla wie kannst du denn sowas behaupten? von den bildern vieler alter meistern ist es uns doch nicht viel mehr geblieben als die schönheit, wir kennen deren formenkanon nicht mehr und können über deren bedeutung nur spekulieren, aber schön sind sie immer noch, die ganzen giottos, rembrandts und vermeers. wahre schönheit ist zeitlos, weil eben doch auf übergeordneten prinziepien basierend, die wir vielleicht schon seit der steinzeit in uns tragen...


    :-))also doch
    es läuft scheinbar eine Diskussion an.

    Ist wahre Schönheit wirklich zeitlos? Stimmt, wir kennen vor allem die Ikonologie der alten Meister kaum noch, der Formenkanon lässt sich dagegen leichter erschließen - gerade deshalb sind "offensichtlich" gegenständlich gemalte Gemälde ja noch nach Jahrhunderten so beliebt.
    Hat denn der Proportionen-Kanon z.B. von Vitruv heute noch Gültigkeit, und wenn ja warum. Hier ließe sich das Experiment von Fechner (Experimentelle Ästhetik) durchaus erwähnen.
    (evtl. nicht bekannte Namen bitte googlen, der Text wird sonst zu lang ;-))
  • reniek
    ich bin davon überzeugt, dass der Formenkanon (wie z.B. auch in der Ikonenmalerei) noch immer eine Gültigkeit besitzt.

    P.S. ich selbst bin ja ein wandelndes Beispiel für zeitlose Schönheit - lange Nase, niedrige Stirn, spitze Ohren :D
  • siku
    Das Buch habe ich vor mir liegen.
    Ich lese es.
    Die Texte sind nicht jedermann Sache.


    Dem würde ich auch widersprechen. Die Texte sind gut, kompakt, klar und übersichtlich. Vielleicht besorge ich mir das Büchlein auch noch.


    Es wäre schöner sie nicht nur zitieren,
    sondern auch weiter interpretieren und
    einfacher erläutern...


    Genau so sehe ich das auch, Texte werden "greifbarer" wenn man sie mit eigenen Worten wenigstens anmoderiert :-). Man muss ja später nicht am ursprünglichen Text kleben bleiben.


    "Asthetisches Verstehen" interessiert mich,
    weil ich mal eine Arbeit zum Thema
    "Ethik und Ästhetik" geschrieben habe...

    Für mich sind die zwei Sachen verbunden.


    Nachdem sich Heinrich geoutet hat, haben sich mindestens schon drei bis vier Teilnehmer in diesem Thread, die sich mit (Kunst-) Ästhetik beschäftigen, ich wette da lauern noch mehr Interessierte.
    Die eingestellten und dann wieder herausgenommenen Texte bieten außerdem einen guten Einstieg in die Ästhetik.

    Jetzt fehlen hier nur noch die "Arbeitsbienen". :-)
  • reklawpeels
    kann sein, ich wollte nur einwerfen, dass schmuck bei männern weniger die schönheit sondern vielmehr ganz andere attribute zum ausdruck bringen soll, und das ist wiederrum kulturübergreifend.
    bei vermeer, denke ich ist, neben dem unbestritten hohen emotionalen gehalt, noch die tatsache anzumerken, dass seine bilder alles andere als perfekt waren. mir kommt es manchmal vor, als hätte er ganz bewußt in seinen bildern fehler eingebaut, zb. hat es manchmal die unschärfen, die durch die projektion der camera obscura auf der bildfläche entstehen, mitgemalt, während zb. de hooch die mit sicherheit getilgt hätte. da kommen wir zum nächsten punkt: wahre schönheit ist nicht perfekt, erst wenn kleine abweichungen ins spiel kommen die die symmetrie etwas stören, fangen wir an etwas wirklich schön zu finden. dann sagen wir das gesicht hat charakter, oder das bild hat was. vollkommene perfektion epfinden wir hingegen eher als abstoßend.
  • reniek
    ah, daher der ausdruck, reichtum macht schön, jetzt verstehe ich :)

    ne, im ernst :)

    zu deinen anderen ausführungen - da geh ich mit:

    vielleicht so etwa? :

    proportionen symmetrisch, mit kleinen fehlern, die etwas stören, nicht zuviel aber ohne asymetrisch zu sein.
  • JoernBudesheim
    JoernBudesheim
    Es wäre schöner sie nicht nur zitieren, sondern auch weiter interpretieren und einfacher erläutern...


    Genau so sehe ich das auch, Texte werden "greifbarer" wenn man sie mit eigenen Worten wenigstens anmoderiert :-). Man muss ja später nicht am ursprünglichen Text kleben bleiben.


    Verstehe ich nicht. Warum sollte so ein Text im Unterschied zu anderen Texten, die hier reingestellt werden, kommentarbedürftig sein oder anmoderiert werden? Wenn der Text von mir gewesen wäre, was dann? Hätte ich ihn dann kommentieren müssen? Und den Kommentar? Hätte ich den wiederum kommentieren müssen und so weiter? Seltsamer Vergleich? Nicht wirklich: Ich hab hier ein ganze Reihe von Texten bereits reingestellt, die ich nie kommentiert habe ... und das hat auch keiner verlangt.

    Der Text ist einfach ein Starttext. Wenn jemand dazu schreiben will, prima, dann entspinnt sich vielleicht eine Diskussion, wenn nicht, dann eben nicht. Allerdings ist es reichlich absurd, zu behaupten, ich wolle die Leute hier verar...en, nur weil ich Lust hatte, einen Text, den ich gelesen hab, mit anderen zu teilen. Ich hätte gedacht, das ist (neben anderem) der Sinn so eines Forums.
    Signature
  • reklawpeels
    hm, vielleicht würde es helfen, wenn du einfach mal mitdiskutierst und uns deine eigene sicht der dinge darstellst. sonst wirkst du wie ein dozent, der seinen studis einen textauszug vor die nase knallt und von ihnen erwartet, dass sie dann was gescheites dazu sagen. ist vielleicht 'ne berufskrankheit?
  • JoernBudesheim
    JoernBudesheim
    Ihr habt das Thema gewechselt. Zu Beginn, als wir ein wenig über den Text gesprochen haben, hab ich selbstverständlich mit diskutiert, aus keinem anderen Grund hab ich den Text reingestellt - das ist einfach ein Vorwurf, der auf Nichts basiert. Ich würde sehr gerne über den Text sprechen, allerdings nicht, wenn ich mir dauern Vorwürfe anhören muss, weil ich einen Text eingestellt habe.

    Wie sieht es mit dem Text aus, den du gerade geschrieben hast - hast du den hingeknallt? Was soll das überhaupt heißen? Es gibt keinen Sinn, finde ich.
    Signature
  • JoernBudesheim
    JoernBudesheim
    Was für ein Berufskrankheit meinst du?
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  • reklawpeels
    bist du jetzt etwa beleidigt? es liegt doch hauptsächlich bei dir, dass die leute beim thema bleiben. oder hab ich etwa diesen thread ins leben gerufen?
    ich hab mir einigermaßen mühe gegeben, nicht so weit davon abzuschweifen.
  • reniek
    bist du jetzt etwa beleidigt? ...



    ach gottchen...ich denk, er versteht einfach bloß nicht, dass Ihr das Thema "moderiert" haben wollt.

    Warum sollte es auch moderiert oder anmoderiert werden? Ist doch ein feiner, sehr hochkarätiger interessanter Diskurs daraus entstanden.

    Am Ende will´s dann wieder keiner gewesen sein :D
  • heinrich
    Aha, ich sehe noch keinen Diskurs...


    @keiner:"Warum sollte es auch moderiert oder anmoderiert werden?"

    Weil es hier um EINEN TEXT geht,
    den du, keiner, noch nicht gelesen hast...

    Dann lesen ihn die anderen für dich,
    und interpretieren (anmoderieren) ihn
    aus verschiedenen Blickwinkeln,
    wie es in einer Gruppe so gehört...

    Gegen Zitieren habe ich nichts,
    aber dann auch mit eigener Meinung,
    Was, wieso und warum,
    das Teil zitiert wurde...
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