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  • Wie bekomme ich meine Inspiration zurück?

  • AndreaB
    AndreaB Wie bekomme ich meine Inspiration zurück?
    Ich möchte so gerne Zeichnen, habe aber null Insiration:(
    ich bekomme einfach nichts auf´s Blatt. Wie inspiriert ihr euch denn??
  • Gast, 2
    der appetit kommt manchmal auch erst beim essen...
  • JoernBudesheim
    JoernBudesheim
    Yepp. Oft hilft es, einfach los zulegen (zu essen).
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  • AndreaB
    AndreaB
    Vielleicht, aber ich wieß ja nicht einmal wie ich anfangen soll.
  • AndreaB
    AndreaB
    bin völlig blockiert.Zeichne gerne Düsteres, bin wohl zu guter Laune dafür.
  • Gast, 2
    dann zeichne doch zur abwechslung mal was gutgelauntes...
  • AndreaB
    AndreaB
    Hmm,Blümchen, Bienchen und helle, heile Welt?? das macht doch fast jeder!
    ist eigentlich nicht mein Ding. ich gehe gleich mal in den Garten, vielleicht findet sich ja was.DANKE euch.
  • El-Meky
    El-Meky
    Wenn ich keine Lust zum Malen oder Zeichnen habe, dann lasse ich es einfach sein und widme mich anderen Dingen.
    Aber wenn ich Lust zum Malen bekomme, dann lasse ich alles andere sausen .
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  • Gast, 2
    mann-o-mann, wenn ich das so lese, fällt mir eine geschichte ein, die sich vor ein paar jahrhuderten in vatikan abspielte. da gab es so einen künstler namens michelangelo, den keiner leiden mochte, weil er so ein düsterer, unfreunlicher geselle war. als er mal auf einer "betriebsreise" in einer anderen stadt weilte, haben die höflinge die situation ausgenützt und den papst überredet, die decke der sixtinischen kapelle ausmalen zu lassen, der olle sternenhimmel der nach dem bau der kapelle auf die schnelle auf die decke gepinselt wurde, nervte alle nur noch an. als ausführender künstler kam natürlich nur michelangelo in frage, ein bildhauer mit leib und seele, der die malerei hasste und seit seiner ausbildung keinen pinsel mehr in die hand nahm, ganz zu schweigen von der tatsache, das er noch nie ein fresco gemalt hatte. das konnte nur schief gehen, michelangelo blamiert sich bis auf die knochen und wird schließlich vom papst davongejagt, dachten sich die höflinge. nun daheim angekommen, sah sich michelangelo mit der idee konfrontiert und tat alles mögliche um diesen auftrag abzulehnen, er hat sogar seinen erzrivalen raffael als ersatz vorgeschlagen. doch der papst julius II ein alter haudegen, der in seiner jugend persönlich die vatikanischen truppen in den krieg führte, war einfach nicht menr umzustimmen. also musste michelangelo aufs gerüst steigen und dort vier jahre lang unter größten inneren qualen das meisterwerk der abendländischen malerei schlechthin schaffen, manchmal ritt ihn der teufel und er verschwand für tage in seiner bildhauerwerkstatt um sich wenigstens ein bisschen seiner geliebten bildhauerei zu widmen. wenn der papst davon erfuhr, prügelte er michelangelo höchstpersönlich mit dem stock wieder zurück aufs gerüst.

    inspiration ist was für hobbymaler, merke ich immer wieder, als profi kann man sich so einen luxus gar nicht leisten.
  • El-Meky
    El-Meky
    ich bleib dabei!!
    ich male nur WAS (und wann es) MIR SPASS MACHT!
    Das ist LUXUS!
    Signature
  • Gast, 2
    ich beneide dich aus ganzem herzen!!!
  • El-Meky
    El-Meky
    ich beneide dich aus ganzem herzen!!!


    beneiden ? tzz
    " Mach mit!
    Machs nach!
    Machs besser!"
    ;-D
    Signature
  • Gast, 2
    oh, nee na, die alte ddr sportsendung?! wurde sogar in der su ausgestrahlt.

    ich versuchs mal...und geh ma ne runde spazieren, vielleicht kommt die lust am malen von selbst wieder...im moment ist es ne ziemliche selbstquälerei. in den letzten zwei stunden habe ich 3 pinselstriche gemacht und min. 5 sinnlosbeiträge im kn geschrieben. eine miserable statistik, dabei steht bald 'ne wichtige ausstellung an. danke...
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Hmm,Blümchen, Bienchen und helle, heile Welt?? das macht doch fast jeder!
    ist eigentlich nicht mein Ding. ich gehe gleich mal in den Garten, vielleicht findet sich ja was.DANKE euch.


    Meinst Du das im ernst ?
    Wenn die Qualität stimmt ist kann sogar eine Bierflasche zu Kunstwerk werden -
    ich male manchesmal nur um zu üben - denn das macht nicht jeder ;-)
  • Gast, 2
    gegen den wind pissen, macht auch nicht jeder. trotzdem ist es kein guter grund es zu tun... etwas zu tun, nur weil es nicht jeder tut, ist überhaupt keine gute ausgangsposition...
  • El-Meky
    El-Meky
    gegen den wind pissen, macht auch nicht jeder. trotzdem ist es kein guter grund es zu tun... etwas zu tun, nur weil es nicht jeder tut, ist überhaupt keine gute ausgangsposition...

    Also ich hab damit gute Erfahrungen gemacht !!!
    Für mich also ein guter Grund , es immerwieder zu tun!
    Signature
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    gegen den wind pissen, macht auch nicht jeder. trotzdem ist es kein guter grund es zu tun... etwas zu tun, nur weil es nicht jeder tut, ist überhaupt keine gute ausgangsposition...



    Ich weis nicht ob sowas als Windpissen bezeichnen kann

    Sicher ist aber , dass wenn man das tut was alle tun dann hat man nur dass was alle Anderen auch haben
    Wer Spuren hinterlassen will der der darf nicht auf dem alten Trampelpfad gehen
  • JoernBudesheim
  • Gast, 2
    wer spuren hinterlassen will pfefft auf das was alle tun, er tut das was er für richtig hält. ob das nun andere auch tun oder nicht sei dahingestellt. antihaltung um ihrer selbst willen ist eine ganz besonders üble form von opportunismus. wer gegen die massen ist, nur weil ihm nichts besseres einfällt, ist genau so ein depp wie alle anderen, nur dummdreist dazu!
  • El-Meky
    El-Meky
    Bei mir ist es ein Reflex.
    gehen alle nach rechts, gehe ich nach links.
    Springen alle auf den Zug, bleibe ich stehen und wechsel die Richtung.
    Ich kann nix dafür.
    Signature
  • Gast, 2
    ich hoffe für dich, dass nicht alle plötzlich nach links gehen...
  • JoernBudesheim
    JoernBudesheim
    wer spuren hinterlassen will pfefft auf das was alle tun, er tut das was er für richtig hält. ob das nun andere auch tun oder nicht sei dahingestellt. antihaltung um ihrer selbst willen ist eine ganz besonders üble form von opportunismus. wer gegen die massen ist, nur weil ihm nichts besseres einfällt, ist genau so ein depp wie alle anderen, nur dummdreist dazu!


    So sehe ich das auch. In diesem Sinne gilt: Das Gegenteil ist immer dasselbe. Man begibt sich zudem in eine Abhängigkeit.
    Signature
  • Gast, 6
    + den massengeschmack zu bedienen ist einfallsreich + klug?
  • Gast, 7
    "wie bekomme ich meine inspiration zurück?"

    das frage ich mich auch!!!

    (im moment habe ich das gefühl, es gibt von all dem -bilder, fotos, texte- sowieso viel zu viel, so als würde es garkeinen sinn mehr machen noch dazuzuproduziern...)
  • Gast, 2
    leviathan, was machst du denn wenn deine kunst plötzlich zum massengeschmack avanciert, hörst du dann plötzlich auf, und gehst in ein kloster? oder malst du dann nur noch hübsche landschaftsaquarelle, wenn das die einzige möglichkeit wäre, gegen den strom zu schwimmen? moden und trends kommen und gehen, manchmal schwimmt man auf einer welle mit den anderen, dann wieder sieht man sich genötigt, gegen den strom zu schwimmen. aber seine kunst immer am massengeschmack auszurichten, ob für oder gegen, ist auf dauer kontraproduktiv.
  • Gast, 2
    "wie bekomme ich meine inspiration zurück?"

    das frage ich mich auch!!!

    (im moment habe ich das gefühl, es gibt von all dem -bilder, fotos, texte- sowieso viel zu viel, so als würde es garkeinen sinn mehr machen noch dazuzuproduziern...)


    ich denke, die frage haben schon die alten griechen sich gestellt und die römer und die alten holländer, auch picasso hatte sie sich immer wieder gestellt und wollte ernsthaft mit der malerei aufhören, selbstzweifel gehören zu diesem "geschäft" einfach dazu, genauso wie die fähigkeit, sie immer wieder zu überwinden!
  • JoernBudesheim
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Schwer, deine Worte und deine Bilder in Einklang zu bringen ...



    Wirklich :-)
    Ich habe soviele Malkollegen - die alle Abstrakt malen weil es IN ist - bei einigen von ihnen kann man sogar die Bilder untereinander austauschen - keiner kann erkennen Who is who ???
  • Gast, 8
    Na dann ma rauf auf´n Berg Egon!

    ...

    Den Pinsel fesch zur Hand genommen
    ist die Hälfte schon gewonnen

    Da ein Baum und dort ein Schuppen
    zwischendurch paar nackte Puppen

    So wird gemalt bei Dir daheim?

    Egon, ja so soll es sein.
  • JoernBudesheim
    JoernBudesheim
    Schwer, deine Worte und deine Bilder in Einklang zu bringen ...
    Wirklich :-)

    Ja, wirklich - jetzt mal Ernst: Wenn du nicht auf einem Trampelpfad bist, wer dann sonst? So was hab ich seit ich denken kann, zig-tausend-fach gesehen.
    Signature
  • Gast, 6
    leviathan, was machst du denn wenn deine kunst plötzlich zum massengeschmack avanciert, hörst du dann plötzlich auf, und gehst in ein kloster? oder malst du dann nur noch hübsche landschaftsaquarelle, wenn das die einzige möglichkeit wäre, gegen den strom zu schwimmen? moden und trends kommen und gehen, manchmal schwimmt man auf einer welle mit den anderen, dann wieder sieht man sich genötigt, gegen den strom zu schwimmen. aber seine kunst immer am massengeschmack auszurichten, ob für oder gegen, ist auf dauer kontraproduktiv.



    ne ohne genauere definition was zb.massengeschmack ist
    bleibt so eine diskussion schwammig...(genauso wie was wäre wenn.)
    schätze mal im massengeschmack hat heute mehr platz....

    im übrigen ists durchaus üblich sich gegen etwas zu positionieren
    und so einen eigenen standpunkt zu entwickeln
    ein comic zeichner könnte sagen ich mach nicht das was alle
    machen nämlich manga..bezugsgrössen gäbe es en masse

    ach ja es gab viele künstler die sehr erfolgreich waren(massenkompatibel?)
    sich aber trotzdem weiterentwickelten
  • JoernBudesheim
    JoernBudesheim
    ohne genauere definition was zb. massengeschmack ist bleibt so eine diskussion schwammig

    Wie gut, dass wir im echten Leben ganz ohne Definitionen reden und auch verstanden werden :-)
    Signature
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    [quote="p224555"] Wenn du nicht auf einem Trampelpfad bist, wer dann sonst? So was hab ich seit ich denken kann, zig-tausend-fach gesehen.


    Ich bewundere was du bei Anderen alles siehst -
    da Du sicher deine Arbeiten auch so kritsch beurteilst - wirst Du bestimmt deinen Weg machen
    - und ich werde halt meinen Weg gehen - rauf zu den Bergen wo man doch soviele Malkollegen trifft ;-)
  • Gast, 6
    spiegelt sich in diesem forum ganz besonders gut wieder :-)
  • JoernBudesheim
    JoernBudesheim
    Geh deinen Weg, geh ihn nicht, es ist mir egal, EgonM. Normal schere ich mich nicht um die Künstler deiner Couleur. Aber dass du dich als Gegenstromschwimmer siehst, dass ist wirklich ne verrückte Nummer. Du scheinst es auch noch wirklich zu glauben.
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Ja das mache ich auch ohne dein Zutun http://www.wetcanvas.com/forums/showthread.php?t=622993


    und Du - bleib in deinem Kämmerlein und fühle dich als der der du sein möchtest :-)))))
  • Gast, 2
    ja das passiert, wenn zwei paralleluniversen versuchen miteinander zu kommunizieren!;)
  • synafae
    synafae
    Wer Spuren hinterlassen will, sollte daran glauben dass er das auch tut. Denn erstmal sind sie von anderen kaum zu unterscheiden.
    Signature
  • RoWo
    RoWo
    Ich möchte so gerne Zeichnen, habe aber null Insiration:(
    ich bekomme einfach nichts auf´s Blatt. Wie inspiriert ihr euch denn??


    Es ist sehr fraglich, ob man sich selbst inspirieren kann, denn eine Inspiration wird von außen bewirkt. Da hilft nur geduldiges "schauen" und abwarten bis zur nächsten "Einhauchung". Möglicherweise lässt sich dieser Vorgang durch vermeintlich sinnloses "herum kritzeln" herbeiführen, das klappt aber auch nicht immer ;)
    Signature
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Um auf das Thema zurückzukommen
    Die großen Maler der Vergangenheit waren auch nicht immer Inspiriert - sie hatten Pflichten gegenüber ihre Auftraggeber -
    man kann sich nicht zurücklehnen und nur auf Inspiration warten - man muss sich ein Ziel setzen

    Man setzt von jedem einfachen Arbeiter voraus - das er seinen Job macht

    Glaubt mir - in meiner beruflichen Tätigkeit waren weder ich noch meine Kollegen jeden Tag bei der Arbeit "inspiriert" - hatten aber Arbeitsmoral und waren weder " Künstler " noch " Lebenskünstler "- konnten aber damit ganz gut unser Brötchen verdienen
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