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  • Wie bekomme ich meine Inspiration zurück?

  • etteruoT
    [jelöscht]

    [edit, gelöscht vom admin ;]
  • neurg
    ich hab auch gelöscht, eine äußerung über das bild von goya die unzutreffend war, da ich das bild nicht kannte und mir als quelle wikipedia ausgesucht hab - wo dieses bild garnicht sichtbar war. hatte bereits eingeräumt das es sich um einen fehler handelt und die quelle verlinkt. das hat nun schon jemand korrigiert und so läßt sich was ich hier geschrieben hab nicht mehr nachvollziehn. naja, des will ich so jedenfalls nicht stehenlassen.
  • reklawpeels
    ich empfehle dir die "geschichte der malerei - von der renaissance bis heute"
    von anna-carola krauße, so ein recht dünnes blaues büchlein, da sind die aller-aller-aller-wichtigsten künstler mit den aller-aller-aller-wichtigsten bildern vertreten. für den anfang ist es ganz gut. ich weiß auch vieles nicht, im maschinenbau kenne ich mich zb. überhaupt nicht aus und große bereiche der medienwelt, da ich nicht fernsehe, sind mir auch weitgehend unbekannt. aber wenn man sich ernsthaft für kunst interessiert und dieses bild nicht kennt - das hat mich ehrlich ein wenig erschüttert.

    ps. ich habe "im eifer des gefechts" da etwas durcheinander gebracht, das bild von goya beschreibt die ereignisse während der zeit der napoleonischen besatzung spaniens, nicht während des spanischen bürgerkriegs, das wäre dann guernica von picasso.
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  • Kleeblatt
    Kleeblatt
    Gibt es so ein kleines Übersichtsbüchlein mit allem was man einfach kennen "muss" auch zum aktuellen Kunstgeschehen? Nur damit ich mal meine Bildungslücken auffüllen kann? ;)
  • reklawpeels
    hm, schwierig, die artnow bücher von taschen fallen mir ganz spontan ein, aber das sind ja auch schon etwas dickere klopper.

    ansonsten muss ja immer etwas zeit vergehen, bis das was man wirklich kennen muss, sich herauskristallisiert, kunst ist ja kein modegeschäft.
  • Kleeblatt
    Kleeblatt
    Naja, mit akuell meinte ich auch eher die letzten 10 Jahre. Aber danke für den Tip, werde ich mir mal genauer ansehen. Ich glaube sowas hab ich gesucht.
  • kumopeN
    bin völlig blockiert.Zeichne gerne Düsteres, bin wohl zu guter Laune dafür.

    Schwer nachzuvollziehen. Du bist blockiert, das verstehe ich zumal nach einer langen produktiven Phase. Ich fühle mich nach so einer Zeit leer, und gute Laune habe ich dann eher nicht. Gerade wenn sich trotz harter Arbeit der Erfolg, in Form von Anerkennung, Verkauf oder was auch immer, nicht einstellt.
    Aber den Thread hast Du mit einem Mangel an Inspiration eröffnet. Wenn das der Fall ist, solltest Du das künstlerische Arbeiten schnellstens sein lassen, Du wirst nicht weit kommen.
    Wer die Augen verschließt, kann schwerlich ein künstlerisches Werk hervorbringen. Inspiration kommt natürlich einmal von außen, unsere Sinneswahrnehmung kann uns inspirieren. Und damit meine ich alle Sinne, ob es das Hören eines Musikstückes, das Lesen eines Textes, oder das Betrachten einer Straßenszene ist. Dabei verläuft für mich die Unterscheidung zwischen Text und Bild fließend. Bilder kann man auch lesen wie Texte. Aber Inspiration kann auch von innen kommen, was nicht heißt, dass Sinne hier keine Rolle spielen. Marcel Proust z. B. hat über seine Sinne ganze Sequenzen von Eindrücken aus seiner Erinnerung hervorgeholt, und in wunderschöne Worte gefasst.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man sich sogar in schwierigen Situationen, in denen man von außen kaum einer Inspiration ausgesetzt ist (z. B. eintönige Maloche, um sein Brot zu verdienen), in sich hinein hören kann, um bestimmte Töne zu entdecken.
    Kurz: Inspiration bedeutet doch die Voraussetzung für jede schöpferische Tätigkeit.
    Im Übrigen: Das Argument, es gibt ja schon so viel, zählt für mich nicht. Ein Künstler sieht in allem, auch wenn es aus unbeabsichtigter Zerstörung hervorgegangen ist, wie ein Glas, das zerbrochen ist, ein Mehr, da die Scherben auf dem Boden ein neues Bild entstehen lassen.
    Aber ich gehe mal davon aus, dass Du einfach blockiert bist.
    In den Garten gehen, zumal in dieser Jahreszeit, ist da gar keine schlechte Idee.
  • JoernBudesheim
    JoernBudesheim
    X hat gute Laune > also kann er nicht malen > also hat er schlechte Laune > also kann er doch malen :-)
    Signature
  • reklawpeels
    es gibt viele wege seine inspiration wiederzufinden.
    manchmal hilft schon einfaches musikhören weiter...
    oder 6 wochen harte arbeit beim straßenbau,
    oder mit den kumpels einen saufen gehen,
    manchmal reicht es schon, wenn man sich hinsetzt, einen punkt an der wand fixiert und einfach mal so da sitzt und ein paar stunden lang nicht denkt...
    ich glaube, die zen-buddhisten nennen sowas meditation.

    jedenfalls geht es immer darum, den kopf frei zu kriegen, das ist das wichtigste.
  • 46nahtaiveL
    na ob man nach wochenlangem arbeiten aufm bau..ob man dann inspirierter ist...
    die threaderöffnerin sollte mal definieren was sie unter inspiration
    versteht..is doch bei jedem anders.....
  • reklawpeels
    na ob man nach wochenlangem arbeiten aufm bau..ob man dann inspirierter ist...
    die threaderöffnerin sollte mal definieren was sie unter inspiration
    versteht..is doch bei jedem anders...


    oh ja, ich habe mal als kunststudent in den semesterferien zwar nicht auf dem bau, aber in einer kleinen fabrik, die aus altpapier granulat herstellt, gearbeitet. kurz davor war ich inspirationstechnisch völlig auf dem tiefpunkt (hatte gerade das vordiplom hinter mir). die arbeit in der fabrik war mir also nicht nur geldmäßig sehr willkommen.

    na ja, es war hart, heiß und dreckig und ich musste schon um vier uhr morgens aufstehen um pünktlich um 6:00 auf der arbeit zu sein. (normalerweise gehe ich um die zeit erst ins bett.)
    zu allem überfluss bin ich auch noch in so 'ne russenbrigade reingeraten.
    da herrschte ein recht rauher umgangston.
    als sie nach ca. 4 tagen endlich gecheckt haben, wer ich bin, hörten sie auf mich wie einen dummen deutschen studenten zu behandeln (also nett und freundlich), und behandelten mich fortan wie einen von ihnen.
    das klang dann ungefähr so: "hey arschloch, was machst du da?! hast du denn gar kein hirn im kopf, du hurensohn?!" (hm, auf russisch klingt das alles sehr viel...ähm, plastischer.)

    jedenfalls nach 6 wochen war ich froh, wieder nur noch in meinem atelier zu sein, und hatte meine inspiration für den rest des jahres wieder.
  • 46nahtaiveL
    nun ja in einem älteren thread
    hat mal jemand die these aufgestellt
    ein tag der ohne jegliche kreativität/
    an sich arbeiten
    verbracht werde(also zb dein stumpfes
    malochen) sei völlig verloren...+ es wäre
    umso schwieriger später wieder auf ein kreatives
    level zu kommen....aber da macht jeder wohl andere erfahrungen

    ich gehe übrigens mitunter durchaus *inspiriert* ans werk
    + kriege trotzdem nichts auf die reihe :-(
  • reklawpeels
    nun ja in einem älteren thread
    hat mal jemand die these aufgestellt
    ein tag der ohne jegliche kreativität/
    an sich arbeiten
    verbracht werde(also zb dein stumpfes
    malochen) sei völlig verloren...+ es wäre
    umso schwieriger später wieder auf ein kreatives
    level zu kommen....aber da macht jeder wohl andere erfahrungen

    ich gehe übrigens mitunter durchaus *inspiriert* ans werk
    + kriege trotzdem nichts auf die reihe :-(


    stell dir vor, deine kreativität ist so eine art fluß, aus dem du gewohnt bist immer aus dem vollen zu schöpfen, manchmal auch zu viel, bis du plötzlich eines tages nur noch einen dünnen rinnsal vorfindest, und dann baut dir jemand für sechs wochen einen damm...
  • 46nahtaiveL
    hm hm es kann gut sein sachen lange liegen zulassen
    um dann wieder unbeschwert-evtl mit neuem blick- 'angreifen' zu können
    an den *schaffensrausch* mit sich erschöpfenden kreativen fluss glaub ich nicht so ganz..klar wenn man sich zb in hochkemplexe photoshop dateien reingedacht hat empfiehlt es sich schon länger drannzubleiben *g*

    hab übrigens mal gehört auch hr.picasso habe das bild
    des manischen leidenschaftlichen künstlers bewusst inszeniert
    in wahrheit sei er ein sehr disziplinierter arbeiter-
    mit grosser fotosammlung gewesen
  • reklawpeels
    das stimmt, eine geliebte aus den frühen jahren hat ihn mal als eine mischung aus bohemien und fließbandarbeiter beschrieben. eine kurze "fotorealistische" periode hatte er auch, irgenwann um 1916 rum. auch sonst hat er sich nie geniert auf fremdes bildmaterial, ob foto oder bilder von anderen künstlern, zurückzugreifen. ein genialer "selbstvermarkter" war er auch, da können heute noch manche pr-strategen sich 'ne scheibe von abschneiden.

    ps. wenn du dich erst in hochkomplexe dinge reingedacht hast, bist du ja quasi mittendrin im schöpferischen prozeß, sich da unnötig rausreissen zu lassen wäre töricht.
  • 46nahtaiveL
    jo und dieser film wo er ein bild übermalt+ übermalt
    so das am ende was ganz anderes rauskommt..
    scheint einen anderen picasso darzustellen
    muss aber trotzdem amüsant sein *G*
  • reklawpeels
    vielleicht hatte er lampenfieber, einen film machen war ja damals eine ganz große sache...;)
  • AndreaB
    AndreaB
    Wow,also ich habe nun viele Kommentare gelesen und bin von eueren Meinungen
    und Vorschlägen beeindruckt. Da mir die Zeit fehlt auf Alles zu antworten,Schreibe ich noch einmal ein kurzes Danke und........
    das nächste Bild kommt, früher oder später! Werde nichts erzwingen
    und den Stift wieder in die Hand nehmen wenn ich weniger um die Ohren habe.
  • neurg
    was die inspiration betrifft kann es sein, das ich schon zu lange auf der stelle trete und vielleicht wirklich mal etwas dazulernen sollte- irgendwie hänge ich fest an dem was ich schon kann, vielleicht machts auch deswegen keinen spaß grad.
    ein weiterer punkt durch den ich mich wohl irgendwie behinder, ist das fast tägliche kunstnetzen- also wirklich B)

    ja und dann ist da immer die not mit der not, denk s gibt so vieles was dringend getan werden müßte...



    sleepwalker, erschüttern sollte dich das nicht.
    ich bin weder kunstkenner, noch hatte ich bisher veranlassung mich kunstgeschichtlich zu bilden. sag mal mein interesse ist eher punktuell. wenn ich auf etwas stoße das mich interessiert, setze ich mich damit auseinander (...es besteht hoffnung ;). manches halt ich für kunst, was man in fachkreisen vielleicht belächeln würde und bei mancher kunst geht mir so garnichts ab...(es gibt nat. auch als kunst anerkannte sachen die ich tollfind (: ,aber oft nehm ich auch einfach nur mit meinen sinnen auf, ohne viel über die werke oder die künstler zu lesen)
    kann schon sein das man diese art kein ernsthaftes interesse nennt
  • AndreaB
    AndreaB
    Also: es ist so, das ich einen sehr "unruhigen Geist" habe und ich mich dann nicht konzentrieren kann.Das ist fast schon Hyperaktivität!!!
    wenn meine Laune fällt, habe ich weniger Tatendrang, dem zu Folge werde ich ruhiger und bekomme auch eher etwas auf´s Papier.
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