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  • Therapieansatz:

  • oriedezneb Therapieansatz:
    Täglich schlägt ein Gruppenmitglied ein Thema vor, dass von allen Gruppenmitgliedern in Form EINES und nur EINES Bildes umgesetzt wird. Dieses sollte konträr zu den üblichen Malgewohnheiten geschehen. D.h. beispielsweise statt Pferden werden Baugerüste gemalt oder umgekehrt.
  • oriedezneb Übelkeit beim Malen
    Ein potenzieller Patient schrieb neulich, ihm sei schlecht geworden, bei dem was er gemalt habe. Das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung! Den körperlichen Ausdruck der Gefühle, die einen beim Malen bewegen zuzulassen, ermöglicht die Distanzierung von der eigenen Arbeit, gibt einem Einblick in das Unbewußte und ermöglicht damit die Erkenntnis: Uups, das war Scheiße! Leider hat der Betroffene nicht auf seinen Körper gehört, auch Gedanken an Selbstzensur und Mülleimer beiseitegeschoben und das Bild trotzdem hochgeladen. (:( So kann das nichts werden.
  • oriedezneb Ernst Bitter
    Bedauerlicherweise kennen einige potenzielle Patienten noch nicht das Werk Ernst Bitters, des überzeugten Freud-Anhängers, aber leider untherapierbaren Meister des Suppressionismus. Er unterdrückte sein Lachen solange, bis er vor Lachen platzte. Dieses tat er im Zentrum einer 360° Leinwand und schuf so das einmalige und unvergessliche Panoramawerk "Explosiv laughter". /login?redirect=
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  • oriedezneb Kurt
    Ein besonders schwerer Fall - ich muß es leider so sagen - ist unser aller Freund Arti. Er leidet eindeutig an einer Überproduktion von Kurtison. Das Krankheitsbild manifestiert sich in Realitätsverlust und unbewältigbarem Schuldbewußtsein. Nach seinem jahrelangen vergeblichen Kampf gegen den Kurti in sich - auch satanische Messen und Exorzismus sollen nicht geholfen haben, wen wundert's - hat er ihn virtuell in sich ermordet und eingemauert. Doch nun erscheint und verfolgt er ihn im Antlitz durchweichter Pappkartons und zwingt ihn zu bisher ungekannten farbbildlichen Auseinandersetzungen, die immer wieder schreien: Kurti lebt. Hier besteht dringender Therapiebedarf. Eine Unterbringung in der geschlossenen Abteilung des Kunstnets wäre aus meiner Sicht unbedingt zu befürworten. Kurt mit weicher Gurke auf dem Kopf
  • znieH_lheurkA
    Ich erinnere mich noch, früher, als es hieß: "Kunst ist Bitter."
    Der beste Beweis, daß jeder.. Jeder ein shining star for five
    minutes or five years sein kann.
  • oriedezneb Nachtrag \"Kurt\"
    Wie Artis jüngstes Werk "Doppelkurt" Doppelkurt erkennen läßt, ist erhöhter Handlungsbedarf gegeben. Der nicht verdrängte Kurt beginnt sich - sozusagen als Rache für die Ermordung - weiter aufzuteilen. Damit rutscht unser Freund langsam aber sicher in eine kurtiple Persönlichkeitsstörung ab.
  • znieH_lheurkA
    Ein wahres Wort digital ausgesprochen, ich
    sehe es ähnlich: es wird Zeit den Kurt'l enger
    zu schnallen, sonst steht eines schönen September-
    morgens, wenn die Erinnerung an nachsommrige
    Feuchtwiesen noch in den Schuhen schmatzt, über
    dem Ort unserer artigen Sehnsüchte 'kurtnet' statt
    'kunstnet'.
  • oriedezneb Tagesaufgabe
    Wir sollten uns wieder auf die Therapie konzentrieren. Jeden Tag ein Bild nach reihum wechselnder Vorgabe ist doch nicht zuviel verlangt, oder? Mein "EinHorn" scheint ja nicht so der Kracher gewesen sein. Hat jemand einen anderen Vorschlag?
  • Thomas Goldfuß
    Thomas Goldfuß Tagesaufgabe
    Das Einhorn kommt noch aber vorab ein klasiker Namens Sonnenuntergang.
  • znieH_lheurkA
    Orange coucher de soleil.

    Avant l'unicorn... :-)))

    Das Problem dabei ist: andere Arbeiten, die
    gewiß nicht unterbrochen werden, stehen dem
    Machen solcher spontaner off.Ideen entgegen.

    Und kein Zweifel: die Hitze der Tage und die
    der Nächte, tut ihren Teil.

    Der soundtrack für diesen Beitrag:
    Butano Bazaar - L'offense
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