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  • Ausschreibung \"Für mehr persönliche Freiheit\"

  • Ingrid Müller
    Ingrid Müller Ausschreibung \"Für mehr persönliche Freiheit\"
    Unter diesem Link gibt es die Ausschreibungsunterlagen für eine Themenausstellung im Keller der kleinen Künste in München, Buttermelcherstraße:

    🔗
    Bei Rückfragen: mailto:mail@hausderkleinenkuenste.de

    Einsendeschluss ist der 15. April
  • Bernd Saller
    Bernd Saller
    wie ich auf eurer hp gesehen habe wurde der verein im dez. 2010 gegründet ... ist das hier eine veranstaltung zwecks geldbeschaffung? ... von no-name organisationen würde ich eher erwarten dass man am anfang der tätigkeit nicht gleich für jeden furz geld haben will wenn man sich schon in der vereinssatzung die förderung junger künstler auf die fahnen schreibt ...

    was bekommt man für sein geld außer die miete von ein paar qm kellerwand?
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  • 46nahtaiveL
    nein zu diesen bedingungen sind kaum relevante beiträge zu erwarten
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  • oidar
    nein zu diesen bedingungen sind kaum relevante beiträge zu erwarten
    es schreibt sich beträge. (glaub ich)
  • 46nahtaiveL
    die wohl auch :-(
  • Ingrid Müller
    Ingrid Müller
    Es bleibt jedem selbst überlassen, bei was er mitmacht oder nicht, aber manchmal finde ich die Reaktionen hier zwanghaft negativ und destruktiv. Um was geht es bei dem Hinweis auf die Kostenbeteiligung? Geht es nur darum, eine Aktion mies zu machen, weil sie etwas kostet?

    Ich habe die Ausschreibung als ein Gründungs-Mitglied dieses Vereins hier eingestellt und ich bin von 12 Gründungsmitgliedern die Einzige, die künstlerisch tätig ist, alle anderen machen das aus Überzeugung. Glaubt ihr wirklich, da verdient einer etwas an so einer Ausstellung? Oder erwartet ihr, dass solche engagierten Leute die Hälfte ihres Jahreseinkommens dafür verwenden, unbekannte Künstler zu fördern? Übrigens zahlen auch die nicht künstlerisch tätigen Mitglieder einen Jahresbeitrag, arbeiten dort aber alle ehrenamtlich.

    Manchmal habe ich das Gefühl, ihr seid mit euren Argumenten ein bisschen Welt fremd. Das ist ein junger Verein, woher soll der jetzt soviel Geld nehmen, um die Miete, Einladungen, Plakate, Hängematerial etc für eine Ausstellung zu sponsern? Muss man jedes Engagement tot schlagen, kann man nicht einfach auch mal erkennen, dass da jemand mit viel Idealismus versucht, Kultur zu schaffen und unbekannten Künstlern eine Chance zu geben?
    Wenn das nicht der Weg ist, den ihr persönlich für den richtigen haltet, kann man doch trotzdem fremdes Enegagement anerkennen oder zumindest ignorieren und muss nicht alles nieder machen. Immerhin stellen diese Menschen etwas auf die Beine und versuchen etwas.

    Wie viele Alternativen gibt es denn? Klar gibt es öffentlich geförderte Projekte, aber in dem Moment, in dem es keine öffentlichen Gelder gibt, sondern Privatinitiativen stattfinden, muss man die entstehenden Unkosten irgendwie decken.

    Klar, wenn man künstlerisch schon so angerkannt ist, dass man Geld dafür bekommt, wenn die eigenen Bilder irgendwo gezeigt werden, dann braucht man sich bei solchen Ausschreibungen nicht mehr zu bewerben.... aber ansonsten sehe ich das als übliche Praxis vieler Vereine oder Institutionen, die durchaus ernst zu nehmen sind.

    Und ganz davon abgesehen zeigt die Erfahrung immer wieder, dass das, was nichts kostet, auch nichts Wert ist und sich viele dann keine besondere Mühe geben.

    Was solls, ich hatte, als ich die die Info hier eingestellt hatte, eh schon den Verdacht, dass es hier nicht um die Sache gehen wird, sondern nur nach einem Haar gefischt wird, an dem man sich dann aufhängen kann.

    beste Grüße

    Ingrid
  • 46nahtaiveL
    warum eigentlich immer wieder
    diese alberne themenstellerei
    a la grundschule oder vhs?
    früher oder später hat doch jeder
    künstler seine eigenen themen...aussagen
    obsessionen...

    dazu wirklich etwas hochwertiges abzuliefern
    erfordert ne menge zeit, aufwand + auch scheitern..

    und was hätte man davon?
    die 15 hanseln des vereins + freunde
    gucken sich das an

    also über eher bescheidene ergebnisse
    nicht wundern
  • Ingrid Müller
    Ingrid Müller
    q.e.d. ....... es geht nur um Miesmacherei

    komisch, dass es selbst bei renommierten Institutionen und Stipendienwettbewerben Themenvorgaben gibt......

    Wenn du mit Themenausstellungen nichts anfangen kannst, ist das deine Meinung, aber muss man es deshalb ins Lächerliche ziehen und mit einem Grundschulwettbewerb vergleichen?

    Ich glaube nicht, dass du die Räumlichkeiten kennst, denn sonst könntest du keine Aussage über das Besucheraufkommen machen. Auch wenn es den Verein erst seit letztem Jahr gibt, gibt es schon seit 4 Jahren einen kleinen Laden unter gleicher Adresse, der sich durchaus schon einen gewissen Verteiler für Veranstaltungen aufgebaut hat.

    Wirklich mir fehlt das Verständnis für deine Aussage: rätst du den Aktiven, sie sollten solche Projekte sein lassen und sich in der Zeit, in der sie sich engagieren, lieber vor die Glotze hocken? Oder weißt du, wie es geht und stellst selbst ständig igrendwelche Veranstaltungen auf die Beine?

    Wenn du sinnvolle Tipps hast, wie man eine anspruchsvolle Ausstellung ausrichtet mit großem Besucherandrang, dann gebe ich deine Hinweise gerne weiter.
  • 46nahtaiveL
    lies meine argumente + versuch darauf einzugehen

    klar geben instutionen + stipendienvergeber
    themen vor...nur was habt ihr im vergleich zu denen
    denn anzubieten??
    eben

    nicht wundern :-)
  • Ingrid Müller
    Ingrid Müller
    Danke für deinen Hinweis und deine "tröstenden" Worte, da du uns ja schon im Vorfeld sagen kannst, dass das Ganze zum Scheitern verurteilt ist.

    Bezüglich der "Argumente" bin ich durchaus des Lesens mächtig und habe vermutlich auch den geistigen Horizont, einem normalen Gesprächsverlauf zu folgen.

    ...aber ohne pedantisch zu sein: ist "alberne Themenstellerei" ein Argument oder einfach eine Herabwertung ohne rationale Begründung?

    "jeder Künstler hat irgendwann seine eigenen Themenobsessionen" - widerspricht in meinen Augen nicht, dass es sich nicht manchmal auch in eine Themenausstellung integrieren lässt.

    "dazu wirklich etwas hochwertiges abzuliefern
    erfordert ne menge zeit, aufwand + auch scheitern.. " - es hat keiner Schnellschüsse verlangt, es ist ein weites Thema, man kann auch etwas beisteuern, dass man bereits fertig hat.

    Ansonsten kann ich keine Argumente finden, sondern nur Herablassung.

    Ich gratuliere dir, wenn du als Künstler schon in andere Sphären aufgestiegen bist und auf solche Projekte herabblicken kannst, weil sie dir nicht genügend bieten.

    Übrigens war ich schon auf einigen Veranstaltungen, die mit öffentlichen Geldern finanziert wurden und die Besucherzahl ließ doch sehr zu wünschen übrig. Dagegen waren dann Veranstaltungen im Haus der kleinen Künste ein wahrer Publikumsmagnet.
  • Bernd Saller
    Bernd Saller
    da will ich auch nochmal was zu sagen weil ich das ja ins rollen gebracht habe

    teilnahme/anmeldung von 5 werken möglich

    was wenn nur eins genommen wird ... kostet das auch 30 eu teilnahmegebühr + 20 eu galeriedienste?

    was wenn der verein von jedem künstler nur ein werk zuläßt ... die ausschreibung läßt das ja offen ... gewinnmaximierung?

    da das in nem keller ist ... öffnungszeiten??? 1x die woche?

    30% vom verkaufserlös ist ja schon fast normale taxe bei galerien (40-50%) ... aber die haben meist durchgängig geöffnet und der kram hängt da nicht im keller

    fragen über fragen ...
    Signature
  • 46nahtaiveL
    mei herablassung les ich eher aus deiner reaktion, egal

    ich hab hier auch nen kunstverein der themen stellt
    man muss sich wohl auch zur produktion *zwingen*(?)
    und dann heists dann * ich war AUCH ganz überrascht
    wieviele mitglieder AUCH SKULPTUR machen...blödsinn
    die dilletieren dann halt ein bisserl rum + murksen
    was in 2 tagen zum thema skulptur zusammen..
    wer richtig gut ist in seiner sparte hat einfach
    mehr zeit investiert-ausbildung hin autodidakt her...

    ne scheitern werdet ihr bestimmt nicht werden sich
    ein paar leut bewerben..aber die resultate werden eher
    mittelprächtig sein bei den konditionen...ja evtl mit
    halber kraft erstellt...oder auch von der idee schwach
    + platt-leider bei vielen arbeiten in dieser community zu beobachten..

    so ich nenns wahrheit + du natürlich miesmachen
    alles gute
  • Ingrid Müller
    Ingrid Müller
    dann hat es also gar keinen Sinn Privatinitiativen zu starten? Soll man nur auf öffentliche Projekte warten/setzen?

    Wie würdest du denn rangehen, wenn du eine Ausstellung mit anspruchsvollen Arbeiten umsetzen würdest? Was wären deine Konditionen?
  • Bernd Saller
    Bernd Saller
    um anspruchsvolle arbeiten zu bekommen würde ich in erster linie leute ansprechen die welche haben ...
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  • Ingrid Müller
    Ingrid Müller
    da gebe ich dir Recht, das passiert auch, aber das schließt eine öffentliche Ausschreibung ja nicht aus
  • Bernd Saller
    Bernd Saller
    keine wischi-waschi regelungen in der ausschreibung die angewendet werden können wie man will sondern klare und eindeutige konditionen

    was willst du einem sagen dem du ein werk zuläßt und von ihm genausoviel kohle dafür haben willst wie von einem anderen dem du 5 werke zuläßt?
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  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr
    naja ...
    ich habe die Diskussion nun etwas verfolgt.

    Mir persönlich wären 50 Euro zuviel Geld. Ich hoffe noch darauf, dass ich für weniger Geld eine Ausstellung meiner Vita hinzufügen kann.

    Wer würde 50 Euro relativ riskant investieren?
    Antwort: Jemand, der relativ sicher im Sattel sitzt. Damit können wir 2 Gruppen ausschließen. Weder Profikünstler die bereits Erfolg haben, noch Profikünstler, die noch keinen Erfolg haben werden sich anmelden.
    Es bleiben Amateurkünstler, die nicht auf den Cent schauen müssen. Somit wird es zu einer Hobbykünstlerausstellung. Bei der Sorte Kunst habe ich große Vorurteile.

    Ich muss aber auch sagen, dass ich grundsätzlich jede Form von Engagement für die Verbreitung von Kunst toll finde. Vielleicht findet ihr auch einen Sponsor? Dann müßtet ihr die eh gebeutelten Künstler nicht behelligen.
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  • Ingrid Müller
    Ingrid Müller
    das ist ein berechtigter Hinweis, das liegt natürlich im Ermessen der Ausstellungsleitung (die ich nicht bin!) darauf zu achten, dass sich das die Waage hält. Ich denke, das ist so gedacht, damit jemand auch eine Serie oder ähnliches einreichen kann.

    Ich habe schon mehrere Ausschreibungen gesehen, bei denen man sich mit mehreren Werken bewerben kann und fand das bis jetzt nicht ungerecht. Es kommt ja auch nicht unbedingt auf die Größe meiner Arbeit an.
    Es können ja auch Videoarbeiten, Installationen etc eingereicht werden, ich galube nicht, dass es dann Sinn macht, sich mit dem Maßband daneben zu stellen, wer wieviel Platz einnimmt.
  • Bernd Saller
    Bernd Saller
    und natürlich auch ne regelung und info was dafür getan wird und zu welchen zeiten die bude geöffnet ist ... usw.
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  • Bernd Saller
    Bernd Saller
    unter solchen wischi-waschi voraussetzungen würde ich mir das porto sparen um etwas einzureichen
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