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  • dnumreebdrE ... ER niemals vergisst ...
    ... daran zu denken, morgen auch noch mit seinen eigenen Zähnen frühstücken zu wollen ...bei dem renitenten jugendlichen Pack von heute ...

    Papier raschelt ... da war doch noch was in seiner Hand ...
  • rellihcsruK
    .. in seiner Faust gar!
    Die Doktorarbeit!! Juhuu!! Er hatte sie unbewußt
    mitgenommen, um daran zu arbeiten. Er strich sie
    über die Rückenlehne des vorgesetzten Sitzes.
    Nur die periodische Zuführung von Fremdfetten
    würde das geschundene Papier bis zum Abschluß
    der Arbeiten geschmeidig genug halten, das ton-
    nenschwere Denkwerk tragen zu können.
    Er ließ seine Augen flüchtig über die Zeilen
    huschen...
  • tsivob-i
    und ihm fiel das joghurt-light-gewichtige wörtlein
    kriegsminister phor die schläfrigen guckerlein ...
    welches ihn dazu veranlasste, voller groll seiner
    daheim verlassenen familie zu gedenken, welche ihm
    malpappen über malpappen in der beschissenen größe
    43 x 95 untergeschoben hatte um ihn ja voran zu treiben ...
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  • tsivob-i aber
    er ist ein macher. und weil er viel macht,
    fällt ihm viel ein.
  • rellihcsruK
    "Heilige Einfalt", dachte er und konkretisierte aus
    dem Wust der Allgedanken der Leser und Innen, ja er
    exzerpitizitierte regelrecht, den Gedanken: "es ist
    Hochzeit, das wörtliche Denken hier einzuführen."

    Aber es stimmte, denn gerade fiel ihm ein, daß er
    presto pesto, volle Sauce, zum Kunstmarkt gewollt
    hatte und er nun mal drantreten sollte, bevor das
    Bild schlecht wurde.

    Er konnte von weitem schon den Kunstdienstmann
    sehen, der seinen Karren Richtung Endmüll.con-
    tainer schob. Es lagen wieder ein Haufen Brocken
    darauf. Dinge, die runter gefallen waren, auch
    viel, daß von der Liga der Augenreinigung gekauft
    wurde, um es vernichten zu können. Genug getändelt.
    genug gesäumt, genug getreidelt. Mit forschem
    Schritt trieb er sich klassizistischem Gebäude zu.
  • tsivob-i
    das klassizistische gebäude war aber auch nur ein aus der realität rekrutierter scheinbau, also ein ganzes potemkinsches dorf.
    aj, village, dachte er,
    rein oder nicht rein ?! das ist hier die frage.
    er betrachtete weihemütig seinen alten lachsen ölschinken, cadaverragio cavallo rosso, der ihm freudig fättig entgegenglänzte und seine alte hawai-buxe erschien ihm plötzlich als perfektes outfit-dressing zum h-eiligen betreten der windigen hallen des architektonischen gross-od's. ja !!! eine grosse ode war angesagt, wie sie von holly bellbeil deklariert steht, eine große ode wird klongen ... schillernd und alle nerven goethend ... er zog geräuschvoll die elektrizität der luft ein, fuchtelte mit föhn und erinnerungen an den gehenkten herum und spruch zum kunstmüllobmann: herr container ...
  • rellihcsruK
    rein und raus, das alte Spiel, nebenbei - so könnte man
    meinen - warb er mit tief surrealen Sätzen, deren Wurzeln
    noch tiefer in der skandinavischen Abart des Dada zu fin-
    den waren das eigenbeteiligte Ding hier und lehnte den-
    noch Welterklärungsmodelle ab, die ihm ungeeignet schienen.
    Alles im Vorbeigehen...
  • tsivob-i
    nein nein nein, schrie er im vorbeigerenne, rein oder rein !!!!
    das ist das getöse, wie unsauber auch das gelese oder gehöre,
    hemd und hose ... aber wurden der worte nicht schon genug ge-
    drexelt, aus den tiefsten schichten des pataphysischen geschoren,
    geschnürt zu bündeln, seilen an bahnen, durch alle konjugationen,
    liegenschaften der bildermachten, hinein, stürmt er, erstürmt den
    saal, die heilige stätte wider aller standhaftigkeit und anderer
    tugendlichen verdorbenheit, es war wie das rauschen von euphrat
    und tigris, euphorisch der rausch, aus der seele gewrungen, dem
    leibe entsprungen, ein pupu, pipi, yuyu, yiyi, quak und quiek,
    patanoster, erster gang abgang linke hand ein hundgebell, belle
    de jour, fix ! schönes bild des tages, nein! der woche, des monats,
    des jahres !! belle du. frisch fixiert am ...
  • rellihcsruK
    Arsch - der Welten.
    Es war ein großes Rauschen und durch dieses sah
    man das Bild das wie laufkatzengezogen immer
    vor den äußeren und inneren Augen dümpelte.

    Es war wohl abstrakt - wohl war es abstrakt, wenn
    man es dabei beließ, blieb es auch abstrakt. Doch
    wer meinte etwas hineinblicken zu müssen, der hat-
    te bald ein Bild, das nur er hatte. Nur wer sah, was
    das Bild zeigen konnte und nicht einfach brainy ready
    mades drüber renderte konnte mit dem Bild rocken.

    Durch den weiter gehenden Trocknungsprozeß, unter
    der Schicht Fixativ, war es höchste Zeit es auf
    den Markt und an den Mann zu bringen. Also: keine
    zeit das Bild eingehender zu beschreiben.
  • tsivob-i
    eingehend wäre auch das falscheste
    wort aller falschen wörter. egal zu
    welcher zeit, an welchem hörter ...
    eingehend würde die dicke fettschicht
    schmelzen, hinwegwaxen wie nix, nein,
    hineingehend träfe es besser, das bilde,
    welches das unbekannte erklärt durch wohl
    bekannte sachen und so der hineinblickende,
    auch ohne näh- und anderer maschinen kännchen,
    öl, sahne und weiterer diversiver geleit- und
    schmiermittel sich erinnert, nur zu ungern ...
    jedenfalls, jetzt war keine zeit für verschleu-
    derung beträchtlicher mengen an körperflüssigkeiten.
    so also kommt dem hineingehenden das werke bekannt
    vor, so also wird es ihm ein pratikables denk_mit-
    tel und erleichtert die entscheidung zur zwanglosen
    trennung zwischen all den divergenzien und orgiastisch
    zu rufen: juhu !!!! jawoll !!!! sich auf den markt zu
    schmeissen, in den markt hinein, also schon wieder
    hinein, wie die fliegen, zwischen die ökonomischen
    gesetze, die schöpferischen kräfte, die automatisierten
    wahrnehmer, rammler und sammler, steinkreisler und
    reinbeissler ... wade und bein ! ra-unzend jauch-zend
    grunz-end und sch.mett.ernd warf er sich hinaus hinein,
    in den markt der lüste und sah allerlei rauch im garten
    der pfifferschlingler und erbsenzähler als er über die
    schwelle des realismus hinwegschwob während der isabell-
    farbene untergrund seines werkes ...
  • rellihcsruK
    ... durch Dehydrierung zunehmend an Opazität gewann,
    aber selbst dafür war eigentlich keine Zeit - der
    Markt, wissen Sie?? Der Markt, der Markt, der Markt!
    Zack um die Ecke Bild hoch, schreien: "Neu!!", knappe
    Handbewegungen, Verhandlungen , niemals stehen bleiben,
    niemals vergessen, stehen bleiben können wir Alle, wenn
    der Markt zusammen gebrochen ist und wir auf den Trümmern
    gepfefferte Graphiken gegen gebrennesselte Zigaretten
    tauschen und wenn endlich das künstliche Licht ausge-
    gangen ist und Schinkenbrote in Dürers gewickelt werden
    und Serras zu Küchensieben gestanzt werden und wenn es
    geworden ist, daß 'es wird schon werden' mal war. 300!
    Weiter immer weiter - ich habe Kinder zu ernähren - Alles
    nützt, wenn der Preis dadurch um 2 Euros rauf geht, Da
    läuft ihm einer nach und telephoniert - das hätte der mal
    1978 versuchen sollen. Hey!! Da zwei Käufer kloppen sich,
    um irgendwas mit Scheiben dran - jeder will sparen, er
    bleibt vor einem stehen und sagt: "!945, Ostsektor, schnell!"
    Eine Hand gibt der Hand eines anderen Händlers, dann ist das
    Bild endlich weg. Ein Blick auf jemandens Uhr, ab zur Bahn,
    sagt er sich - mäandert unauffällig aus dem Kern und verliert
    sich in den Rändern, Heisenberg wo ist dein Schrecken, er steigt
    hinab zur Bahn.
    Es war schon schwieriger ein Bild los zu werden. Es war aber auch
    schon einfacher. Was ist das wieder für eine Geschichte, denkt er
    als er in die frisch bekotzte Bahn steigt. Jetzt kann sie los gehen.
  • tsivob-i
    schinkenbrote?
    was ist so ein dürer schon ohne schinkenbrotfüllung!
    sagt einer in der frisch bekotzten bahn während drei
    andere sich schon wieder am öl ergötzen, sie aber als
    schaffendes vierergespann einen recht brauchbaren
    kunsteindruck vermitteln.

    hier erfolgt die einfügung eines bildabsatzes.

    er setzte sich und schepperte ein wenig mit dem arsenal
    leerer bierflaschen, welches er auf kürzesten wegen
    zusammengesammelt hatte. das geräusch war nicht zu unterschätzen.

    ab dieser stelle erfolgt die einfügung eines erfolgreichen klingelns.

    erbeuter. beutelkunst, kunstbeutel,
    vorbei geht die fahrt an nichtbegegneten bergen,
    die viererbande schwafelt über das paradigma eines
    leibes, gehängt, gekreuzt, verbrannt oder gar.

    vorbei an schmuckeremiten, am gehängten, vorbei an
    anderen toten und den toren einer gut organisierten
    bildermachindustrie die täglich bis zu achttausend
    bilder sowie mehrere reihen von bildesbildern und
    bildbildbildern produzierte, sogenannte bildeinreihungen
    ohne besprechung.

    vorbei. die sprache lebt. ein sprachsubstrat. fahrend.
    eine frau löscht das feuer und er denkt, der sommertrieb
    wird noch zu schaffen machen. diese verdammten schild-
    kröten, insektenbeine im brot, heuschreckende beine.

    dunstwolken von sünde und schaman liegen über dem grünen
    tal. er wechselt die mütze, die verbrauchte, gegen den
    abgenutzten rauchfarbenen hut, hunger ! verspürt er ...
  • rellihcsruK
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    Einschub für die Fans technischer Detailbeschreibungen
    Die zuvor erwähnte hohe Bildkadenz wird erreicht, indem ein
    automatischer Bildwerfer verwendet wird. Der ist ein verhält-
    nismäßig mobiles Gerät das Bilder bis zu einem Kaliber von
    430 x 950 mm verschießen kann. Die gemeinhin verwendeten
    Trommelmagazine nehmen 100 Bilder auf, die von links in das
    Bildlager gezogen werden. Betrieben wird der Mechanismus
    mit Künstlerheißluft, wie sie beim Nicht.Malen entsteht.
    Der Masseverschluß ist auf Gummirollen, die ebenfalls ge-
    nutzt werden, den Schacht nach hinten abzuschichten, so
    daß der restlich Druck nach Absenden eines Bildes genutzt
    werden kann, den Verschluß nach hinten auf die Feder sausen
    zu lassen, Wobei mechanisch ein neues Bild eingezogen wird,
    der Rahmen des vorherigen Bildes wird kurz zuvor nach unten
    ausgeworfen. Ist das Bild im Bildlager, wirdan einer bestimmten
    Stelle der Strecke der federgedrückten Vorwärtsbewegung der
    Verschlußes eine Knallschote gezündet und der ganze Vorgang
    wiederholt sich so lange wie der Auslöser gedrückt wird, Bilder
    in der Trommel sind oder das Blech runter tropft.
    Mit diesem Gerät lassen sich theor. 250 Bilder/Min. bis zu 25
    Landmeilen weit verschießen. Der Schacht und der Verschluß
    können leicht ausgewechselt werden.Mit speziellen Verschlüssen
    und Schächten ist es auch möglich nicht zu große Gegenstände
    aus dem Kunstgewerbe zu verschießen.
    Solche Geräte wurden im Großen Kunstkampf verwendet, als der
    Putsch der Ultra.Traditionalisten gegen die freie Malwelt
    niedergeschlagen wurde.

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  • tsivob-i
    für die fans der technischen detailbeschreibungen
    gibt es auch noch kamasutra, pornobilder und diverse
    fucking manuals, auch andere mobile einrichtungen zur
    bildermacherei und, traditionell baumelnde kathodische
    bestandteile zum mit sich tragen.
    kunstkampf soll ja nicht verkrampft sein.
    ne, loggerheit ist angesagt,
    und vielleicht malt mann sich mal wieder selber aus?
    so als 'n kleines dekadenzgedicht vielleicht?
    als gegengewicht zum stapellauf der bilder
    von der maschinerei?
    hat da ein bild fluchtgedanken?! das geht gar nicht !
    immer schön hierbleiben, mitmarschieren, weiter, weiter ...
    niemals stehen bleiben, immer sehend leiden !
    qual am aal?
    quark am sark?
    oder quak?

    wer keine freege stellt, kommt nicht zur extension.
    bitte nicht zu pherwexeln mit der extinktion und dem
    ausschlag der wunschrute.
    bissken auf den hund gekommen ... mag nicht jeder haben ...
    phor allem nicht den alten, kalten ...
    egal.

    bilder sind vernunftbegabte wesen. man sagt.
    bis es zur detonation kommt.
    natürlich ungewollt kollateral.

    hat der bildwerfer ein kollektives gedächtnis?
    oder was ist das ziel?
    es sollten vielmehr trajektorien gemalert werden ...
    ortsvektor adw ...

    scheiß bahn.
  • rellihcsruK
    Das war dann auch das Thema der Fernsehsendung, die
    er sich in der nun nächtlichen Stalinallee, die ver-
    lassen da lag, weil alle Menschen zu Hause waren und
    fern sahen. Er stand vor einem seltenen Geräteladen,
    in dem ein Vorführgerät lief. Während er die unglaub-
    liche Sauerei anstellte, einen Curry Bratling zu essen.
    Früher gab es mehr Geräteläden.
    Anne Would hatte die üblichen elitären Narren versammelt,
    um ein Thema zu entführen, es bis zur Unkenntlichkeit
    zu torturieren, große Eitelkeitstrompeten zu blasen und
    das mittlere Salonwunder zu schaffen: immer schwätzen, nie
    was sagen.
    "Es war beinahe, wie die meisten threads im kunstnet.de",
    dachte er, "aber wem sollte ich das mitteilen wollen, kennt
    doch keine Sau hutzutage".
    Nun, er hatte schon Schlimmeres gesehen. Das Thema der Sendung
    'Ist Lars von der Trier nun ein Nazi?' wurde eingeblendet,
    aber verstehen konnte man Nichts. Der Ton war abgestellt und
    die dicke Glasscheibe hätte andernfalls genug Frequenzen ge-
    nommen. Es war eine schöne Sendung. Ganz zu Beginn hob ein
    Neo.Katholikischer Altfeuilletonist zu einer Serenadsuade an,
    die sicher ihresgleichen gesucht hätte, hätte man sie aus dem
    Studio gelassen. Aber die Wachleute passten gut auf, in ihren
    schwarzen Uniformen.
    Irgendeine anthrazitene Substanz wurde von rotscharfen Bestand-
    teilen aus dem komplexen Verbindungsgebäude des Bratlings gelöst.
    Damit malte er den gerade sprechenden temporäre Schnauzbärte.
    Ein Österreicher, den er kannte, hätte jetzt wohl gesagt:
    "Geh waida!" Das tat er. Und kaum fünfundzwanzig Schritte ge-
    laufen (das entsprichtt etwa 'zweieinhalb dummen Nazi.Anmachen
    ausweichen', um es in modernen Einheiten darzustellen) als er
    die Sendung vergessen hatte. Was Durchhalte.TV betraf, hatte er
    ein Gedächtnis, wie ein Bildwerfer: Rein - WOOOOOOSCH!! Raus.
  • tsivob-i neues nicht
    und als er so weitergegangen, nach dem
    schirmbildgeglotze, der dummpfgrüßerei,
    dem weitergegehe und der bekräftigung
    eines bildwuffrigen gedächnisvorhanden-
    und diesendungunbewußtvergessenhaben-
    bewußtsein, war er nicht mehr fragend,
    wem das mitteilen wollend, sehend aber
    nicht verstehend, nicht mehr fragend, wes-
    halb das so ist und welche konsequenzen zu
    ziehen sind, bei diesem begabungsschwund
    innerhalb der kompliziertheiten des fortschrei-
    tens, ging er noch ein wenig weiter und gedachte
    der madame curie'n und ihrer eskapaden, die
    ihren tee durch das zugeben kleiner spalte-
    teilchen sich erhitzte und dann dachte er weh-
    mütig schwelgend an seinen eigenen heißen T.,
    damals, in den guten alten zeiten, als er noch
    den feinen weißen hineinzuschütten glücklich
    fähig und in der fröhlichen lage war und dann,
    in ermangelung irgendeines beschissenen werk-
    zeuges, vernunftbegabt oder nicht, wenigstens mit
    einem guten alten queck-silber-meßinstrument
    dies gesöffe umzurühren, ach ja, damals war's ...
    und wenn er heuer so geschirmbildert wird, der
    dr. röntgen ihn jedesmal fragt, wo denn die vielen
    schrotkugeln in seinem innersten herrührten ...
    dann sprach er von: jagd. apropos jagd, ihm entfiel,
    er wollte ja heuer sein henkeltier befragen. ob die
    rehe genug uriniert hätten und er das nächste bild-
    werk in angriff nehmen könne ... leuchtende, pene-
    trant radio-aktive verseuchte verpissen sich in den
    dschunnglekähmp um im dienst der künstlich langen
    wissenschaften auf der halbinsel cola in einem blech-
    container mit dümmelich grinsenden hitsches und
    -zwitsches zu blechern scheppernd militanter techno-
    schlove-dove-muhsiek frommse i-pod-este ebenso
    dümmelich grinsende superstars und kleine, wirklich
    chronisch kleine selbstmörder zu zeugen und zu z-wittern.

    ein wenig durchfällig erschien ihm das licht,
    zitternd reflektiert von diesem grauweißen bratling,
    der einst im kern-öle fräudig erglänzte und dann ...
    stand er vor der auslage einer lingerie, in dem eine
    vollmusige moderne melusinig modell stand, in der
    mollstraße, unweit der karl-liebknecht-allee.
  • rellihcsruK
    Aus Stalin's erträumtem Badezimmer also über die
    Kaiser-Karl-Wilhelm-Liebknecht-Straße in die noch
    junge Mollstraße und von da aus in die Berge nach
    Friedrichshain. Das geht nur in der Nacht, sonst
    sieht man wie niedrig die sind und kriegt noch das
    Taumeln, quasi Tiefenangst oder eben die vor mangeln-
    der Höhe.
    "Nun, aber was tuen?", frug er sich, vielleicht öffnete
    sich ja der Berg, wie er es der Legende einmal im Jahr
    tat und der Glückliche, dem das geschah, der wurde von
    magischen Kraftlichtern zu einem Malergenie geleitet,
    das dort mit dem Großbart am Tische fest gewachsen war.
    (Manche Spötter meinen, es es sei weniger gewachsen als
    geklebt, eine Reaktion mit einer unüberschaubaren Menge
    diverser Malmittel, die heute nichtmal auf der Sonder-
    künstler.Depponie genommen würden, aber so ist es doch:
    Hauptsach' geschwätzt.) Da saß das Malergenie in Gottes
    Frieden und salbaderte großen Mist.
  • tsivob-i
    durch friedrichshainer untiefen und -höhen,
    er der wanderer, mit frisch gedrehter kapp
    meinte zu hören, wie das malergenie sprach:
    "der pinselfestiger ist aus.
    der pinselfestiger ist aus !
    schon seit tagen so. so was blödes.
    hast du pinselfestiger mitgebracht?"
    und des weiteren ein murmeln aus zusammen-
    gepresstem mund:
    "belauern?
    wie lang?
    aufenthalt?"

    er sagt: die kleinen blauen dragoner
    hab ich nicht dabei. könnt aber den herrn
    kür-ass-ieren ... doch entfiel ihm, dass er
    ja noch die friedrichshainer unterschicht,
    also kellerwelt inspizieren wollte ...
    wo richtige maler malern und dann auf nach
    mitte ... in die oranienburger, wo die eiligen
    uren stehengeblieben waren ...
    er schabte sich von der unüberschauberen masse
    noch einige pröbchen als imprimituren für alla
    prima ti-viva seh-schlacht-werke ab, zückte die
    kapp und ließ den alten ingenius mit den worten:
    "sitzet wohl weiter da auf" links liegen.
  • rellihcsruK
    Doch da durchfuhr das Malergenie eine
    ungeheure Welle der Kraft, wie man sich
    ein Malergenie vorstellte, das zu viele
    Hollywoo-ood.Filme sah über bibelgleiche
    Malergenies, die ihre Meisterwerke zwi-
    schen nach-Flipper-hupen und zusammen
    mit Howling Mad Murdock Verbrecher be-
    kämpfen, erschaffen.
    Ikee: das Malergenie sprang auf und der
    Bart riß und yeah und dann war das geris-
    sene Malergenie schon hinter dem Protago-
    nisten her, schwenkte seinen Stock mit dem
    silbernen Totenkopf und rief:"Watte Watte!!
    ich komm mit!"
  • tsivob-i
    angepisst? der protagonist
    ruft: scheiß bahn !!! dabei
    hatte er die achsen fest im
    blick. auf den wegen ausgebrei-
    teter proviant, mückenbeine un-
    tergemischt. fläxern und wäxern
    sah er aus seinem batistisch be-
    kotzten hemd heraus.

    sagte: akee, kraftkerzen also,
    wandern also mit kraftkerzen im
    blick, unwanderer du und steif
    im schritt. mach den silbernen
    totenknopf zu und flugs !

    aber da der bart nun endlich ab war,
    schrie der genius: mein name ist üb-
    rigens meese, düpierender kunst- und
    springreiter aus der firma
    "mutter meese & sohn". unsere werkstatt,
    unweit der oranienburger, befindet sich
    derzeit hinter entschlossenen diktatüren.
    sie sollten sich und Ihren hut ghut vorsehen,
    auf meinen liegen haften noch geruch und gesch-
    miere von gummierten krempelkrempen der kunstlu-
    stigen a-meisen während meiner täglichen predigten
    gegen die ich-o- und dich-o-tomie !!!
    und damit du nicht auf die schiefe scheiss bahn kommst,
    du kunstschrat, spendier ich dir gratis-ansichten aller
    meiner sämtlichen aufzeichnungen und videos mit all meinem
    gerede und getue ...
    vom anfang meines malerthums bis zu den jahren,
    wo ich schon auf den thron meines malerthums mich
    feierlüch setzte ... und mir täglich huldigten meine
    lieben ... alpha-meisen mit freude im herzen die balken
    des herzens und habe die balken auch trotz ihrer kleinheit
    genommen ...

    ich bin der herr des malrohrs, preise mich !
    denn ich schwaffle nicht !!!

    :)))
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