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  • Von der Langeweile in der Kunst

  • iffulF
    Kant ist gut, wenn man eine Uhr zu stellen hat,
    aber sonst taugen dessen Gedanken nicht sooo
    viel, sobald man aus dem Zimmer, aus dem Häus-
    chen ist.
    Ich gehe sogar soweit, zu sagen, daß eigentlich
    alle Vordenker nicht interntzeitaltertauglich
    sind...
    Der Künstler muß sein eigener Philosoph sein und
    die Themen in Formen packen, so daß sie kommuni-
    kabel werden. (Auch bei kabellosen Verbindungen.)
    Das ist übrigens der Unterschied vom Künstler zum
    Maler: der eine schafft, der andere reproduziert,
    was schon offensichtlich ist. Der erste hat schon
    mal das Problem etwas rüber zu bringen, der zweite
    hat kaputtgehauene Schultern für fast Nichts - aus-
    ser Handwerk Nichts gewesen...


    Sehr sehr schlecht.
  • rellihcsruK
    ... bringen, der zweite
    hat kaputtgehauene Schultern für fast Nichts - aus-
    ser Handwerk Nichts gewesen...


    Sehr sehr schlecht.


    Ein Denkmal für echte Langeweile im
    Umfeld von Kunst oder wenigstens kunstnet.
  • Kyberiade
    Kyberiade
    Das Problem mit euren Ansichten von Kunst ist ihr Absolutismus. Man kann nicht guten gewissens sagen 'Ein Künstler soll sein eigener Philosoph sein' oder 'kunst muss von nun an investigativ sein'. Vielmehr ist Kunst wie eine Sprache die sich zwangsläufig verändert wenn ihre Sprecher Begriffe neu definieren. Diese ganzen Kunstformen sind Dialekte die durch Menschen mit neuen Weltverständnissen entstehen. Um jedoch als Künstler zu gelten muss man sich, wie schon gesagt wurde, zumindest grundlegend mit dieser Sprache auskennen. Wenn man also sagt dass Kunst heutzutage langweilig und plagiatorisch ist, muss man an dem heutigen Weltverständnis Anstoß nehmen und berücksichtigen wovon es geprägt wird. Außerdem gab es schon immer so eine 'Umgangssprache' der kunst (kitsch), die sich durch gedankenlosigkeit zum reinen Handwerk degradiert. Nehmen wir das Gegenbeispiel des Goethe: Im Prinzip schrieb er Romane nach mehr oder minder geläufiger Form und trotzdem gilt er als großer Künstler. Was ihn unterschied war wie er Dinge betrachtete und sie hinterfragte, wie er Phänomenen Bedeutung zuschreib und sie anderen abschrieb. Das gleiche kann man über Picasso und vorallem über Kandinsky sagen. Sie alle verbindet die Eigenschaft der nicht-affektiertheit, das ist die Eigenschaft unter der man die zeitgenössische Kunst beurteilen sollte.
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  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    6 Jahre.
    Von Kurschiller Zeiten zehren in deKunst ist langweilig.
  • Kyberiade
    Kyberiade
    6 Jahre sind doch keine Zeit in der Kunst (solange es keine Avantgarde oder Flut von Manifesten gibt).
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Nun war Kurschiller aber ein avantgardistisches Manifest.
  • Kyberiade
    Kyberiade
    Das wäre mir neu, wie genau meinst du das?
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