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  • Wir leben im Zeitalter der Antikunst!

  • K_v_nnamreH
    Hermann, wärst du ein Christ, wüßtest du: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.


    Hallo Zedrin,

    das versteh ich leider nicht. Was ist ein "geringer Bruder".

    Gruß,
    Hermann
  • _nirdeZ_neB
    Tja, siehste, kein Christ! "Selig sind, die da geistlich arm sind; denn ihrer ist das Himmelreich."
  • efwe
    efwe
    ...Da kenne ich hier ein paar Antidemokraten, die mir seit über 2 Monaten das Wort abdrehen möchten, weil ihnen die Wahrheit über die A-K schwer aufstößt!


    aber hallo- wieso sollte jemand den besten clown von der buehne stossen wollen? dann waere doch die kurzweil zu ende und der thread tod :)


    Ich wiederhole nochmal! Wo Kunst drauf steht, muss auch Kunst drin sein!...

    wo bio draufsteht muess doch auch bio drinn sein -verdammt kompliziert unsere welt-- nicht?
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  • _nirdeZ_neB
    ...Da kenne ich hier ein paar Antidemokraten, die mir seit über 2 Monaten das Wort abdrehen möchten, weil ihnen die Wahrheit über die A-K schwer aufstößt!

    Du armer potenziell Abgedrehter, da habe ich eine gute Nachricht für dich. Hermann van Flöten räumt dir gerade in heldenhaftem Einsatz einen bösen Antidemokraten aus dem Weg. ;) Du kannst also deine Paranoia wieder ein kleines Stückchen runterschrauben. Trotzdem, frag doch mal an, ob neben Kaiser Nekro noch was frei ist! Servus!
  • Doktor Unbequem
    Ich brauche schon mal keinen Freund, der mir geistig nicht folgen und mitdenken kann!

    Meinste wirklich, Deine "Höhenflüge" sind schwer nachvollziehbar? ^I^



    Da ließe sich jedes Zitat gegen die Dummheit, gegen den Erkennenden selbst richten.

    Stimmt nicht!
    Nur Du bist derjenige, der hier den grossen Provokateur mimt! Und bringst dann so einen Spruch! Merkste?



    Wäre ich der Idiot selbst, wäre jeder der mir länger als 2 Minuten Beachtung schenken würde eine Steigerung dieses Idioten!

    Dieser komischen Kausalitätsdenke kann ich wirklich nicht folgen, sie ist leider auch falsch! Wer die Auftritte eines "Verhaltensauffälligen" mit Amüsement beobachtet, ist nicht zwangsläufig selber ein Idiot!




    Die Beantwortung weiterer Fragen von dir mache ich davon abhängig, ob du diese Frage beantworten wirst!

    Pöh, suche doch selber! Hat nix mit dem Thema hier zu tun.
    Du würdest eh neue Ausflüchte erfinden, um nicht mehr auf meine Worte eingehen zu müssen bzw. mich mundtot zu machen. Ist auch klar, warum!...
    Und dabei war ich so nett zu Dir, jedenfalls relativ! Schnüff...

    Aber da ist ja noch Efwe, die kann Dir wirklich helfen, denke ich!
    Eine Chance für die Liebe! ;)
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  • AleX
    AleX Anti-kunst
    Der Begriff Anti-Kunst geht wahrscheinlich auf den französischen Künstler Marcel Duchamp zurück, der diesen 1914 zum ersten Mal prägte. Auch innerhalb der 1915/16 in Zürich "gegründeten" Bewegung der Dadaisten wurde dieser Begriff verwendet.

    "Anti-Kunst", "Avantgarde", "Moderne Kunst" verstand sich von Anbeginn an als Provokation gegen den damals, Anfang des 20 Jahrhunderts bestimmenden Kunstbetrieb, gegen bürgerliche Lebensweisen und Moralvorstellungen, auch setzte sie sich mit den Entwicklungen und Veränderungen der damals prosperierenden Industriegesellschaft auseinander.

    Die europäischen Gesellschaften des späten 19. - frühen 20. Jahrhunderts waren geprägt von einer Unzahl verkrusteter Strukturen, Hierachien und einer Vielzahl von unsinnigen Moral- und Lebensvorstellungen.

    Durch die Industralisierung war eine neue Klasse entstanden - die der Arbeiter, die sich aufgrund der unflexiblen Gesellschaft nur schwer integrieren lies. Zudem sorgte die Industrialisierung dafür, dass eine Vielzahl von herkömmlichen Berufen, gerade im Bereich des Handwerks, von der Bühne verschwanden. Die Betroffenen, Hundertausende, sahen sich gezwungen, sich ihren Lebensunterhalt auf andere Art und Weise zu verdienen.

    Auf der anderen Seite hatten allgemeiner Wohlstand, medizinische Versorgung, Lebensstandard, Allgemeinbildung und Lebensqualität seit 1850 einen rasanten Aufschwung genommen. Sehr vieles, was wir heute benutzen und was das Leben leichter macht - Auto, Waschmaschine, Telephon, Asperin ect.- geht in seiner Entstehung auf diese Zeit zurück.

    Die Erfindung und Verbreitung der Fotographie machte Tausende von Malern, insbesondere Portraitmaler, arbeitslos. Auch Zeitungen gingen immer mehr dazu über, Fotos statt gemalter Bilder zu verwenden. Es war eine Zeit, in der die gesellschaftliche Entwicklung mit dem materiellen und technischen Fortschritt nicht mitgehalten hat, was immer mehr zu unbewältigt schwelenden Dauerkonflikten innerhalb der Gesellschaften geführt hat.

    Hier setzt die Avantgarde an, nicht nur ihre Werke, auch war es oft die an den Tag gelegte Lebensweise, die provozieren, aufrütteln und verändern wollte.
    Eine Franziska von Reventlow, die innerhalb der Schwabinger Boheme das Leben einer selbständigen und alleinerziehenden Frau führte, heute nichts besonderes, war damals ein Skandal.
    Auch andere, wie Rudolf von Laban, der in Ascona eine Kommune unter dem Motto der "Freikörperkultur" gründete. Henri Oedenkoven und Ida Hofman, die 1907 eine Gruppe gründeten, die sich einem Leben im Einklang mit der Natur und den Naturheillehren widmete, oder die Radikalveganer um Paul Gräser, die fast alles zivilsatorische ablehnten, streng vegan lebten und den bargeldlosen Tauschhandel propagierten. Andere, wie der Kosmikerkreis in München versuchten, intellektuell den Problemen ihrer Zeit zu begegnen.
    In diesem gesellschaftlichen "Hexenkessel" von Neuem und Alten muß man die "moderne Kunst" als einen Teil sehen, deren Verteter auf ihre Weise versucht haben, gegen die Verhältnisse ihrer Zeit anzugehen.

    Ihre Werke heute mit den Klassikern zu vergleichen, ist eine dilettantische Sichtweise auf die Kunst. Man kann es nicht vergleichen, denn genau das ist ein Sinn "moderner Kunst": sich abzugrenzen.
    So wie im Mittelalter religiöse Motive vorherrschten, in Zeiten des Humanismus und später der Aufklärung Künstler die Welt sowie den Menschen als Motiv entdeckten, so ist die moderne Kunst nur Ausdruck und Spiegel ihrer Zeit, in der sie entstanden ist.

    Es ist eine Frage, die man stellen kann, inwieweit die Provokationen der moderenen Kunst heute nicht langsam zu einer stumpfen Waffe werden. Die Öffentlichkeit lässt sich heute nicht mehr so leicht davon provozieren, die Geburtswehen der modernen Gesellschaft sind weitgehendst vorbei. Provozieren wird auch immer schwieriger, jedenfalls mit bereits etablierten Mitteln.

    Wohin die Reise führt, wird die weitere Entwicklung zeigen. Aber der Anteil der Avantgarde an der Entwicklung hin zu einer freien und demokratischen Gesellschaft sollte nicht unterschätzt werden.

    Und man sollte Kunst, ob sie einem gefällt oder nicht, niemals schmähen.
  • ispirT
    Wow! Der Faden könnte auf diesen Beitrag reduziert werden. Es ist alles gesagt, zum Thema.
  • Constantin
    Constantin
    OK, kleine Umfrage:

    Grüner Punkt: Thema schließen

    Roter Punkt: Thema offen lassen

    Nachtrag: 16 Uhr 23.10.2011 der Punkt ist grad grün... ich guck morgen nochmal..
    Rauswerfer [ 🔗 | Was hörst Du grad so? ]
  • wodahsnoom

    ....Und man sollte Kunst, ob sie einem gefällt oder nicht, niemals schmähen.


    !!!!
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