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  • DER LICHTFÄCHER

  • Roderich
    Roderich
    ich lese längere sachen auch nicht gerne am monitor.
    viel freude beim lesen. :)

    @viginia:
    freude freude......................dauert aber sicherlich wirklich noch.....lol
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  • sialliMainigriV Ca ne fait rien..
    Die Zeit, sie eilt
    der Eindruck weilt :-)
  • tsivob-i kroko osmoose messzeit
    windfächer, lichthupe am
    wasserlauf, strauchlichter
    streuner.
    befreit ist der same
    von seiner haut, ein ge-
    schalter gazellter
    bräuner.

    so schwingt das messband im
    gazellenlicht halb so groß wie
    die gerste.
    begrannt und blassgelb verhält
    es sich, verrinnt hyazinth wie
    im scherze.

    o taumellolch und rote tiere,
    dahingegossen im moose,
    bestürzte lolita im affodill
    singt surreale symbiose.

    mfg kg i.
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  • tsivob-i lalla
    voll verpufft,
    in der meeres-
    gruft.

    :)
    vermeert euch,
    nanometer aller
    se-h-kunden !
  • Roderich
    Roderich
    narischer pfiffer...:D
    Signature
  • tsivob-i ff
    aber pholl!
    ... ling

    :D
  • tsivob-i fläscher
    aufgefächertes ist
    zwischen die denklappen geflutscht und
    scheucht scheu auch auf - gefächert,
    flutsch- nein! fluchtgeschwindigkeit ist bunt und
    meist aus kupferdraht gewindet im streichölquartett
    durch … sedativbrüche.

    wuffs :)
  • tsivob-i samt
    balsam.
    säuerlich die früchte die
    in italienischer umarmung
    ungewittert auf irgendeine art und
    weise abhanden kamen.

    bi. same.
    fell
  • Roderich
    Roderich
    irgedndwie und ohne grund,
    doch nichts das heißt, wenn krake
    schläft, er nicht gleich tot.
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  • tsivob-i heh
    sonnige konstellation grüßt
    wässriges verwesen.

    :)
  • Roderich
    Roderich
    Dort war die zeit zur Ewigkeit gefroren.
    Unendlich, still und leise. Ohne Anfang,
    so auch ohne Ende.
    Eine weite, für immer währende Reise.
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  • tsivob-i
    sind alle am vereisen.
    auch ohne A. liebe leser
    nach außen und nach innen,
    fettspiele, nicht rosten.
  • Roderich
    Roderich
    Lisa liebt lauschende leuchtende Lippen, leuchtende lauschende Lippen liebt Lisa.
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  • tsivob-i
    lisa liebt auch leuchtende ohren.
    ihre eigenen. empfangsbereit. :)
  • Roderich
    Roderich
    weiße wie ein champignon herr bovist. :D
    Signature
  • Roderich
    Roderich
    siebzehn: die Bluteiche
    __________________________________________________________________________
    In der Ferne, konnte man sehen wie eine große Burg errichtet wurde. Auf
    festem Grund setzten sie einen roten Sandsteinquader auf den Nächsten.
    Hier war es dagegen regungslos.
    Auf der Mauer des Sanktuariums kauerten Raben in ihren blauschwarzen Kitteln.
    Das Tor war aus geschmiedetem Eisen. Wie Blätter, gewoben und verflochten.
    Zahllose waren hier, die lange zeit vorher ihr vorzeitiges ende fanden.
    Viele waren schon vor ihr gescheitert, noch viele werden nach
    ihr scheitern.
    Er war schon lange gegangen, hatte sie keines Blickes mehr
    gewürdigt und sie ging über in den Boden, auf dem sie
    niederlag.
    Genau an dieser Stelle wuchs nun eine Eiche, aus der
    Eichel die Artina in ihrer Weste immer bei sich trug.
    Ihr Talisman begrub sie nun, gab ihren Überresten
    Halt, umschlang ihre Gebeine mit seinen Wurzeln.
    Im frühen Sommer schon, färbten blutrot sich seine
    Blätter, jedes Jahr, um ihrer zu gedenken.
    Niemand wollte ihn fällen.
    Niemand mochte in seinem Schatten verweilen.
    --------------------------------------------------------------------------
    Arm in Arm, ähnlich fest umschlungen, lagen sie da und sahen den Sternen am Himmel zu.
    Die Stadt wieder hinter sich gelassen, noch kein Ziel vor Augen.
    Ungleich lieber würde er sie jetzt küssen, als sich Gedanken um ihren Weg zu machen.
    War das überhaupt nötig, ergab das Sinn? Machte es einen Unterschied?
    Sie waren doch so glücklich, sein sehnlichstder Wunsch war nun real und
    gerade jetzt huschten seine Gedanken wie Heuschrecken durch seinen Kopf.
    Wer sollte diese Welt noch verstehen, wo doch kein Verstand in deren Köpfen wohnte?
    Dort am Firmament, was war es was man sah?
    Es kam ihm vor als würden seine Blicke erwidert und sahen auch in ihn.
    Er drehte seinen Kopf zu Maria und seine Hand strich ihren Körper hinauf.
    Sanft faste er ihr Kinn und drehte ihren Kopf zu sich. Er vertrieb die rastlosen Gedanken und ihre Lippen berührten sich.
    Fordernd erwiderte sie seine Begierigkeit und schmiegte sich um ihn.
    Die Sterne sahen ihnen bereitwillig zu und würden ihnen mit ihrem Licht
    noch bald genug ihren Weg weisen.
    --------------------------------------------------------------------------
    Lange Schwarze Haare, volle Lippen und tiefe Augen wie ein Smaragd.
    Sie stieg aus dem Fluß und war wunderschön, genau wie ihr Name.
    Ein Glitzern umhüllte sie im Schein der Sonne, umspielte Lisa-Sophie
    in einem wundersamen Tanz aus Lichtern.
    Könnte er sie so jetzt erblicken,
    feurig wäre wohl sein Blick, so scharf wie der Dolch eines Diebes.
    Er ist doch ein Mann, sie sind das Alle. Alle wie
    einer, jeder so einerlei. Hätte er dann immer noch nur Augen für die Eine?
    Dieser Gedanke machte sie rasend vor Eifersucht. Warum zog er sie nur
    mir vor? Sie ist Dreck und Dreck soll sie auch wieder sein!
    Sie zog sich ihre Kleider an mit starrem Blick, fest entschlossen.
    So war es das beste für alle, so war es ihr bestimmt.
    Sie hatte ihn verdient.
    Der Herzog sollte mir gehören, nur mir, sagte sie sich.
    Die Sonne ging nun langsam unter. Mit Geduld wartete sie im Dickicht
    und da war sie auch schon zu sehen. Ihr Schmerz, ihr Weg ins Glück.
    Sie sah nicht nach vorne und sowieso nicht zurück. Es war ganz Leicht,
    es war ganz Schwer. An ihrer Seite Lag ein Fels.
    Geführt von meiner Hand, soll er ihr Schicksal sein!
    Zerschmettern muß ich sie, es ist doch ganz leicht.
    Über dem Kopf, den Stein in der Hand, die Beine im Schritt wie von selbst.
    Kein Laut zu Hören, die Bewegung wie zum stillstand gekommen.
    Die Novizin hatte keine Furcht in den Augen, noch nicht einmal
    erschrocken schien sie zu sein.
    Nicht wissend was geschah, noch was sie tat, geschah es
    in diesem Moment. Die Sonne tiefrot im Rücken ein warmes
    pulsieren in ihrer ausgestreckten Hand.
    Wie neu geboren Stand Rowena da, geboren im Blut,
    und vor ihr sank ein Leib sanft zu Boden.
    Eine Träne, die letzte ihrer Art, floß tranig ihre Wange abwärts.
    --------------------------------------------------------------------------
    Signature
  • tsivob-i
    so tropft stetig blut aus dem fächer.
    ein hellrotes glitzern zwischen dem
    eisengestell.
  • Roderich
    Roderich
    blut ist leben. so sind wir.
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  • tsivob-i
    so sind wir lebensrünstig.
  • Roderich
    Roderich
    und blutfroh...und wild wie dumme tiere. :D
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