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  • Fälscher sind auch Künstler

  • sierG_inoT
    ja, stimmt...im Gegensatz zum neuen Profil-Pic. Das hast Du 1 zu 1 kopiert...meisterlich. :))
  • efwe
    efwe
    ist nur eine uebergangsloesung keine sorge-
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  • Robert Wolter
    Robert Wolter
    ist nur eine uebergangsloesung keine sorge-


    Du schmückst dich schon recht lange mit "Übergangslösungen" ;)
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  • Roland Schmid
    Roland Schmid
    Nochmal ein paar Gedanken , auch als Antwort auf siku .



    Pinselführung, Hineinversetzen :

    Ich versuch es mal mit einem Beispiel : Ein bestehendes van Gogh Bild überzeugend zu kopieren halte ich für "leichter" als ein neues Motiv
    so in van Gogh Manier zu malen , daß ein echter van Gogh Experte sich davon überzeugen läßt.

    Alte Meister und Ihre Angestellten :

    Es gab Malwerkstätten mit Meistern und Angestellten als Handwerksbetriebe.
    Es ist doch durchaus möglich, daß ein Angestellter über die Jahre eine
    größere Fähigkeit erlangt als der Betriebsinhaber. Das gibt es im Handwerk
    heute noch allenthalben.
    Weshalb ist es dann für den Finanzwert eines Bildes so wichtig wer genau
    Hand angelegt hat?

    Kippenberger:

    Was mich dabei wurmt . Ein relativ unbekannter Maler fertigt ein Auftragsbild für einen Preis , der darauf schließen läßt ,daß er nur die
    Arbeitszeit ausgerechnet hat. Nur dadurch ,daß Kippenberger seinen Namen darunter setzt , wird es zum hochbezahlten Kunstwerk. Kippenberger recht
    fertigte sich damit ,daß es seine Idee war . Achtung : Ich kritisiere hier nicht den Maler Kippenberger . Er vergab einen Auftrag und hat seinen Lieferanten dafür bezahlt. Man stelle sich aber mal vor ,dieser unbekannte Maler wär mit seiner Trompe-l `oeil- Malerei bei einer Galerie
    oder Museum mit Kunstexperten vorstellig geworden mit der Bitte um Ausstellungsmöglichkeiten . Mitleidiges Bedauern.

    Der Kunstmarkt in seiner Spitze , so wie er sich in den Medien zeigt ,
    über interne Ansichten verfüge ich nicht , erinnert mich sehr an den Habitus der Finanzmärkte . Hauptsächlich Spekulation .

    Einige Kunstmäzene , auch hier habe ich nur Medienwissen, haben Ihre Ver
    mögen mit profanen kaufmännischen Tätigkeiten erwirtschaftet.
    Ich kann mir einfach nicht vorstellen ,daß sich solche Leute in die Gefühlslage eines Künstlers reindenken können und somit ein Kunstwerk
    so verstehen , wie es der Künstler beabsichtigt.

    An sich wäre das kein Problem: In Bayreuth sitzen ja auch nicht nur
    Musikversteher im Publikum . Nur kann man eben eine musikalische Auf
    führung nicht fälschen.

    Das oben Aufgeführte führt zum Fälscherproblem . Es wird mit zweierlei
    Maß gemessen . Und wenn ein begnadeter Fälscher diese System ausnutzt
    dann ist er mir nicht von vorneherein unsympathisch. Und künstlerische
    Fähigkeiten gestehe ich Ihm ebenfalls zu.


    Schwachsinnige Kommentare :


    Es gibt von mir im KN keine schwachsinnigen Kommentare


    Man bekriegt sich in den Threats:

    Lest die Beiträge durch: Es stimmt.
  • nighthawk
  • nighthawk
  • Roland Schmid
    Roland Schmid
    Also nochmal : Ich habe nicht Kippenberger als relativ unbekannt bezeichnet, sondern den Maler , der das nämliche Bild gemalt hat.

    Ich zweifle nicht die Wichtigkeit von Werken an für die Kunstgeschichte.

    Ich störe mich nur an den horrenden Preisunterschieden bei Auktionen und Bewertungen, die
    im Endeffekt nur daher rühren : Echter Rembrand oder nicht.
    Ich bin überzeugt daß die meisten Ersteigerer dieser Werke den Unterschied eh nicht erkennen würden. Es geht nur um den Besitz:
    Ich hab´s weil ich`s kann.

    Und wenn eine Fälschung so gut gemacht ist , daß man Sie nur durch eine
    Untersuchung (welche Farben Pikmente Leinwände usw ) indirekt enttarnen kann , ja dann denke ich ist sie es auch Wert,(als Kopie)gezeigt bzw
    versteigert zu werden . Aber dann will Sie ja keiner mehr.

    Und nochmal deutlich: Was ich hier vorbringe , geht nicht gegen Künstler.
    Das Drumherum stößt mir auf.
  • Roland Schmid
    Roland Schmid
    Ach ja , Nachtrag: Deine erste Bemerkung war wohl wieder als Spitze gedacht.
    Also erst mal eine Breitseite abgeben. q.e.d.
    Daß Du wohl dabei einen Lesefehler gemacht hast, erwähne ich hier nochmal sicherheitshalber.
  • nighthawk
  • siku
    bin mal einem Link der KN-Werbung gefolgt, dabei habe ich noch einen erhellenden Text zum thema entdeckt
    🔗

    der Link lässt sich offenbar nicht direkt setzen. Also Frida-Kahlo-Ausstellung, Repliken,
  • Roland Schmid
    Roland Schmid
    Schau mal einer an. Jetzt haben wir schon 3 (?) Beitäge zum Thema ohne
    Polemik.
    Zum Thema (auch am Beispiel Baden-Baden): Offenbar gibt es doch autorisierte Repliken , die das Vorbild so gut nachahmen , daß diese Faksimile den Ansprüchen der Betrachter genügen , indem sie die ( nach Expertenmeinung) gleiche Ausstrahlung vorweisen wie das Original . Also sind sie auch für das Groß der Betrachter in Ihrer Funktion als Anschauungsobjekt ebenbürtig . Demzufolge gibt es auch Menschen , die diese Fähigkeit haben , solche Werke überzeugend nachzubilden.
    Die einen als autorisierte Kopisten , die andern als Fälscher.
    Meine Frage war nun : Sind diese Leute Künstler?


    Wie gut so ein Replikat nun sein muß, um wieviel Prozent der Betrachter zu überzeugen ist im Endeffekt ein statistisches Problem und läßt sich wohl an Hand einer Gaußkurve darstellen. Allerdings bezweifle ich,daß die Ersteigerer von Kunstwerken, die diese zum Teil horrenden Preise dafür bezahlen den Unterschied erkennen würden ( Es wird ja nur geboten, wenn Expertisen bestehen ). Also geht es dem zukünftigen Besitzer nicht ums Bild . Es geht um s Ego oder Spekulation. Und da macht es wohl einen Unterschied ob es ein echter Rembrand oder eine Kopie ist . Aber aus eben diesem Grund hält sich mein Mitleid in Grenzen.
  • Patrick
    Patrick
    Kunst hat viele Gesichter und kann auch in negativen Bereichen, wie etwa der Kunstfälschung, auftreten. Somit finde ich schon, dass Fälscher auch Künstler sind; wie man dies jedoch wertet ist dann wieder eine andere Frage.
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