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  • Sturmfahrt

  • _nirdeZ_neB Sturmfahrt
    Die Nacht war Sturm
    und ohnegleichen
    brachen Wellen über’s Boot.
    Schwarze Berge wie ein Turm.
    Ihnen steuernd zu entweichen
    war minütlich uns’re Not.

    Keine Peilung, keinen Ort,
    Wasser peitscht uns das Gesicht.
    Halt ihn fest, er kotzt! Nach LEE!!!
    So trieb uns das Meer nun fort,
    hoffend, dass der Tag anbricht
    und endlich ruhiger wird die See.

    Nichts Gutes zeigt uns dann der Tag.
    Das Beiboot ist schlicht abgerissen.
    Chaos überall im Schiff.
    Ein Wind, der noch nicht schwächeln mag,
    keiner schlief, uns geht’s beschissen.
    Dort drüben, da, ist das ein Riff!?

    Langsamst schleichen so die Stunden.
    Gerefft ist alles, was nur geht.
    Mal reiten wir auf hohen Wänden,
    mal sind wir im Tal verschwunden.
    Wer jetzt noch kann, am Steuer steht,
    hat kaum Haut mehr an den Händen.

    So geht es in die nächste Nacht.
    Süßer Saft, das reicht dem Magen.
    Im Ölzeug riecht es ungewohnt.
    Und endlich Schlaf wär’ angebracht.
    Ein Traum? Real? Man kann’s nicht sagen.
    Ein Lichtschein! Dort, am Horizont!!!
  • tsivob-i ö
    hab mal für mich alle o
    durch ö ersetzt ! sehr schön.

    :)
  • _nirdeZ_neB
    Schon?
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  • lseF_ejtnA
    Gut, Ben! Das Gedicht, meine ich.
  • tsivob-i o
    noch !
  • Page 1 of 1 [ 5 Posts ]

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