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  • Was macht die Kunst mit der Psyche?

  • froT
    Ich finde Kunst Malen Zeichnen wie auch immer hat was mentales. Man vergisst alles um sich herum und ist voll auf ein Bild konzentriert
  • relammoiraM Flow
    Das mit dem Flow ist gut, dürfte wohl sowas wie ein kleines "Nirvana" sein.
    Da ich mich eher zu den Speed"digi"paintern zähle darf, kenne ich es so das ich plötzlich eine Stille empfinde in der alles ganz klar wird. Meist aber nur für kurze Augenblicke, aber die genügen um einen gestärktes Gefühl zu haben. Als wenn am einen riesigen Energieschub bekommt. mfg
  • Hanne Neß
    Hanne Neß
    Irgendwann einmal schau ich auf die Uhr und jedes Mal ist der Schreck groß. Das Zeitempfinden ist völlig weg - unterdrückt von dem TUN,TUN,TUN, bis die Realität dich wieder vereinnahmt. Ich finde diese Arbeit auch immer mehr erschöpfend. In den anfänglichen Jahren nicht so sehr spürbar. Ich glaube, dass es mit der Intensität der schöpferischen Auseinandersetzung was zu tun hat. Der Anspruch wird größer, die Leichtigkeit verfliegt. Dennoch bin ich nach vielen Jahren voller Leidenschaft und werde immer wieder wie magnetisch von meiner Arbeit angezeogen. Das wird auch immer so bleiben. Ob`s jemanden gefällt oder auch nicht...VG
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  • Doktor Unbequem
    Ihr habt´s gut!
    Für mich ist das Schaffen "harte Arbeit",
    von kurzen Euphorien in den Momenten der Farbreaktionen abgesehen.
    Erst die Betrachtung des fertigen Bildes
    lässt mich in extremere Gefühlswelten reisen und meine Fixierungen vergessen -
    Euphorien und Grössenwahn bei einem "gelungenen" Bild,
    Trübsinn bei einem Missglückten...
    (Beides sehe ich erst viele Tage später)

    Ich finde Kunst Malen Zeichnen wie auch immer hat was mentales. Man vergisst alles um sich herum und ist voll auf ein Bild konzentriert

    sowas nennt man dann eher "kontemplativ", nicht "mental"!
  • absurd-real
    boah, die Transi räumt hier ganz schön auf,wenn das mal nicht seine Mama mitkriegt.
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  • Doktor Unbequem
    tjä, ist schon ´n "kleiner" Unterschied, ob man so vor sich hin malt oder zielorientiert arbeitet...
    ;)
  • Hanne Neß
    Hanne Neß
    @TransformarT ...auf jeden Fall stimme ich Dir zu. Es ist harte Arbeit!!! Die Gefühle schwanken nach getaner Arbeit, je nach Ergebnis, extremst! Auch hier sitzen wir wohl im gleichen Boot. Aber? In welchem Beruf oder besser - bei welcher Art Arbeit bekommst Du auch die positiven Gefühle sooo zu spüren? Es wird zur Sucht! Die mißglückten Ergebnisse halten dich nicht ab, weiterzuarbeiten! Aber das unterscheidet die Menschen, welche nur mal hobbymäßig in der Kunst unterwegs sind (was ja auch sicher sehr befriedigend ist und absolut seine Berechtigung hat) von den eher professionellen "Kreativarbeitern" oder soll ich Künstler sagen? VG
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  • Doktor Unbequem
    bloss nicht "Künstler" sagen, das sagt nichts aus, und für manch einen isses `ne Beleidígung!
    ;)
    Ich würde anderen Berufen/Tätigkeiten nicht absprechen, dass sie auch starke und lang anhaltende bzw. immer wiederkehrende Gefühle, durchaus euphorischer Art, verursachen!
    Ich würde sogar sagen, dass Maler es da schwerer haben, da wir, so wir mehr experimentieren, mehr Fehlversuche erleiden als die meisten anderen Schaffenden.
  • Hanne Neß
    Hanne Neß
    In Wirklichkeit kann ich es ja nicht beurteilen. Ich kann nur für mich sprechen. Hier wird die Gefühlebene eben in beiden Richtungen sehr stark angesprochen.
    Aber wieso ist das Wort "Künstler" eine Beleidigung? (Auch für Dich?)
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  • Doktor Unbequem
    weil es in dem geläufigsten und eisern vertretenen Kontext so viel bedeutet wie
    "einer, der irgendwas macht"
  • Hanne Neß
    Hanne Neß
    Die Einstellung in Bezug auf Künstler trifft nur auf eine gewisse Sorte von Menschen zu - meine Erfahrung!
  • Doktor Unbequem
    sicher, führt aber inmmer wieder entweder zu Irritationen oder zu Gelächter...
    oder beides...
  • Hanne Neß
    Hanne Neß
    Von welchen Menschen sprichst Du? Gelächter? Wann? Wenn Du Deine Bilder zeigst?
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  • seiltaenzer
    seiltaenzer
    Ja, die Kunst wirkt sich auf jeden Fall positiv auf die Psyche aus. Es könnte aber auch eine andere leidenschaftliche HANDARBEIT/körperliche Arbeit/Sport sein! Wichtig ist eine intensive Zuwendung, wo es kein Platz mehr für andere Grübeleien etc. gibt. Das hat dann was Meditatives. Bei mir auf jeden Fall.


    ja, bei mir auch - einfach alles um sich herum vergessen, abtauchen und Kraft tanken.
  • tsivob-i
    bloss nicht "Künstler" sagen, das sagt nichts aus, und für manch einen isses `ne Beleidígung!
    ;)
    Ich würde anderen Berufen/Tätigkeiten nicht absprechen, dass sie auch starke und lang anhaltende bzw. immer wiederkehrende Gefühle, durchaus euphorischer Art, verursachen!
    Ich würde sogar sagen, dass Maler es da schwerer haben, da wir, so wir mehr experimentieren, mehr Fehlversuche erleiden als die meisten anderen Schaffenden.

    _______________________
    maler?
    hab hier noch nie was gemaltes von TransformarT
    gesichtet.

    nö.
  • Doktor Unbequem
    Von welchen Menschen sprichst Du? Gelächter? Wann? Wenn Du Deine Bilder zeigst?

    wohl kaum...
    wenn im Gespräch mit egal wem der Begriff "Künstler" fällt...
    Oder wenn man mit paar Leuten zu grossen Gemeinschaftsausstellungen geht -
    man weiss schon vorher, es wird viel zu lachen geben...
    "Künstler" ist wohl die einzige Berufsbezeichnung,
    der so gut wie keine Sachkunde erfordert.
    (Was nicht bedeutet, dass es nicht so einiges an erstaunlich "guten" Leuten gibt, die die Welt sehr bereichern, keine Frage!...)

    Mein Kunstbegriff ist "der anderere", diese Art der Definition ist aber bei den meisten "Künstlern" sehr unbeliebt...
    aus verständlichen Gründen...

    Schönen Abend und Weekend allseits!
    Signature
  • Hanne Neß
    Hanne Neß
    Wenn Du einen "ummel"z.B. mit Freunden, zu einer Gemeinschaftsausstellung mit einem lustigen Tag verbindest und Du eine Menge Spaß dabei hast, ist das doch in Ordnung. Wenn Du aber vorher schon weißt, dass Dir die Bilder nicht gefallen werden - warum gehst Du dann dort hin? Ich finde schon, dass man/frau einer Ausstellung mit Respekt begegnen sollte - ganz egal, ob`s gefällt oder nicht. Auslachen ist nicht mein Stil. Aber unkritisch bin ich natürlich auch nicht. Ich habe schließlich eine Meinung.VG
  • Hanne Neß
    Hanne Neß
    PS: das heißt natürlich....wenn Du einen Bummel mit Freunden....
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  • sialliMainigriV risible
    "Mein Kunstbegriff ist "der anderere", diese Art der Definition ist aber bei den meisten "Künstlern" sehr unbeliebt...
    aus verständlichen Gründen... "

    Warum nicht gleich: "Er-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf" ...? ;-)
  • Johndell
    Johndell
    Ich glaube ich verstehe TT schon. Der Ursprung lang in dem Dadaismus, in dem es eine Revolte gab die jegliches Schaffens, Anstrengungen, Disziplin, Logik über board warfen, um deren Wertesystem der Gesellschaft einen Strich in der Rechnung zu machen.
    Es war eine art Streik, ein Kampf für die Freiheit und die Dadaisten bezeichnetet sich auch selbst als Antikünstler, weil deren still nicht klassifizierbar war, meist mit zufallsgesteuerten Aktionen in Bild und Wort. Sie beharrt darauf, ihn in einer satirische übersdosis der reinen Unsinnsansammmlungen zu indizieren, um sich jeglicher Kritik zu entziehen.
    Bis dieser nicht mehr in Schubladen einzuteilen war.
    Später aber zerstritten sich viele von denen, weil einige ihre eigene Daseinsberechtigung zurück erlangen wollten, sie unterteilten sich in Surrealisten, und andere Kunststille.....

    Nun ist aber was passiert, was die Dadaisten gar nicht wollten, sie haben es ins Kunstmuseum geschafft, hängen neben Picasso und Co. Dies gab der heutigen Gesellschaft den Startschuss“wenn die es können, könnte ich auch“ Also hat man das Ziel der damaligen Dadaisten wieder geändert, aber mit einem anderen Ziel vor Augen, als das was sie Damals wirklich aussagen wollten.
    Also Predigte man diese Wertschätzung, und so löste der Antikünstler den Künstler ab. Es ist auch ein Prinzip, was der Wirtschaft zur gute kommt und mit guten Marketing kann man so gut wie alles Fördern.
    Daher ist das Wort“Künstler“ in den köpfen geprägt, was gesellschaftlich evtl. negativ sein kann. Daher wollten die Klassischen Künstler sich nicht verdrängen lassen und man bezeichnet sie mehr als Illustratoren. Viele moderne Künstler beschimpfen sie auch gern als Kunsthandwerker, weil sie für die Modernen Künstler Inhaltslos malen, dafür nur schön.
    Aber genau genommen überlassen moderne Künstler die Interpretation des Betrachters, was auch in Ordnung ist.
    Den Picasso hat früh erkennt, das Menschen immer verstehen möchten, sie möchten ein Rätsel haben...er verstand nie warum alle Welt seine Bilder verstehen wollten, aber sich nie der Ursprünglichen fragen des Alltags stellten, die Schönheiten der Natur zum Beispiel...
    Die Interpretation der Natur unterliegt nämlich auch der Phantasie des Menschen(siehe Sternbilder) etwas unwillkürliches ergibt einen Sinn.

    In anderen Ländern wie die USA hat der begriff des Künstlers noch eine andere Bedeutung, da bezieht man sich wieder auf den Ursprung der Klassischen Kunst zu. Dort gibt es Schulen die Technisches abverlangen, Künstler die noch richtig plein air malen und damit erfolgreich sind.
    Daher kommt es auch auf die unterschiedlichen Kunst Evolution des Landes an.

    In Deutschland ist ein Kunststudium ein Fach, mit der geringsten Abbrecher Quote aller Studienfächer. Somit ist es ja nachvollziehbar das es nicht gerade schwer ist, und somit auch ein wenig belächelt wird.
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