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  • kann ein dekoratives bild kunst sein?

  • rellihcsruK
    Na, ich bin sicher, daß der, der in einem
    Buch was ich gerade las, das Konzept des
    Anti.Wissens (ja: wie Anti.Materie) ange-
    rissen hat, nicht so sehr Unrecht hat, wenn
    er meint, daß das Heute weit verbreitet ist.
    Es bedeutet u.A. das nutzlose, weil in keiner
    Weise anwendbare Wissen, das als Masse auf-
    genommen wird, aber nicht über tiefere Struk-
    turen verfügt... oder die Person nicht, wer
    weiß es??
    Bsp.:
    Es ist total hirnrissig zu wissen, daß der
    1. Weltkrieg von 1914 bis 1918 dauerte und
    vielleicht noch die Namen von ein paar Typen
    aufsagen kann - aber nicht weiß woraus dieser
    Krieg entstand, wohin er führte und was über-
    haupt die Folgen waren, sind.
    Dieses sogenannte Faktenwissen ohne Hinter-
    gründe, das ist kiki. Da ist es genauso gut,
    wenn man sagt: "Der 1. Weltkrieg ist vorbei."
    Wird aber gerne Allgemeinbildung genannt.
    Taugt zu Nichts.
  • efwe
    efwe
    das hast du schoen anschaulich beschrieben kurschiller -so isses--
    Signature
  • ztinuaGottO


    ... Humanisten erstellten Bildprogramme ...

    quellen? --


    Beispiel: die Bronzetüren des Baptisteriums in Florenz, das war wohl auch eine der berühmteste "Ausschreibungen" für Künstler im 15. Jh. (Quattrocento).
    zufrieden? - wenn nicht,
    Literatur bitte selber googlen! da ich heute Nacht keine Lust mehr zur Nachforschung habe.


    Habe jetzt auf die Schnelle nicht gegoogelt, aber, so ich mich erinnere, zumindest bei der zweiten Türe haperte es schon zwischen Motivvorgabe und den Ornamenten, in die sich die Szenen einfügen sollten und der Art, wie Ghiberti mit seinen Figuren.den"Rahmen sprengte", weil genau da in diesem Geschichtsmoment zwei verschiedene Bildprogramme aufeinandertrafen.
    Trotzdem haben die "Humanisten" (muß morgen mal nachschauen, wer genau noch mal die Auftraggeber waren) Ghiberti "gewinnen" lassen...
    Also, ich glaube auch nicht, daß plötzlich "Humanisten" mit einem fertigen Bildprogramm aufgetaucht sind.
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  • ztinuaGottO

    Das ist so ne Sache mit der Allgemeinbildung bei Künstlern , in dem Zusammenhang - im Mittelalter gab es Musterbücher, die bildeten zwingend die Bildungsgrundlage für die(Buch)maler und verhinderten die Möglichkeit einer perspektivischen Darstellung...


    dafuer hatten sie die bedeutungsperspektive- ...
    btw- was soll der "zusammenhang" mit allgemeinbildung? zzz


    Ja. ganz einfach, sollte nur ein Beispiel sein, daß das, was als Allgemeinbildung gilt und galt, die verschiedensten Voraussetzungen hat und hatte. Also ist das nackte Wort Allgmeinbildung nicht ganz griffig,wollte ich sagen. zzz :)
  • omrelap

    Das ist so ne Sache mit der Allgemeinbildung bei Künstlern , in dem Zusammenhang - im Mittelalter gab es Musterbücher, die bildeten zwingend die Bildungsgrundlage für die(Buch)maler und verhinderten die Möglichkeit einer perspektivischen Darstellung. Eine kleine Epoche später bedeutete Bildung von Malern schon das genaue Gegenteil...


    Allgemeinbildung ist heute sicher kein umstrittener Begriff mehr. Wenn man dasselbe darunter versteht wie der von dem man morgens Brötchen kauft, ist man bestimmt schon nahe dran.

    Es ist total hirnrissig zu wissen, daß der
    1. Weltkrieg von 1914 bis 1918 dauerte


    Es sei denn genau das wird in einer Prüfung gefragt. Etwas zu wissen ist immer weniger hirnrissig als es nicht zu wissen. man kommt immer in Bereiche, die man nicht mehr überschaut, zwangsläufig. Die Frage ist ob man sich gut schlägt!
    Bildung die geeignet ist Kunstäußerungen zu unterfüttern ( darum gehts hier ja) dient der Ausgestaltung einer Innenwelt. Wenn die Innenwelt weit und groß ist, hat der Künstler ein reichhaltiges Kontingent. Wenn nicht dann nicht.
  • Kris
    Kris
    Hier wird alles in einem Topf verrührt.
    Zunächst: Man nimmt heute zurecht an, dass Kunst nicht von "können" kommt. Können impliziert eine trainierbare Fähigkeit. Kunst gehört zum Bereich der Idee. Ideen zu generieren kann man nicht trainieren.


    ...genau darum gehts doch in nem Studium fuer etliche Kreativberufe.. wenn man das Finden von Ideen nicht trainieren koennte..dann wuerden wohl einige Leute als hungernde arbeitslose und traurige Alkoholiker auf den Kuss der Muse warten :) eine Idee ist selten neu, sondern eine Komposition und Neu-Interpretation und vielleicht originelle Schlussfolgerung von bereits Vorhandenem..daher ist Brainstorming im Team so effektiv..die anderen denken eben ein bissle anders..meine Meinung.
  • heinrich
    Ich verstehe auch nicht
    warum kuenstler die probleme der allgemeinbildung
    hier diskutieren sollten...
    :-(

    Bringt so wie so nicht viel...

    Am besten der Kuenstler hat einen Auftrag...
    Und er macht ihn nach seinem Gutduenken...

    Der Auftraggeber macht mehrere Bestellungen
    und waehlt, was ihm passt...
    Signature
  • Das Der
    Das Der
    ich bezweifle, dass die "qualität/quantität" der "allgemeinbildung" (wobei dieser begriff selbst relativ ist - für meine aussage definiere ich ihn nun mal als vorwiegend faktisches wissen, das einem in der schule beigebracht wird) irgendeine korrelation hat mit der fähigkeit, kunst zu schaffen. kreativität lässt sich nicht an-trainieren, höchstens die möglichkeiten des auslebens derselben. ebensowenig lassen sich ideen (um auf palermo zu rekurrieren) an-trainieren. kunst, in meinem verständnis, ist die entäußerung von innerem, und auch wenn "äußeres", also motive der "objektiven" welt abgebildet werden, ist das stes subjektiv gefärbt, die die wahrgenommene "realität" an sich.
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian Fakten Fakten Fakten
    Ich tanze meine Fotografien mit der Hand
    Signature
  • WERWIN
    WERWIN

    Das ist so ne Sache mit der Allgemeinbildung bei Künstlern , in dem Zusammenhang - im Mittelalter gab es Musterbücher, die bildeten zwingend die Bildungsgrundlage für die(Buch)maler und verhinderten die Möglichkeit einer perspektivischen Darstellung. Eine kleine Epoche später bedeutete Bildung von Malern schon das genaue Gegenteil...
    Allgemeinbildung ist heute sicher kein umstrittener Begriff mehr. Wenn man dasselbe darunter versteht wie der von dem man morgens Brötchen kauft, ist man bestimmt schon nahe dran.

    Es ist total hirnrissig zu wissen, daß der
    1. Weltkrieg von 1914 bis 1918 dauerte
    Es sei denn genau das wird in einer Prüfung gefragt. Etwas zu wissen ist immer weniger hirnrissig als es nicht zu wissen. man kommt immer in Bereiche, die man nicht mehr überschaut, zwangsläufig. Die Frage ist ob man sich gut schlägt!
    Bildung die geeignet ist Kunstäußerungen zu unterfüttern ( darum gehts hier ja) dient der Ausgestaltung einer Innenwelt. Wenn die Innenwelt weit und groß ist, hat der Künstler ein reichhaltiges Kontingent. Wenn nicht dann nicht.


    Stimmt,und bei den meisten Künstlern art_et dies in unendlichen Erklärungen aus ,so das es besser wäre wenn diese Schriftsteller geworden wären ,was ja auch eine Kunstform darstellt,damit mein ich jetzt aber nicht dich denn deine Werke überzeugen mich.
    Signature
  • heinrich
    Kunst machen
    hat mehr mit "intuitiven Wissen" zu tun...

    Wie..
    Tennis spielen,
    Traume verarbeiten,
    Koerperbeduerfnisse befriedigen,
    Rituale und Symbole schaffen und deuten,
    Kollektives Bewusstsein,
    neue Ideen und Verhaltensweisen aufzuspueren...
    usw.
    Signature
  • Alle Beiträge anzeigen
  • Doktor Unbequem

    Ich habe kurz den Thread überlesen und gesehen, dass hier irrigerweise "Kunst kommt von Können" stand.
    Daher mein Ausspruch, es handelt sich beim Generieren von Ideen gerade nicht um eine trainierbare Fähigkeit, wie sie z.B. typisch für das Handwerk ist.


    Kunst bedarf schon gewisser (geistiger wie technischer) Fertigkeiten,
    sonst ist "es" "einfach nur extremst grottig".

    Auch das Konstrukt einer Idee bedarf im "Vorfeld" diverser "angelernter" Fähigkeiten und Erfahrungen, um in Zusammenhang gesetzt zu werden.
    Ansonsten isses ein "Hirnfurz".

    Klar kann man versuchen, auch "das ausgespuckte Kaugummi" zum Kunstobjekt zu stilisieren,
    aber einzig eine fantasievolle Darstellung wäre da der Kunstaspekt, nicht das Objekt selbst.

    Manche Leute bilden sich auch ein (und noch wichtiger scheint es ihnen, dies anderen vorzuführen), ständiges sinnfreies Wortewürfeln sei "künstlerisch"...

    Naja, und dann gibt´s Leute, die Zusammenhänge erkennen und in der Lage sind,
    durch Anwendung gewisser Fertigkeiten ihren Mitmenschen Impulse zu geben,
    die (nachhaltig) eine (Weiter-)Entwicklung fördern.

    "jeder wie er kann" sagt man ja auch...
    ^ô^
  • Doktor Unbequem
    ...aber die eigentliche Erweiterung wäre eigentlich Betreten vom unbekanntem Gelände, also die Erweiterung in ein neues "Muster"


    ja und?
    sowas nennt sich "Wissenschaft",
    zB täglich Brot für Doktoranden.
    Und jeden anderen forschend Tätigen.
    Der teils nützliche, teils irrwitzige Versuch,
    die Welt in allen Aspekten zu erklären
    und Manipulationsformen zu (er)finden.
  • froT
    Es sei denn genau das wird in einer Prüfung gefragt. Etwas zu wissen ist immer weniger hirnrissig als es nicht zu wissen. man kommt immer in Bereiche, die man nicht mehr überschaut, zwangsläufig. Die Frage ist ob man sich gut schlägt!
    Bildung die geeignet ist Kunstäußerungen zu unterfüttern ( darum gehts hier ja) dient der Ausgestaltung einer Innenwelt. Wenn die Innenwelt weit und groß ist, hat der Künstler ein reichhaltiges Kontingent. Wenn nicht dann nicht.
    Sehe ich ähnlich, denn selbst wenn man nur weiss wie lange der 2 Weltkrieg dauerte, kann man mit den Zahlen schon kreativ arbeiten und Verbindungen schaffen. Besser als nichts halt.
  • Doktor Unbequem
    Etwas zu wissen ist immer weniger hirnrissig als es nicht zu wissen. ...


    hihi, gutes Argument!
    (Ausnahmen "bestätigen sicherlich auch hier die Regel", zB Traumata, zB zu wissen, wie gewisse Figuren des KN gewisse Dinge verrichten etc...) ^o^
  • hatsa


    Naja, und dann gibt´s Leute, die Zusammenhänge erkennen und in der Lage sind,
    durch Anwendung gewisser Fertigkeiten ihren Mitmenschen Impulse zu geben,
    die (nachhaltig) eine (Weiter-)Entwicklung fördern.

    "jeder wie er kann" sagt man ja auch...
    ^ô^


    Damit meinst du natürlich dich selbst und deine zusammen gerührten Zufallsprodukte, die du als Eso Freak auf diesen Markt schmeißt, der jeden Pups kauft, wenn man nur die richtige Strategie fährt...
    :-)
  • Doktor Unbequem


    Naja, und dann gibt´s Leute, die Zusammenhänge erkennen und in der Lage sind,
    durch Anwendung gewisser Fertigkeiten ihren Mitmenschen Impulse zu geben,
    die (nachhaltig) eine (Weiter-)Entwicklung fördern.

    "jeder wie er kann" sagt man ja auch...
    ^ô^


    Damit meinst du natürlich dich selbst und deine zusammen gerührten Zufallsprodukte, die du als Eso Freak auf diesen Markt schmeißt, der jeden Pups kauft, wenn man nur die richtige Strategie fährt...
    :-)


    absolut nicht, astah, dies ist ganz allgemein gültig.
    Fundierte Gegendarstellungen erwünscht, aber nicht so´n dummes Gesabbel.
    Ich kenne Menschen, die dies anders, in noch viel komplexerer und spektakulärerer Weise vollführen als ich.

    jeder wie er kann eben...

    Aber schön, dass selbst Du meinen Bildern solche Eigenschaften zusprichst!

    :))
  • rellihcsruK

    Allgemeinbildung ist heute sicher kein umstrittener Begriff mehr. Wenn man dasselbe darunter versteht wie der von dem man morgens Brötchen kauft, ist man bestimmt schon nahe dran.

    Es ist total hirnrissig zu wissen, daß der
    1. Weltkrieg von 1914 bis 1918 dauerte
    Es sei denn genau das wird in einer Prüfung gefragt. Etwas zu wissen ist immer weniger hirnrissig als es nicht zu wissen. ...
    Nein nein, vielleicht ist auch die Art wie geprüft wird
    hirnrissig. Und die Folge daraus ist ja dann, daß dieser
    Riß von den Kommissionen ausgehend sich weiter zieht.
    Bis vielleicht zu dem, der dir Morgens Brötchen verkauft.
    Das kann Einer sein, der Quantenmechanik studiert hat oder
    Eine, die umfangreiches theoretische und praktisches Wis-
    sen über traditionelle nordafrikanische Körperbemalung mit
    Henna hat. (Genau kann das nur ein Taxifahrer wissen, der
    Philosophie studiert hat. Oder ein Chemiker, der Lkw einer
    Tiefbaufirma fährt.)

    Was ich eigentlich sagen wollte: durch die Veränderung im
    Umgang mit Informationen, ist diese Art der sogen. "Fakten-
    wissenvermittlung (die nur und NUR durch solche Prüfungen
    überhaupt den Schein eines Sinns erhält, wobei es aber so
    angelegt ist, daß es so vermittelt wird, WEIL es dazu dient
    Prüfungen so abzuhalten, ein Doofelskreis also) Heute fataler
    als sie es pre.internet-Zeiten war.
    Zur Zeit des 1. Weltkriegs noch hat man Informationen vorent-
    halten, indem man sie einschloß und den Zugang erschwerte.
    Heute versteckt man Informationen in anderen Informationen.
    Aus dem Monitor dröhnt dir ein Daten.Tsunami auf den Kopf.
    Wer an diesem gelernten Faktenwissen festhält, beschäftigt
    sich bald nur noch mit Schnigges, wenn er sich informieren
    will.
  • froT

    Allgemeinbildung ist heute sicher kein umstrittener Begriff mehr. Wenn man dasselbe darunter versteht wie der von dem man morgens Brötchen kauft, ist man bestimmt schon nahe dran.

    Es ist total hirnrissig zu wissen, daß der
    1. Weltkrieg von 1914 bis 1918 dauerte
    Es sei denn genau das wird in einer Prüfung gefragt. Etwas zu wissen ist immer weniger hirnrissig als es nicht zu wissen. ...
    Nein nein, vielleicht ist auch die Art wie geprüft wird
    hirnrissig. Und die Folge daraus ist ja dann, daß dieser
    Riß von den Kommissionen ausgehend sich weiter zieht.
    Bis vielleicht zu dem, der dir Morgens Brötchen verkauft.
    Das kann Einer sein, der Quantenmechanik studiert hat oder
    Eine, die umfangreiches theoretische und praktisches Wis-
    sen über traditionelle nordafrikanische Körperbemalung mit
    Henna hat. (Genau kann das nur ein Taxifahrer wissen, der
    Philosophie studiert hat. Oder ein Chemiker, der Lkw einer
    Tiefbaufirma fährt.)

    Was ich eigentlich sagen wollte: durch die Veränderung im
    Umgang mit Informationen, ist diese Art der sogen. "Fakten-
    wissenvermittlung (die nur und NUR durch solche Prüfungen
    überhaupt den Schein eines Sinns erhält, wobei es aber so
    angelegt ist, daß es so vermittelt wird, WEIL es dazu dient
    Prüfungen so abzuhalten, ein Doofelskreis also) Heute fataler
    als sie es pre.internet-Zeiten war.
    Zur Zeit des 1. Weltkriegs noch hat man Informationen vorent-
    halten, indem man sie einschloß und den Zugang erschwerte.
    Heute versteckt man Informationen in anderen Informationen.
    Aus dem Monitor dröhnt dir ein Daten.Tsunami auf den Kopf.
    Wer an diesem gelernten Faktenwissen festhält, beschäftigt
    sich bald nur noch mit Schnigges, wenn er sich informieren
    will.
    Ich finds ja richtig was du sagst und dir kommt es sicherlich auf die Qualität der Informationen an aber darum geht es doch nicht...Man kann doch selbst mit den sinnlosesten Informationen gute Kunst machen, wobei diese dann wieder "geschmacksscahe" sind und diese dann eventuell mit anderen sinnlosen Informationen kombinieren...Ich würde sogar soweit gehen und sagen, daß gerade durch die Informationsflut im Internet eigentlich jeder gute Ideen haben müsste, weil man jeden scheiß nachgooglen kann und zu allem etwas findet..Das das I-Net gleichzeitig dumme Leute heranwachsen lässt genauso wie die Flimmerkiste weiss man schon lange..Es geht darum überhaupt einen Input zu bekommen und den abzurufen..Je mehr desto besser
  • uzuzab
    Pfoah! - Herr Schiller - Danke.
    mfg
    Bazuzu
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