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  • kann ein dekoratives bild kunst sein?

  • Doktor Unbequem
    Torf geht schmollen, datt war wieder zu viel für ihn...
    auch Kreativschübe können zu gross sein, nicht nur Schuhe, die man sich oder anderen anzieht...
    ;)
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  • Doktor Unbequem
    Alle außer du

    ist ja auch urkomisch!
    voll "kreativ"
    ^o^
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  • siku



    Es sei denn genau das wird in einer Prüfung gefragt. Etwas zu wissen ist immer weniger hirnrissig als es nicht zu wissen. ...



    Nein nein, vielleicht ist auch die Art wie geprüft wird
    hirnrissig. Und die Folge daraus ist ja dann, daß dieser
    Riß von den Kommissionen ausgehend sich weiter zieht.[..]


    Was ich eigentlich sagen wollte: durch die Veränderung im
    Umgang mit Informationen, ist diese Art der sogen. "Fakten-
    wissenvermittlung (die nur und NUR durch solche Prüfungen
    überhaupt den Schein eines Sinns erhält, wobei es aber so
    angelegt ist, daß es so vermittelt wird, WEIL es dazu dient
    Prüfungen so abzuhalten, ein Doofelskreis also) Heute fataler
    als sie es pre.internet-Zeiten war.


    Pfoah! - Herr Schiller - Danke.
    mfg
    Bazuzu


    Leute, wenn das hier so weitergeht, sind wir bald wieder beim Tante-Martha-Prinzip gelandet, wie übrigens in den meisten Diskussionen: was ich nicht weiß, braucht man für's Leben nicht - Tante Martha braucht's ja auch nicht, man wird schon "über die Runden" kommen.

    Kunst machen ist ein kreativer, aber "leider" auch ein intellektueller Schaffensakt, da kann man noch so viele Agumente gegen ein "unsinniges" Prüfungsprinzip auffahren - und sich gegenseitig dafür belobigen. Kunst machen aus einem Urvertrauen heraus, ohne sich vorher mit Kunst beschäftigt zu haben, mündet in der Kategorie "Naive Kunst", die muss ja nicht schlecht sein, aber im allgemeinen Verständnis schließt Kunst Intellekt ein - warum wohl wollen sich so viele Hobbymaler mit der Bezeichnung "Künstler" schmücken?

    Wenn es keine "studierten" Künstler gäbe, wäre die Bezeichnung KÜnstler wohl kaum so attraktive für Freizeitmaler. Es gibt keine andere Berufsbezeichnung mit der Bildungsimage auf so "billige Weise" ohne große intellektuelle Anstrengung vereinnahmt werden kann.
  • daednU
    nicht jede höhlenmalerei war *naiv*
    und was wäre die klassische moderne ohne
    den einfluss von unstudierter aussenseiter kunst

    hach ja die freuden des distinktionsgewinns

    öde zu lesen,,,,
  • froT
    nicht jede höhlenmalerei war *naiv*
    und was wäre die klassische moderne ohne
    den einfluss von unstudierter aussenseiter kunst

    hach ja die freuden des distinktionsgewinns

    öde zu lesen,,,,


    Warum schmeißt du denn jetzt die Höhlenmalerei mit rein?...Das tut doch nichts zur Sache...Obwohl ist eh alles zu spät
  • daednU
    kurze reaktion auf sikus ähm beitrag
  • siku
    kurze reaktion auf sikus ähm beitrag


    wenn die Leute sich die Bezeichung "Künstler" zulegen, dann meinen sie nicht! die "Grafiker" oder "Webdesigner".
  • froT
    Das sind beides keine geschützten Berufsbezeichungen...Es gibt auch Nageldesigner was weiß ich..Aus diesem Grunde liegt der Wert im kreativen Bereich oder die Anerkennung bei null, leider.
  • daednU
    die bezeichnung *künstler* ist aber nicht mehr unbedingt
    positiv besetzt,da recht inflationär verwendet
    in bekanntschaftsanzeigen tunlichst zu vermeiden :-)
    auch die *selbstwirklichung* ist gründlich aus der mode
    auch das *kreativ* wird zunehmend durch *professionell*
    ersetzt...
  • froT
    Ja weil sich ja jeder als Künstler bezeichnen kann. Aber kreativ arbeiten wird doch nicht durch professionell ersetzt..Das ist doch was völlig anderes
  • daednU
    ich meine nur das im allgemeinen sprachgebrauch
    kreativ war eben auch der friseur-was er ja auch sein kann
    und irgendwann war man halt das ewige kreativ auch wieder satt
    mein eindruck
  • froT
    Tja auch für Kreativität gibt es keine schlüssige Definition...Ach der ganze Künstlerkram und Designscheiß ist mit das Blödeste womit man sich beschäftigen kann, wenn man Geld und Anerkennung sucht ;)
  • daednU
    hm im internet auf alle fälle :-(
  • omrelap
    Kunst bedarf schon gewisser (geistiger wie technischer) Fertigkeiten,
    sonst ist "es" "einfach nur extremst grottig".

    Auch das Konstrukt einer Idee bedarf im "Vorfeld" diverser "angelernter" Fähigkeiten und Erfahrungen, um in Zusammenhang gesetzt zu werden.
    Ansonsten isses ein "Hirnfurz".


    Täusch dich da nicht, es gibt tolle art brut- Sachen von Leuten die wirklich Probleme haben ganz einfache Standards zu durchschauen. Das Grottige entsteht eher durch geistige und technische Fertigkeiten. Zugegeben aber dann nicht, wenn sie hoch sind.

    ...genau darum gehts doch in nem Studium fuer etliche Kreativberufe.. wenn man das Finden von Ideen nicht trainieren koennte..dann wuerden wohl einige Leute als hungernde arbeitslose und traurige Alkoholiker auf den Kuss der Muse warten :)


    Nein, nicht als hungernde Arbeitslose. Die gehen in den Schuldienst, paaren sich mit Ihresgleichen damit die Frauen endlich den lang ersehnten Doppelnamen bekommen.

    Was ich eigentlich sagen wollte: durch die Veränderung...

    @Kurschiller. Ich hatte es sofort richtig erfasst, sehe es aber anders.
    Wir leben im Zeitalter der Laberei. Jetzt können schon hochstapelde Briefträger als Chefärzte Karriere machen. Es kommt nur noch auf die "Soft Skills " an. Wenn einer labert wie ein Arzt, muss er wohl einer sein...
    Schichten spezifischer Code nennt man sowas in der Soziologie.
    Der siebziger- Jahre- Pädagogik- Schwachsinn gipfelt heute darin, dass keiner mehr was genau weiß.
    Ich mag Faktenwissen.
  • siku
    (Blinky)
    Palermo

    ist wahrscheinlich nicht zuletzt deshalb so bekannt - und sein Name so begehrt - weil er an der Kunstakademie Düsseldorf zu einen Zeitpunkt studierte, als die Kunstakademie in Düsseldorf Eliteschmiede war.
  • rellihcsruK



    Es sei denn genau das wird in einer Prüfung gefragt. Etwas zu wissen ist immer weniger hirnrissig als es nicht zu wissen. ...



    Nein nein, vielleicht ist auch die Art wie geprüft wird
    hirnrissig. Und die Folge daraus ist ja dann, daß dieser
    Riß von den Kommissionen ausgehend sich weiter zieht.[..]


    Was ich eigentlich sagen wollte: durch die Veränderung im
    Umgang mit Informationen, ist diese Art der sogen. "Fakten-
    wissenvermittlung (die nur und NUR durch solche Prüfungen
    überhaupt den Schein eines Sinns erhält, wobei es aber so
    angelegt ist, daß es so vermittelt wird, WEIL es dazu dient
    Prüfungen so abzuhalten, ein Doofelskreis also) Heute fataler
    als sie es pre.internet-Zeiten war.


    Pfoah! - Herr Schiller - Danke.
    mfg
    Bazuzu


    Leute, wenn das hier so weitergeht, sind wir bald wieder beim Tante-Martha-Prinzip gelandet, wie übrigens in den meisten Diskussionen: was ich nicht weiß, braucht man für's Leben nicht - Tante Martha braucht's ja auch nicht, man wird schon "über die Runden" kommen.

    Kunst machen ist ein kreativer, aber "leider" auch ein intellektueller Schaffensakt, da kann man noch so viele Agumente gegen ein "unsinniges" Prüfungsprinzip auffahren - und sich gegenseitig dafür belobigen. Kunst machen aus einem Urvertrauen heraus, ohne sich vorher mit Kunst beschäftigt zu haben, mündet in der Kategorie "Naive Kunst", die muss ja nicht schlecht sein, aber im allgemeinen Verständnis schließt Kunst Intellekt ein - warum wohl wollen sich so viele Hobbymaler mit der Bezeichnung "Künstler" schmücken?

    Wenn es keine "studierten" Künstler gäbe, wäre die Bezeichnung KÜnstler wohl kaum so attraktive für Freizeitmaler. Es gibt keine andere Berufsbezeichnung mit der Bildungsimage auf so "billige Weise" ohne große intellektuelle Anstrengung vereinnahmt werden kann.


    Das ist doch wieder - und wieder und wieder -
    nur ein allgemeiner Appell daran ja Nichts zu
    ändern, an Sicht und Sein.
    Ich ergänze sogar noch:
    "Die Kunstbetriebskeitsbefindlichkeiten müssen so
    sein - ohne die studierten Unterbautler wäre Alles
    verloren.."

    "Oh Jammer, oh Weh, wo wir uns doch so schön eingerichtet
    haben und wissen wo oben und unten ist.. das geht ja nicht,
    daß da wer kommt und Ideen hat."

    "Wir ziehen 'intellektuell' in jedem Fall vor... 'intelligent'
    ist doch etwas zu gefährlich - man weiß nie was wohin es führt.."


    Und: ich selbst sehe mich nicht als Künstler, jedenfalls
    nicht mehr. Es wäre mir zu absurd mich den schrillen Mut-
    maßungen der Umgebung auszusetzen, die diesen Kunstscheiß
    der so verzapft wird, wirklich glaubt. (Nein - einige Mit-
    glieder möchte ich jetzt aufrufen, die Tastatur in Ruhe zu
    lassen und nicht irgendwelche oberoriginellen Kurzmitteil-
    ungen zu verfassen, die nur sagen, was ich selbst schon ge-
    sagt habe, nämlich: "Ich bin kein Künstler". Ich habe ein-
    fach nicht die Frisur dafür...)
  • omrelap
    "Wir ziehen 'intellektuell' in jedem Fall vor... 'intelligent'
    ist doch etwas zu gefährlich - man weiß nie was wohin es führt.."


    Jeder der nur einen Tag lang mitliest begreift sofort, dass hier ein Moderationsproblem besteht.
    Es geht nicht darum Intellektualität Intelligenz vorzuziehen.
    Das Ausgangsthema hier behandelt und beantwortet jeder 3.Semesterstudent wahrscheinlich jeder geisteswissenschaftl.Fachrichtung. in 2 Stunden umfassend.

    Hier werden aus Beiträgen einzelne Wortbrocken sinnlos extrahiert und auf ganz fruchtlose Weise diskutiert. Und falls jemand tatsächlich einen guten Gedanken entwickelt, schreibt der nächste Querulant sofort eine sachfremde Schwachsinnigkeit dazu um jede Konstruktivität von vornherein abzubiegen. So schafft man mit vereinten Kräften das, was Einzelnen nur gelingt, wenn sie tatsächlich blöd sind.

    Wenn ich es richtig sehe, haben sich Viele genau damit stillschweigend abgefunden und schreiben darum das was sie schreiben.
    Sowas müsste zwar nicht sein, aber jeder ist seines Glückes Schmied.
  • Roderich
    Roderich
    da es keinen moderatoren gibt, ist dies auch nicht weiter verwunderlich.
    diskusionen/gespräche beginnen zwar mit einem thema, aber man muß daran ja nicht krampfhaft festhalten. das kn sehe ich eher wie eine kneipe. eine bunte mischung aus gästen unterhält sich und diskutiert miteinander.
    lösungen/antworten sind ein kann und kein muß.

    die eigentliche frage die dieser faden behandelt war, ob es für kunst zwingend notwendig ist, ästhetisch ansprechend zu sein.
    von mir ein klares "ja" als antwort zu dieser frage.
    Signature
  • efwe
    efwe
    ...

    die eigentliche frage die dieser faden behandelt war, ob es für kunst zwingend notwendig ist, ästhetisch ansprechend zu sein.
    von mir ein klares "ja" als antwort zu dieser frage.

    nein- aesthetik im sinne des allgem sprachgebrauchs wie /schoen/geschmackvoll usw-
    muss keineswegs zwingend vorhanden sein--
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