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  • Künstlerförderung der HBK Braunschweig

  • iblum
    .. Leute wie Du sind schuld daran, daß es so viele Menschen gibt, die glauben man könne Kunst, wie sie ein Karel Appel macht, ohne handwerkliche Fähigkeiten erstellen. Genau deshalb ist soviel Schrott unterwegs...


    Ok, angekommen.
    Umgekehrt ist aber auch so, dass ganz viele Menschen denken, die möglichst perfekte Nachahmung des Motivs ist von hoher künstlerischer Qualität. Je perfekter, desto höher die Qualität. Daran bin ich aber nicht schuld. :)
    Ich denke mal, des Pudels Kern liegt in der fehlenden kunstgeschichtlichen Ausbildung vieler Kreativer. Ich gebe dir ja völlig recht, dass es nicht darum geht, nun wie Appel die LW mit Farbe zu traktieren. Es geht doch darum, sich zum Beispiel mit solchen Fragen wie: Warum hat der Appel denn das gemacht, wenn er doch akademisch ausgebildet war und sehr gut zeichnen konnte? - auseinanderzusetzen. Oder warum malt Thornton Willis solche geometrischen, farbigen Flächen? Warum Serge Poliakoff auf einmal nur noch abstrakte Formen? ...usw. Durch eine Beschäftigung mit Kunstgeschichte würde es vielleicht auch bei dem einen oder anderen Kreativen zur Hinterfragung des eigenen Tuns kommen. Wie kann man ein Bild malen? oder Warum überhaupt noch Malerei?
  • Günter
    Günter
    Ja das ist wohl wahr! Wissen tut not, davon kann man nicht genug haben.
    Aber wir können den Hobbymalern doch nicht vorschreiben wie viel Ehrgeiz sie
    haben müssen .Von einem Briefmarkensammler verlangen wir doch auch nicht, daß er die blaue Mauritius haben muß.Gönnt doch den Leuten das bisschen Spaß! Hobby ist Liebhaberei, mehr nicht und egal wie perfekt jemand diese
    Liebhaberei ausführt, alleine, daß er es tut ist schon jede Menge wert.
    Man darf auch nicht vergessen, daß so ein Hobby allerhand Zeit kostet um
    so mehr, wenn man sich dann auch noch theoretisch aufrüstet. Ich bin bei meinen Freunden und Bekannten wegen meiner allgemeinen kritischen Haltung, mehr oder weniger berüchtigt aber man muß ja nicht überall auf Teufel komm raus drauf hauen. Ich beschränke mich da auf wichtigere Themen wie z.B.
    Politik, Wirtschaft oder Religion. Hobbymalerei ist doch nur eine schöne Nebensache! Eine sehr schöne Nebensache. Ach ja, warum überhaupt noch Malerei? Eine sehr schwere Frage und da sind die Hobbyisten im Vorteil,
    sie antworten: Weil es Spaß macht!
  • _aidualC
    Für dich ist vielleicht eine Nebensache. Ich seh das verbissener und deshalb die Meinungsverschiedenheiten. Ach ist mir eh egal jetzt.
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  • siku
    ...Oder warum malt Thornton Willis solche geometrischen, farbigen Flächen? Warum Serge Poliakoff auf einmal nur noch abstrakte Formen? ...usw. Durch eine Beschäftigung mit Kunstgeschichte würde es vielleicht auch bei dem einen oder anderen Kreativen zur Hinterfragung des eigenen Tuns kommen. Wie kann man ein Bild malen? oder Warum überhaupt noch Malerei?


    der zitierte Text ist inhaltlich verworren!

    Aus den letzten Beiträgen lässt sich schlussfolgern, dass die Hobbymaler mal wieder die anderen sind - autsch.
  • daednU
    ach tenor war hier immer in fast jedem beitrag

    ich mache mehr kunst als du
    studiert ...oder viel geübt oder mehr gedacht dabei als
    du und deswegen ist das was du machst keine kunst
    hör auf damit
    =zuviele anbieter auf einem begrenzten markt
    einfach langweilig

    und dann der permanent wiederholte schwachsinn
    ein nicht-künstler könne keine fachliche kritik üben...
    zum gähnen...
  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr
    Sehr schöne Diskussion.

    Daniel Richter wurde mal für's Fernsehen in eine Fußgängerzone gesetzt und hat für 10 Euro oder so Portraits gezeichnet. Ich würde auch gerne so ein 10-Euro-Portrait von ihm Besitzen. Das erstaunliche war aber, dass jeder Hobbykünstler aus dem KN besser gezeichnet hätte.

    Ich persönlich würde am liebsten auf die Rückseite jedes meiner abstrakten Bilder noch etwas Fotorealistisches zeichnen, damit potenzielle Käufer sagen können "schönes Bild - und er kann sogar richtig malen!".
    Menschen, die Kunst erkennen, ohne auf - für Laien erkennbare Aspekte - wie Handwerk, zurück greifen zu müssen gehören leider (bitte, bitte: NOCH) nicht zu meinen Kunden. Für diese Leute ist das Non Plus Ultra der Kunst, wenn man ein hyperfotorealistisches Bleistiftportrait in 5 Minuten aus dem Kopf(!) zeichnen kann.
    Das ist auch völlig normal. Ich mag Mozart auch lieber als Schönbergs Zwölftonmusik.
    Signature
  • reniek
    wenn man ein hyperfotorealistisches Bleistiftportrait in 5 Minuten aus dem Kopf(!) zeichnen kann.


    so ist das eine sehr gute handwerkliche Voraussetzung für die exquisite Umsetzung diverser künstlerischer Themen.
  • edrasiM ....besser, höher, schneller, weiter............Irrsinn
    …man hat den Eindruck, hier wird versucht , sich unter allen gegebenen Umständen sich am Terminus Kunst aufzugeilen. Hobbymaler, Profimaler, Dekorationstrottel, akademischer Pinselartist….. wer ist besser, wer ist schlechter, wer creativer, …… und zum Schluß wird Qualität nach der Farbintensität der Pigmente beurteilt. Ist ja toll. Besinnt euch doch einfach auf das, was euch gegeben ist und ausmacht.

    Der Unterschied, zwischen einem Hobbykünstler, von mir aus auch Handwerker, und einem soliden Profimaler besteht darin, dass der Hobbymaler meistens ein gesichertes Einkommen hat. Sonst nichts, absolut nichts. Jeder, der in seinem Hirn den kleinen Tropfen an Creativität abruft, dieses über den Nervenstrang seiner Hand, Mittels eines Bleistiftes oder eines feuchten Pinsels auf einen aufnahmefähigen Träger bringt, hat sein ganz persönliches Kunstwerk geschaffen. Er beschäftigt sich damit, versucht Gedanken, die der creative Tropfen nicht gleich freigesetzt hat, einzubringen, und hat zum Ergebnis sein Bild gewordenes Kunstwerk. Ob Dir, oder mir das Ergebnis gefällt, dass ist, oder sollte dem der es geschaffen hat, scheißegal sein. Jedes „Werk“ hat seinen besonderen Fingerabdruck, von mir aus auch Creativorgasmus, und dieser ist unantastbar.
  • hatsa
    …man hat den Eindruck, hier wird versucht , sich unter allen gegebenen Umständen sich am Terminus Kunst aufzugeilen. Hobbymaler, Profimaler, Dekorationstrottel, akademischer Pinselartist….. wer ist besser, wer ist schlechter, wer creativer, …… und zum Schluß wird Qualität nach der Farbintensität der Pigmente beurteilt. Ist ja toll. Besinnt euch doch einfach auf das, was euch gegeben ist und ausmacht.

    Der Unterschied, zwischen einem Hobbykünstler, von mir aus auch Handwerker, und einem soliden Profimaler besteht darin, dass der Hobbymaler meistens ein gesichertes Einkommen hat. Sonst nichts, absolut nichts. Jeder, der in seinem Hirn den kleinen Tropfen an Creativität abruft, dieses über den Nervenstrang seiner Hand, Mittels eines Bleistiftes oder eines feuchten Pinsels auf einen aufnahmefähigen Träger bringt, hat sein ganz persönliches Kunstwerk geschaffen. Er beschäftigt sich damit, versucht Gedanken, die der creative Tropfen nicht gleich freigesetzt hat, einzubringen, und hat zum Ergebnis sein Bild gewordenes Kunstwerk. Ob Dir, oder mir das Ergebnis gefällt, dass ist, oder sollte dem der es geschaffen hat, scheißegal sein. Jedes „Werk“ hat seinen besonderen Fingerabdruck, von mir aus auch Creativorgasmus, und dieser ist unantastbar.


    Nö! ;-)
  • daednU
    das du die zitatfunktion verwenden kannst
    ..respekt ich bin beindruckt :-)
  • 8_fpmanG_8 aufs thema bezogen!
    🔗
  • 8_fpmanG_8 PERSÖNLICHKEITSBILDUNG
    ...Oder warum malt Thornton Willis solche geometrischen, farbigen Flächen? Warum Serge Poliakoff auf einmal nur noch abstrakte Formen? ...usw. Durch eine Beschäftigung mit Kunstgeschichte würde es vielleicht auch bei dem einen oder anderen Kreativen zur Hinterfragung des eigenen Tuns kommen. Wie kann man ein Bild malen? oder Warum überhaupt noch Malerei?


    der zitierte Text ist inhaltlich verworren!

    Aus den letzten Beiträgen lässt sich schlussfolgern, dass die Hobbymaler mal wieder die anderen sind - autsch.
  • Günter
    Günter
    Ein Mensch kann also ein hervorragender Maler sein,
    mit "künstlerischen" Dingen mag er aber kaum etwas zu tun haben.
    Umgekehrt ebenso. (d.H. ein Künstler ist in der Lage, mit einfachen Mitteln feine Wirkungen zu erzeugen.)

    Dieses Prinzip gilt wohl für "alles".
    Studierte Musiker zB leiden häufig sehr darunter, ständig dasselbe nachspielen zu müssen.
    Handwerklicher Anspruch kann hoch sein, der Kunstwert ist nahe null.

    Toll ist es natürlich, wenn jemand technisch versiert ist und gleichzeitig unter fliessender Inspiration steht und diese umsetzt.
    Wenn ein Mensch in der Lage ist mit einfachen Mitteln feine Wirkungen zu erzielen, dann ist das gut gelerntes Handwerk! Kunst findet im Kopf statt.
  • hatsa
    …man hat den Eindruck, hier wird versucht , sich unter allen gegebenen Umständen sich am Terminus Kunst aufzugeilen. Hobbymaler, Profimaler, Dekorationstrottel, akademischer Pinselartist….. wer ist besser, wer ist schlechter, wer creativer, …… und zum Schluß wird Qualität nach der Farbintensität der Pigmente beurteilt. Ist ja toll. Besinnt euch doch einfach auf das, was euch gegeben ist und ausmacht.

    Der Unterschied, zwischen einem Hobbykünstler, von mir aus auch Handwerker, und einem soliden Profimaler besteht darin, dass der Hobbymaler meistens ein gesichertes Einkommen hat. Sonst nichts, absolut nichts. Jeder, der in seinem Hirn den kleinen Tropfen an Creativität abruft, dieses über den Nervenstrang seiner Hand, Mittels eines Bleistiftes oder eines feuchten Pinsels auf einen aufnahmefähigen Träger bringt, hat sein ganz persönliches Kunstwerk geschaffen. Er beschäftigt sich damit, versucht Gedanken, die der creative Tropfen nicht gleich freigesetzt hat, einzubringen, und hat zum Ergebnis sein Bild gewordenes Kunstwerk. Ob Dir, oder mir das Ergebnis gefällt, dass ist, oder sollte dem der es geschaffen hat, scheißegal sein. Jedes „Werk“ hat seinen besonderen Fingerabdruck, von mir aus auch Creativorgasmus, und dieser ist unantastbar.


    Das ist genau das was wir Hobbymaler hören wollen hehe;.)))
  • heinrich
    Der Creativorgasmus des Kunstlers ist unantastbar....
    :-)

    Grundgesetz
    Signature
  • Doktor Unbequem
    Ein Mensch kann also ein hervorragender Maler sein,
    mit "künstlerischen" Dingen mag er aber kaum etwas zu tun haben.
    Umgekehrt ebenso. (d.H. ein Künstler ist in der Lage, mit einfachen Mitteln feine Wirkungen zu erzeugen.)

    Dieses Prinzip gilt wohl für "alles".
    Studierte Musiker zB leiden häufig sehr darunter, ständig dasselbe nachspielen zu müssen.
    Handwerklicher Anspruch kann hoch sein, der Kunstwert ist nahe null.

    Toll ist es natürlich, wenn jemand technisch versiert ist und gleichzeitig unter fliessender Inspiration steht und diese umsetzt.
    Wenn ein Mensch in der Lage ist mit einfachen Mitteln feine Wirkungen zu erzielen, dann ist das gut gelerntes Handwerk! Kunst findet im Kopf statt.
    1. wohl nur, wenn du "fein" im materiellen Sinne definierst...

    2. wo sonst als im Kopf (Aufmerksamkeit) finden "Wirkungen" statt??
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  • heinrich
    In den fingern...

    :-)
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  • Doktor Unbequem
    Finger sind "nur" Kanäle/Werkzeuge...
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  • Günter
    Günter
    Wir werden wohl auch nicht klären, was Kunst ist,. Da haben sich schon Generationen von kompetenten Leuten die Zähne ausgebissen. Was ich sagen will ist doch nur, daß man jede Form von Inspiration, ob sie nun Kunst ist oder sonst was, nur dann optimal realisieren kann, wenn man sich die dafür nötigen handwerklichen Voraussetzungen angeeignet, erarbeitet hat. Das gilt für alles was sich Kunst nennt, selbst wenn es im Ergebnis nicht immer auf Anhieb sichtbar ist. Handwerkliche Voraussetzungen beinhalten selbstverständlich auch theoretisches Wissen, ist doch klar!
    Für mich persönlich habe ich längst eine Definition von Kunst, für mich ist das Kunst, was mich zum Staunen bringt und Künstler ist der, der solche Dinge schaffen kann.
  • heinrich
    Ich war heute in media markt
    und er war leeeer...
    Voll mit tollen sachen...
    Und leeeer...
    Ich hab mir nur kopfhorer geholt
    und ganz schnell weg...
    Wo ist meine begeisterung nur geblieben...?

    :-)

    Deine definition von kunst ist nicht meine...
    Ich war noch nie voll erstaunt vor den kunstwerken gestanden...

    Als kind hatte ich ein pragendes erlebnis...
    Sizt in mir immer noch drin...

    Ich war in einer berumten gemaldegalerie...
    Mir wurde danach so schlecht...
    Dass ich nach draussen gerannt bin
    um dort im park mich voll zu ubergeben...

    Mann war das eine erleichterung...
    Mit tranen in den augen...
    Voll gerozt sass ich da
    total glucklich dass ich weg bin...

    :-)
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