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  • Künstlerförderung der HBK Braunschweig

  • siku


    Das nennt man paradigmawechsel...
    Ich meine damit
    jeder hat schon sich mit irgendwelcher art von kunst konfrontiert
    Die kunst als ausdruckmittel benutzt
    und es ist ganz normal geworden...
    Kunst selber machen - nicht kaufen...



    es wäre mal interessant zu wissen, ob alle Kreativen z.B. im kunstnet, ihre Arbeiten in den eigenen Wohnräumen an "exponierter Stelle" aufhängen und damit ja auch ihre Persönlichkeit präsentieren, oder hängt der "Richter" an der Wand, während die eigenen Arbeiten versteckt im Keller dahindümpeln?

    "Kunst als Ausdrucksmittel" ist auch ein Teil der eigenen Persönlichkeit, wird die dann auch mit unzulänglichen Mitteln repräsentiert?
    Was macht z.B. ein Arbeitnehmer, der geruflich aufsteigen möchte - und dessen Vorgesetzter ihn Zuhaus besucht, nimmt der das Blumenbild oder den schlecht gemalten Frauenakt dann schnell von der Wand und versteckt ihn hinter dem Sofa? ;-)
  • heinrich
    Ach..
    siku...was ist das fur eine frage?
    :-)

    Na klar...man gibt sich halt die muhe...
    Und das reicht manchmal nicht...
    Weil an professionalitat fehlt...oder noch sonst was...

    Das konnte man auf andere berufe ubertragen...
    Den wechsel der paradigma
    erleben heute nicht nur kunstler...

    Meine bilder stehen nur auf der staffelei...
    Ich schwore...
    Bei mir hangt im moment nur ein bild von mir im kinderzimmer
    das ich nicht mehr merke... ausgeblendet...
    Und in der kuche direkt an der wand gemalt...

    Sonst liegen sie in den schubladen ...kisten...stehen angelehnt irgendwo...

    Ich werde nicht zusatliche locher boren
    um was neues von mir aufzuhangen...
    Eigentlich sind sie nicht dafur gemacht...
    :-)
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  • komplementaer

    Und hinzu kommt, von diesen Vielen sind nur wenige talentiert genug um überhaupt Verkäufliches zu produzieren.

    verkäuflich. daran stoße ich mich ein bisschen. wer nach der verkäuflichkeitsdevise kunst macht, ist kein künstler, sondern unternehmer.
    typisch kapitalistisches fehldenken.

    also waren Rubens, Gerhard Richter, Franz Marc reine Unternehmer :-), gute künstlerische Arbeiten sind selten abschreckend:
    ich hab ja nicht von "abschreckend" geschrieben. sondern davon, dass mansein tun am sogenannten "markt" (nämlich das, was das publikum sehen will) ausrichtet.

    ich kenne keine - und halte die Ausrede, dann man nicht verkaufen darf, wenn man ein "ehrlicher" künstler sein will, für Schönfärberei und Selbstbetrug.
    ich hab auch nicht geschrieben, dass man nicht verkaufen darf.
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  • komplementaer


    es wäre mal interessant zu wissen, ob alle Kreativen z.B. im kunstnet, ihre Arbeiten in den eigenen Wohnräumen an "exponierter Stelle" aufhängen und damit ja auch ihre Persönlichkeit präsentieren


    die Bilder, die nicht ausgestellt sind, haben bei mir einen Platz in einem eigens dafür gekauften offenen Regal. An den Wänden im Atelier hängt immer nur das aktuelle Bild, welches ja trocknen muss und abfotografiert wird. Ein paar wenige Bilder von mir hängen im Schlafzimmer, ich mag keine vollen Wände. Davon abgesehen habe ich noch ein paar Drucke von klassischen Malern hängen (kein Richter und kein neumodischer Mist, sowas kommt mir nicht in die Wohnung.).

    Da schrieb jemand: Der Markt wird es schon richten.

    Genau das ist eben die falsche, inhumane Denkweise.
  • heinrich
    Eigentlich mein lieber
    wenn man sich fur einen kunstler halt
    dann muss auch sein "kunstlersein"
    Auch in anderen lebensbereichen unter beweis stellen konnen...

    Z.b. auf dem kunstmarkt...

    Aber ich halte hier besser meine klappe...
    :-)
    Signature
  • siku

    Da schrieb jemand: Der Markt wird es schon richten.

    Genau das ist eben die falsche, inhumane Denkweise.


    ist das jetzt eine oberflächliche Zusammenfassung einer irgendwo gemachten Aussage? In diesem Fall müsste das Zitat korrekt angegeben werden. "Der Markt" wird es natürlich nicht richten, sondern Sponsoren und Kunstgremien :-)).
  • siku
    Eigentlich mein lieber
    wenn man sich fur einen kunstler halt
    dann muss auch sein "kunstlersein"
    Auch in anderen lebensbereichen unter beweis stellen konnen...

    Z.b. auf dem kunstmarkt...

    Aber ich halte hier besser meine klappe...
    :-)


    nö, nicht Klappe halten, die Aussage ist genau richtig. :-)
  • heinrich
    Das ist bei euch...
    Bei uns net...

    :-)
    Signature
  • komplementaer
    Eigentlich mein lieber
    wenn man sich fur einen kunstler halt
    dann muss auch sein "kunstlersein"
    Auch in anderen lebensbereichen unter beweis stellen konnen...

    Z.b. auf dem kunstmarkt...


    warum muss man etwas? der "markt" macht doch sowieso, was er will... da kann man nichts beeinflussen oder gar unter beweis stellen.

    also beweispflicht gibbet nich...
  • komplementaer

    Da schrieb jemand: Der Markt wird es schon richten.

    Genau das ist eben die falsche, inhumane Denkweise.


    ist das jetzt eine oberflächliche Zusammenfassung einer irgendwo gemachten Aussage? In diesem Fall müsste das Zitat korrekt angegeben werden. "Der Markt" wird es natürlich nicht richten, sondern Sponsoren und Kunstgremien :-)).


    nein das ist ein satz, der hier irgendwo fiel. ganz genau so.

    du meinst, das geld wird es richten. sponsoren und gekaufte kunstgremien werden es schon richten.

    der kapitalismus wird es richten, das meinst du.
  • siku

    Da schrieb jemand: Der Markt wird es schon richten.

    Genau das ist eben die falsche, inhumane Denkweise.


    ist das jetzt eine oberflächliche Zusammenfassung einer irgendwo gemachten Aussage? In diesem Fall müsste das Zitat korrekt angegeben werden. "Der Markt" wird es natürlich nicht richten, sondern Sponsoren und Kunstgremien :-)).


    nein das ist ein satz, der hier irgendwo fiel. ganz genau so.

    du meinst, das geld wird es richten. sponsoren und gekaufte kunstgremien werden es schon richten.

    der kapitalismus wird es richten, das meinst du.



    nein das meine ich nicht: seit wann sind Kunstwissenschaftler "Kapitalisten" - staun, höchstens, dann wenn sie geerbt oder irgendwo "reich eingeheiratet" haben (Partnersuche auf Kreuzfahrtschiffen ;-). )

    ich kann mich auch nicht erinnern, jemals die Bezeichnung "gekauften Kunstgremien" verwendet zu haben.

    Komplementaer hast du diesen von dir von unbekannt zitierten Satz "Der Markt wird es schon richten" vielleicht auch so frei übersetzt wie meinen Text? :-)
  • reniek
    Hallo Constantin, der Thread kann geschlossen werden, da es sich bei Erstellung desselben um eine Info von mir handelte und die Diskussion dazu hier völlig neben diesem Thema läuft.

    Mögen siku und Co. bitte ein eigenes Thema dazu erstellen, anstelle sich immer in gemachte Themen einzunisten, die wie im vorliegenden Fall wirklich rein informativen Charakter haben.

    Danke im Vorab.
  • iblum
    Der Markt ist voll von Kunst, und auch von qualitativ hochwertiger Kunst. Es ist also gar nicht nötig, einzelne Künstler durch die öffentliche Hand zu fördern, Kulturbetriebe, wie Museen u.a. schon. Der Künstler, der also neu auf den Markt tritt, sieht sich einem Käufermarkt gegenüber. Genauso wie der angehende Wirt, der die hundertste Bierkneipe im Kiez aufmachen will. Beide müssen sich durchsetzen. Warum soll also der Künstler (Der vielleicht nicht mal eine abgeschlossene Ausbildung hat, die implizieren würde, dass die öffentliche Förderung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf fruchtbaren Boden fallen könnte.) gefördert werden, der Wirt aber nicht?
    Ganz anders sieht es doch aus, wenn der Künstler privat gefördert wird, durch Mäzene, Sponsoring usw. Da sind alle Möglichkeiten offen, um solche Förderung sollte er sich bemühen. Weiterhin kann er seine Arbeiten bei Preisausschreibungen, wie sie zum Beispiel in Zeitschriften wie Atelier u.a. veröffentlicht werden, einreichen. Dort sind ab und an auch Ausschreibungen ohne Einschränkungen dabei. Dies ist zumindest eine Möglichkeit bekannter zu werden, auch wenn man nicht sofort gewinnt.
    Alles in allem sind die Chancen ein ordentliches Gehalt als bildender Künstler zu beziehen aber eher gering. Die Lage ist also aussichtslos aber nicht hoffnungslos. :)

    Ich hatte das schon mal vor langer Zeit hier verlinkt. Es ist vielleicht für manche eine nützliche Info, die sich mit dem Gedanken tragen, freischaffend zu werden.

    http://zeichnen.gemutlichkeit.de/html/allgemeines/kursuebergreifend/mappenberatung.php
  • daednU
    die qualitativ hochwertige kunst sähe aber heute vermutlich anders aus
    wenn es nie staatliche förderung gegeben hätte
    ähm theater + filmförderung auch gleich mit abschaffen?
  • iblum
    Die Förderung gibt es ja. Schließlich betreiben Bund und Länder die Kunsthochschulen.
  • komplementaer
    Der Markt ist voll von Kunst, und auch von qualitativ hochwertiger Kunst. Es ist also gar nicht nötig, einzelne Künstler durch die öffentliche Hand zu fördern, Kulturbetriebe, wie Museen u.a. schon. Der Künstler, der also neu auf den Markt tritt, sieht sich einem Käufermarkt gegenüber. Genauso wie der angehende Wirt, der die hundertste Bierkneipe im Kiez aufmachen will. Beide müssen sich durchsetzen. Warum soll also der Künstler (Der vielleicht nicht mal eine abgeschlossene Ausbildung hat, die implizieren würde, dass die öffentliche Förderung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auf fruchtbaren Boden fallen könnte.) gefördert werden, der Wirt aber nicht?


    äh du willst doch nicht etwa berufung mit plattem wirtstum vergleichen? wer nix wird wird wirt... ist ein geflügeltes sprichwort.


    Ganz anders sieht es doch aus, wenn der Künstler privat gefördert wird, durch Mäzene, Sponsoring usw. Da sind alle Möglichkeiten offen, um solche Förderung sollte er sich bemühen.


    na die fördern aber auch nur die studierten arroganten schnösel von der hochschule.

    wozu der link zur mappenberatung?
  • komplementaer

    nein das meine ich nicht: seit wann sind Kunstwissenschaftler "Kapitalisten" - staun, höchstens, dann wenn sie geerbt oder irgendwo "reich eingeheiratet" haben (Partnersuche auf Kreuzfahrtschiffen ;-)

    ich kann mich auch nicht erinnern, jemals die Bezeichnung "gekauften Kunstgremien" verwendet zu haben.


    du willst doch nicht etwa behaupten, dass kunstwissenschaftler und ominöse "gremien", dieses moderne abstrakte gekrakel, was man überall sieht, als kunst bezeichnen?
    beispiele bitte.

    das ist doch alles verlogen und gekauft. das kann man meilenweit gegen den wind riechen. da hackt eine reiche krähe der anderen kein auge aus. die bleiben alle schön unter sich, die scheissakademiker und lassen keinen von aussen an die fleischtöpfe (sprich: geld).
  • komplementaer
    was meinst du mit so?


    die werden so gefördert wie der link von keiner es beschreibt. die kriegen alles in den hintern gesteckt, für lau. die anderen nicht studierten, können sehen, wo sie bleiben.

    dass von denen nur 2 prozent was schaffen, verwundert mich wirklich sehr.

    obwohl, andererseits wundert es mich nicht, denn wenn man menschen so stark fördert, obwohl sie nix drauf haben, dann ist es logisch, dass die meisten ihre "kunst" frühzeitig aufgeben.
  • komplementaer
    Ich sagte doch, ist nicht schön aber wahr!
    Aber wenn man Deine Gedanken zu Ende denkt, dann willst Du den verbeamteten Künstler. Einen Künstler, dessen Ausbildung und Lebensunterhalt vom Staat bezahlt wird. Warum sollte das dann nicht auch der Maurer, der Schreiner und der Bäcker fordern?


    die finden bezahlte stellen.
    künstler arbeiten i.d.regel umsonst oder fast umsonst.
  • komplementaer
    der damalige kunstmarkt mochte den blauen
    reiter aber gar nicht...
    ob beim richter anders war?
    förderung jenseitz des marktes hatte er ja..


    ok DER MARKT WIRDS RICHTEN amen


    da ist das zitat. endlich gefunden.

    klar kriegen die jenigen, die es schaffen, förderung. das ist ja das ungerechte. ohne förderung kein schaffen möglich.
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