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  • Was ist die Definition von autodidaktischer und Hobbykunst

  • Roderich
    Roderich
    du wechselst ja auch...;)
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  • simulacra
    simulacra
    Vielleicht hat aber niemand außer dir ein Problem damit, oder möchte es nicht von dir in Babysprache übersetzt bekommen. Ich lese hier, weil es unterhaltsam ist, und bestimmt nicht, um Fachwissen zu erlangen.


    Sorry, aber so zynisch bin ich nicht, dass ich mich über niederste Irrtümer einfach nur lesend amüsieren kann. Wenn diese Irrtümer sich mit meinem Fachwissen kreuzen, mach ich wenigstens den Versuch sie auszuräumen.
    Ich schau mir ja auch keine Videos an, in denen Menschen verunglücken!


    Nur unter uns: Menschen verunglücken nicht in Videos. So es denn solche Videos geben sollte, stellen die Videos nur Filmaufnahmen der Unfälle dar.
    Das musste dir einmal gesagt werden, denn ich will ja nicht als Zyniker gelten.
    Signature
  • laG
    Nur unter uns: Menschen verunglücken nicht in Videos. So es denn solche Videos geben sollte, stellen die Videos nur Filmaufnahmen der Unfälle dar.

    Echt? Und ich dachte immer...
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  • laG
    Ich war übr. auch mal Klassensprecher *sulk*


    Ich hab's geahnt!
    Du hattest also niemals eine richtige Chance!
  • egaawressaW
    du wechselst ja auch...;)
    ich darf das, weil ich ein perpetuum feminum bin :p
  • daednU
    Natürlich haben alle Künstler Kitsch gemacht!

    klar wenn ich alle Definitionen von kitsch
    zerpflücke, umkehre, ad absurdum spüre
    kann ich sie über alle kunst stülpen

    alles zereden, relativieren
    wers nötig hat...
  • egaawressaW
    Ich war übr. auch mal Klassensprecher *sulk*
    Ich hab's geahnt!
    Du hattest also niemals eine richtige Chance!
    Ich war schon immer arschcool, Galy-Baby ! :+
  • laG
    Ich war schon immer arschcool, Galy-Baby ! :+

    Ja,ich merk's grad.
  • Günter
    Günter
    Reiser, ist Dir nicht auch schon mal aufgefallen, daß in vielen Haushalten, in denen früher der röhrende Hirsch über dem Sofa hing nun Kunstdrucke von Andy Warhol hängen? Natürlich könnte man nun sagen, die Leute haben eben dazu gelernt. Dem widerspreche ich aber in aller Deutlichkeit.
    Egal wie man Warhols Kunst definiert, ich bin sicher in 100 Jahren spricht kein Schwein mehr von ihm. Er war ein genialer Vermarkter, mindestens das hat er mit Koons gemeinsam. Um am Markt so erfolgreich zu sein wie Warhol,
    muß man den Geschmack der Massen schon sehr gut kennen und nicht nur kennen sondern auch befriedigen. Ob man eine Produktion, die sich am Geschmack der Masse orientiert, als große Kunst einstufen kann? Also aus dieser Perspektive gesehen, hat Beuys doch etwas mehr Tiefe in seinem Werk.
    Übrigens gebe ich Dir gerne Recht, die Tatsache, daß auch akademische und professionelle Künstler Kitsch machen, macht den Kitsch deswegen nicht
    weniger kitschig, das habe ich aber auch nie behauptet. Mir geht es nur um die einseitige Sichtweise. Und um das überhebliche, meist völlig unangebrachte scheininformierte Geplapper, das sich immer wieder hören läßt, ach ja , lesen läßt! Ich bin einfach der Meinung, man sollte bei Anderen keine höheren Maßstäbe ansetzen als bei sich selbst.
  • egaawressaW
    Reiser, ist Dir nicht auch schon mal aufgefallen, daß in vielen Haushalten, in denen früher der röhrende Hirsch über dem Sofa hing nun Kunstdrucke von Andy Warhol hängen? Natürlich könnte man nun sagen, die Leute haben eben dazu gelernt. Dem widerspreche ich aber in aller Deutlichkeit.
    Egal wie man Warhols Kunst definiert, ich bin sicher in 100 Jahren spricht kein Schwein mehr von ihm. Er war ein genialer Vermarkter, mindestens das hat er mit Koons gemeinsam. Um am Markt so erfolgreich zu sein wie Warhol,
    muß man den Geschmack der Massen schon sehr gut kennen und nicht nur kennen sondern auch befriedigen. Ob man eine Produktion, die sich am Geschmack der Masse orientiert, als große Kunst einstufen kann? Also aus dieser Perspektive gesehen, hat Beuys doch etwas mehr Tiefe in seinem Werk.
    Übrigens gebe ich Dir gerne Recht, die Tatsache, daß auch akademische und professionelle Künstler Kitsch machen, macht den Kitsch deswegen nicht
    weniger kitschig, das habe ich aber auch nie behauptet. Mir geht es nur um die einseitige Sichtweise. Und um das überhebliche, meist völlig unangebrachte scheininformierte Geplapper, das sich immer wieder hören läßt, ach ja , lesen läßt! Ich bin einfach der Meinung, man sollte bei Anderen keine höheren Maßstäbe ansetzen als bei sich selbst.
    Werter Günther,
    da es Dir - wie Du schriebst - 'nur um die einseitige Sichtweise' geht, schätze ich daher mal, dass Dir an reflektierter Betrachtungsweise wesentlich mehr liegt und Du diese auch innerhalb einer Diskussion an deinem Gegenüber zu schätzen weisst.
    Nur, nachdem Du in diesem Faden einige diskussionswürdige Themen (über Jeff Koons, Andy Warhol, Beuys...) angeschnitten hattest, und ich näher darauf einging, indem ich Dir konkrete Fragen zu Deinen Äusserungen stellte, kam bisher von Deiner Seite keinerlei Reaktion darauf. Magst Du mir viell. mitteilen, woran das liegt?
  • laG
    Reiser, ist Dir nicht auch schon mal aufgefallen, daß in vielen Haushalten, in denen früher der röhrende Hirsch über dem Sofa hing nun Kunstdrucke von Andy Warhol hängen? Natürlich könnte man nun sagen, die Leute haben eben dazu gelernt. Dem widerspreche ich aber in aller Deutlichkeit.

    Ist doch klar. Der "Kunstgeschmack" ist opportunitisch. Die Menschen wollen eben nicht als rückständig gelten, darum kein Hirsch mehr.
    Egal wie man Warhols Kunst definiert, ich bin sicher in 100 Jahren spricht kein Schwein mehr von ihm. Er war ein genialer Vermarkter, mindestens das hat er mit Koons gemeinsam. Um am Markt so erfolgreich zu sein wie Warhol,

    Hoffentlich redet schon morgen niemand mehr über ihn. Über Warhol wird viel zu viel geredet. Der bringt es nicht! Nicht weil er Kitsch machte, das war nicht der Fall! Er hatte keine Ideen. Picasso hätte das Lebenswerk Andy Warhols in drei Tagen abgearbeitet.

    Und um das überhebliche, meist völlig unangebrachte scheininformierte Geplapper, das sich immer wieder hören läßt, ach ja , lesen läßt! Ich bin einfach der Meinung, man sollte bei Anderen keine höheren Maßstäbe ansetzen als bei sich selbst.


    Falls Du Geplapper irgendwelcher Art hörst, ist es an Dir dies mit stichhaltiger Argumentation zu widerlegen, warum tust Du's nicht?.
    Wenn Du der einzige Mensch bist dem eine bestimmte Erkenntnis zu Teil wurde: Lass uns daran teilhaben und sage präzise was Du meinst.
  • Roderich
    Roderich ein witzle zu später stunde....

    Wenn Du der einzige Mensch bist dem eine bestimmte Erkenntnis zu Teil wurde: Lass uns daran teilhaben und sage präzise was Du meinst.


    schwarze löcher reflektieren die dunkelheit, weiße wurden mit perwoll gewaschen.
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  • daednU
    Egal wie man Warhols Kunst definiert, ich bin sicher in 100 Jahren spricht kein Schwein mehr von ihm. Er war ein genialer Vermarkter, mindestens das hat er mit Koons gemeinsam. Um am Markt so erfolgreich zu sein wie Warhol,


    Hoffentlich redet schon morgen niemand mehr über ihn. Über Warhol wird viel zu viel geredet. Der bringt es nicht! Nicht weil er Kitsch machte, das war nicht der Fall! Er hatte keine Ideen. Picasso hätte das Lebenswerk Andy Warhols in drei Tagen abgearbeitet.


    natürlich ists unklug heute noch den wharhollook
    nachzuahmen, gar zu malen
    hat sich einfach zu tode gesiegt
    für mich ist es halt totzdem kein kitsch
    weils einfach sehr von der grafik kommt
    + es wird nicht dazu wenns bei jeder hausfrau an der wand hängt

    wharhol war nie ein grosser theoretiker
    der ein umfeld hatte dessen ideen er aufnahm
    + schnell umsetzte
    sein ansatz, seine vorgehens weisen werden bleiben
    (film, multimedia , fotografie,trash)

    (übrigens hat er picasso mal spasses halber an einem tag
    geschlagen-20.oooo bilder an einem tag :-)


    was das angeblich geniale marketing angeht
    so ist man nur dessen erstes opfer
    wenn man ihm allein alles zuschreibt

    das sagen die natürlich nie laut :-)
  • Roland Schmid
    Roland Schmid
    Es ist an der Zeit!

    Ich fordere hiermit die Einrichtung einer Kommission zur Feststellung der Kitschigkeit.

    Es geht einfach nicht an, daß irgendwelche Leute irgendetwas vermarkten ,
    was irgendwelche anderen als kitschig empfinden.

    Das muß endlich gesetzlich geregelt werden.

    Denkbar wäre z. B. ein Institut zur Erhaltung der reinen Kunst. So was ähnliches gab`s ja schon mal. Bei Grenzfällen werden dann die Mitglieder des KN befragt. Natürlich nur die Wertvollen. Deren Empfehlung ist dann bindend.

    Oh ihr Schwätzer . Wann begreift ihr endlich , daß eure ach so wichtige Meinung nicht mehr wiegt , als der berühmte Sack voll Reis in China.
  • Günter
    Günter
    Wasserwaage, sorry ich habe Deine Frage übersehen. Also im Falle Beuys
    habe ich das Problem, daß er mir zu vielschichtig, zu multimedial und
    deshalb nur schwer nachzuvollziehen ist. Ich muß, wenn ich seine Werke auch nur ansatzweise verstehen will andere Interpreten seines Werkes in Anspruch nehmen. Die Deutungen seiner Werke sind auch nicht einheitlich, hängen
    vom jeweiligen politischen und künstlerischen Standpunkt der Interpreten ab.
    Der soziale Anspruch Beuys wird durch die Vieldeutigkeit seiner Werke m.Ea.
    konterkariert, weil sie eben gerade von jenen nicht begriffen werden, an die
    sich seine Kunst richtet. Also mit "undefiniert" meine ich, sie sind schwer verständlich. Viele seiner Werke kommen ohne Erklärung gar nicht aus.
    Ich mag´s lieber klar und deutlich. Begreife auch nicht, warum Kunst unbedingt verschlüsselt sein muß aber das ist ein anderes Thema.


    da erlaube ich mir mal, zu behaupten, dass genau Das Thema ist.
    Sobald ich (oder Du, hier...) 'das Werk' eines Künstlers in Frage stelle, und mich/Dich Jemand auf meine/deine Infragestellung hin um konkrete Informationen hinsichtlich deiner kritischen Äusserungen bittet, halte ich es für selbstverständlich,
    a.) mich darüber genauestens informiert zu haben
    b.) meine Haltung/Meinung auch anderen Sichtweisen gegenüber mit stichhaltigen Argumenten vertreten zu können
    und.) auch meine Unwissenheit in manchen Punkten zugeben zu können, sofern mich Jemand eines Besseren zu 'belehren' weiss.

    Du schreibst zB. davon, nicht zu begreifen, "warum Kunst unbedingt verschlüsselt sein muss"... wie kommst Du überhaupt darauf, dass dem unbedingt so sei, frage ich Dich.
  • Günter
    Günter
    Wasserwaage, ich versuche doch, so weit ich intellektuell dazu in der Lage bin, Deine Fragen zu beantworten. Oben hast Du aber nur Statements abgegeben
    und ganz zum Schluß eine Frage gestellt, die beantworte ich nun gerne.
    Mir ist z.B. bei einigen, eher kritischen, Bildern hier im KN von Leuten, die sich als die großen Kunstkenner gebärden, der Vorwurf gemacht worden, die
    seien zu plakativ und zu oberflächlich und damit zu eindeutig. Daraus schließe ich, daß mindestens diese Leute eher eine verklausulierte Kunst
    wollen. Unterschwellig, sagen diese Leute nichts anderes, als daß Kunst, die leicht verständlich ist, etwas für die Dummen und einfach gestrickten Leute ist. Genau gegen diese Haltung habe ich was. Hinzu kommt, daß z.B. Neo Rauchs Bilder von der Kritik u.A. deshalb so hochgejubelt werden, weil sie
    so etwas wie Rätselbilder seien. Da wird so getan als sei es künstlerisch besonders wertvoll, wenn man ein Werk erstellt, dessen Sinn nur schwer, wenn überhaupt, begreifbar ist. Ich hab da eine andere Auffassung. Werke, die
    vieldeutig sind, haben meistens nichts zu sagen. Ich halte Vieldeutigkeit für eine Masche, die auch nur dem Verkauf dient. Wobei ich ausdrücklich sagen will, daß ich Neo Rauchs Malerei sehr schätze, vor allem wegen seiner handwerklichen Virtuosität. Dieser Mann könnte auch anders, wenn der Markt es zuließe!
  • daednU
    sorry
    wenn etwas eine stärke von malerei ist,und ein grund das auch noch
    heutzutage zu tun-angesichts der vielfaltigen visuellen konkurenz
    dann ists- deren vieldeutigkeit

    denke der rauch macht was er will

    @ malmu : unwichtiges geschwätz:-))))))))
  • laG

    Oh ihr Schwätzer . Wann begreift ihr endlich , daß eure ach so wichtige Meinung nicht mehr wiegt , als der berühmte Sack voll Reis in China.


    Ich würde Dich umgekehrt nie als Schwätzer bezeichnen, aber dass Du Dich selbst mit einschließt ist Dir schon klar?
    Das Gegenteil von Schwätzen ist nämlich Schweigen. Und? Hast Du geschwätzt oder geschwiegen?
    Siehst Du!
    Übrigens ist ein Gesprächsthread nicht dazu da um zu schweigen oder ihn zu ignorieren, was ja ohnehin jedem freisteht.
  • egaawressaW
    Uff! Dass vieldeutige Werke - (nicht nur) ich nenne diese auch 'kryptisch' - deiner Ansicht nach meisstens nichts zu sagen hätten, halte ich sowohl für unüberlegt als auch falsch. Zum Einen können Werke so oder so nichts sagen - sofern ein sogenannter Dialog zwischen Betrachter und Werk stattfindet, stellt der Betrachter den Ursprung der Sprache dar. Es liegt also allein an Willen und Fähigkeit des Gegenübers, sich auf ein Werk einzulassen, Impulse anzunehmen und sich von diesen gedanklich inspirieren zu lassen.
    Wenn ich will, kann ich das zB auch bei einem realistischen Portrait oder einer Landschaftsdarstellung. Doch wozu? Wenn der Künstler darauf keinerlei Wert legt, oder nicht ansprechbar ist, kann ich das noch immer zur Bereicherung oder einfach nur zu meinem eigenen Vergnügen tun.
    Ich will nicht grundsätzlich behaupten, dass ich 'verschlüsselte' Werke schätze, ebenso wenig, wie ich behaupten könnte 'leicht verständlichen' Darstellungen den Vorzug zu geben. Ob mich ein Werk fasziniert, steht und fällt zumindest f.m.pers. in erster Linie mit dessen Individualität.
  • Günter
    Günter
    Mir geht es ja nicht darum unbedingt recht haben zu müssen, hab eh nichts davon. Sag ja nur wie ich die Dinge sehe und versuche das dann auch zu erklären. Wenn Du es anders siehst, ist das doch völlig in Ordnung.
    Die vielfältige visuelle Konkurrenz zwingt sicher dazu mit den unterschiedlichsten Mitteln Aufmerksamkeit zu erringen. Die Einen versuchen es direkt mit ihren Werken, Andere mehr mit ihrem Auftreten. Neo Rauch tut es mit seinen Werken, schon deshalb ist er mir sympatischer als gewisse andere
    Herrschaften. Aber das ist wirklich Ansichtsache und läßt sich theoretisch nur schwer , wenn überhaupt, klären.
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