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  • Was ist die Definition von autodidaktischer und Hobbykunst

  • trA_egnuolluoS
    Das hatte ich gerade in einem Thread gelesen und es würde mich wirklich interessieren.

    [...]
    Also, wer bin ich? Wo ist der Unterschied?



    Hobbymalerin. Der Unterschied liegt im Ergebnis. Die Arbeiten die du eingestellt hast sind eindeutig Hobbymalerei.
    Ein Autodidakt kann über Hobbymalerei hinauswachsen. Seine Arbeiten brauchen dann den Vergleich mit Dipl.Künstlern nicht zu scheuen.

    Für jemanden, der gern malt, davon nicht seinen Lebensunterhalt bestreiten will ist nicht entscheidend, dass andere für die Bilder Geld ausgeben würden. Ein Hobbymaler malt meist zu eigenen Erbauung - und so sehen die Arbeiten dann auch aus.


    Da bin ich nicht mit einverstanden. Du kannst bei meinen Arbeiten zwar sehen, dass ich das noch nicht lange mache und auch keine Ausbildung habe. Aber wie willst Du wissen, ob es ein Hobby ist?

    Egal ob Hobby oder nicht, jeder fängt mal an. Warum ich das mache, kannst Du daraus nicht erkennen, außer Du kannst hellsehen oder ich hätte es Dir gesagt.

    Und wenn Du sagts, zur eigenen Erbauung... warum malst Du denn? Denkst Du dabei daran, was anderen gefällt und ob Du es verkaufen kannst? Jedenfalls scheint es für Dich nicht erbaulich zu sein. Und für mich ist Kunst eben dann relevant, wenn man genau das ausdrückt was man möchte und sich nicht dafür interessiert, was andere davon halten.

    Aus dem Grund sind manche technisch einwandfreie Gemälde völlig langweilig und andere, die nicht perfekt sind, strahlen viel mehr aus.

    In dem Sinne behalte ich die Kunst lieber als "Hobby".
  • absurd-real
    Siku dein Kommi klingt schon plausibel für mich.Also allein das Resultat zählt..erstmal. Muss dennoch grad noch mal loswerden das mir diese ganzen versuchten Definitionen grad voll aufn S.acker gehen. Die liebsten sind mir gar jene welche den Begriff "Kunst" (in welcher Sprache auch immer) noch nie gehört haben, oder wenn nur als Randnotiz in ihrem bisherigen Leben wahrgenommen haben(...)!- Interesse an anderen Kuenstlern usw bleibt natürlich nicht aus, wenn man selbst kreativ agieren muss. Doch wenn ich dran denke das ich bspw jahrelang einfach nur gemacht habe, ohne Besorgnis und Gedanken verschwendet zu haben was andere/oder wie andere es definieren würden was ich da mache..geschweige denn ob ich nun Künstler sei oder Hobbymaler(was für ein häßliches Wort)..ebenfalls auch nur einer Hand voll Menschen diese Sachen zeigte..dann denke ich war es mehr als richtig so..also besser und vor allem freier..und sagen wir mal; für die allgemeinheit gesprochen wahrlich mehr "Kunst" als zum Xten mal auf einer Mücke herumzureiten als sei sie der Mittelpunkt der Erde..haha :/
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  • Roland Schmid
    Roland Schmid
    Ein Maler ist ein Mann, der malt, was er verkauft. Ein Künstler ist dagegen ein Mann, der das verkauft, was er malt. (Pablo Picasso)

    Um beim Beispiel zu bleiben : Der "Malerdackel" sollte seinem Vorbild ähneln.
    Beim "Künstlerdackel" reicht es, wenn`s im Titel steht.
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  • D-J
    D-J es kommt,
    denke ich, auf den anspruch an. male ich nur für mich oder die lieben verwandten (freunde, bekannten), die da äussern: mach doch mal was rotes, dann bin und bleibe ich ein hobbykünstler. wenn mich aber mein tun, autodidaktisch oder wie auch immer, zu einem gewissen eigenen anspruch treibt, der den verschenkungs- oder verkaufswert ausser betracht und nur den eigenen anspruch gelten lässt, dann nähere ich mich dem künstlerischen. scheiss auf den weg. wenn als autodidakt, dann soll es halt so sein.
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  • efwe
    efwe
    autodidakt sein heisst leiden-
    hobbyst verfolgt das ganze ohne viel anstrengung- aber mit viel vergnuegen :)
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  • m-98iwdM
    Siku dein Kommi klingt schon plausibel für mich.Also allein das Resultat zählt..erstmal. Muss dennoch grad noch mal loswerden das mir diese ganzen versuchten Definitionen grad voll aufn S.acker gehen. Die liebsten sind mir gar jene welche den Begriff "Kunst" (in welcher Sprache auch immer) noch nie gehört haben, oder wenn nur als Randnotiz in ihrem bisherigen Leben wahrgenommen haben(...)!- Interesse an anderen Kuenstlern usw bleibt natürlich nicht aus, wenn man selbst kreativ agieren muss. Doch wenn ich dran denke das ich bspw jahrelang einfach nur gemacht habe, ohne Besorgnis und Gedanken verschwendet zu haben was andere/oder wie andere es definieren würden was ich da mache..geschweige denn ob ich nun Künstler sei oder Hobbymaler(was für ein häßliches Wort)..ebenfalls auch nur einer Hand voll Menschen diese Sachen zeigte..dann denke ich war es mehr als richtig so..also besser und vor allem freier..und sagen wir mal; für die allgemeinheit gesprochen wahrlich mehr "Kunst" als zum Xten mal auf einer Mücke herumzureiten als sei sie der Mittelpunkt der Erde..haha :/

    Na dann ist ja gut HOBBYKÜNSTLER!
  • dlihthceM

    Da bin ich nicht mit einverstanden...


    Das ist verständlich, denn der Sinn deiner Threaderöffnung war wohl der, aus der Gemeinde der Kreativen ein paar Mitstreiter zu gewinnen, die sich in einem kleinen, virtuellen, sozialen Netzwerk formiert gegenseitig bestätigen, nicht Hobbyisten, eher schon darüber hinausgewachsen zu sein...und die Profis sind doch eh nur vom Kunstmarkt gemacht, der uns alle verarscht...und eigentlich sind wir die Besten...auf jeden Fall genauso gut...und verbiegen lassen wir uns nicht...alles mit Herzblut...und das ist sowieso das Einzige...und die können uns alle mal...und der Picasso hat's ja auch gesagt...so richtig gegeben hat er's denen...

    Ansonsten wärst Du ja mit der Einordnung zufrieden gewesen, hättest gewußt, wo andere dich stehen sehen und evtl. dein Selbstbild überdenken können. Denn gefragt hattest du ja danach.
  • absurd-real
    Siku dein Kommi klingt schon plausibel für mich.Also allein das Resultat zählt..erstmal. Muss dennoch grad noch mal loswerden das mir diese ganzen versuchten Definitionen grad voll aufn S.acker gehen. Die liebsten sind mir gar jene welche den Begriff "Kunst" (in welcher Sprache auch immer) noch nie gehört haben, oder wenn nur als Randnotiz in ihrem bisherigen Leben wahrgenommen haben(...)!- Interesse an anderen Kuenstlern usw bleibt natürlich nicht aus, wenn man selbst kreativ agieren muss. Doch wenn ich dran denke das ich bspw jahrelang einfach nur gemacht habe, ohne Besorgnis und Gedanken verschwendet zu haben was andere/oder wie andere es definieren würden was ich da mache..geschweige denn ob ich nun Künstler sei oder Hobbymaler(was für ein häßliches Wort)..ebenfalls auch nur einer Hand voll Menschen diese Sachen zeigte..dann denke ich war es mehr als richtig so..also besser und vor allem freier..und sagen wir mal; für die allgemeinheit gesprochen wahrlich mehr "Kunst" als zum Xten mal auf einer Mücke herumzureiten als sei sie der Mittelpunkt der Erde..haha :/

    Na dann ist ja gut HOBBYKÜNSTLER!
    Und wo ist jetzt der Unterschied zwischen Hobbykünstler und Hobbymaler, auch im Bezug zum obigen Picasso-Zitat!?! Viel Spaß beim analysieren Uschi :P
  • relammoiraM Hobby ist:
    Für Hobbys gibt man gewöhnlich viel Geld aus! Wenn man ein Hobby lange genug betreibt hat man was gelernt, freude daran gehabt, Gesellschaft gefunden, eine gewisse meisterschaft darin erreicht; und noch vieles mehr.

    Autodidakt bedeutet für mich mehr als nur das, weil mann sich am Kunstmarkt
    orientiert und in konkurenz mit Berufsmalern ist. Dafür muß man eine hohe perfektion erreichen um zu bestehen und annerkennung zu finden.

    mfg MM
  • m-98iwdM
    Ach jetzt muss ich die Scheiße hier wieder auseinander klüstern. Dazu sage ich nur: "Man kann froh sein, dass man ein Hobby hat"-Mdwi89-m
  • Frank Czieczor
    Frank Czieczor
    ich merke
    is wie immer
    ego selbstdarsteller
    lernen nix dazu
    alle anderen
    haben mächtig spass
    thema auch scheissegal
    ist der oberschlaue so schlau seinen kühlschrank voll zu bekommen
    oder sind wir alle zu blöd zum leben
    warum müssen dackel dackeln
    und künstler künsteln?
    leidenschafft schafft leiden
    aber wer will denn leiden
    seit doch mal einen tag ihr selbst
    und wenn ihr euch dann noch leiden könnt
    wer will euch dann noch aufhalten
    ihr selbst zu sein
    geht doch einfach mal los...wenn nicht jetzt wann sonst
  • llorT
    Das hatte ich gerade in einem Thread gelesen und es würde mich wirklich interessieren.

    [...]
    Also, wer bin ich? Wo ist der Unterschied?



    Hobbymalerin. Der Unterschied liegt im Ergebnis. Die Arbeiten die du eingestellt hast sind eindeutig Hobbymalerei.
    Ein Autodidakt kann über Hobbymalerei hinauswachsen. Seine Arbeiten brauchen dann den Vergleich mit Dipl.Künstlern nicht zu scheuen.

    Für jemanden, der gern malt, davon nicht seinen Lebensunterhalt bestreiten will ist nicht entscheidend, dass andere für die Bilder Geld ausgeben würden. Ein Hobbymaler malt meist zu eigenen Erbauung - und so sehen die Arbeiten dann auch aus.


    Treffender kann es keiner ausdrücken.
  • eloduGeoJ Ich male...
    alles andere is völlig wurscht. Wenn wer ein Bild kaufen will, soll er das tun.

    Fertig.
  • laG
    vor 2 Stunden geschrieben von siku

    hahah, das ist eine wirklich umfassende Erklärung, die zu subjektiven Interpetationen anregt: Ein richtiger Autodidakt braucht zum Abmalen natürlich Vorbilder, er muss ja wissen, was auf dem Markt gefragt ist. Nicht gefragt sind Bilder, die nur vom Bauchgefühl des Malers bestimmt werden, sondern Motive, die auch dem Kunstgeschmack der Kritiker und der KN-Experten standhalten.




    Hä?


    Ein Autodidakt muss selbstverständlich auf eigene Faust Kunst studieren, sonst hat's gar keinen Zweck. Wer nicht weiß, womit sich zeitgenössische Künstler beschäftigen und vergangene Generationen beschäftigt haben, betreibt ein Hobby.
    Gute Autodidakten sind mit ihrem Bauchgefühl oft schon weiter als Kritiker, es sind ja im Idealfall Künstler.
    Was soll das mit dem Markt? Hat das auch was mit Kunst zu tun?
    Natürlich wird jede Hausfrau und jeder Laie eigene Künstler- Definitionen zu seinen Gunsten auslegen, was sonst? Genauso wie sich alle sofort aus einer Diskussion zurückziehen, sobald es etwas schwieriger wird.

    Ein Künstler kann den eigenen Arbeitsansatz erklären und legitimieren, ein Laie nicht. Das würde mich bei der Threaderstellerin interessieren!
    Hat sie ein künstlerisches Anliegen oder malt sie Bilder, die sie lediglich schön findet?
    Erläutere uns doch mal Dein künstlerisches Anliegen vor dem Hintergrund Deiner Bilder!
  • Roland Schmid
    Roland Schmid
    autodidakt sein heisst leiden-
    hobbyst verfolgt das ganze ohne viel anstrengung- aber mit viel vergnuegen :)


    So ein Käse ! Es wird Zeit für eine stimmige Definition:

    Ein Autodidakt ist ein Mensch, der sich irgendwas selbst beibringt. Basta.
    Das hat mit Leiden nichts zu tun. Man kann sich auch ein Hobby autodidaktisch erschließen.

    Ein Hobbyst verfolgt eine Tätigkeit freiwillig ohne den Zwang des Broterwerbs.
    Selbstverständlich strengt er sich bisweilen an (z.B. Extremkletterer, ).
    Und wenn der Extremkletterer dann in eine Gletscherspalte fällt , hält
    sich auch das Vergnügen in Grenzen.

    Hobbyautodidakt: Jemand der sich freiwillig irgendetwas selbst beibringt.

    Autohobbyst : Jemand, der sich selbst ein Hobby sucht (oder gern Auto fährt).
  • notpyrk
    Ein Künstler kann den eigenen Arbeitsansatz erklären und legitimieren, ein Laie nicht. Das würde mich bei der Threaderstellerin interessieren!
    Hat sie ein künstlerisches Anliegen oder malt sie Bilder, die sie lediglich schön findet?
    Erläutere uns doch mal Dein künstlerisches Anliegen vor dem Hintergrund Deiner Bilder!



    Wozu? Niemand sagt dass man ein Werk erklären muss, wo steht das? Bei dem folgenden Bespiel wird auch nur als Erklärung ein Geigenkonzert herbeigezogen, ob das Legitim ist? Für mich ist es ein altes Klischee an dem man sich Bedient, da kann man auch gleich seinen Namen tanzen. Mit so einer Effekthascherei ist es aber auch noch nicht getan(Sorry) Nach dem Violinkonzert von Phillip Glass /Link dazu ist unten in meinem ersten Kommentar

    Genauso gut könnte auch die Threaderstellerin sagen, dass sie im Rhythmus von Bach ein Bild gemalt hat… So lange Sie selbst nicht dazu in der Lage sind, sollte Sie dies auch nicht von anderen abverlangen.


    Ansonsten stimme ich Malmu zu. Vieles wird so kompliziert gemacht, wobei es doch so einfach ist.
  • daednU
    nicht muss, aber können :-)

    machen diese selbstverordungen eigentlich froh?
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    Froh zu sein bedarf es wenig, und wer froh ist, der ist ein

    Künstler?

    :-)
  • otto_incognito
    otto_incognito
    Das hatte ich gerade in einem Thread gelesen und es würde mich wirklich interessieren.

    [...]
    Also, wer bin ich? Wo ist der Unterschied?





    Und für mich ist Kunst eben dann relevant, wenn man genau das ausdrückt was man möchte und sich nicht dafür interessiert, was andere davon halten.

    Aus dem Grund sind manche technisch einwandfreie Gemälde völlig langweilig und andere, die nicht perfekt sind, strahlen viel mehr aus.

    In dem Sinne behalte ich die Kunst lieber als "Hobby".



    Hier wird der Begriff von "Perfektion" aber sehr unsauber eingesetzt.
    "Langweilige(professionelle) Perfektion wird ausgespielt gegen eine vermutete höhere Strahlkraft eines hobbymäßig gefertigten Bildes -( oh,reiner Ausdruck ursprünglicher, voraussetzungsloser Empfindung ;) - damit ist die Thread-Erstellerin immer auf der sicheren Seite.
    Ihre Eingangsfrage, wo sie selber zu verorten sei, hat sich damit allerdings in Bedeutungslosigkeit aufgelöst, es sei denn, sie war von vornherein als "fishing for compliments" gemeint.
    Signature
  • siku


    Ein Künstler kann den eigenen Arbeitsansatz erklären und legitimieren, ein Laie nicht. Das würde mich bei der Threaderstellerin interessieren!
    Hat sie ein künstlerisches Anliegen oder malt sie Bilder, die sie lediglich schön findet?
    Erläutere uns doch mal Dein künstlerisches Anliegen vor dem Hintergrund Deiner Bilder!


    verkaufen!
    vielleicht wird es mal Zeit, mit diesem verlogenen hehren innerlichen KunstGesülze aufzuhören.Der Künstler sollte eine erkennbare "Handschrift" haben, sonst wird er überhaupt nicht wahrgenommen. Dann sollte er sich beim Motive klauen nicht erwischen lassen, nicht wahr Gal?
    Noch mal zwei Zitate, die hatte ich schon an anderer Stelle geschrieben, hier setze ich sie mal ein, um die Realität nicht aus den Augen zu verlieren.

    Verdammt nochmal, wenn ich 25 Jahre maloche und Erfolg habe, dann gibt es auch Bares - sonst kannst ud es vergessen. (Immendorf)

    Malen is keene Kunst, aber verkoofen. (Liebermann)
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