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  • Was ist die Definition von autodidaktischer und Hobbykunst

  • llorT

    Da bin ich nicht mit einverstanden...


    Das ist verständlich, denn der Sinn deiner Threaderöffnung war wohl der, aus der Gemeinde der Kreativen ein paar Mitstreiter zu gewinnen, die sich in einem kleinen, virtuellen, sozialen Netzwerk formiert gegenseitig bestätigen, nicht Hobbyisten, eher schon darüber hinausgewachsen zu sein...und die Profis sind doch eh nur vom Kunstmarkt gemacht, der uns alle verarscht...und eigentlich sind wir die Besten...auf jeden Fall genauso gut...und verbiegen lassen wir uns nicht...alles mit Herzblut...und das ist sowieso das Einzige...und die können uns alle mal...und der Picasso hat's ja auch gesagt...so richtig gegeben hat er's denen...

    Ansonsten wärst Du ja mit der Einordnung zufrieden gewesen, hättest gewußt, wo andere dich stehen sehen und evtl. dein Selbstbild überdenken können. Denn gefragt hattest du ja danach.


    Richtig Mechthild ! :)
  • laG
    Wozu? Niemand sagt dass man ein Werk erklären muss, wo steht das? Bei dem folgenden Bespiel wird auch nur als Erklärung ein Geigenkonzert herbeigezogen, ob das Legitim ist?



    Die Threaderstellerin hat gefragt:

    Also, wer bin ich? Wo ist der Unterschied?



    Darum! Obwohl ich mich schon ärgere geantwortet zu haben, sie malt zerbrochene Herzen, hab ich heute erst gesehen.

    Musik visuell- assoziativ auf einem Bildträger zu verarbeiten ist auf Wassily Kandinsky zurückzuführen in dessen Lehrräumen ich selbst bei einem Nachfolger Freie Kunst studieren konnte.
    Dass Deine Grundschullehrerin von Dir ebenfalls verlangte Musik zu malen, dafür können wir nichts, Kandinsky und ich.
    Legitim schreibt man klein!

    verkaufen!
    vielleicht wird es mal Zeit, mit diesem verlogenen hehren innerlichen KunstGesülze aufzuhören.Der Künstler sollte eine erkennbare "Handschrift" haben, sonst wird er überhaupt nicht wahrgenommen. Dann sollte er sich beim Motive klauen nicht erwischen lassen, nicht wahr Gal?
    Noch mal zwei Zitate, die hatte ich schon an anderer Stelle geschrieben, hier setze ich sie mal ein, um die Realität nicht aus den Augen zu verlieren.

    Verdammt nochmal, wenn ich 25 Jahre maloche und Erfolg habe, dann gibt es auch Bares - sonst kannst ud es vergessen. (Immendorf)

    Malen is keene Kunst, aber verkoofen. (Liebermann)


    Lieber siku, Du machst selbst leider nichts. Du kommst mir vor wie jemand, der in der Geriatrie bräsige Gedichte aufsagt und sich ob seines Gedächtnisses bewundern lässt, weil alle anderen dement sind. Alles was Du jetzt gepostet hast ist wirklich dummes Zeug, z.Teil sind es bei Wiki gegoogelte Attitüden, die den ironischen Fatalismus des Urhebers bekunden, es merkt hier nur niemand.
    Das mit der "Handschrift haben" ist 100 Jahre alt.
    Dass Verkaufen was mit Kunst zu tun haben soll, ist ja nicht mal mehr das Klischee ganz Bildungsferner. Man lernt doch bestimmt auf jeder Schule dass Van Gogh nie was verkauft hat. Lernt man's nicht?
    Dann weißt Du's jetzt.
    Nichts zu danken!
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  • daednU
    hm...
    herr gal

    so richtig dumm, findest du das
    wohl in erster linie das mit dem verkaufen??

    so völlig erfolglos war herr van gogh wohl doch nicht
  • laG
    hm...
    herr gal

    so richtig dumm, findest du das
    wohl in erster linie das mit dem verkaufen??

    so völlig erfolglos war herr van gogh wohl doch nicht


    Kunstgehalt misst sich nicht am Verkauf! Verkauf selbst findet niemand dumm, ich schon gar nicht. Darum bin ich Mitglied hier.
    Van Gogh hat 1 oder 2 Bilder in seinem Leben verkauft, noch mehr kann man wirtschaftlich nicht scheitern! Wer zwischen Verkauf und Kunst einen direkten Zusammenhang strickt, müsste folgerichtig sagen: Van Gogh war ein sehr schlechter Künstler.

    Gerade er ist aber Paradebeispiel eines genialen Autodidakten, der alle Theorien seiner Zeit überschaut hat, nur hat die "Höhe seiner Zeit" umgekehrt seinen Arbeitsansatz nicht begriffen.
    Van Gogh war erfolgreich( nach seinem Tod) weil er neue gedankliche Ansätze in die Kunst brachte. Nicht die handschriftliche Attitüde des "Strichemalens" wie Laien immer denken, bestimmt seine Qualität, sondern eine neue, bis dahin nicht gekannte Aufassung vom Bild.
  • notpyrk
    Herr Gal,

    ja, dies ist auf Kandinsky zurückzuführen. Nun sagten sie aber, dass jemand eine entsprechende Buchsammlung benötigt um sich mit der Gegenwart so wie auch mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Was bringt es aber wenn Sie von Kandinsky und anderen Abkupfern, das macht aus Ihnen noch lange keinen Kandinsky. Dies ist ja grade eben der erwähnte Punkt den ich meinte…

    Sie können noch so oft auf seinen Wegen Pilgern, es wird daraus nichts eigenes, sie fahren damit nur im Schattenwind der anderen und dafür kann Kandinsky auch nichts.
    Zudem, ist dies auch nicht im Interesse der Kunst.

    Warum sie mich und andere gleich beleidigen ist total unverständlich, war wohl ein Wunderpunkt gewesen…. Denn noch sind Beleidigungen und Unterstellungen unsachlich und lächerlich. Dies sagt viel über sie aus…

    “je schwächer das Argument, desto stärker die Worte“
  • eppap
    Das Argument "Künstler verkauft auch, wenn nicht
    ist er kein Künstler" verhindert, wenn geglaubt,
    lediglich die endgültige Zerstörung der kleinen, bürger-
    lichen Märchenwelt der Künste. jedenfalls ist es dazu
    gedacht, wird deswegen gebracht.

    Wie Kurschiller sagt: "Kunst hat eine politische Dimen-
    sion - immer.", kann das ebenso ein Anhalt sein, für
    Autodidakten und zum Autodidaktismus sein.

    Ein Autodidakt ist nicht: noch einer der sich jetzt
    auch noch irgendeine Technik selbst erschafft hat.
    Das ist einfach noch so einer, der sich selbst das
    Malen begebracht hat.

    Ein Autodidakt hat das Denken für sich erfunden.
  • llorT
    Das Argument "Künstler verkauft auch, wenn nicht
    ist er kein Künstler" verhindert, wenn geglaubt,
    lediglich die endgültige Zerstörung der kleinen, bürger-
    lichen Märchenwelt der Künste. jedenfalls ist es dazu
    gedacht, wird deswegen gebracht.

    Wie Kurschiller sagt: "Kunst hat eine politische Dimen-
    sion - immer.", kann das ebenso ein Anhalt sein, für
    Autodidakten und zum Autodidaktismus sein.

    Ein Autodidakt ist nicht: noch einer der sich jetzt
    auch noch irgendeine Technik selbst erschafft hat.
    Das ist einfach noch so einer, der sich selbst das
    Malen begebracht hat.

    Ein Autodidakt hat das Denken für sich erfunden.


    DITO!!!!
  • siku



    Lieber siku,
    Dass Verkaufen was mit Kunst zu tun haben soll, ist ja nicht mal mehr das Klischee ganz Bildungsferner. Man lernt doch bestimmt auf jeder Hauptschule dass Van Gogh nie was verkauft hat. Lernt man's nicht?
    Dann weißt Du's jetzt.
    Nichts zu danken!


    Lieber Gal,
    komm doch noch nicht in volle Fahrt, ich sehe dein Avatar so gern, sonst ist es auf einmal weg.
    Was man in der Hauptschule über van Gogh lernt weiß ich nicht wirklich, die Mythenbildung wird dort wohl besonders gepflegt, da sie übersichtlich ist, du hast sie dort offensichtlich auch gelernt. Ich habe andere Quellen, die kann ich dir hier aber leider nicht verlinken, da kommste nicht rein ;-).
    Van Gogh hat zwar an Geldmangel gelitten, dass er aber überhauüt nichts verkauft hat, stimmt nicht wirklich - und dann war er in Kollegenkreisen zu seinen Lebzeiten durchaus anerkannt. Aber das Bild vom verkannten Genie strickt sich gut, es passt offenbar auch in dein Deutungsschema.

    Übrigens hättest du mit der von dir in der KN-Galerie eingestellten Maldeko wahrscheinlich schon damals mehr Schwierigkeiten gehabt anerkannt zu werden, als van Gogh sie hatte. Ein Künstler, der zu seinen Lebzeiten als solcher nicht bemerkt wird, wird 150 Jahre später auch nicht mehr berühmt - ihn kannte bzw. kennt ja niemand.
    Du wirst es nicht schnallen *seufz* ;-)
    Gruß
    siku
  • laG
    Herr Gal,

    ja, dies ist auf Kandinsky zurückzuführen. Nun sagten sie aber, dass jemand eine entsprechende Buchsammlung benötigt um sich mit der Gegenwart so wie auch mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Was bringt es aber wenn Sie von Kandinsky und anderen Abkupfern, das macht aus Ihnen noch lange keinen Kandinsky. Dies ist ja grade eben der erwähnte Punkt den ich meinte…



    Keine Ahnung was Du meinst, ich sehe nur Andeutungen mit Rechtschreibfehlern.
    war wohl ein Wunderpunkt gewesen….

    Ein Wunderpunkt? Der Punkt an dem sich das Wunder ereignet? Oder ein wunder Punkt?


    Man studiert Kunst an der Hochschule um sich mit Kunstauffassungen zu beschäftigen, nicht um abzukupfern. Arbeitest Du denn tief im Wald, dass Du so einfache Dinge nicht weißt?

    Wer Augen im Kopf hat, sieht auch, dass mein Arbeitsansatz mit Kandinsky nichts zu tun hat. Weder in der Abstraktion noch im Gegenständlichen.
  • Doktor Unbequem

    Wie Kurschiller sagt: "Kunst hat eine politische Dimen-
    sion - immer."

    Das ist eine sinnlose Aussage.
    Jedwede Handlung(en) und der/die daraus entstehenden "Produkte" beinhalten eine(n) "politische(n)" Hintergrund/Aspekt/Absicht.
  • Doktor Unbequem
    Du kommst mir vor wie jemand, der in der Geriatrie bräsige Gedichte aufsagt und sich ob seines Gedächtnisses bewundern lässt, weil alle anderen dement sind. Alles was Du jetzt gepostet hast ist richtig dummes Zeug, z.Teil sind es bei Wiki gegoogelte Attitüden, die den ironischen Fatalismus des Urhebers bekunden, es merkt hier nur niemand.

    doch doch, die/der eine und andere schon...
    ^^
  • laG
    @siku
    Sorry, aber das läuft nicht, dass Du Dich hier als Künstler aufspielst und mir am Ende noch Ratschläge gibst. Du bist kein bildender Künstler, das merke ich klar an Deinen verbalen Äußerungen und natürlich an den fehlenden künstlerischen. Noch blamabler als Dein Posting über Verkauf geht's ja nicht.

    Aber ist doch in Ordnung so. Merkt ja fast keiner.


    @transformant
    doch doch, die/der eine und andere schon...


    Sorry, dann nimm ich Dich natürlich auch aus!
  • daednU
    herr van gogh hat zu lebzeiten 2 bilder verkauft
    + war bei kollegen durchaus anerkannt
    soviel nicht verlinkbares wissen...hol ich mir ausm
    comic *prust*

    nur wenns um reine kunstbetrachtung geht
    was juckt da der verkauf

    ratlos
  • eppap

    Wie Kurschiller sagt: "Kunst hat eine politische Dimen-
    sion - immer."

    Das ist eine sinnlose Aussage.
    Jedwede Handlung(en) und der/die daraus entstehenden "Produkte" beinhalten eine(n) politische(n) Hintergrund/Aspekt/Absicht.


    Nein. Die meiste politische Absicht entsteht
    dadurch eben nicht politisch sein zu wollen.
    Bzw. selbsterklärt nicht politisch zu sein,
    zackbumm tata.
    Das ist wie die Nazis, die Nichts gemacht
    hatten - nachgewiesenermaßen Nichts. Nie.
    Blaßbraune Würstchen ohne Eigengeschmack.

    Eine politische Dimension meint auch sicher
    nicht mal ein oder zwei, drei Bilder mit
    einem historischen Thema machen oder ab-
    kupfern.
    Gestern Blümchen, Heute Krise,
    Morgen Blücher und danach Wiese ??

    Nee nee, du.
  • laG
    nur wenns um reine kunstbetrachtung geht
    was juckt da der verkauf

    ratlos


    Ist doch mein Reden!
    Auf der einen Seite gibt es den Künstler, der sich pflichtschuldigst mit den Denkansätzen seiner Zeit vertraut machen sollte und gefälligst nach besten Kräften Kunst hervorzubringen hat. Punkt.
    Wenn er keinen Bock dazu hat, muss er eben Holzhacker oder Spinner werden.

    Das andere ist die Verkaufsseite. Die obliegt dem Galeristen, Manager usw.
    Aber der beste Galerist kann schlecht Künstler "verkaufen" die lediglich einsilbiges Zeug reden und noch nie theoretische Betrachtungen angestellt haben. Weil man einem solchen Werk natürlich den Mangel auf geistiger Ebene ansähe!

    Menschen die sich von Theorie fern halten, berufen sich gern auf "Naturgenies wie Van Gogh, Jean Michel Basquiat" usw. Das waren aber Genies,d.h. sie haben nicht die Theorien ihrer Zeit aus eigener Bräsigkeit ignoriert, sondern intuitiv in rasender Geschwindigkeit Zusammenhänge verstanden, wozu Andere Jahre des Studiums gebraucht haben.

    Wenn man hier jetzt eine Umfrage machen würde, der Gestalt, dass die Mitglieder befragt würden, wie wichtig theoretische Kunststudien sind,wie würde wohl das Ergebnis lauten?
    Fast alle würden sagen: Unwichtig. Nicht wahr?
    Machte man eine Umfrage unter " von Geburt an Blinden", wie wichtig sie es fänden, zu sehen, würden fast alle sagen: Unwichtig.
    Genauso ist es bei Leuten, die immer pleite sind: Die finden alle, dass Geld nicht glücklich macht. Schulverweigerer finden Schulabschlüsse unwichtig. Straftäter finden Gesetzeskonformität öde, Dumme finden Intelligenz überflüssig, siku mag keine Bilder einstellen, die Reihe kann man endlos fortsetzen.
    Fällt was auf? Die Menschen leugnen heuchlerisch den eigenen Mangel, dessen sie sich natürlich bewusst sind. Und nicht genug: Sie drehen diesen Mangel und machen daraus eine falsche Erwartung der Umwelt.
  • El-Meky
    El-Meky
    Ich bin ein HobbyKünstler ! ;.)
    Signature
  • llorT
    Ich bin ein HobbyKünstler ! ;.)


    nein, biste nicht
  • dlihthceM

    Fällt was auf? Die Menschen leugnen heuchlerisch den eigenen Mangel, dessen sie sich natürlich bewusst sind.


    Das muss heißen: ..., dem sie sich natürlich bewußt sind. [hüstel, hüstel]
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