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  • Frage an die Akademiker

  • hcsuak
    studiengang..
    .klingt wenig nach freier kunst
    sondern nach recht konkreten lernzielen


    Freie Kunst ist Studiengang, nicht Fach. Obwohl es natürlich den Fachbereich FBK an Akademien gibt, aber das meint etwas anderes.

    Jemand meiner Vorredner bietet Mappenvorbereitungskurse an.
    Sich damit zu beschäftigen ist am wichtigsten. Talentiert sein und Interesse haben reicht nicht, man muss es in 20 Papierarbeiten überzeugend darstellen.
  • Hanne Neß
    Hanne Neß
    Danach darfst Du frei arbeiten, aber Du solltest Dich dann f r e i machen können. Den Sprung musst Du dann schaffen, ansonsten wird das Gelernte sicher Deine Kunst sogar negativ beeinflussen können.
    Es kommt sicher auf den Charakter/Typ eines Menschen an, wie er seinen Weg in der Kunst geht. Ich habe so viele Künstler oder auch Lernbegierige kennengelernt, die so unterschiedliche Ansätze verfolgen. Die Herausforderung ist doch, Deinen individuellen Stil zu finden und das braucht auf jeden Fall Zeit. Ich denke nach dem Studium kommt erst einmal die Zeit der Selbstfindung. Das braucht auch wieder viele Jahre, es sei denn, er ist vom GLÜCK verfolgt sozusagen und hat schnell Erfolge, die ihn dann weiterhin motivieren, was schließlich ein Selbstläufer werden kann....?
    Signature
  • m-98iwdM


    Wenn du dich an einer Kunstakademie bewirbst und wie üblich die erste Ablehnung bekommst, steht als Begründung meistens, es konnte kein Interesse an diesem Studiengang festgestellt werden. Das ist nicht als zynische Floskel gemeint, sondern ist neutral formulierte Tatsachenbewertung.


    So würde über meine Bilder geurteilt werden? Wow ... Ich sollte es wohl besser lassen, oder? Gibt es keine Hoffnung? Oder bedeutet es nur, ich sollte zurück auf LOS und von Vorne beginnen? Falls dem so ist, dann bräuchte ich nen Tipp wo "LOS" ist und welchen Weg ich von dort einschlagen soll.


    Das musst du doch für dich wissen. Ein guten Musiker wird ja wohl auch nicht fragen worum es bei seinen Texten gehen soll. Du hast doch bestimmt Vorlieben und Interessen, die man thematisieren kann. Du brauchst vorallem Vorbilder die du besonders magst, sonst bringt das wenig.
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  • daednU
    studiengang..
    .klingt wenig nach freier kunst
    sondern nach recht konkreten lernzielen


    Freie Kunst ist Studiengang, nicht Fach. Obwohl es natürlich den Fachbereich FBK an Akademien gibt, aber das meint etwas anderes.

    Jemand meiner Vorredner bietet Mappenvorbereitungskurse an.
    Sich damit zu beschäftigen ist am wichtigsten. Talentiert sein und Interesse haben reicht nicht, man muss es in 20 Papierarbeiten überzeugend darstellen.


    hab mich immer wieder
    über diese mappenzeremonien gewundert
    man scheint damit sogar geld zu verdienen

    in der münchner akademie
    werden derzeit nichtmal naturstudien
    bzw akte verlangt
    -meines wissens nach wollen die nur wissen
    was die leute so machen :-)

    überdies dürfte der andrang angesichts
    schlechter perspektiven
    eher gesunken sein
  • hcsuak
    Danach darfst Du frei arbeiten, aber Du solltest Dich dann f r e i machen können. Den Sprung musst Du dann schaffen, ansonsten wird das Gelernte sicher Deine Kunst sogar negativ beeinflussen können.
    Es kommt sicher auf den Charakter/Typ eines Menschen an, wie er seinen Weg in der Kunst geht. Ich habe so viele Künstler oder auch Lernbegierige kennengelernt, die so unterschiedliche Ansätze verfolgen. Die Herausforderung ist doch, Deinen individuellen Stil zu finden und das braucht auf jeden Fall Zeit. Ich denke nach dem Studium kommt erst einmal die Zeit der Selbstfindung. Das braucht auch wieder viele Jahre, es sei denn, er ist vom GLÜCK verfolgt sozusagen und hat schnell Erfolge, die ihn dann weiterhin motivieren, was schließlich ein Selbstläufer werden kann....?


    Es gibt an Akademien unterschiedliche Lehrkonzepte, projektbezogenes Arbeiten und das Arbeiten in Klassen.
    Ganz frei, so wie zuhause geht es nirgends zu. Selbst in den Klassen gibt es vom Prof ab und zu Korrektur und man muss seine Arbeit rechtfertigen.
    Bei projektbezogener Thematik gibt es feste Themen, die man frei bearbeitet. Aber alles wird zensiert, man macht Scheine. Theoretisch schreibt man Referate, die man schriftlich zur Bewertung einreicht und später vor der Klasse frei mündlich vorträgt.
  • hcsuak
    hab mich immer wieder
    über diese mappenzeremonien gewundert
    man scheint damit sogar geld zu verdienen


    Rede das bitte nicht schlecht, es ist überaus wichtig. Eine Mappe ist die Visitenkarte eines Künstlers. Sie sagt mehr als tausend Worte und lügt nie!
  • daednU
    mir gings nur ums bewerben
    für mich spielt die persönlichkeit
    des künstlers da auch noch ein bisserl
    eine rolle :-)
  • m-98iwdM
    ja am besten nicht waschen gehen, dann eine priese ökoeinstellung und das klappt schon ;)
  • hcsuak
    mir gings nur ums bewerben
    für mich spielt die persönlichkeit
    des künstlers da auch noch ein bisserl
    eine rolle :-)


    Die Persönlichkeit kommt erst ins Spiel wenn die Mappe genommen wurde und die Aufnahmeprüfung bestanden ist. Vorher redet keiner mit dem Prüfling.
  • m-98iwdM
    Klar Mappenberatung. Sagte ich doch bereits
  • Johndell
    Johndell


    So würde über meine Bilder geurteilt werden? Wow ... Ich sollte es wohl besser lassen, oder? Gibt es keine Hoffnung? Oder bedeutet es nur, ich sollte zurück auf LOS und von Vorne beginnen? Falls dem so ist, dann bräuchte ich nen Tipp wo "LOS" ist und welchen Weg ich von dort einschlagen soll.


    Du stellst irgendwie die falschen Fragen, Fragen die du an dich richten müsstest.
    Wenn irgendwo steht, dass du kein Interesse hast, interpretiere ich es so, dass derjenige nicht weiß in welche Richtung er gehen möchte(unabhängig vom Talent).
    Fiktiv betrachtet kann man es so betrachten das ein Sänger zwar gern singen möchte, aber nicht weiß wofür eigentlich sein Herz schlägt. Ob der nun in den Blues gehen möchtest oder vielleicht Volksmusiker werden will, kann kein anderer sagen als du selbst.
    Wenn du dies von anderen bestimmen lässt, spricht man da von Leidenschaftslosigkeit.
    Dies wird sich auch in deine Bilder niederschlagen, so dass es andere Erkennen werden die für die jeweilige Spalte eine Leidenschaft entwickelt haben.

    Und nun mal gibt es keine Unis, Kurse, Schulen oder was auch immer, die einen Eierlegende Vollmilchsau aus dir machen, was auch keinen Sinn hätte.
    Denn alles zu können aber nichts richtig, wird der falsche weg sein.

    Hier wurden ja schon einige gute Wege beschrieben, wie Mappen Beratungen mit jemand der intensiver auf dich eingehen kann, als so übers Internet.
    Eine Gruppenbildung oder blinder Erfahrungsaustausch sind meines Erachtens auch nicht sinnvoll. Mit wem denn ? Mit Leuten die ebenfalls nicht wissen was sie wollen? Da wird auch nur irgendeine Soße entstehen wenn die jeweilige Gruppe nicht Zielorientiert ist. Dies funktioniert nur in einer einheitlichen Harmonie von Leuten die auch wissen was sie wollen. Aber ich sag es ja nochmal: Dafür musst du wieder wissen was du willst.
    Sonst endet es in einem Desaster wenn sich die Unterschiedlichen Kunstrichtungen miteinander vergleichen, es entstehen wieder Gespräche darüber was Ästhetik ist - was Kunst an sich ist, dies bringt nur Streit und niemanden weiter.
    So vermeidet man schon mal Frust.

    Ansonsten kann man den Frust auch nicht meiden, manchmal ist er auch sehr Hilfreich und sollte ihn entgegennehmen, wie auch die Kritik. Frust ist ein Begleiter der dir sagen wird was du falsch machst, ein innerlicher Konflikt mit dir selbst, dies ist Typisch beim Lernprozess.

    Aber dies macht wieder nur Sinn wenn die Kritik Konstruktiv ist von Leuten die das gleiche wollen wie du. Nicht aber von Leuten die dir die Kunst Absprechen wollen.
    Aber auch hier wieder das gleiche Thema“was willst du“

    Vielleicht ist es auch mal an der Zeit dir eine kleine Auszeit zunehmen, einfach mal nicht drüber nach zudenken, nicht zu malen…. Dann wirst du vielleicht sehen ob dich zuerst der Hunger oder der Durst einholt. Dies wird aber zumindest eine Entscheidung aus dir heraus sein.
  • eppap Vorsicht Leute !!
    Der thread - als Ganzes - kippt immer weiter ins
    Meer der semi.sentimentalen Mantelbetrachtungen.
    Bald schon steht jemand mit ausgebreiteten Armen
    im Bug, sinkt mit und singt ohne Ende.

    Das hier wäre besser im Forum 'Kurzgeschichten'
    unter dem Titel 'Erlauben Sie ?? Meine kleinen
    Tagesträumereien...' aufgehoben.

    Niemand hat die Absicht ein Studium zu beginnen.
  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr
    haha ... dieser Thread ersetzt fast eine Gesprächstherapie.

    Vielen Dank für die viele Zeit und Aufmerksamkeit, die ihr mir geschenkt habt.
    Ich werde an meinem Mindset arbeiten und Bilder malen ohne über Anerkennung oder Respekt nachzudenken. Die Frage "was willst du?" müsste ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt wohl mit "finanzielle Sicherheit und unterwürfigen Respekt durch internationale Koryphäen der Kunstszene ohne jegliches Zutun" beantworten.
    Blödes Ego! :DDDDDDDDDD

    Danke nochmals
    Signature
  • retsinimsutluk
    Die Tür zu einem Kunststudium wird mir wohl verschlossen bleiben. Ich überlege daher, wie ich mir möglichst professionell ohne Studium einen ähnlichen Erfahrungsschatz aneignen kann.

    Was brauche ich, um so ein Kunststudium simulieren zu können?
    Was machen die Kunststudenten den lieben langen Tag lang?
    Was lernt man alles? Wie wird Wissen dort vermittelt?
    Ist es überhaupt möglich, ein Kunststudium zu ersetzen?

    Ich freue mich über viele ausführliche, sachbezogene, polemikfreie Antworten.

    Vielen Dank im Voraus!
    Christian


    Polemikfrei? Sofort aufhören zu malen!
  • El-Meky
    El-Meky Gnä Frau
    Ich hab zwar nicht studiert,
    ihr dürft aber trotzden Frau Doktor zu mir sagen!!
  • b_anom
    Die Frage "was willst du?" müsste ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt wohl mit "finanzielle Sicherheit und unterwürfigen Respekt durch internationale Koryphäen der Kunstszene ohne jegliches Zutun" beantworten.
    Blödes Ego! :DDDDDDDDDD

    Danke nochmals
    Wenn das Dein Ernst ist, ist es traurig mit Dir bestellt. Dann hast Du nichts verstanden.
  • Weissvonnix
    Falls Realistische Malerei Dein Ziel ist bringt ein Studium in Deutschland absolut nix. Wie Johndell schon geschrieben hat. Maler und Lehrer auf diesem hohen Niveau wie in den USA wirst Du hier auch nicht finden. Entweder nach Amerika gehen (AAU in San Francisco z.B.), nächst beste Alternative: Bücher und Lehrvideos aus Amerika besorgen (Richard Schmid, Scott Burdick, Jeremy Lipking und so Leute). Und dann ein Modell-Podest bauen und Dir eigene Akt- und Portrait-Modelle suchen (sofern Du Menschen malen willst ... vorzugsweise bezahlte Modelle, von Freunden und Bekannten zu malen hemmt). Von Fotos Malen entwickelt nämlich niemals Dein volles Potential. Modelle sind natürlich Teuer, in meinem Fall geht für Modelle alles Geld drauf was über ist. Wenn Du Landschaft malen willst dann einfach eine Pochade Box besorgen und ab nach draußen und üben, üben, üben. Stillleben sind auch eine gute Übung und kosten kein Modellgeld. Abstrakte "Kunst" entsteht dabei dann ganz nebenbei, kannst Du die dreckigen Paletten aufhängen, macht eh keinen Unterschied :P
  • Vincents_Ohr
    Vincents_Ohr
    Abstrakte "Kunst" entsteht dabei dann ganz nebenbei, kannst Du die dreckigen Paletten aufhängen, macht eh keinen Unterschied :P


    Nomen est omen :D
    Signature
  • eppap
    Es hängt offenbar Alles an Produkten...
    also: wer was machen will, nur das teuerste
    Zeug taugt. Das macht die guten Bilder.

    *grööööhööhöhööhl*
  • Johndell
    Johndell
    Alternative: Bücher und Lehrvideos aus Amerika besorgen (Richard Schmid, Scott Burdick, Jeremy Lipking und so Leute).


    Eigentlich ist Richard Schmid der Papst, der mit den Größen Einfluss hat auf die heutige Scene in Amerika.
    Sein Buch Ala Prima (alles was ich übers malen weiß) ist momentan eines der besten Bücher die es über Realistische Malerei gibt.
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