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  • Joseph Beuys "Lebensläufe"

  • relammoiraM Joseph Beuys "Lebensläufe"
    Ich finde es grandios! MM



    Joseph Beuys - Interview (1980)
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    anschauen, hinhören
  • absurd-real
    Irgendwie musste dieser Beuys alles erstmal versuchen zu erklären bevor es für ihn zur Kunst geworden ist.
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  • m-98iwdM
    Ach Beuys ist auch ein völlig zu unrecht gepushter Künstler...Seine Persönlichkeit hat ihm zu dem gemacht was er ist. Keiner seiner Aktionen interessiert mich, weils einfach nur gequillte Kacke ist.
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    versuch doch einmal jemandem einfach zuzuhören und ignoriere den ganzen scheiß den andere leute dir über das erzählen wollen, was du da hören und wahrnehmen sollst, oder kannst du dir keine eigene meinung bilden; scheiß auf kunst und künstler als begriff.
  • m-98iwdM
    Das kommt ja nicht von ungefähr...Ich kenne seine Aktionen der 1000 Eichen oder die mit dem Kojoten der auf die New York Time pinkelt. Aber für mich ist er jemand der nie auf dem Punkt kam. Viel zu abstrakt um die Masse zu erreichen und vorallem ärgert mich dieser blöde Satz "Jeder Mensch ist ein Künstler". Dabei wollte er doch, das die Gesellschaft sich kreativ mit einbezieht.
  • Günter
    Günter
    Mdwi89-m, Beuys definiert den Künstler anders als Du, Du siehst den Künstler
    in seiner klassischen Definition, Beuys sieht den Künstler als Gestalter.
    Sieht man den Künstler aber als Gestalter, dann kann man mit Recht sagen, daß jeder Mensch ein Künstler ist. Der Begriff der sozialen Skulptur ent-
    steht genau aus dieser Sichtweise. Jeder Mensch ist ja Bestandteil einer
    Gruppe, eines Staates und als solcher wirkt er an der Beschaffenheit dieses Staates, also seiner Gestaltung mit. Der Eine mehr, der Andere weniger aber
    auch der absolut passive Mensch wirkt mit an Beschaffenheit dieser "sozialen Skulptur", er ist immer Gestalter, nach Beuys also Künstler.
    Beuys Optimismus, was die soziale Gestaltungsfähigkeit des Menschen angeht,
    teile ich aber auch nicht. Der Staat und das Kapital entwöhnen den Menschen sehr erfolgreich seines gestalterischen Willens. Selbst seine politischen Kinder und Enkel wirken bei dieser Entwöhnung kräftig mit.
  • m-98iwdM
    Ja ok da gebe ich dir Recht. Es ging ihn mehr um die Gestaltung als Sozialisation sozusagen, wo jeder sich mit einbeziehen kann. Aber das hat nichts mit Kunst zu tun, den Kunst und Gestaltung sind zwar naheliegend aber doch unterschiedliche Welten...Warum sagt er nicht einfach, jeder Mensch ist ein Gestalter...Er hantiert mit dem Begriff Künstler als wenn es dafür eine Definition geben würde...Ich kann einfach diesen Hype nicht verstehen oder ich habe mich tatsächlich nicht genügend mit ihm beschäftigt.. Ich habe allgemein Probleme mit Intallationen, denn diese sind so interpretativ, dass man sich nicht wundern braucht, wenn Kunst als Hobbygärtnerei abgetan wird. Oder als Spinnerei bei den ganzen Spinnern...Auch dieses Auftreten mit diesen dämlichen Hut..Diese Selbstdarstellung kann ich nicht leiden..Ja diese Filzschiene hat er genommen, weil ihn das angeblich das Leben rettete bei seinem Flugzeugunglück. Interessiert mich nicht, denn daran würd es wohl nicht gelegen haben. Der hatte einfach Glück
  • m-98iwdM
    Das gibt mir den Rest
    Joseph Beuys - Krise und Selbstheilung

    Er sagt viel aber eigentlich nichts, verpackt in romantischen Künstlergeschwafel. Man muss sich doch mal geben, was der eigentlich von sich gibt. Würde ich den nicht kennen und er mir so entgegen kommen, würde ich sofort gehen.
  • absurd-real
    Wobei die Reaktion auf die Frage was er denn mache, wenn er sich "nicht wohl fühle" interessant umschrieben wurde! Es ist nicht nur reines Künstlergeschwafel, vieles würde ich einfach auch als emotionale Intelligenz bezeichnen können. Überleg ich mir mal mit was für Kreaturen man sich im Alltag sonst unterhält, und wie diese ggf. mit schweren Lebenskrisen umgehen, und diese nach außen hin versuchen zu äußern, so schätze ich ihn in dieser Hinsicht schon. Das was er vor dieser Frage von sich gab ist natürlich ein wenig pathetisch verpackt; Im Grunde hat im die Trennung seiner Freundin fast das Genick gebrochen wodurch er nen frühzeitigeren Abgang gemacht hätte.
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  • m-98iwdM
    Das ist es ja. Warum sagt er nicht einfach mir gings schlecht und deshalb wollte ich sterben. Das wäre für mich okay.
  • absurd-real
    Wie lernst du eine Frau kennen? Baby, du bist die geilste von allen, ich glaub ich liebe dir?!
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  • absurd-real
    Natürlich ist es auch eine Kunst sich einfach auszudrücken, gerade dann wenn man ein sehr komplex denkender Mensch ist. Sonst hat u.U. niemand etwas davon.;)
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  • Günter
    Günter
    Na ja, Beuys hatte die Künstler der Moderne schon als eine privilegierte
    Gruppe bezeichnet und wollte auch deshalb die Kunst sozialisieren. Deshalb
    war es ja aus seiner Sicht so wichtig den Kunstbegriff zu erweitern. Kunst
    mußte mehr sein als sie damals war, nur so, dachte er, sei es möglich die
    Kunst aus ihrem Elfenbeinturm zu holen. Da war es in seinem Sinne nötig und richtig zu sagen, jeder ist ein Künstler. Damals waren auch andere Künstler durchaus seiner Meinung, so erklärte der Eine. " Kunst ist Leben und Leben ist Kunst". Dann gab es einen Künstler, ich glaub es war Tim Ulrichs, der er-
    klärte sein Haus zum Museum und alles was sich darin befand folgerichtig zur
    Kunst, auch was darin geschah war so Kunst. Eine gewisse Logik kann man diesen Gedanken nicht absprechen. Diese "Spinnereien", der Hut, seine Jacke
    usw. sind doch leider heut zu Tage eine schiere Notwendigkeit, wenn man als Künstler über seinen engeren Familienkreis hinaus wahrgenommen werden will. Hätte
    Beuys sich völlig "normal" benommen, wen hätte er da schon interessiert?
    Heute laufen ganz andere Gestalten durch die Kunstwelt. Ich finde es auch beschissen, alleine schon deshalb, weil so mancher guter Künstler, der diese Masche nicht drauf hat, einfach in der Versenkung verschwindet.
    Es ist ein Jammer!
  • m-98iwdM
    Das ist ja ein ganz anderer Kontext...Das wäre zu platt und es gibt ja Gründe warum man jemanden liebt. Da gibs mehr zu erzählen. Ich habe auch keine Probleme ein bisschen zu philosophieren aber in dem Falle fühle ich mich verarscht, weil ich das Gefühl bekomme, er muss sich auch so verhalten wie ein Künstler. Ich mag klare Worte lieber @ absurd real
  • absurd-real
    Leidenschaft ist Leidenschaft..ääh,hmm..Jedenfalls; Für mich scheint er die Fähigkeit besessen zu haben, sich in tiefere Gedankenkonstrukte -einerseits überhaupt erst hineinzubringen - andereseits aber auch aus eben diesen ggf. wieder durch gleichwertige hinausholen zu können. Das ist ein bemerkenswerter Ansatz. Und jeder mit einer Vision spaltet zunächst erst den eigenen Geist, und dann die Gemüter. Aber lassen wir das von mir aus an dieser Stelle.
    Mehr kenne ich auch kaum von ihm. UNd mein Interesse beruht wenn überhaupt, mehr auf den Menschen hinter der Kunst-Fassade.
    ps: authentisch wirkt er auf mich schon_
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  • m-98iwdM
    Na ja, Beuys hatte die Künstler der Moderne schon als eine privilegierte
    Gruppe bezeichnet und wollte auch deshalb die Kunst sozialisieren. Deshalb
    war es ja aus seiner Sicht so wichtig den Kunstbegriff zu erweitern. Kunst
    mußte mehr sein als sie damals war, nur so, dachte er, sei es möglich die
    Kunst aus ihrem Elfenbeinturm zu holen. Da war es in seinem Sinne nötig und richtig zu sagen, jeder ist ein Künstler. Damals waren auch andere Künstler durchaus seiner Meinung, so erklärte der Eine. " Kunst ist Leben und Leben ist Kunst". Dann gab es einen Künstler, ich glaub es war Tim Ulrichs, der er-
    klärte sein Haus zum Museum und alles was sich darin befand folgerichtig zur
    Kunst, auch was darin geschah war so Kunst. Eine gewisse Logik kann man diesen Gedanken nicht absprechen. Diese "Spinnereien", der Hut, seine Jacke
    usw. sind doch leider heut zu Tage eine schiere Notwendigkeit, wenn man als Künstler über seinen engeren Familienkreis hinaus wahrgenommen werden will. Hätte
    Beuys sich völlig "normal" benommen, wen hätte er da schon interessiert?
    Heute laufen ganz andere Gestalten durch die Kunstwelt. Ich finde es auch beschissen, alleine schon deshalb, weil so mancher guter Künstler, der diese Masche nicht drauf hat, einfach in der Versenkung verschwindet.
    Es ist ein Jammer!


    Es ist ja auch richtig. Meinetwegen ist jeder Beitrag zur Gesellschaft Kunst aber so richtig konnte mir noch niemand erklären, was er so revolutionäres vollbracht hat, damit er soviel Ruhm erntet. Wozu braucht man den..Da gabs mal auch sone Videokunst von ihm, wo er sich ne Minute lang selbst mit Boxhandschuhen bearbeitet hat..Auf die Interpretation hatte ich schon keine Lust mehr. Das ist also die große Kunst, wo anschließend alle klatschen, weil die Gesellschaft es als große Kunst akzeptiert hat ?...Diese Leute haben für mich dann teilweise keine eigene Meinung oder tun das was allgemein akzeptiert wird und zeigt für mich so hart wie es klingt, die Dummheit der Masse. Wobei ich nicht sagen will, dass alle die ihn gut finden, dumm sind...Ach keine Ahnung ich habe so meine Probleme mit Leuten zu denen man aufschauen soll und ne Priese Neid. Vll ist es das
  • Günter
    Günter
    Na ob die Gesellschaft Beuys Sachen als große Kunst akzeptiert hat?
    Genau da beginnt meine Kritik an Beuys Werk. Er wollte einerseits die
    Kunst vom hohen Sockel holen und hat selbst Kunst gemacht, die dem unein-
    geweihten Bürger völlig unverständlich ist, bis heute! Es sind eben leider
    nur " Eliten", Leute, die Zeit Geld und sonstige Privilegien haben, die sich
    mit Beuys Werken wenigstens grob auseinandersetzen und sie verstehen kön-
    nen. Wenn ich ein Kunststudium brauche um das Werk eines Künstlers zu verstehen, ist das Werk sicher keines fürs Volk! Man kann natürlich auch
    nicht vom Künstler fordern, er müsse seine Kunst so gestalten, daß sie jeder versteht oder jedem gefällt, niemals, aber Beuys hatte ja diesen Anspruch und daran muß sich sein Werk messen lassen. Beuys hatte ja den äußerst unbescheidenen Anspruch die ganze Menschheit mit seiner Kunstsicht
    voran zu bringen, vermutlich hat er da den Kunstverstand der Menschheit etwas überschätzt und natürlich auch sich selbst. Trotzdem ist er mir
    lieb und teuer, weil ich eben Kunst, wie sie aus Warhols Ecke kommt, die
    keine Stellung bezieht, keine Utopie zu bieten hat, nicht mag.
    Beuys hatte Utopien! Wer Utopien hat, hat auch Fantasie. Fantasie ist
    das Grundelement jeder Kunst!
  • heinrich
    @Günter:" Es sind eben leider
    nur " Eliten", Leute, die Zeit Geld und sonstige Privilegien haben, die sich
    mit Beuys Werken wenigstens grob auseinandersetzen und sie verstehen kön-
    nen. "

    Nein, wieso nur "Eliten"?
    Das kann jeder machen,
    der Internet hat...
    Die Frage nur,
    ob die Interesse dazu besteht...
    "sich mit Beuys Werken auseinander zu setzen...

    Habe ich früher auch so gemacht...
    Mein erster Eindruck war...
    was für ein Sonderling?

    Wie ein Dorftrottel,
    geht er über die Dorfstraße...
    und redet/ macht so ein komisches Zeug...
    Jeder ist ein Künstler!
    Und alle Dorfbewohner jubeln...

    Na ja, seine Botschaft war auch nicht ganz falsch...
    Nur er hat sie nicht bist zu Ende gedacht...

    Jeder ist ein Gestalter, oder
    eine Stufe höher... ein Creator (Stichwort Monsanto und die Kunstpflanzen)
    jeder ist ein Schöpfer...
    :-0

    Monsanto und die Kunst?
  • eppap
    Beuys' Werk war nicht für's Volk -
    es war das Volk selbst.

    Aber der Begriff 'Volk' ist durch
    das berundete lauflauflauf Auto
    ziemlich belitten und deswegen
    fuhr Beuys nicht über die Dorf-
    straßen sondern lief.

    So war das damals.
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