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  • Fixativ auf Kohle-Zeichnungen

  • egaawressaW Fixativ auf Kohle-Zeichnungen
    Gute/n Abend/Nacht allerseits,

    ich bin nun schon seit leidiger Zeit auf der bisher erfolglosen Suche nach einer Alternative zu den handelsüblichen Fixativen.
    Selbst bei Anwendung hochqualitativer + stark flüchtiger Fixative bin ich mit dem Ergebnis nicht glücklich. Die feinen Linien der Zeichnungen erscheinen mir, als würden sie durch das Fixieren an Prägnanz und Tiefe verlieren.
    Kennt jemand viell. diese Problematik + eine anspruchsvolle Lösung ?
  • efwe
    efwe
    tus nicht--
    deine beobachtung war schon richtig +auch ein pastell will nicht fixiert werden ...
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  • absurd-real
    Bleistift pastell oder eben Kohle..ich kenn das auch nicht anders..selbst bei mehrfachen Schichten...das Medium lässt sich weiterhin verwischen/schmieren und es schimmert dafür ziemlich unerwünscht..usw..
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  • efwe
    efwe
    sie wollen auch nicht in mappen gelagert werden-
    (im schrank waagrecht u ein bogen seidenpapier)
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  • b29
    b29
    Es gibt eine preiswerte Lösung: Haarlack in mehreren dünnen Schichten und mit genügend Abstand (Distanz).
    Einfach mal an einem "Testbild" probieren, ob es deinen hohen Anforderungen genügt.
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  • egaawressaW
    danke erstmal. nun weiss ich zumindest, dass ich mit meinen Erfahrungen nicht allein dastehe.
    Es scheint wohl so, dass die Arbeiten mit auf Kohle basierenden Pigmenten schwer zu konservieren sind.
    Auch musste ich schon feststellen, dass sich irgendwelches Kleingetier gerne an Büttenpapier vergreift und dort seine Eier ablegt. Klingt seltsam, ist aber leider so.
    Das betrifft bei mir Arbeiten, die über zehn Jahre alt sind.
  • egaawressaW
    Es gibt eine preiswerte Lösung: Haarlack in mehreren dünnen Schichten und mit genügend Abstand (Distanz).
    Einfach mal an einem "Testbild" probieren, ob es deinen hohen Anforderungen genügt.


    Danke für den Tipp. Hab ich allerdings längst getestet -
    Ergebnis: da sich in so gut wie in allen Haarlacken Stoffe befinden,
    die aus Erdöl hergestellt wurden, greifen diese das Papier und damit auch die Arbeit zu sehr an.
  • b29
    b29


    Danke für den Tipp. Hab ich allerdings längst getestet -
    Ergebnis: da sich in so gut wie in allen Haarlacken Stoffe befinden,
    die aus Erdöl hergestellt wurden, greifen diese das Papier und damit auch die Arbeit zu sehr an.


    Eine sichtbare Wechselwirkung von Haarspray zu Papier/Kohle konnte ich bisher nicht beobachten. Bisher war ich der Auffassung, daß z.B. Lätta aus Erdöl hergestellt wird ;)

    Auf Zeichnungen von Grunewald (vor ca. 500 Jahren) wurden Rückstände von Gummi arabicum als Fixiermittel festgestellt.....
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  • absurd-real
    danke erstmal. nun weiss ich zumindest, dass ich mit meinen Erfahrungen nicht allein dastehe.
    Es scheint wohl so, dass die Arbeiten mit auf Kohle basierenden Pigmenten schwer zu konservieren sind.
    Auch musste ich schon feststellen, dass sich irgendwelches Kleingetier gerne an Büttenpapier vergreift und dort seine Eier ablegt. Klingt seltsam, ist aber leider so.
    Das betrifft bei mir Arbeiten, die über zehn Jahre alt sind.

    Was gibt es schöneres als sich des Nächtens über Ungeziefer Gedanken zu machen?! Eben! Deswegen fällt mir ein; Ich habe auch einen Stapelhaufen Papier welches zum Teil über 10 Jahre alt ist, mit seltsamen Zeichnungen und Gedankenentblößungen..mittlerweile in eine seperate Tüte eingepacken müssen, da sich zwischen den Blättern ebenfalls seltsame Kleinstwesen dort aufhielten und, somal sie keine hohen Mengen an Sauerstoff benötigen wohl immer noch dort rumchillen. Bisher nahm ich an sie existieren nur in meinem Kopf oder eben auf Grund der komischen Zeichnungen (so ne Art Fetisch oder so). Aber da lag ich woh falsch. (:
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  • b29
    b29
    Also ist es nicht der Zahn der Zeit, der an unwiederbringlichen "Schrankwerken" nagt, sondern eine Art natürliche Auslese, betrieben von Kleinstwesen. Fern jedem Verständnis der inhaltlichen Vielfalt und des künstlerischen Gehaltes wird langsam vernichtet, was nicht Wert ist den dunklen Tiefen von Schrankverließen entrissen, gezeigt zu werden.
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  • eppap
    Kohlekäfer und Büttenbock.
  • b_anom Was frisst Büttenpapier? :-)
    Das hat mich jetzt doch fasziniert. Kann mich mal jemand aufklären, welches Ungeziefer sich über Büttenpapier hermacht? In Google findet man dazu nicht viel, außer das Silberfischchen ein Problem sein könnten (es ging um Bücher). Aber dazu muss es doch feucht sein, oder?
  • egaawressaW die gemeine Hirngespinstmotte
    ist es jedenfalls nicht (glaube ich!),
    und Silberfischchen schon gar nicht.
    Womöglich sinds ja sowas wie Motten, die sich auch mit Papier begnügen, wenn sie nichts anderes finden können?


    @b29: ja, Gummiarabikum verwendete man früher auch zur Herstellung von Schutzkolloid.
    Ich weiss zwar, wie ich das selbst ansetzen und anwenden kann, doch ist mir das für Zeichnungen doch zu riskant. Meines Wissens vergilbt dadurch das Papier.

    Also doch Haarspray? Und welches von den ca 200 handelsüblichen wäre geeignet?
  • Roderich
    Roderich
    danke erstmal. nun weiss ich zumindest, dass ich mit meinen Erfahrungen nicht allein dastehe.
    Es scheint wohl so, dass die Arbeiten mit auf Kohle basierenden Pigmenten schwer zu konservieren sind.
    Auch musste ich schon feststellen, dass sich irgendwelches Kleingetier gerne an Büttenpapier vergreift und dort seine Eier ablegt. Klingt seltsam, ist aber leider so.
    Das betrifft bei mir Arbeiten, die über zehn Jahre alt sind.

    Was gibt es schöneres als sich des Nächtens über Ungeziefer Gedanken zu machen?! Eben! Deswegen fällt mir ein; Ich habe auch einen Stapelhaufen Papier welches zum Teil über 10 Jahre alt ist, mit seltsamen Zeichnungen und Gedankenentblößungen..mittlerweile in eine seperate Tüte eingepacken müssen, da sich zwischen den Blättern ebenfalls seltsame Kleinstwesen dort aufhielten und, somal sie keine hohen Mengen an Sauerstoff benötigen wohl immer noch dort rumchillen. Bisher nahm ich an sie existieren nur in meinem Kopf oder eben auf Grund der komischen Zeichnungen (so ne Art Fetisch oder so). Aber da lag ich woh falsch. (:


    evolutionärer kaltstart mittels froster - schon eine nacht genügt. :)
    Signature
  • Roderich
    Roderich
    ist es jedenfalls nicht (glaube ich!),
    und Silberfischchen schon gar nicht.
    Womöglich sinds ja sowas wie Motten, die sich auch mit Papier begnügen, wenn sie nichts anderes finden können?


    @b29: ja, Gummiarabikum verwendete man früher auch zur Herstellung von Schutzkolloid.
    Ich weiss zwar, wie ich das selbst ansetzen und anwenden kann, doch ist mir das für Zeichnungen doch zu riskant. Meines Wissens vergilbt dadurch das Papier.

    Also doch Haarspray? Und welches von den ca 200 handelsüblichen wäre geeignet?


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  • b_anom
    Na Du kennst Dich ja aus. Und hält L'Oréal Aprikose auch die Motten fern? Ich stell mir grad so vor, wie sich die kleinen Raupen am Papier laben, bevor sie sich entpuppen :-). Vielleicht gibt es ja auch einen interessanten Effekt...
  • egaawressaW
    Na Du kennst Dich ja aus. Und hält L'Oréal Aprikose auch die Motten fern? Ich stell mir grad so vor, wie sich die kleinen Raupen am Papier laben, bevor sie sich entpuppen :-). Vielleicht gibt es ja auch einen interessanten Effekt...


    und mit dem Haarspray stylen sie sich vorher noch so richtig cool auf :+

    Roderich, du hast das ja wohl schon getestet, schätze ich.
    Ich bitte um Tatsachenbericht...
  • absurd-real
    danke erstmal. nun weiss ich zumindest, dass ich mit meinen Erfahrungen nicht allein dastehe.
    Es scheint wohl so, dass die Arbeiten mit auf Kohle basierenden Pigmenten schwer zu konservieren sind.
    Auch musste ich schon feststellen, dass sich irgendwelches Kleingetier gerne an Büttenpapier vergreift und dort seine Eier ablegt. Klingt seltsam, ist aber leider so.
    Das betrifft bei mir Arbeiten, die über zehn Jahre alt sind.

    Was gibt es schöneres als sich des Nächtens über Ungeziefer Gedanken zu machen?! Eben! Deswegen fällt mir ein; Ich habe auch einen Stapelhaufen Papier welches zum Teil über 10 Jahre alt ist, mit seltsamen Zeichnungen und Gedankenentblößungen..mittlerweile in eine seperate Tüte eingepacken müssen, da sich zwischen den Blättern ebenfalls seltsame Kleinstwesen dort aufhielten und, somal sie keine hohen Mengen an Sauerstoff benötigen wohl immer noch dort rumchillen. Bisher nahm ich an sie existieren nur in meinem Kopf oder eben auf Grund der komischen Zeichnungen (so ne Art Fetisch oder so). Aber da lag ich woh falsch. (:


    evolutionärer kaltstart mittels froster - schon eine nacht genügt. :)
    Stimmt. hab ich auch schon mal gehört ;) Aber echt mal, wenn wir schon im -Ein Heim für unerwünschte Tiere Forum- sind, um was für Genossen handelt es sich?! :D
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  • egaawressaW
    ich tippe mal auf Mehl- oder Kleidermotten. Die davon betroffenen Zeichnungen lagen über Jahre hinweg in Klarsichthüllen in einem uralten Holzschrank.
    Zwischen Folie und Papier befanden sich jedenfalls deren Gespinste.
    *schüttel!*
  • absurd-real
    Du solletst ihnen ein Bild widmen!
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