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  • Aquarell vs Acryl

  • eirelagkrap
    Sehr verehrte Damen und Herren,

    es geht in der Kunst vor allem darum, eine eigene Haltung zu seiner Umwelt einzunehmen.
    Malen mit teuren Tubenfarben ist dabei zutiefst bourgeois, spießig und pingelig, reaktionär obendrein.
    Niemand, aber auch gar niemand benötigt nun aber einen bürgerlichen Künstler.
    Das Acrylmalen mit billigen Flaschenfarben jedoch ist zutiefst proletarisch,
    damit relativ progressiv und politisch bewußt, es steht einem also relativ gut an, oder, wie John Lennon sang: "A working class hero is something to be".
    Punks jedoch, Dandys, Anarchisten, Künstler und Zeitreisende verwenden Pigmente, die sie sich selbst anmischen oder Abtönfarbe von Lidl.
    Das ist echt subversiv.
    Das wird die Welt ein bisschen besser machen.

    Der Friede des Herrn sei mit euch,
    Klaus
  • b_anom
    guter tipp, mona (hätt ich ja eigentlich auch selbst drauf kommen können)!
    Doch ich bin ja sowieso mehr die Zeichensau, als so ein Malschwein wie Du ;)


    Notfalls schaffe ich es auch beim Zeichnen rumzusauen, es wird dann nur nicht so schön bunt um mich herum :-)))).
  • Egon Miklavcic
    Egon Miklavcic
    Ich habe vor Jahren mit Acryl begonnen -
    wenn man so wie ich hauptsächlich PA malt ist Aquarell besser geignet
    Acryl kann man aus der Kleidung leicht mit der Schere entfernen ;-)

    Aquarell ist schwieriger zu beherrschen

    Lg.Egon
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  • MNeuer
    ich mag acryl lieber :P bei aquarell bilden sich bei mir immer flüsse aus farbe ^^ ne quatsch aber ich mag die konsistenz lieber.
  • cobolt
    cobolt
    Mir persönlich liegen Aquarell-Farben (Gouache, Tuschkasten) mehr, weil ich mich ungerne bei der Arbeit hetzen lasse. Für das Auffrischen gemischter Farbtöne braucht es lediglich einen Blumenpüster, um am nächsten Tag weiterarbeiten zu können. Das Beimischen der verwendeten Farbtöne finde ich einfacher, als bei Acryl. Wenn das erst mal hart am Teller klebt, muss der ganze Farbton neu angemischt werden. Ging mir jedenfalls so und hat genervt.

    Nach meiner Erfahrung liegt das optische Ergebnis dabei an der verwendeten Wassermenge. Bei extrem wenig Wasser bekommt man eine Deckkraft, die sich von Acryl nicht unterscheidet. Dann kann man damit auch problemlos auf anderen Materialien arbeiten - von Holz bis zum Jeansstoff. Extrem wenig Wasser zu verwenden, bedeutet, mit Geduld zu arbeiten. Nicht fix- wie bei den Aquarellisten, sondern in kleinen Steps von Ecke zu Ecke. Ausserdem kann man durch die verschiedenen Transparenzen gut tiefenmäßig arbeiten, also z.B. mit viel Wasser einen Hintergrund relativ fix vorarbeiten und dann mit wenig Wasser den Vordergrund rausholen.

    Bei Acryl hatte ich damit immer so meine Probleme, weil mir die Trocknergeschwindigkeit zu hoch war.

    Was auch gut geht ist, die Dinge miteinander zu kombinieren, also z.B. zwei Tiefenebenen mit Wasserfarben und die vordersten Elemente mit Acryl rauszuarbeiten. Acryl auf Wasserfarben natürlich - umgekehrt läuft das nicht.

    Jedenfalls ist es Blödsinn Aquarellfarben immer mit bestimmten Optiken und Methoden zu verbinden, als ob andere Dinge nicht gehen und man dafür dann z.B. auf Acryl wechseln muss. Neee, muss man oft nicht. Probieren muss man und experimentieren. Das kostet Zeit, aber keine neue Tuben- oder Pinsel-Sammlung. Günstiger isses auch. Eine meiner Lieblingsaquarellfarben bleibt Kaffee.
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