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  • Sehr große Leinwand selber bauen

  • absurd-real
    fakt ist: beim grundieren wird das gewebe etwas schlaff und dehnt sich aus. beim trocknen spannt sich das gewebe wieder.
    logisch! (ich wollt auch mal was sagen:)

    edit bevor es grüne gab;P Stichwort: (Raufaser-)Tapete..!
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  • VBAL
    VBAL
    Ich glaub ich spinne!
    Beispiel Tapete: Tapeten bestehen aus Papier.
    Papier quillt natürlich, wenn es Feuchtigkeit aufnimmt und dehnt sich dabei zwangsläufig. Ein Effekt den man sich beim Aufspannen von Papier bekanntermaßen zu Nutze macht.
    Ganz ähnlich verhält sich auch Holz, wie uns, Nomen est Omen, Xylo sicherlich bestätigen kann.
    Gewebter Stoff aber, und hier verwechsele ich nichts Herr BerHwolf, verhält sich ganz anders. Es mag durchaus sein, dass die einzelne Faser ebenfalls quillt, das Gewebe in seiner Gesammtheit aber eben nicht.
    Die Möglichkeit, dass ich in einer anderen Welt, mit anderen physikalischen Gesetzen lebe, drängt sich mir zwar hin und wieder auf, ist bei realistischer Betrachtung jedoch nahezu ausgeschlossen.

    Ich darf noch dazu sagen, dass sich meine Behauptung, immer wenn ich eine Leinwand vorbereite (leime und grundiere) aufs Schönste bestätigt.

    Die Realität zu leugnen ist hier absurd.
  • VBAL
    VBAL
    Noch etwas, mit der Logik ist das so eine Sache, nicht wahr? ;)
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  • scusiO
    scusiO
    Unfassbar ... :)
  • VBAL
    VBAL
    Mi scusi, Genau das dachte und denke ich auch.
  • VBAL
    VBAL
    Jetzt fällt mir gerade ein: wie bekommt man Dellen, die manchmal durch Unachtsamkeit entstehen, wieder aus der Leinwand heraus?
    Wer kann mir weiter helfen?
  • absurd-real
    Jetzt fällt mir gerade ein: wie bekommt man Dellen, die manchmal durch Unachtsamkeit entstehen, wieder aus der Leinwand heraus?
    Wer kann mir weiter helfen?

    Mit Feuer!!!
    Signature
  • VBAL
    VBAL
    Kennst du auch eine etwas materialschonendere Methode?
  • oragif
    Hinten bei der Delle mit feuchtem / nassem Pinsel drüber. Beim Trocknen zieht sich das oft ganz gut raus.
    Ich zieh' (relativ große) Leinwand übrigens auch erst nach dem Malen auf den Keilrahmen, da kommt es schon öfter mal vor, dass da mal eine Delle vorkommt. Nach dem Feuchtmachen an der Rückseite der Leinwand habe ich bis jetzt noch alle glatt bekommen.
  • simulacra
    simulacra
    Ich denke, dass beide Seiten recht haben.

    Ein triefend nasses Tuch hängt natürlich durch, weil es sozusagen "über die Maße" des Aufnahmevolumens in den einzelnen Fäden gesättigt ist und ihnen mehr Wasser anhaftet als die Schwerkraft der gespannten Leinwand es zulässt, ohne einen Hang zur Erdmitte zu vollziehen. Erst einmal ist dies durch die Oberflächenspannung des Wassers leicht möglich, und dazu noch durch die Vernetzung (weiss nicht, wie man das nennt) der einzelnen Fäden, zwischen denen sich -auch wieder wegen der Oberflächenspannung des Wassers- noch zusätzlich Wasser ansammeln kann.

    Ein durch Grundieren o.ä. angefeuchtetes Tuch (ich kenne es halt nur so, dass es nicht vor Feuchtigkeit trieft oder sogar tropft) spannt sich aber natürlich erst einmal. Nach kurzem Googeln fand ich nichts dazu, aber wenn man mal kurz nachdenkt, ist es doch logisch, dass sich Leinwand /Tuch spannt bei Befeuchtung: Die einzelnen Fäden sind über kreuz gelegt und nochmal über- und untereinander gelegt. Sobald diese Fäden wasser aufnehmen, quillen sie entsprechend auf. Das ist bestimmt nur ein sehr geringes Maß, aber die gesamte Oberfläche aller Fäden zusammengenommen ergibt betimmt 'ne ordentlich große Oberfläche, die schon einiges an Quellung vornehmen kann. Durch die Vernetzung der Fäden bleibt bei dickerem Einzelfaden ja nun weniger Platz im Gesamttuch, also muss es sich spannen.
    ...bis es zu sehr befeuchtet ist und einen Durchhänger bekommt.
    Kann auch sein, dass ich falsch liege , aber das war für's erste meine Sendung mit der Maus am Vormittag.

    Und zum Abschluss: "$/&%§"((`)`§:*§=!°²³65maus." Das war klingonisch.
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  • VBAL
    VBAL
    Kopf auf den Tisch schlag, Haare rauf, Asche aufs Haupt schütt, über Suizid nachdenk, Hände beschwörend gen Himmel richt...
    p.s.bezieht sich auf figaros Worte
  • VBAL
    VBAL
    Synafae liebsteR, komm an mein Herz, du Quell meiner Freude, du strahlendes Licht in der Finsternis, du Labsal meiner Seele, lasse meine Tränen versiegen, lasse dich Umarmen!


    Wer macht denn solchen Unfug und durchtränkt seine Leinwand mit Leim oder Grundierung?
  • simulacra
    simulacra
    Synafae liebsteR, komm an mein Herz, du Quell meiner Freude, du strahlendes Licht in der Finsternis, du Labsal meiner Seele, lasse meine Tränen versiegen, lasse dich Umarmen!


    Wer macht denn solchen Unfug und durchtränkt seine Leinwand mit Leim oder Grundierung?


    :D
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  • VBAL
    VBAL
    Das mit dem Suizid lass ich dann mal, weil, neuer Lebensmut und so. :)
  • VBAL
    VBAL
    Da hat doch jemand so`nen roten Punkt an meine Liebeserklärung gemacht. Böse, ganz Böse! :(
  • scusiO
    scusiO
    Wer macht denn solchen Unfug und durchtränkt seine Leinwand mit Leim oder Grundierung?


    Selbstverständlich ging es um komplett nasse Leinwände. Die zitierte Jeans kommt doch auch nicht halbnass aus der Badewanne ...
  • VBAL
    VBAL
    Bei meinem Wannenbeispiel habe ich nicht geschrieben man solle wieder aus der Wanne steigen und den, sich danach einstellenden, Effekt beobachten.
    Und das man seine Leinwand mit Grundierung komplett durchtränken soll, also das hab ich mein Lebtag noch nicht gehört- kopfschüttel.
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    Also, Herr VBAL, kurz und knapp, die Leinwand hängt nach dem satten Grundieren gespannt durch und strafft sich wieder während des Trocknens.
    So in etwa?

    :)

    P.S.
    Bei erhöhter Luftfeuchtigkeit wellen sich meine großformatigen Fotografien (100% Baumwolle) ebenfalls leicht, sofern sie nicht fixiert sind.

    Und Jeans sind doch auch aus Baumwolle ;)

    [edit]
    Und hier bestätigt Sie jemand vollendet:

    „Die Leinwand kann nach der Trocknung der Imprägnierung
    nachgeben und durchhängen, obwohl sie
    während der Trocknung straff gespannt war; dies hängt
    vom Gewicht und der Webart der Leinwand ab. In
    solchen Fällen empfiehlt es sich, die Leinwand vor
    dem Grundieren nachzuspannen.“

    http://lascaux.ch/pdf/de/produkte/malhilfen/impraeg_grund/52304.01_impraegnierungen_.pdf
    bzw.
    http://www.shopwiki.de/l/lascaux-grundierung-gesso


    Auch nicht schlecht:

    🔗


    Hm:

    🔗


    Und, speziell der letzte Absatz:

    🔗
    [/edit]
    Signature
  • VBAL
    VBAL
    So in etwa eben ganz und gar nicht!
    Ist das Trägermaterial ihre großformatigen Fotografien ein Gewebe im klassischen Sinn, also aus gesponnenen Fäden in ,meinetwegen, Leinwand- oder auch Köperbindung gewebt? Und wenn ja, wie ist die Fotografie auf dem Stoff übertragen? Baumwolle an sich ist ja jetzt nicht so Lichtempfindlich wie z.b. Fotopapier. (also so war es jedenfalls früher, als noch analog fotografiert wurde, möglicherweiser hab ich da etwas verschlafen.)

    P.S. vor vielen Jahren, ich war noch so jung und unerfahren, hatte ich mal eine Ausstellung in einer Anwaltskanzlei, wie gesagt jung und unerfahren.
    Wie überrascht war ich, als ich die Bilder wieder holen wollte. Sie hingen schlaff wie Säcke an ihren Keilrahmen. Stichwort: trockene Heizungsluft.
    Zurück in meiner feuchten Kate, welch Wunder, straff wie am ersten Tag!
  • VBAL
    VBAL
    Herr BerHWolf, sie sind mir mit ihrem Nachtrag zuvor gekommen. Aber der Ehrlichkeit halber, es ist mir zu mühsam das zu lesen, auch sehe ich keinen Sinn darin.
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