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  • otto_incognito
    otto_incognito Die Jury.



    i.A.OttO


    Der Tag fing ja gut an!!! Ich war zeitlich etwas in Verzug, hatte eilends meine Robe übergestreift und eilte duch die hochehrwürdigen Korridore dem Konferenzsaal, in dem die Jury tagt, entgegen, a flatterte mir ein ganzer Schwarm von Papierbögen entgegen und fielen wie abgeschossene Friedenstauben auf den Flur. Ich geriet ins Schlittern, fing mich gerade noch und sammelte etwas unmutig die Bögen auf. und nahm sie erstmal mit..
    Ich werde zu gegebenem Zeitpunkt einen Blick drauf werfen.
    Erstmal befinde ich mich wohl und im Konferenzsaal, dort sind sie alle versammelt, die heutigen Kandidaten, und nächst zu mir sehe ich




    MANU`s "nasaraumsonde voyager ii am rande der heliosphäre ",

    wohl eine Illu aus der Fibel für frühkindliche Austronautik ,( VEB Leipzig - "Das pädagogische Buch - Jungpioniere auf dem Mond, 1969) - es ist ein bißchen atomar, ein bißchen saturnal, ein Beobachter mit Sonde fehlt auch nicht, er ist ein psychotronischer Nachfolger von Pittiplatsch, dem FRÖSI-Atomino und Sandmännchen - alles Helden, die zu DDR-Zeiten die hoffnungsfrohe Jugend für den Weltraum vorbereiteten.
    Leider verhinderte der Fall der Mauer dies großartige Vorhaben und zwanzig Jahre konzentrierter Ausbildung zum Kosmonauten blieben vergeblich.
    5P

    und "taxi in der sackgasse"

    Die Schnecke ist süß und ich fände mich sofort bereit, mit ihr mitzufühlen, besäße ich die ähnlichen anatomischen Vorraussetzungeen, die sie in ihree gegenwärtige Klemme gebracht haben. Auch fahre ich fast nie Taxi,, erfreue mich also ungehemmter Mobilität. Das Bild ist nicht im Himmel angesiedelt, sondern auf dem Boden von Wald, Wiese und Flur (naja, für die arme Schnecke weniger, aber sie wird es schon schaffen) Kinderaugen strahlen und der Räuber Hotzenplotz ist auch nicht weit (hoffe, er hat Willi ausgraubt und die Biene Maja entführt!
    Ein hübsches Motiv ( ich weiß, ich wiederhole mich,!) für ein Bilderbuch!
    6P




    So, und hier wären kamelione´s Sachen gewsen. Allerdings erinnere ich mich genau, daß sie ihre Beiträge zurückgezogen hatte und so aufmerksam ich auch war, ich habe nicht gesehen, daß sie oder andere Werke von ihr wieder hereingetragen worden wären...auch sind ihr Bänke leer. Seltsam - man kläre mich auf, falls ich falsch liege...
    Allerdings gibt mir das jetzt die Gelegenheit, einen Blick auf den von bazuzu losgelassenen Stapel zu werfen, respektive, ziehe einige Blätter heraus.,



    bazuzus "randerscheinung" und "randanplan" sind zwei davon.

    Aha. Konzeptuelle Anmutung (was ist das für ein nur Wortgebräu, OttO? - Ach, Du besprichst bazuzu. Das ist was anderes, dann darfst Du!-Danke,oTTo!) Also, konzeptuelle Anmutung weht mich an. Topaktuell ruft es mir förmlich entgegen. Nur leider findet sich diese Darstellung (randerscheinung) schon auf alten Seefahrerkarten als Warnung an die antiken Seeleute, sich nicht zu nahe an den äußeren Rand des Horizontes zu begeben, wären sie andernfalls doch ins Nichts gestürzt.
    Nun, die Erde ist kein Scheibe mehr und somit suche ich den zeitgenössischen Bezug.
    Das Wort Buchstabensuppe drängt sich in zynischer Weise auf. Ist dieser Teller randvoll gefüllt mit Sinnlos durcheinandergewirbelten Redensarten, legt bazuzu uns nahe, daß "Reden Silber" sei,, "Schweigen jdoch Gold"?
    Übrigens selbst eine Redensart, die mich immer schon mit Unmut erfüllt hat, sichert sie doch dem Schweigenden eine souveräne Position und stigmatisiert jegliches Reden als Geschwätz.
    Für einen Moment könnte man platt sein, bis auffällt, daß das Konzept des Zurückweisens jeglicher sinnvollen Äußerung selber auf die Bezugnahme zur Redensart "Nicht über den eigenen Tellrrand hinaussehen Können" angewiesen ist. Es scheint mir eine sich selbst unterwandernde Haltung zu sein.
    Das zweite Blatt, Parkverbot für Hunde mit Scheiße an Leine ist der Form nach leider zu hyperrealistisch und wie die Jury an anderer Stelle schon erklärte, ist das reine Abfotografieren der Wirklichkeit nicht zulässig.
    Nun gut, ich greife noch ein Blatt heraus, "worthülsen mit rand" - da ist es ja in Reinkultur, eine Attacke auf die Sprache, ohne jedoch auf die Konventionen derselben verzichten zu wollen, ist sie doch sogar der "aufklärerische" und hauptsächliche Bestandteil des Biii...
    jetzt rutscht mir doch der ganz Stapel runter...
    ,,,Könnte mir jmand zu Hilfe eilen. ..? Danke, oTTo!
    Komm, ich weiß was wir machen, wir verteilen alle verfügbaren Punkte auf alle bazuzu- Werk und teilen sie durch bazuzu, das ergibt eine Gleichung : (1+2+3+4+5+6+7+8+9+10) multipliziert mit dem Faktor dada geteilt durch dudeldidei = 4,783 P




    Auf zum lieben Nächsten und Guten Tag, liebes "Am Rande des Existenzminimums" von GURU_DOLF

    Sie geht auf ihren Händen.
    Sie geht auf dem Zahnfleisch
    Oder sie hockt im Startloch....
    Da gibt es doch diesen Merkspruch von Erich Kästner : "Auch aus Steinen, die dir in den Weg gelegt werden, kannst du was Schönes bauen."
    Das gilt vielleicht für Bob, den Baumeister, aber der ist auch schon lang tot und was Si, Herr Kästneer, nicht ahnen konnten, - dieser Ihr Spruch ist inzwischen in jeden Almanach erbaulich-optimiestischer Lebensweisheiten für Benachteiligte aufgenommen worden und dieses Bild könnte als Plakat dazu passen, bestellt und mittelteuer bezahlt
    bei der Graphik-Design Agentur Poor&Pop, um dann aufgehängt in Jugendzentren und Hauptschulen seine sowohl warnend als auch mitleidsheischende Strahlkraft zu entfalten.
    Es kanneaber auch sein, daß ich ganz und gar fehlgehe und es sich um eine Reisbäuerin auf dr Flucht handelt, dann wäre dies das Plakat eines chinesischen Action-Thrillers und der Titel würde mir vollends rätselhaft.
    4P



    Da sehe ich "Am Rande des Machbaren" und "Am Rand des guten Geschmacks" von El-Meky

    Das Jahr ist noch relativ jung und so haben die meisten von uns noch in lebendige Erinnerung an die Fluten von Kalendern, die in den letzten Wochen des vergangenen Jahres überall feilgeboten wurden.
    Blümchen- Kätzchen und Hündchenkalender, alle Jahr wieder das Gleiche.
    Sehe ich jedoch El-Mekys`Bild hündischer und dabei tolldreister Meditation, so fällt mir dazu sofort eine Bildfolge von Motiven ähnlicher Art ein, Zwölf davon ergäben einen herrlichen Kalender tierischen Wohllebens.
    Wie wäre es z.B mit Schweinen beim autognen Training, ich sehe sie geradezu auf ihren Iso-Matten lieegend, tiefenentspannt alle Viere von sich gestreckt, wie sie der sonoren Stimme ihres ehrenamtlichen Trainers (im Hauptberuf Metzger) lauschen und sich von ihrselig in höhere Bewußtseinsgefilde tragen lassen.
    Oder ein AnAalytiker, der sich wonnig in seinem Sessel aalt in Gedanken an sein Bankkonto, während auf der Couch sein Anaalysand sich qualvoll windet beim verzweifelten Versuch, seiner gepeinigtn Seel Ausdruck zu verleihen.
    Der Motive gäbe es genug für einen solchen Kalender, ich würde ihn das "Bestiarium des Wohlbefindens" nennen und er würde sicher gerne so manche Wand schmücken.
    Zu "am Rande des guten Geschmacks" - wenn die Dame in Schwein wäre und die Fische kleine Dämchen würde auch dies zwanglos in das Konzept eins Bestiariums passen.
    Ich geb Dir mal pauschal für beide zusammn 7P, ist das Okay für Dich?




    Dann war hier doch noch irgendwo ein Bild mit einem Schwein, ich weiß nicht mehr, von wem und ich sehe es im Moment auch nicht aber es hatte mich an eine bezeichnende Episode aus meinem Leben erinnert, Gerade hatt mich bei einem Ferienaufenthalt auf einem Bauernhof ein wütender Stier übr den Vorplatz gejagt, ich konnte ihm gerade
    noch entkommen, knallte die Stalltüre noch rechtzeitig von innen zu, bevor sich seine Hörner in das Holz bohrten.
    Schweißgebadt sah ich mich im Stall um, erblickte ein niedliches Schweinchen und wollte freundlich mit ihm Bekanntschaft schließen, da kam der Bauer aus der dunklen Tiefe des Stalls und verwies mich desselben nach draußen, wo der Stier wartete .
    An diesem Tag fühlte ich mich so ziemlich am Rande, aber was soll diese Anekdote, die Schlußfolgerungen, die ich daraus ziehen wollte, sind müßig, das Bild scheint ja nicht mehr da zu sein Ähm, ja...



    Markus Bittermann mit "Am Rande des Wahnsinns" und "Am Rande des heiligen Krieges, am Rande des Sieges"

    Beim ersteren ist völlig klar; hier wurde versucht, dem Phänomen des Wahnsinns dialektisch beizukommen, indem der Psychiater selbst sich einem Rorschachtest unterziehen muß, um letztlich sogar in diesem zu verschwinden. Muß nun wiederum der klinisch als solcher bezeichnete Patient die Tintenklecksformation ausdeuten und erkennt den darin enthaltenen Psychiater, so gilt er als geheilt (der Psychiater)
    Fängt er(der Patient) aber an, die Tintenfiguration zu deuten, mit allen erlaubten und unerlaubten Assoziationen seinen Dämonen Form verleihend, so wird er sich dem sanften, verständnisinnigen Zwang der gewieften Psychologiker nimmermehr entwinden.
    So ist es besser, der Patient ist schlau, wählt die erste Lösung, und beide, Psychiater(geheilt) und Patient(was auch immer), gehen jeweils ihrer Wege.
    Bei "Am Rande des heiligen Krieges, am Rande des Sieges" liegt der Fall ungleich schwieriger,
    Das Totalitäre kommt auf schleichenden Sohlen, unerkannt, denn es ist, zumindest in seiner Jugend, meist gar nicht so totalitär. Und ist es das aber dann doch irgendwann, trägt aber noch die Frische seiner jungen Jahre im Antlitz, so ist es sogar ein bißchen verführerisch.
    Hinzu kommt, es nährt sich von der Toleranz, die solange tolerant bleibt, da sie ja nicht totalitär sein will und in ihrer weitverbreiteten Scheu vor Gegnerschaft, was eine Schwäche der Toleranz ist.
    So eignet sich, wie man auch hier sieht, ersteres die große Pose an, während Schwächen und Qualitäten der Toleranz eher unscheinbar bleiben.
    Dies ist ein Dilemma.
    8P



    Mit Vergnügen wende ich mich jetzt artep-petra´s "Nicht Worte, sondern Taten" zu.

    Das erste, was mir auffiel, war, daß das Bild einen ungewöhnlich synästhetischen Reiz auf mich ausübt, und zwar assoziiert es Klangbilder, jeedenfalls bei mir.
    Ich höre beinahe das Bellen von Hunden aus einer nächtlichen Gasse, höre das Knirschen von Kufen auf dem Eis und höre dieses vereinzelte Trommeln und Pfeifen von versprengten Grüppchen, wie sie oft an kalten, nackten Karnevalstagen unterwegs sind..
    Es sind alles Geräusche der Einsamkeit und Verlorenheit, mehr sogar noch auf der linken Seite, denn rechts, im Halbdunkel, ist noch Weite, trotz des drückenden Gewichtes, das die Figur vorne mit sich trägt.
    Und das ganze Szenarium, geteilt durch einen Zaun, auf dem sich jemand zu halten versucht, aber er wird fallen, vielleicht denkt er, er hätte noch eine Wahl, wohin - aber auch das ist eine Täuschung.
    Der Titel ist kontradiktorisch, so sehe ich es, hier hat niemand die Wahl und von Taten kann nur geträumt werden.
    Eine Kleinigkeit formaler Natur -ich hätte den Himmel auf der linken Seite im Gegenspiel zum Geschehen unten freier gehalten.
    9P


    Olala! Soviel Kunstbetrachtung strengt die Augen an, Ich werfe mal einen Blick aus dem Fenster
    Nieselregen, grauer Himmel, eigentlich ganz angenehm. Aber was seh ich da - ein filigranes Gebilde taucht am Horizont auf, kommt näher - oh, mein Gott, es sind kunterbunte Luftballons in rosa, hellblau. lindgrün und sie sind sogar beschriftet , mit fliederfarbener Schrift steht laut und deutlich auf jedem HiHi oder HäHä und sogar HöHö.
    Ich kneife die Augen zusammen, um besser zu sehen, aber da zerplatzt das zarte Gespinst schon in der Luft und ist wie nicht gewesen...
    Seltsam. manchmal, heute...



    So, jetzt wird es deutlich sichtbarer, ich nähere mich den Werken von Roderich, nämlich

    "Am Rande des Sternenozeans" und "Sie saß am Straßenrand"

    Mit Engeln stehe ich naturgemäß auf Kriegsfuß, aber dieser hält wohl eine Botschaft bereit, die auch ich beherzigen
    kann. - Nur wer frei ist von Bitterkeit, benetze sein Lippen mit den konsekrierten Wassern von Lourdes, andrnfalls greife er besser zum Absinth.
    Ein Gläschen Schnaps könnte auch ich vertragen, wenn ich hier mit dem Schreiben frtig bin.
    Ich wende mich dem zu, was mein Auge fesselt, und mich schmunzeln läßt, nämlich einem kraftvollen Ausdruck von etwas, das sich ausdrückt.
    So lustig fand ich dieses Thema noch nie behandelt, beinahe hätte ich gesagt, überhaupt fand ich es noch nie behandelt, aber da belehrte mich vorgestern ein link von absurd real.
    Sie hockt da,ohne Scham und in aller Pracht ihrer Farben und die Autos fahren vorbei, als könne es nicht anders sein und ist auch gar nicht anzüglich und strahlt in unbekümmerter Kreatürlichkeit, der Hund tut das seinige dazu -
    doch! - eins frage ich mich doch; warum, zu diesem Zwecke und Behufe ist sie gänzlich nackt?
    Um seine Notdurft zu verrichten, muß der Mensch doch nicht frieren.
    Hier hat sich bei aller Nacktheit ein kleines Geheimnis im Bild versteckt!
    8P


    Weiter geeht es. Hallo, oTTo, Dein Bild kenne ich nun schon, gleich zweimal mußtest Du es hochladen. Was wird nur Reiser dazu sagen?! Aber - Du bist genug angegangen worden in letzter Zeit, ich laß Dich mal in Ruhe ;)



    Paul Pappe`s "Rand OoOoHM"

    Als damals, im Morgengrauen des 7. August 1974, Gesetz und Ordnung mißachtend, Philippe Petit , seine Seile zwischen den damals noch unfertigen Türmen des World Trade Center aufspannte und darüber hinwegtänzelte war er, für jeden sichtbar, ein graziöser Sieger, eine Ikone g-rand-ioser Unvernunft
    Ganz anders dieser hier, dem schlottern ja die Kniee, allerdings muß er auch Dinge kennen, die Herr Petit noch nicht wissen konnte . und die Zeiten haben sich geändert ,er balanciert über eine Art neuzeitlichem Pangaea, über zu einem Superkontinent zusammengeschmolzenen Barcode.
    Wackelig in den Beinen, wie es Herr Petit nie war, konnte dieser ja nicht die Zukunft seiner von ihm spielerisch eroberten Türme voraussehen, schlägt die Wahrnehmung um, und gerät mangels einer Luftperspektive ins Flächige.
    Der Jongleur geht zitternd seinen Weg, eben nur (und eben im Doppelsinne) entlang der Koordinate, was sein Fortschreiten ungleich gefährlicher macht und er ahnt es schon.
    8P




    Ich danke allen Beteiligten, ich verfluche meine e.Taste
    und freue mich auf das neue Thema, das, so ich nicht
    irre, von Paul Pappe ausgegeben wird!



















    Signature
  • Roderich
    Roderich
    @administrator,
    hatte meinen post gerade mit bearbeiten um ein paar zeilen ergänzt, hatte vergessen ein werk zu berücksichtigen.
    jetzt der große schreck, die hälfte von meinem beitrag ist jetzt weg?
    hab keine kopie davon oder so....ist der text noch zu retten?......oh weh....................
    Signature
  • otto_incognito
    otto_incognito ACH DU MEINE GÜTE!!!
    Das ist mehr als ärgerlich.Mir ist das nachts passiert, beim Thema Hand.Haltungen
    Also alles noch mal von vorne, war das zäh.Aber ich kenne mich auch nicht aus.
    Constantin Müßte da Bescheid wissen, ob der Text noch irgendwie vorhanden ist-
    ich würde den Admin per PN fragen....
    Signature
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  • Roderich
    Roderich
    wertung von mir:
    manu 7
    bazuzu 5
    kamelione 6
    guru_dolf 4
    lisa 2
    ella 6
    markus bittermann 8
    petra nolting 8
    otto 10
    paul 7
    simo 6
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  • otto_incognito
    otto_incognito eine frage....
    ...war jetzt simo doch dabei, wie ich ursprünglich auch meinte, weil dann muß ich meins auch noch nachbarbeiten!!!!
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  • Roderich
    Roderich
    ja, mit ihrem schweinchen hinter gittern, ich hatte sie leider vergessen und hatte nachträglich meine wertung zufügen wollen, da hat die technik meinen text gefressen.
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  • otto_incognito
    otto_incognito
    ich bin jetzt nochmal den thread durchgegangen ab dem Moment, wo das thema - am rand - ausgegeben wurde. beiträge von simo und kamelione sind alle von ihnen selbst gelöscht worden und auch keine neuen links von ihnen dazugekommen. für meine begriffe haben sie damit auch nicht teilgenommen und hab sie daher nicht besprochen oder gepunktet.
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  • enoilemak
    otto, ich hatte meine beiden neuen bilder nicht verlinkt, das hat roderich übernommen...........macht nichts,....ist mir auch recht, wenn er sie bewertet hat !!!
  • otto_incognito
    otto_incognito
    ACH SO!!!!
    Was für ein wirrwarr....
    Signature
  • enoilemak
    ja, das stimmt, sorry...........
    danke roderich!!!
  • otto_incognito
    otto_incognito
    Das war es dann wohl. Tschüss.
    Signature
  • Roderich
    Roderich
    was war es dann wohl Otto?
    Signature
  • eppap
    Hmmm - ich bin dran, dauert aber noch.
    Chaos und schon kurz nach 5h..... *saus*
  • uzuzab
    Wie schauts denn eigentlich mit dem Gewinn aus?
    Kann man einen Teil gleich nach Lichtenstein transferieren?


    mfg
    Bazuzu
  • otto_incognito
    otto_incognito
    @bazuzu - ich habe Deine gesamten Blätter an einen Sammler vertickt und befinde mich mit otto auf einer Kreuzfahrt.
    Signature
  • uzuzab
    Oh! Na egal - jetz isses eh zu spät.
    In nem Schlauchboot kommt ihr eh nüscht weit.

    mfg
    Bazuzu
  • eppap
    Booar, sich hier durchfinden dauert.
    Ich bin dran.... Kaffee, jetzt mal erst.
  • otto_incognito
    otto_incognito

    Oh! Na egal - jetz isses eh zu spät.
    In nem Schlauchboot kommt ihr eh nüscht weit.
    mfg
    Bazuzu


    Naja, einmal auf Kosten von bazuzu den Ententeich durchquert,
    das war die Sache schon wert!

    Signature
  • eppap Das letzte Drittel der Jury spricht... hugh.
    Meine Bewertung geht nach der neuen Art:
    je Teilnehmer nur ein Bild und ich wähle
    das, was mehr Punkte macht als die anderen.
    Alte neue Art - mehr ganz unten drunter.
    - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -


    Manu's Beitrag ist eine Naturbe-
    trachtung unter den Gesichtspunk-
    ten menschlichen Analogietutens.

    Taxi in der Sackgasse
    Kennt ihr diese floratische tv.Dokumentation, wo in
    einem fort das Wort 'Blütenpflanzen ' gesprochen wird.
    Wie die Blütenpflanzen die Welt eroberten, wie die
    Blütenpflanzen die Farne erledigten oder die Moose.
    Wie die Blütenpflanzen den Tag verbringen, Blüten-
    pflanzen hier, Blütenpflanzen da, Blütenpflanzen
    wunderbar. (Nicht daß ich so etwas gucke - ich
    habe es gehört, als es eine Person ansah und die
    Bilder hätten eh nicht mit so einem Getexte mit-
    halten können. Darauf gesetzt noch eine Schnecke
    (nicht dieses hashtag füttern: ich meine eine
    Schnecke, ehrlich...) und ein flotter Käfer dabei.
    Das gibt Punkte, denn es geht immer randiger zu:
    Blütenpflanze, Schnecke, Käfer, Rand. Zack !!
    Und:
    Wir wollen das Frühjahr, wenn wir das Bild sehen.
    8 Pkte.
    (aus der mittwintrigen Situation heraus, das muß
    in aller Deuterlichkeit hier randstellen.)



    Yooo !!! Joe - go go ho ho ho !!
    Hits from da Filz, you get hits from da Filz !!

    (MC Joe 1000 Oaks)

    Alles g'sagt zu bazuzu's - Ran DMC . Hut, tut tut.
    Es ist - wenn man es sieht - so naheliegend, daß man
    sich gerne etwas schämen möchte nicht schon selbst
    darauf gekommen zu sein.
    Da haue ich 9 Pkte raus.
    (10 gäb's für die ganze Combo, hähä)



    Von Moni wählte ich: Am Rande des Beetes die große
    blaue Kugelleuchte
    - ich mache das jetzt ein-
    fach, zack.
    Ich habe es nicht so mit Schattenschneewesen und
    deute das Bild allemal selbst: Extrusionsinterak-
    tionsentropie, was immer das heißen mag - verges-
    sen, der Geist gereinigt und Hoppla: im kleinen
    Format betrachtet gibt es durchaus was her - ein
    rätselhaftes Bild mit viel Raum für Deutungen.
    Ich verzichte darauf hier meine privaten Assozia-
    tionen auszubreiten, nächste Woche, beim nächsten
    Schnee einfach mal die Zentralheizung sich selbst
    überlassen und einen spätabendlichen Zug über die
    Schneedecken wagen.
    Ich gebe: 8 Pkte.



    Und nun... *gong* ... GURU Dolf
    Bob ruht am Rand des Himmels, enthoben allen Erdenleids
    und aller Pein
    ..... Halt !! Das ist nicht
    gemalt, gezeichnet, aus dem Quader geklopft. Tsss.
    (Wenn ich mich irrte Bescheid sagen..)

    Nochmal Halt !! Schon ging ich in die Falle, weil
    ich bazuzu's Montage - äh, was sage ich - Photo ja
    besprochen habe. Es ist grausam mit zweierlei Maß
    zu messen, wenn man es mit dreierlei tuen kann.

    Bob der Baumeister, jene archetypische Vorbild-
    figur für die ersten Freimaurer - kleiner Spaß,
    hoffentlich trifft mich nun nicht der Blitz beim
    Schreiben.
    Also Bob, auf einer Wolke und ein rotes Ding, das
    er von einem Billardtisch stibitzte. Die Wolke ist
    eine sich schon auflösende sogenannte - Fachbegriff
    - 'liegende Elephantenwolke, Rüssel rechts'.
    Bob trägt Flügel (privates outfit, why not ??) und
    einen Helm - die Vernunft und Vorschriften machen
    auch vor dem Himmel nicht halt. Klar gescheitert,
    daran das Bild zu dekodieren, ich. Und: ich gebe
    auf, I'll get my coat und sage:
    7 süßliche Pkte.



    Nun zu artep-petra's dialektischem Werk, das in Misch-
    technik entmischt und Seiten wählen läßt - keine
    Stimme für Hindenburg, nee, steht da nicht, passte aber.
    Nicht Worte sondern Taten... , nicht coffee table,
    sondern Spaten, Propaganda durch die Tat - niemals warten.
    Klasse Illu, verliert durch's Alleinesein, mit Text dabei
    könnte es gerichtet wirken.
    Weiteres Problem (ich erwähne es, denn ich hebe mich selbst-
    verständlich leicht darüber hinweg, sonst hätte ich das gar
    nicht erkannt, so wie wohl die Meisten, die streben und tuen)
    ist diese strenge Trennung der Seiten. Das ist nicht 21. Jahr-
    hundert. Früher - in meinem Geburtsjahrhundert - war Vieles
    scheinbarer und (scheinbar) einfacher zu definieren. Das ist
    weitgehend aufgelöst, wie die Blöcke selbst. Und selbstver-
    ständlich der Mensch, der zwischen Sachzwängen, Zukunfts-
    ängsten, Parlamententmachtung (Stichwort 'Chefsache') zu
    einem nervösen Eigenkontobetrachter abgeschmolzen ist. Da
    gibt es kein zurück mehr. (Stehen bleiben oder vorwärts gehen,
    und niemals vergessen, was die dicken Arbeiterführer der SPD
    schon 1914 und 1919 abgezogen haben. Die anderen Backen, die
    versprechen es zu reparieren, kannst du auch vergessen.
    Ja: 09/22, hihihi... hey, ich schweife ab - cool.)
    Was den Inhalt des Bildes betrifft: ich werde es nicht
    hier auflösen, das kann Jeder und Jede selbst.

    21. Jahrhundert ist die totale Vereinzelung, es gibt
    keine Seiten mehr, es gibt kein Guten und Bösen, es
    gibt nur noch Blöde.
    Ich gebe mal 8 Pkte.



    Oh ja, der Mit.Juryist Roderich hat ein zeilenerzeugendes
    Bild eingestellt: Sie saß am Straßenrand

    Tabubruch oder Realismus, ein Bild, das in einer
    Galerie an eines des bedeutenden Impressioarios
    Munch von Gagh gelehnt werden würde ?? Vermutungen,
    Vermutungen, Zumutungen, Mut zu Zungen, schrei mit
    allen Lungen, Junge Junge. Nein, man muß nur die
    richtigen Erlebnisse erlebt haben. Ich bin in den
    sehr frühen 19-90er Jahren auf einer Straße, die
    so nicht mehr existiert, mit einem Auto, das Heute
    nicht mehr gebaut wird, in einem Land, das so nicht
    mehr existiert, durch's l'Alsace gefahren, hart an
    der Grenze - die gibt es heute noch - zu la Lorraine
    schon, da bog ich um eine Ecke und dachte der Mond
    sei auf die Erde gestürzt !! Abgebremst, mit
    aller Willenskraft verhindert daß eine Hand zur Hupe
    greift, dem armen Hund - gibt's schon lange nicht
    mehr - die Augen zugehalten, ohne Servo.Lenkung eine
    weiträumige Umfahrung eingeleitet, keine Navi, kein
    Bordcomputer. Bitche,
    war noch ein Stück hin, so hielt ich an, hinter einer
    weiteren Kurve, und ließ den Hund springen, mich selbst
    auch. Tja, wir sahen noch, wie eine Frau auf ein parken-
    des Auto zuging und lachende Leute trotzig anschrie.
    Das hörten wir. Mein Trauma interessierte nicht.
    Mich auch nicht.
    Das Bild, ohne so etwas, ist eindeutig zweideutig.
    Man kann es auf allerlei Arten interpretieren; und
    nur ein Schuft würde es sich in Klo oder Garage
    hängen, statt in Küche oder Wohnzimmer. Vielleicht
    auch Büro, wenn man ein repräsentatives Managerloch
    besetzt hält.
    Nicht zerreden, Punkte geben: 10 Pkte.



    Und gleich der Dritte Juror dazu: Otto
    mit Am Rande von New Middleage
    Ich sehe einen italienischen Einfluß, verzichte
    aber darauf noch Stunden dem, was ich meine, nach
    zu recherchieren. Nennen wir es: einen Eindruck
    am Rande meines erinnernden Bewußtseins.
    Aha: ein Wechselkopf, abgezogen und als Geschenk
    oder Überraschung hinter dem Figurenrücken verborgen.
    Doch schon springt der Blick zur Figur im Mittelgrund,
    liegt wahrscheinlich am Federkleid der bunten Hosen.
    Bunt auch der Regenbogen. Der Blick springt zurück
    zur Figur im Mittelgrund. Ich frage mich, was ein
    Regenbogen mit einem, wie auch immer beschaffenen,
    Mittelalter zu tuen haben kann. Wir wissen Alle, daß
    der Regenbogen eine Erfindung der Romantik ist und
    das Mittelalter dunkel und dunkler war. Wohnblöcke
    - Sprung zur Figur im Mittelgrund - sind auch so eine
    Erfindung: interessant aber anstrengend. Die Erde
    kreist, der Daumen weht bunt, seid wer ihr wollt und
    macht euch die Erde statt Untertanen zu sein !! Wo so
    viel Phantasie im Spiel ist - Sprung zur Figur im Mit-
    telgrund - ist der Aufruhr fester Bestandteil. Wohn-
    blöcke passen nicht zu fugitivistischer Malerei.
    Flucht mich ver, ihr möglichen Narren, zeiht mich an
    der Jury.Wirtschafterei - es ist nicht so, und ich
    streue meine 10 Pkte. auf das Bild.



    simo hat -nach meiner aufwendigen Recherche
    kam ich zu diesem Ergebnis, ächz - das Schweinebild
    Am Rande der Gesellschaft eingereicht.
    Tja, da sitze ich nun und überlege, was ich damit
    anfangen kann. Ich meine, die Schweine sitzen
    doch gar nicht hinter Gittern, das ist doch Heute
    ganz anders.
    Das ist ein Problembild, denn es geht nicht Rops, es
    geht nicht Schnitzel und es geht nicht Tofu hier.
    Dieser Themenkomplex geht mir weit vorbei.
    Keine Wertung, neutral.



    Und bizzi macht mir die Auswahl leicht: Am Rande des
    Waaaaahnsinns

    Ich könnte jetzt gleich die Punktzahl hinschreiben und
    sagen: schaut auf dieses Bild. Aber ich verrate, was mich
    dazu brachte. Ein Kollääsch, ich kenne den so, hatte vor
    kurzem laut überlegt, er müsse sich mal umtuen, erruieren,
    was wohl eine gebrauchte Ukulele kostet, um sich dann die
    notwendige Schrammelfähigkeit drauf zu schaffen und an ei-
    nem sehr öffentlichen Ort, unter schweren, dunklen Himmeln,
    seine Version von 'Honolulu Baby' (bekannt aus einen Laurel
    & Hardy- Film) zum Besten zu geben. Das ist nicht am Rande
    des Wahnsinns, das sind dann die anderen. Hier im Bild ist
    keine Ukelele zu sehen - für die meisten Betrachter jedenfalls
    nicht. Aber ich werde euch euer Versagen nicht vorhalten.
    Ich gebe zu bedenken, daß das eine zeichnungsartige Mischtech-
    nik ist, die nicht anders kann und taugt als die Realität
    darzustellen. (Ich habe es selbst lange Zeit versucht darüber
    hinweg zu schaffen, jedoch ein realistisches Blatt nach dem
    anderen erzeugt - das liegt an der Technik, seht und staunt.)
    Am Rande des Dorfes zeigt nicht das Dorf, am Rande des
    Wahnsinns nie den Wahnsinn.
    10 Pkte.



    Und weiter, immer weiter, zu El-Meky.
    Tja, welches nehme ich ?? Nein: kein Hundebild, das
    setzt nur falsche Signale für zukünftige Beiträge.
    Am Schluß muß man Berge von Fachbüchern wälzen und
    sich threadlange streiten, ob das nun ein Rattler,
    ein Schnauzer oder ein Griffon ist. Nee nee du, ohne mir.

    Also das Bild 'Am Rande des guten Geschmacks .
    Um meine Bewertung zu verstehen sollten wir vielleicht
    unsere Aufmerksamkeit kurz darauf richten, wie die De-
    finition des guten Geschmacks lautet. Der ist in etwa
    so einfach zu definieren wie die Kunst darselbst in den
    Hirnen Vieler: "Däs isch hald was m'r g'falle duat,
    gält ??
    " (Ja. Morgen ist Kehrwoche - aber mit der
    Wahl des Dialektes ist keine Spitze intendiert...)
    Somit frisch dran, drauf, hinein: Privatleben ist immer
    am Rande des guten Geschmacks - oder du hast etwas
    falsch gemacht.
    Und das Bild vermittelt eine private Situation par ex-
    cellence. Blaue Flasche und Fisch satt, dazu ein Klei-
    dungsstil, der als bequem durch geht, ja: lässig. Und
    ich habe da gar Nichts zu kritisieren, wozu auch...
    wahrscheinlich sitzt zudem die Hälfte der männlichen
    Leser eh in cremefarbenen Ballettröckchen vor den
    Monitoren, ist ja schließlich nicht verboten.
    Äh, weiter...
    Der Knochen sagt mir: Fisch ist nicht Alles. Die Zähne
    lassen auf Konsumgier schließen, das meint: nicht Alles,
    sondern mehr, mehr mehr mehr macht glücklich. Der Mensch
    entstieg dem Meer, der (post.)moderne Mensch definiert
    sich durch das Mehr.
    Und so könnte ich noch eine Weile weiter machen. Doch ich
    gebe über and die Phantasien der Gucker
    und 9 Pkte.



    Mit geschwindem Sturm.click weiter zu Lisa's
    Die Zeit verweilt lange genug für denjenigen, der sie nutzen will

    Jaja und dann rennt man doch zur Bahn, weil: time
    flies and aeroplanes crash. Im Schwange des vorher
    besprochenen Bildes könnte ich nun sagen: eine Erbse
    kann man essen, doch fünf Erbsen sind 'ne Faust. Ernst,
    aber lassen wir das.
    Ich gebe Punkte, weil da offenbar an einem Bild gearbeitet
    wurde und irgendwas nicht so funktionieren wollte, wie es
    sollte. Also, ich kenn' das, gerade in letzter Zeit - es
    sind solidarische 5 Punkte.



    -------------------------------------------
    - - - - - ganz untendrunter - - - - -

    Leichte mittwintrige Ermüdung und auch gefühltes Chaos hier,
    deswegen habe ich es nun so gemacht, wie bisher. Jede andere
    Art des Juryismus hätte länger gedauert. Ich rede von Tagen.
    Habe ich wen vergessen ?? Bitte melde dich.

    Eigentlich wollte ich die Kritiken als Kommentare
    an die Bilder kleben... das mache ich das nächste
    Mal - vielleicht. Diesmal war das einfach nicht
    machbar.

    Das neue Thema werde ich spätestens am Samstag bekannt
    geben. Richtet euch auf mannigfaltige geschwinde Grob-
    heiten ein, am Aschermittwoch ist es zuende (steht so
    im Maya.Kalender). Also, schnelle Bilder - es muß sein.
  • otto_incognito
    otto_incognito und es folgt sogleich...



    ...DIE AUSWERTUNG


    MANU 7

    bazuzu 6,333...

    kamelione 7

    GURUDOLF 7,5

    artep petra 8,333...

    Roderich 9

    oTTo 10

    simo 6

    bizzi 8.666...

    ElMeky 7,333....

    lisa 3,5

    pappe 7,5


    bei einigen Ergebnissen mit zuvielen Zahlen hinterm Komma kann der glückliche Empfänger sie durchaus, wenn er möchte, in Heimarbeit auf- oder abrunden.

    i.A.OttO


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