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  • Carmelo Di Bella ist tot - ein Leben für die Kunst

  • Carmelo Di Bella ist tot - ein Leben für die Kunst
    Der große Künstler und herzensgute Mensch verstarb am 28. Februar 2003 in den Armen seiner Ehefrau Eva-Maria und im Beisein seines Sohnes Marco in seinem Hause im hessischen  Bad Arolsen an den Folgen eines Krebsleidens.

    ABER SEINE KUNST WIRD WEITER PRÄSENT BLEIBEN!
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    Der 1945 auf Sizilien geborene und 1963 als einer der ersten sogenannten Gastarbeiter nach Deutschland eingewanderte Carmelo Di Bella sagte einmal: "Ein Teil von mir ist die Kunst!" die er in Form der Malerei, der Bildhauerei, aber auch der Musik liebte und lebte.

    Das Musizieren half ihm zeitlebens Freundschaften zu knüpfen, Menschen zu erheitern und die Lust am Leben zu zeigen: In den 60-er und 70-er Jahren spielte er als Solo- und Bassgitarrist in verschiedenen Bands in Minden/Westfalen. Darüber hinaus baute er sein zeichnerisches Talent kontinuierlich aus und trat schließlich der freien Künstlergruppe "Der Regenbogen" bei.

    Trotz mancher Schicksalsschläge verlor Carmelo Di Bella nie seine optimistische Grundhaltung und seinen Ideenreichtum: So präsentierte er 1975 seine erste Einzelausstellung, die prompt auf großen Widerhall traf.

    Nach dem Umzug nach Frankfurt am Main in den 80-er Jahren erreichte er im künstlerischen Schaffen einen bis dahin nicht bekannten Umfang an Kreativität und seine vielleicht längst überfällige Anerkennung als freischaffender Künstler.

    Neben traditionell-klassischen Techniken beherrschte er u.a. die Straßenmalerei, die Wand- und Fassadengestaltung und auch das Airbrushen, mit denen er auch große Erfolge feierte.

    In der Wahl seiner Motive hatte er letztlich seinen persönlichen Weg zum Surrealismus und dem phantastischen Realismus gefunden: Seine Werke wurden von Kritikern mit denen eines Ernst Fuchs, Hundertwasser und Wunderlich verglichen. "Immer steckt mehr hinter dem Bild als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Man muss sich mit seinen Bildern auseinandersetzen, sich hineindenken, sonst geht man achtlos daran vorbei und hat nichts entdeckt." wurden seine Gemäldebotschaften oft beschrieben.

    Sein vielseitiges Können machte ihn offen für neue Projekte und man sagte von ihm, er sei ein "Identifikationskünstler mit Leidenschaft", dessen dargestellte Bilder, Plastiken und Objekte "technisch und inhaltlich eine sehr hohe Aussagequalität haben".  

    Nach über 45 nationalen und internationalen Ausstellungen, mit vielen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, widmete sich Di Bella in den letzten Jahren in seiner neuen Heimat, der Region Bad Arolsen - Marsberg, vorwiegend Aktionen wie "Kunst mit und für Kinder", organisierte und begleitete Open-Air-Kunst-Events, gab sein Wissen als Dozent an der Volkshochschule weiter. Neue, viel versprechende Kunstprojekte hatte er für die "Zeit nach der Krankheit" geplant.

    Bis zuletzt war Di Bella ein lebensbejahender und optimistischer Mensch. Er zeigte auf, dass es sich lohnt ein Ziel zu verfolgen, so wie er es stets auch als Künstler praktiziert hat. Selbst wenn sein Weg dort hin - vom Autodidakten zum anerkannten Künstler zu avancieren - nicht immer leicht war, blieb in jedem Falle der ganz persönliche Gewinn, den alle Stationen dieses Weges geboten haben. Auch durchlebte Enttäuschungen und schmerzliche Erfahrungen ließen die eigene Persönlichkeit reifen und stärken, gaben Auftrieb und waren Motivation, mit viel Elan und neuen Ideen Aufgaben und Projekte anzugehen.

    Carmelo Di Bella ist tot - seine Kunst aber wird weiter präsent bleiben!
    Weiteres zum Lebensweg Di Bellas und eine Vielzahl seiner Kunstwerke finden sich auf der Homepage <a href="http://www.artdesign-dibella.de" target="_blank" rel="nofollow">http://www.artdesign-dibella.de</a>
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