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  • Wie bewerbe ich mich an einer kunsthochschule?

  • robrick
    robrick Wie bewerbe ich mich an einer kunsthochschule?
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  • alemap
    Ist Mediengestalter nicht ein Ausbildungsberuf? An Deiner Stelle würde ich im Arbeitsamt vorbeischauen, da gibts ein Berufsinformationzentrum – BIZ. Die helfen Dir dort und beraten Dich, was Du mit Deinem Schulabschluss für Wege zu Deinem Traumberuf gehen kannst. Einfach mal vorbeischauen. Wir waren da früher mal von der Schule aus und ich fand die Beratung dort sehr nett und hilfreich.

    *räusper*
    streich mal das »r« bei hermann hesser… der kerl heisst hesse! ;)
  • robrick
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  • alemap
    ganz unrecht haben sie nicht… ein realschulabschluss ist schon eine gute sache. es wird dann sicher auch einfacher sein einen anderen ausbildungsplatz zu finden oder auf eine weiterführende schule zu gehen… das ist leider wahr.

    wie gesagt, ich würde echt nochmal beim biz nachhaken… die haben auch eher überblick wie das in deiner gegend mit job oder schule funktionieren kann. ruhig hartnäckig bleiben… schließlich sind die dazu da dir beratend zur seite zu stehen.

    sonst kann ich dir leider keinen rat geben. sorry.


    >>> Berufsbeschreibungen kannst Du 🔗 nachsehen. Habe ich gerade gefunden.
  • robrick
  • Markus Schon
    Markus Schon
    Hallo Robert,
    sag mal, liegt Bad Bentheim nicht in der Nähe von Rheine ?? Wenn ja, der Sohn von einem Bekannter von mir ist in Rheine zur Abendschule gegangen und hat dort seinen Realschulabschluß nachgemacht. Ist glaube ich erst so ein halbes Jahr her. Versuch es doch mal. Ein wenig Zeit in (Weiter-) Bildung zu investieren schadet sicherlich nicht und bringt dich deinem Traumjob mit Sicherheit ein Stück näher. Also gutes Gelingen. Übrigens die Zeichnungen auf deiner HP haben mir sehr gut gefallen!!
    Gruß Markus
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  • robrick
  • HCSAM
    robrick, an Deiner Stelle hätte ich die Lehre erst einmal fertig gemacht. Aber nu isses ja zu spät...Auf eine Kunstschule gehen...hm...ich kann Dir nur so viel sagen: Allein jedes Jahr drängen ein paar Duzend Kunsthochschul-Absolventen in den hart umkämpften Kunstmarkt. Nur etwa 3 Prozent davon können später mal von der Kunst leben. Was stellst Du Dir vor - wo möchtest Du mal hin mit Deiner Kunst...? Ich steh`auf dem Standpunkt: Wer Talent mitbringt, Disziplin, Ausdauer und Fleiß, schafft es schneller nach oben, als wenn er so eine zweifelhafte Kunstschule besucht.
    Ich weiß, wovon ich spreche. Habe über ein Jahrlang Kunst studiert und habe eigentlich wenig gelernt. Alles, was ich erreicht habe, beruht auf die oben genannten Tugenden...
    Habe es später sogar zu einer Gastprofessur an drei Kunsthochschulen geschafft. Wie Du siehst, geht in der Kunst so manches.
    Wünsche Dir viel Glück bei Deiner Entscheidung.
    Best MASCH
  • Pigeldi
    Pigeldi
    Hallo Robrick,
    falls es noch nicht zu spät ist, würde ich dir raten, deine Ausbildung wieder aufzunehmen. Es ist völlig normal, dass man nach 2 Jahren Ausbildung am liebsten alles hinschmeißen würde, aber in Deutschland ist nunmal ein fließender Lebenslauf und eine Ausbildung notwendig, um darauf aufbauend weiterzukommen (Ausnahmen bestätigen die Regel). Das mag fürchterlich spießig klingen, aber die Aussichten sehen für Hauptschüler nunmal recht mau aus und als Hautpschullehrerin werde ich dir hier keinen Honig um den Bart schmieren und dir erzählen, wie toll deine Bilder sind (soll nicht bedeuten, dass sie nicht gut sind, aber das reicht nicht). Nicht böse sein, aber Ehrlichkeit hilft dir hier vielleicht weiter. Du hast nach der Ausbildung einen Realschulabschluss, wenn deine Leistungen mindestens 3 betragen und wenn du danach einige Jahre als Geselle arbeitest, sogar deine mittlere Reife. Genau weiß das ein Berufsberater, den du schnellstens aufsuchen solltest!!!
    Mag sein, dass ich hier wie deine Mutter klinge (könnte ich vielleicht altersmäßig auch gerade so sein) aber es frustriert mich, wenn Jugendliche völlig realitätsfremd durch die Gegend eiern, weil die Schule es versäumt hat, sie richtig auf das Berufsleben vorzubereiten.
    Liebe Grüße, Pigeldi
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  • robrick
  • Pigeldi
    Pigeldi
    Ich weiß, dass es Betriebe gibt, die einem Auszubildenden die Arbeit wirklich schwer machen können, aber häufig liegt es auch an den völlig unterschiedlichen Vorstellungen beider Seiten. Vielleicht ist ja noch ein Wechsel zu einem anderen Betrieb möglich. Wobei sich Betriebe des gleichen Handwerkes natürlich darüber austauschen, wie wer bei wem gearbeitet hat. Es ist ok, seine Meinung darüber zu äußern, was man gut oder auch nicht so gut am Chef und seinem Betrieb findet. Aber in der Ausbildung ist man nun mal der Knirps auf der untersten Stufe. Ich habe vor meiner Zeit als Lehrerin 12 Jahre in einem Großhandel gearbeitet. Dort habe ich gelernt, wann es sich lohnt, den Mund aufzumachen und wann man ihn besser hält.
    In jedem Fall wünsche ich dir weiterhin viel Durchhaltevermögen in deiner Ausbildung.
    LG, Pigeldi
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  • siku
    Robrick wie wäre es mit einer Lehre als Maler (Anstreicher). Dort lernst du viel über den Farben und Techniken. Technisches Wissen kann auch später als „Künstler“ von großem Nutzen sein. Außerdem könntest du weiter „künstlerisch“ üben und dir dafür einen Mentor suchen, evtl. findest du ihn schon im kn ;-).

    „was bringt es mir wenn ich die Kunstschule abgeschlossen habe?“
    ...einen Verkaufsvorteil bezüglich des Preises und eine Biografie, in der du nicht um deine Ausbildung herumreden musst. Als junger Hauptschulabgänger mit abgebrochener Lehre hast du keine guten Startchancen (wahrscheinlich gar keine) im professionellen Kunsthandel. Und wenn ich dich richtig verstanden habe, möchtest du Malen nicht nur als Hobby betreiben.
    Nach einer abgeschlossenen Lehre kann in deiner Biographie dann wenigstens stehen: nach dem Willen seiner Eltern musste er zuerst einen „Brotberuf“ erlernen... Leute, die für Bilder Geld ausgeben, legen in der Regel auch Wert auf eine gewichtige Biographie, es sei denn, sie kaufen das „Kunstwerk“ für’n Appel und –‚n Ei.

    Um von der „eigenen Kunst“ zu leben, benötigt man als „Freiberufler“ besonders viel Durchhaltevermögen und Disziplin, die kannst du schon mal in der Lehre trainieren. Der Kunstmarkt ist ein hartes Geschäft geworden. Es gibt viele Begabte ohne künstlerische Ausbildung (Autodidakten), die hier ihren Weg machen möchten. Nur ganz wenige schaffen es.
    Der Weg zu einer künstlerischen Ausbildung zu gelangen ginge so:

    Mittlere Reife, Fachhochschulabschluss, Fachhochschule
    oder noch schlimmer: Abitur, Kunsthochschule. Auch dort herrscht Andrang, nicht jeder wird genommen.
    Das Solideste für dich wäre also vorerst eine abgeschlossene Lehre.
    LG siku
  • Brigitte
    Brigitte
    Warum machst du nicht eine andere Ausbildung die
    im künstlerischen Bereich liegt. Evtl. Fotogravurzeichner, Musterzeichner Textil oder Tapeten. Vielleicht gibt es irgendwo
    Möglichkeiten vielleicht auch im grafischen Bereich.
    Gruß Biggi
  • robrick
  • Brigitte
    Brigitte
    Hallo robrick

    Ich finde es gut, dass du die neue Gedanken gemacht hast. Fange doch mal am Anfang an. Da wäre z.B. Informationen sammeln - über alles was dich beschäftigt. Zuerst einmal -Wie bewerbe ich mich richtig? Du findest viel Material im Internet und in Fachliteratur. Ein gutes Basiswissen ist immer von Vorteil. Und auf der Basis kannst du dann aufbauen. Schritt für Schritt. Während deiner Lehre kannst du dich nebenher weiterhin künstlerisch entfalten und mit Kontakten wie diesen auch viel Neues lernen und andere Gesichtspunkte kennen lernen. Ich bin überzeugt, dass in dir noch viel Potenzial steckt und du deinen Weg machen wirst.

    LG Biggi
  • Martin Kerntke
    Martin Kerntke
    Für deine Bewerbungsschreiben gibt es professionelle Coaches bei Personalern (beim Arbeitsamt fragen) die helfen Dir bei den Formulierungen. Allerdings solltest Du schon einen Entwurf (richtige Rechtschreibung!) parat haben.

    Auch der ganz private Gebrauchswert einer Handwerkerausbildung ist nicht zu unterschätzen, besonders gegen Ende der Ausbildung, selbst wenn man niemals in dem Bereich arbeitet. Es ist wichtig, eine angefangene Sache nicht auf halben Weg wegzuwerfen, sondern zu Ende zu bringen. Für einen Wechsel hättest Du Dich ansonsten viel früher entscheiden müssen. Jeder Abschluß bedeutet ein klein wenig mehr Freiheit im Leben.
    Wer nicht die Standfestigkeit hat, eine Lehre zu durchstehen, wird auf dem Kunstmarkt ebenfalls kaum bestehen, denn neben Talent/Interesse gehört viel Geduld und auch immer mehr Marketing dazu. Eine gestalterische Ausbildung kannst Du später immer noch anschließen. Bis dahin kannst Du noch fleißig üben und das musst Du wohl auch, denn Deine Bilder zeigen, dass zwar das Interesse da ist, doch auch dass Dir die Routine beim Malen noch fehlt. Bei einem 20 Jährigen würde ich da eigentlich schon mehr erwarten.

    Kunstschule ist nicht gleich Kunstschule. Weite Anfahrten / Wohnortwechsel sind da ggf. nicht zu umgehen. Jeder gibt im Leben viel Geld für irgendeinen Blödsinn aus bei der eigenen Ausbildung sollte man nicht knausern.
  • simsala
    hallo robrick,

    es ist nicht richtig, das man an einer uni/akademie nur mit realschulabschluß oder abi studieren kann (obwohl es natürlich von vorteil ist). fast jede uni bietet aber auch die möglichkeit einer begabtenprüfung an (das heißt, du muß die normale prüfung mit mindestens "gut" bestehen) oder setzt z.B. "nur" eine berufsausbildung voraus (z.B. in bayern). ich halte es grundsätzlich für wertvoll, auf eine abgeschlossene ausbildung zurückblicken zu können - nicht nur für den lebenslauf, sondern wegen der fähigkeiten die du dir aneignest, und sei es nur durchhaltevermögen - aber quälen mußt du dich ja nun wirklich nicht... den vorschlag mit der künstlerischen berufsausbildung finde ich sehr gut (dabei gehst du sicherlich motivierter an die arbeit) und während dessen hättest du genug zeit, dich auf´s studium vorzubereiten. funktionieren tut das - ich spreche aus erfahrung... viel glück und erfolg! :-)
  • _em_ton_sti_
    Wenn die Uni dich "haben will", dann nehmen sie dich auch. Egal welchen Abschluss du hast oder nicht hast.

    Am Besten schaust du dir so 'ne Uni einfach mal an. Die meisten Prof's haben Spechstunden und beißen nicht. Oder sprich mit ein Paar Studenten vor Ort. Oder mach ein Gastsemester. Hinfahren und angucken und keine "Angst" haben :-) Das wäre mein Vorschlag.
  • siku
    @ its_not_me
    paradisische Aufnahmebedingungen an Unis - das kann ich nicht glauben.
    Hauptschüler mit abgebrochener Lehre können schon wegen der Zulassungsbedingungen gar nicht aufgenommen werden - und dann die Beurteilungskriterien der Profs. haha :))).
    Und es gibt ja auch viele begabte Zeichner mit Fachabitur oder Abitur. Ich kenne zwei wirklich begabte "Jungs", die mussten "auf Biegen und Brechen"! Abitur bzw. Fachabitur nachmachen - heute haben beide allerdings einen Hochschulabschluss (ist übrigens erst ca. 10 Jahre her).
    Beste Grüße siku
  • _em_ton_sti_
    Ich habe andere Erfahrungen gemacht, siku. Wahrscheinlich ist es wohl nicht an allen Unis gleich. Dort, wo ich studiert habe, war es so, wie ich es beschrieben habe. Das ist allerdings schon 20 Jahre her.

    Wie auch immer sich das entwickelt hat: Vor Ort informieren ist sicher nicht die schlechteste Idee. Einfach mal gucken, Leute ansprechen und sehen was passiert. Wenn's hier nicht klappt, guckt man halt mal da.
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