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  • Fundstück

  • xer
    >> Rex, Du hältst mich für begriffsstutzig, ja?
    Wie kommst du denn darauf?
    Kam ich so rüber?
    Falls ja, sorry, tut mir Leid!

    >> was ich in meinen Hinterstübchen für Informationen über grausam gesammelt habe.
    Da stimme ich dir zu! Das ist, finde ich, ein wirklich sehr wichtiger Punkt. Wenn ein Kind nicht weißt, dass AA Bäää ist, dann ist AA genau so schön wie eine Rose. Erst die Erziehung, sagen wir mal, die Bilder von Außen, lassen uns AA mit Bäää assoziieren (na ja, zumindest die meisten)
    Wir gehen hier andererseits jedoch davon aus, dass die Rezipienten einen ähnlichen Schatz an Erfahrungen in ihrem Leben gesammelt haben. Also um, aus der Sicht eines Psychologen, "normale" Menschen

    Dann nämlich, kann ich bei bestimmten Reizen sehr wohl eine bestimmte Reaktion erwarten.
    Bilder die Angst, Ekel, Freude, Trauer oder sonstige Gefühle auslösen, oder aber zum Nachdenken anregen usw...
  • lisa
    lisa
    >> Rex, Du hältst mich für begriffsstutzig, ja?
    Wie kommst du denn darauf?
    Kam ich so rüber?
    Falls ja, sorry, tut mir Leid!

    ..ok, ich hatte den Eindruck, Du meintest, immer noch mal erklären zu müssen, was Du bereits früher schon erklärt hattest.


    >> was ich in meinen Hinterstübchen für Informationen über grausam gesammelt habe.
    Da stimme ich dir zu! Das ist, finde ich, ein wirklich sehr wichtiger Punkt. Wenn ein Kind nicht weißt, dass AA Bäää ist, dann ist AA genau so schön wie eine Rose.

    ... einverstanden

    >> Erst die Erziehung, sagen wir mal, die Bilder von Außen, lassen uns AA mit Bäää assoziieren (na ja, zumindest die meisten)
    Wir gehen hier andererseits jedoch davon aus, dass die Rezipienten einen ähnlichen Schatz an Erfahrungen in ihrem Leben gesammelt haben. Also um, aus der Sicht eines Psychologen, "normale" Menschen

    ... einverstanden

    >>Dann nämlich, kann ich bei bestimmten Reizen sehr wohl eine bestimmte Reaktion erwarten.
    Bilder die Angst, Ekel, Freude, Trauer oder sonstige Gefühle auslösen,

    ... einverstanden

    >> oder aber zum Nachdenken anregen

    ... hier ist für mich der Knackpunkt. Man kann all die genannten Gefühle empfinden, immer wieder, bei jedem weiteren Bild, und sich darüber gar nicht im klaren sein, oder es einfach hinnehmen. Langweilig. Man kann tausend traurige Bilder traurig finden, und tausend lustige Bilder lustig. Na und. Aber nicht jedes Bild schafft es, daß man das hinterfragt, sich überlegt, warum man ein Bild mit diesen oder jenen Augen sieht. Und erst, wenn dieser Momemt hinzukommt, wenn ein Bild mehr vermittelt, als nur das, was es zeigt.. dann ist es

    Kunst für mich, stell ich gerade fest ;)

    Signature
  • odnaliW_ocsicnarF
    Wilando sagt dir der Begriff Muppets Show etwas?




    Ja, das sagt mir schon was.

    So wie ihr diesen Thread jetzt behandelt .... köstlich.

    Du bist sehr dreist und agressiv ... was ist los???

    Du hättest das Buch über die Psychologie früher lesen sollen, ich habe mich schon mit 19 Jahren damit auseinandergesetzt.

    Das Buch hieß damals "Psychologie im Leben unserer Zeit" Ich habe es regelrecht in mich eingesaugt und es hat mich bis zum heutigen Tage begleitet.

    Ich weiß wann etwas zu Ende ist.

    Aber die Muppetshow geht ja noch weiter.

    Viel Spass noch.
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  • xer
    >> Aber nicht jedes Bild schafft es, daß man das hinterfragt ...
    Lisa entschuldige bitte, aber an diese Stelle muss ich mich wiederholen, weil ich dazu bereits etwas geschrieben habe:

    "... Wobei, da muss ich dir zustimmen, natürlich ist nicht jedes Bild machtvoll. Wenn man viele Leute, darunter sich selbst, in einem Museum beobachtet, stellt man fest, wie wenigen Bildern (aus welchen Gründen auch immer) sie ihre Aufmerksamkeit schenken. Tun sie es doch, ist es meistens nur für wenige Sekunden!!!
    Das bedeutet, dass es eine Hierarchie in der Machtausübung der Bilder gibt.
    Von 0 bis... Leo ;o)"

    Insofern stimme ich dir natürlich zu
  • odnaliW_ocsicnarF
    Hab ich alles schon gelesen, wiederholungen wiederholungen wiederholungen .... GÄÄÄÄHn
  • lisa
    lisa
    Wilando, gestattest Du mir bitte mein eigenes Tempo, um etwas zu begreifen? Danke.

    Und schlaf gut.
    Signature
  • iriJ
    Wenn ein Kind nicht weißt, dass AA Bäää ist, dann ist AA genau so schön wie eine Rose.


    Nicht so ganz richtig. Eine Biologische Grundprägung ist sofort vorhanden, wenn du das AA nicht gerade Geruchstechnisch egalisiert hast wird das BÄBÄ im Stammhirn evolutionär vorhanden sein.
  • aksorip
    @Wilando: Hm...das ist allerdings auch ein Aspekt, den ich bedenken sollte... :o) (kleine Info: das ist ganz ehrlich keine Spitze, sondern mein Ernst. Denn ich kam aus meiner Schleife nicht recht raus hier, also Danke für den Hinweis.)

    Ich danke allen, für die Erweiterung meines Horizontes.
    Spezieller Dank 1 an _its_not_me_
    Spezieller Dank 2 an geronimo für den Eisbären im roten Bikini :o)...
  • xer
    >> wenn du das AA nicht gerade Geruchstechnisch egalisiert hast wird das BÄBÄ im Stammhirn evolutionär vorhanden sein
    Falsch! Das wird anerzogen. Ist für den Kern des Threads aber unerheblich, lass es uns einfach dabei belassen, dass jeder eine andere Meinung, zu diesem Thema hat
  • odnaliW_ocsicnarF
    Wilando, gestattest Du mir bitte mein eigenes Tempo, um etwas zu begreifen? Danke.

    Und schlaf gut.



    Lisa du hast alle Zeit der Welt.

    Schlaf auch gut.
  • geronimo
    geronimo
    hi @rex, nach meiner meinung gibt es bei bildern keine machthierarchien, sondern die betrachter von bildern haben differenzierte wahrnehmungen und unterschiedliche reaktionen auf die reize die von einem bild ausgehen können. gäbe es so etwas wie macht und machthierachien von bildern, so wäre unsere reaktion darauf annähernd identisch, dies ist aber nicht der fall. bilder haben keine macht, sie können uns berühren, erschrecken, freudig stimmen, ängstigen und vieles mehr, nur alle diese reaktionen erzeugen wir sehr unterschiedlich, ausschliesslich selbst, nicht das bild. das bild ist visueller reiz, mag manchmal eine gewisse allgemeine symbolkraft haben, aber ein macht besitzt es m.e. nicht. wenn ich den begriff macht höre denke ich eher an max weber's wohl populärste definition, die in etwa wie folgt lautete:

    "jede möglichkeit, innerhalb einer sozialen beziehung den eigenen willen auch gegen widerstreben der bezugspersonen oder gruppen durchzusetzen, unabhängig davon, worauf diese chance beruht."

    ich kann nicht erkennen wie eine solche für mich durchaus sehr schlüssige definition, auf so etwas wie "machtausübung" von bildern übertragbar wäre.
    Signature
  • xer
    Geronimo, es scheint mir, als könnten wir alle noch lange diskutieren, ohne zu einem halbwegs für alle annehmbaren Schluss zu kommen, sind wir uns über manche Begriffe wie Macht, Freiheit etc. wie sie im Kontext des zugrunde liegenden Themas, zu sehen sind, nicht einig!
    Diese Einigung erfordert aber einen annähernd geleichen Bildungsstand, zumindest hinsichtlich Kunst und/oder Psychologie.
    Wobei Psychologie in diesem Fall sicherlich eine wichtigere Rolle spielt, da Erläuterungen/Definitionen der Begriffe wie Macht und Freiheit nicht unbedingt in der Kunst zu suchen sind. Da aber nur sehr wenige Leute hier im Forum, mich eingeschlossen, wirklich fundierte Kenntnisse in der Psychologie haben, rückt ein erfolgreicher Abschluß des Gesprächs, vermutlich in so weite Ferne, dass ich an dieser Stelle geneigt wäre aufzugeben.
    Es sei denn, dass noch der eine oder andere Impuls kommt, der die erwähnten Diskrepanzen zu beseitigen, oder zumindest zu mindern, weiß.
  • aksorip
    Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole...ähm, nein, ich wiederhole mich tatsächlich:

    Achtung! Wenn Sie dieses Bild frei-legen, überkommt Sie die Sintflut, ein goldener Berg wird auf Sie stürzen und Sie werden von einem Eisbären in rotem Bikini verspeist!
    Das war's dann. Auch mit der Freiheit. Welcher auch immer.

    Ende.
  • xer
    Phänomenal. Wie war das noch mal mit den Bäumen und dem Wald?
    Danke für diesen genialen Tipp!

    PS: ..wobei ich ehrlich gestehen muss, ein etwas flaues Gefühl im Bauch zu haben. Aber das bleibt wahrscheinlich nicht aus, wenn man mit gewissen Wahrheiten konfrontiert wird.. Tellerrand und so
  • lisa
    lisa
    War es in dem Moment mit der Freiheit vorbei, als begonnen wurde, das Bild zu zerreden, zu zerdenken, zu erfahren, was andere dazu meinen?

    War das erste ganz und gar eigene, was uns dazu einfiel, was in jedem von uns vorhanden war, in dem Moment nicht vollkommen? Für jeden etwas völlig anderes, aber für jeden das Richtige. Ich glaube schon.

    Annehmen, was sich findet, aber nicht es behalten wollen, oder es weitergeben wollen..
    Signature
  • odnaliW_ocsicnarF
    Phänomenal. Wie war das noch mal mit den Bäumen und dem Wald?
    Danke für diesen genialen Tipp!

    PS: ..wobei ich ehrlich gestehen muss, ein etwas flaues Gefühl im Bauch zu haben. Aber das bleibt wahrscheinlich nicht aus, wenn man mit gewissen Wahrheiten konfrontiert wird.. Tellerrand und so




    Siehst du vielleicht den Wald vor lauter Bäumen nicht???
  • odnaliW_ocsicnarF
    War es in dem Moment mit der Freiheit vorbei, als begonnen wurde, das Bild zu zerreden, zu zerdenken, zu erfahren, was andere dazu meinen?

    War das erste ganz und gar eigene, was uns dazu einfiel, was in jedem von uns vorhanden war, in dem Moment nicht vollkommen? Für jeden etwas völlig anderes, aber für jeden das Richtige. Ich glaube schon.

    Annehmen, was sich findet, aber nicht es behalten wollen, oder es weitergeben wollen..




    Hat der Mensch nicht viele Verbote/Gebote ins absurduum geführt weil sie nicht mehr zeigemäß waren?

    Wer hat diese Gebote angepasst??


    Hier ein Link 🔗 über die 10 Gebote in all seinen Fassungen. Ich finde es passt zum oben erwähnten Bild von Leonardo.
  • _em_ton_sti_
    Eine Warnung und ein Gebot - das ist einfach nicht das Selbe.
  • odnaliW_ocsicnarF
    Sorry, sehe hier einige prallelen, wollte aber eben noch editieren.

    Für mich wird immer klarer, dass er damit, wie in diesem Thread schon erwähnt, die Warnung vom Paradies wiederspiegeln wollte. Wenn ihr von dem Apfel esst, werdet ihr aus dem Paradies vertrieben werden. Also ein Beispiel für ein Dogma. Ein Loyalitätstest. Derjenige (Gott) wusste genau, dass sie vom Apfel essen würden, so konnte er sie besser beeinflussen, ihnen Angst machen.

    Es nützte ihm nichts, wenn die Menschen einfach so in den Tag hineinleben, nichts säen mussten und nichts ernteten.

    Hier begann meines erachtens auch die Ausbeutung unserer Erde.

    Die Manipulation hat also schon sehr früh begonnen und hält bis heute noch an.Die Machtbegierigen nutzen den Menschen für sich aus und die Recourcen unserer Erde werden immer weniger. Wem hat dies dann genutzt??

    Der Menschheit insgesamt mit Sicherheit nicht.
  • odnaliW_ocsicnarF
    Wieviele Kriege wurden im Namen Gottes anschließend geführt, wieviele Völker vernichtet.

    Wieviele Kulturen wurden in unserer heutigen Zeit zerstört oder deren Entwicklung unterbrochen???


    Für was und für wen????
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