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  • Webdesigner dürfen in die Künstlersozialkasse

  • Steppenwolf Webdesigner dürfen in die Künstlersozialkasse
    ist hier vielleicht für einige von interesse:
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/61706
    Signature
  • tsinogyloP_ehT
    Vielleicht ist der threadtitel irgendwie falsch gewählt. So fühlt sich ja kaum jemand angesprochen.

    Uwe Lehr von Beukenberg Rechtsanwälte fürchtet, dass die Entscheidung allerdings dazu führt, dass unabhängig von der Qualität der Leistung des Einzelnen jeder erwerbsmäßig tätige Webdesigner in die Künstlersozialkasse aufgenommen werden kann. Seiner Meinung nach muss der Gesetzgeber "entscheiden, ob die Einrichtung der Künstlersozialkasse in der bisherigen Form beibehalten werden kann und soll."


    Denn gerade dieser satz ist von entscheidender bedeutung und auch nachvollziehbar.
    Der webdesigner bzw. grafiker ist sicherlich nicht mehr mit dem "brotlosen Künsteler" von damals zu vergleichen dem man finanziell unter die arme greifen muß. Die definition von kreativität und kunst hat sich auch in den jahren aufgeweicht und die ksk hat sich selber ins knie geschossen.
    Entscheidend ist wohl einfach der tatbestand - nicht wie definiert sich kreativität, sondern ab welchen zeitpunkt wird diese eigentlich ausgelöst.
    Denn die eigenschöpferische und gestalterische Tätigkeit (denn um diese definition geht es ja ) wird nach meiner meinung bei einem gebrauchsgrafiker bzw. webdesigner erst mit einer Auftragsvergabe ausgelöst.
    Vorher wird keiner aus dieser gruppe wirklich kreativ tätig.
    Unter einem künstler sollte man aber verstehen, jemand der von sich aus, in welchen sinne auch immer, kreativ und schöpferisch tätig wird und dafür keinen fremdauslöser benötigt der erst einen auftrag erteilt.
    Außerdem sind bei diesen "jobs" die kunden fast immer "absegnungsbefugt" und haben fast immer das letzte wort, bzw. sagen auch explizit was sie eigentlich haben wollen. Selbst von dieser seite aus gesehen ist kreativität ein zweischneidiges schwert.
    Was die aufragsvergabe als auslöser von kreativität betrifft könnte man jetzt zu recht einwerfen das ja ein portaitmaler meist auch nicht von sich aus tätig wird und so auch nicht als künstler im sinne dieser speziellen problematik angesehen werden könnte.
    Etwas anders verhält sich doch noch - würde ich sagen.
    Der eigenkreativitätsanteil ist doch bei dieser arbeit so hoch, das er den kreativitätsauslöser, also die auftragsvergabe bei weitem aufwiegt.
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