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  • Muß man studieren, um Künstler zu sein?

  • tibtra Muß man studieren, um Künstler zu sein?
    Für bessere berufliche Chancen schon. Doch algemein gesehen spielt das Studium eine der Nebenrolen bei Künstlerwerden.
  • amrri
    Ich habe Künstlerdasein noch nie als Beruf gesehen - wie genau wäre die richtige Ausbildung, die man machen muss um hinterher das Zertifikat / die Berufsbezeichung Künstler führen zu können?

    ir:ma
  • SAM.HT Wer das Leben studiert, hat schon viel gewonnen..
    Mit einer gewissen Sensibilität wird man automatisch Künstler - oder zumindet kunstorientiert.

    Will man allerdings erfolgreich eine Karriere als Künstler aufbauen, braucht man einen Background - die Biographie - und die sollte bestenfalls bekannte Professoren beinhalten, bei denen man studiert hat. Das verkauft sich einfach seriöser und ist auch Diskussionsgrundlage jeder Vernissage...

    Also - man muss gar nichts, wenn man originär ist - aber für's Management und für die Kunden bildet ein Kunststudium eine zuverlässigere Kontinuität für die Entwicklung des Künstlers - man kann sich anscheinend besser darauf verlassen, daß der(die) Künstler(in) mit seiner(ihrer) Arbeit eine (anlagetechnische) Perspektive darstellt..

    PS: Ich selbst bin Autodidakt, und davon überzeugt, ein echtes Original zu sein, ohne den Einfluss irgendwelcher Professoren. Ich weiss aber auch, daß ich die vielseitigen Techniken, die ich in den 20 Jahren gelernt habe, durch teure Fehler bezahlen musste !-)

    http://t-age.com/thelookofLove.gif
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  • nomeaL
    Den einzigen Vorteil den ich in einem Studium sehe ist die Zeitersparnis und die Grundlagenbildung.
    Zeitersparnis einfach durch die komprimierte Wissensweitergabe was man sich ansonsten mühselig in vielen Jahren und Jahrzehnten selbsttätig aneignen würde.
    Und auf eine gute technische Grundlage mit verschiedensten Materialien kann man sich wesentlich rasanter weiterentwickeln. Denn das was es gibt hat man schon kennengelernt und kann sich nun weiterentwickeln und Neues erreichen.
    Denn man braucht nicht wirklich jedesmal das Rad neu erfinden.
  • cobolt
    cobolt
    Wer mit einer Materie arbeiten oder darüber reden will, sollte sich schon irgendwie ein wenig damit auskennen. Sich einfach hinzustellen und einen auf Künstler zu machen, ist zwar verbreitet, aber eine einseitige (und manchmal unfreiwillig komische) Betrachtungsweise. Wer zu Hause Gitarre zupft, ist ja auch nicht gleich ein Musiker. Das gilt eigentlich für jeden Beruf und somit auch für die Kunst. Ob man sich dieses Wissen allerdings über ein Studium, eine Ausbildung, Kurse oder sonstwen aneignet, ist (siehe die anderen Kommentare) nur bedingt entscheidend. Es gibt auch genügend Quereinsteiger aus ganz anderen Berufen. Ums lernen kommt man aber nicht herum. :o)
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  • Maico Freudenstein
    Maico Freudenstein
    Nein muss der Künstler nicht ...

    LG Maico
  • stanko
    stanko
    ...na logisch, irgendwas studieren und dann direkt ins Künstlerfach wechseln, egal wie, Hauptsache ehrlich und direkt...

    ...dann gut verkaufen, nen anständigen Galeristen (ist ein Widerspruch in sich) ausfindig machen und zuletzt das Schloß in Frankreich kaufen...

    ...zuletzt ins Museum mit Dir...

    ,-)
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  • iriJ
    Zumindest sollte man nicht mit Tomaten in den Ohren und Augen durch die "Kunst"- Welt laufen.
  • p
    meiner meinung nach hilft ein studium vor allem dabei, sich auf seine fähigkeiten etwas einzubilden...

    auch nach bisher drei ausstellungen und einigen verkauften sachen schrecke ich noch etwas davor zurück, mich als künstler zu bezeichnen. es ist aber nett, wenn man als solcher bezeichnet wird.

    p
  • odnaliW_ocsicnarF
    meiner meinung nach hilft ein studium vor allem dabei, sich auf seine fähigkeiten etwas einzubilden...

    auch nach bisher drei ausstellungen und einigen verkauften sachen schrecke ich noch etwas davor zurück, mich als künstler zu bezeichnen. es ist aber nett, wenn man als solcher bezeichnet wird.

    p




    Na ja lieber p, ich weiß es doch auch nicht so recht. Würde jetzt aber dich nicht unbedingt als Künstler bezeichnen, eher als Illustrator oder Comikzeichner .... hm??


    Aber das ist doch auch schon was.
  • odnaliW_ocsicnarF
    Den einzigen Vorteil den ich in einem Studium sehe ist die Zeitersparnis und die Grundlagenbildung.
    Zeitersparnis einfach durch die komprimierte Wissensweitergabe was man sich ansonsten mühselig in vielen Jahren und Jahrzehnten selbsttätig aneignen würde.
    Und auf eine gute technische Grundlage mit verschiedensten Materialien kann man sich wesentlich rasanter weiterentwickeln. Denn das was es gibt hat man schon kennengelernt und kann sich nun weiterentwickeln und Neues erreichen.
    Denn man braucht nicht wirklich jedesmal das Rad neu erfinden.



    Was nützt dir das mein lieber Laemon, wenn keine Bilder und damit meine ich wirklich gute Bilder, in deinem Kopf entstehen. hm??
  • Herr Lehmann
    Herr Lehmann
    also wenn du deutscher bist, dann ... mach die normierte ausbildung - kreativität bekommt man aber dadurch nicht

    lebe deinen innersten drang aus, dann merkst du schon
    Signature
  • Pierre Menard
    Pierre Menard
    als lektüre für dieses thema sollte man ev. den text von daniel buren "Soll man kunst lehren?" lesen. nicht mehr taufrisch aber liest sich ganz gut. erschienen in "Achtung Texte 1967-1991" Daniel Buren, Verlag der Kunst Dresden / basel 1995 gibt es für ein paar dollar bei amazon und ähnlichen quellen.
    Signature
  • Maico Freudenstein
    Maico Freudenstein
    Wozu eine ganze Kuh kaufen, wenn man nur ein Glas Milch will ?
  • _em_ton_sti_
    Wozu eine ganze Kuh kaufen, wenn man nur ein Glas Milch will ?


    Jetzt weiß man auch gleich, warum das Buch "Achtung Texte" heißt.
  • Pierre Menard
    Pierre Menard
    sorry. mea culpa. muß heißen "achtung - texte 1967 - 1991" :-)
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  • suilenroc
    Zitat:"Den einzigen Vorteil den ich in einem Studium sehe ist die Zeitersparnis und die Grundlagenbildung." Schön wäre es, meiner Erfahrung nach lernt man leider nicht mal das an einer Akademie, da Grundlagen verpönt sind, ich habe meinen Prof in 10 Semestern vielleicht 7 mal gesehen und mußte mir selbst alles aneignen, bin trotz Akademie zuzusagen Autodidakt. Ich fürchte, daß das heute nicht viel besser geworden ist.
  • _em_ton_sti_
    Hi Cornelius,

    meine Erfahrungen sind ganz andere. Ich konnte meine (und andere) Profs ganz oft sehen und mit ihnen sprechen. Gemeinsame Aktionen waren an der Tagesordnung. Das fing beim Trinken an :-) und enthielt auch diverse Reisen, eigene Ausstellungen und Ausstellungsbesuche.

    Grundlagen waren ganz und gar nicht verpönt. Im Gegenteil: Jeder konnte sich an der Akademie ganz ausführlich und gründlich genau das beibringen lassen, was er selbst für Grundlagen hielt. Portraitzeichnen, Aktzeichnen, Fotorealistisches malen, Krikelakrak malen, Keilrahmen basteln, oder auf Schrott pinseln, Kunsttheorie lesen, oder Theorie hassen, Fotografieren, Videos drehen ... alles was man gerade wollte.
  • p


    Na ja lieber p, ich weiß es doch auch nicht so recht. Würde jetzt aber dich nicht unbedingt als Künstler bezeichnen, eher als Illustrator oder Comikzeichner .... hm??


    Aber das ist doch auch schon was.


    ich nehm das mal als kompliment... hihi.
    da sehe ich schon ein problem der kunst. ist nur jemand ein künstler, der mit pinsel malt? tue ich übrigens auch und dann in einer etwas weniger comiclastigen art.

    ich habe ja seit ca. einem jahr kontakt zu comic-zeichnern aus der ganzen welt und in meinen augen sind dort wahre künstler unter ihnen.
    der kunstbegriff gibt ja auch gern anlass zum streit. jedenmfalls war meine kunstgeschjichtslehrerin im fachabitur nicht von meiner antwort auf die frage "was ist in euren augen kunst?" zufrieden. "größtenteils geschicktes marketing"...

    leider ist kaum jemandem möglich ohne beziehungen und finanziellen einsatz eine chance auf einen bekannten galerie-platz zu bekommen.

    schön, dass es zur diskussion kommt.

    p.
  • odnaliW_ocsicnarF


    Na ja lieber p, ich weiß es doch auch nicht so recht. Würde jetzt aber dich nicht unbedingt als Künstler bezeichnen, eher als Illustrator oder Comikzeichner .... hm??


    Aber das ist doch auch schon was.


    ich nehm das mal als kompliment... hihi.
    da sehe ich schon ein problem der kunst. ist nur jemand ein künstler, der mit pinsel malt? tue ich übrigens auch und dann in einer etwas weniger comiclastigen art.

    ich habe ja seit ca. einem jahr kontakt zu comic-zeichnern aus der ganzen welt und in meinen augen sind dort wahre künstler unter ihnen.
    der kunstbegriff gibt ja auch gern anlass zum streit. jedenmfalls war meine kunstgeschjichtslehrerin im fachabitur nicht von meiner antwort auf die frage "was ist in euren augen kunst?" zufrieden. "größtenteils geschicktes marketing"...

    leider ist kaum jemandem möglich ohne beziehungen und finanziellen einsatz eine chance auf einen bekannten galerie-platz zu bekommen.

    schön, dass es zur diskussion kommt.

    p.




    Ich denke der wahre Künstler ist ein sehr vielseitiger Mensch und greift nach allen möglichen Dingen um sich auszudrücken. Für mich ist immer sehr wichtig dabei, dass der Künstler mit seiner Kunst etwas bewegt/anregt, an der Gesellschaft am System rüttelt.
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