KunstNet uses Cookies. Details.
  • Über das Verstehen der Kunst, Künstler und der Kunstwerke

  • rep
    Wenn Bilder nicht Ursache von Kommunikation sind, was machen wir dann hier eigentlich :-)


    quatschen quatschen quatschen...
    bildchen reinstellen...
    quatschen...

    :)))
  • _em_ton_sti_
    ...
  • edalbrosar
    @siku...es liegt mir fern, hier "rumzunölen". Ich bleibe bei meiner Ansicht, daß das kn für die meisten Mitglieder ein Ventil zur Selbstdarstellung und zur Frustbewältigung darstellt. Ich beschwer`mich nicht, aber ich sage, was ich denke. Für meine Person stellt sich nur die Frage: Warum bin ich dann hier, um mir das anzutun...? Amüsement, Entertainment und Neugier sind meine Gründe hier zu sein. Außerdem bin ich nur sporadisch eingelogt - immer, wenn ich vergnügungssüchtig bin...
    Aber das kn verstehen - oder gar verbessern/verändern...nee ohne mich!
  • Jetzt bei Amazon günstig Kunstbedarf kaufen.- Werbpartner -
  • xer
    Geronimo, da ich mich mit solchen Texten erst seit näulich bescheftige, will ich nicht kategorisch ausschließen, dass ich da etwas falsch verstanden habe. Dieser Artikel hat aber meine Sicht der Dinge bestätigt. Ich meine im Bezug darauf, dass das Bild nicht erst im Kopf des Betrachters, sondern auf der Leinwand entsteht. So gesehen gibt der Autor eines Werkes "den Ton an" und nicht der Betrachter. Quasi eine Anti-Kopf-Kino-Theorie. Genau dies wiederspricht aber deiner Interpretation, oder sehe ich das nicht richtig?
  • _em_ton_sti_
    ...
  • artorange
    artorange
    es sind vielmehr drei bilder: eins im kopf des autors, das zweite auf der leinwand und das dritte im kopf des betrachters.
    Signature
  • xer
    Ich habe den Text noch ein mal überflogen und ein Paar kleine Ausschnitte ausgesucht, welche (aus meiner Sicht) zwei Punkte verdeutlichen. Zum einen wird hier Bezug auf Kunst als Kommunikationsform genommen und zum anderen wird hier diese ominöse Kopf-Kino-Theorie widerlegt (wenn vielleicht auch nicht sehr direkt):

    Kunst als Kommunikationsform:
    Luhmann: "Unter sozialem System verstehe ich ganz allgemein ein System, dessen Operation Kommunikation ist, das also ständig Kommunikation durch Kommunikation ersetzt, also eine Kommunikation durch eine andere Kommunikation fortsetzen muß. Dabei denke ich nicht nur an sprachliche, sondern auch an Gesten und alles mögliche, aber jedenfalls an Verknüpfungsprozesse zwischen Bewusstseinssystemen. Wenn ich also Kunst als soziales System beschreibe, heißt das, daß die Operation Kommunikation ist. Das schließt natürlich nicht aus, daß man auch psychologisch analysiert. Das schließt auch nicht aus, daß man ein Kunstwerk als Form, d.h. als eine Differenz im Verhältnis zur Umgebung, in der es zu sehen ist, oder auch im Verhältnis zu anderen Kunstwerken, zu Vorgängern, zu anderen Stilentscheidungen usw. analysieren kann"

    Anti-Kopf-Kino:
    Luhmann: "Es gibt also eine Fülle von Unterscheidungen, die man in der Analyse eines Werks machen kann. Was die Soziologie beiträgt, ist die Frage, ob nicht all das letztlich seine Realität, seine soziale Existenz einer Kommunikation verdankt. Das würde z.B. bedeuten, daß der Künstler in der Herstellung Unterscheidungen so plaziert, daß er beobachtet, was ein anderer Beobachter beobachten wird, wenn er das Kunstwerk sieht und umgekehrt. In der neueren Ästhetik sagt man ja, ein Betrachter versteht das Kunstwerk nur, wenn er die Mittel erkennt, oder in meiner Sprache, wenn er die Beobachtungsweise erkennt, mit der ein Künstler in der Arbeit das Kunstwerk produziert hat, so daß in diesem Sinne Kunst wie auch Sprache eine Vermittlung zwischen Beobachtungen ist"

    Hier verstehe ich, dass der Autor eines Werkes durchaus im Stande sein kann, sein Werk so zu gestallten, dass es beim Betrachter genau die Reize auslöst, die vom Autor beabsichtigt waren. Allerdings muss ich gestehen, dass ich "und umgekehrt" in diesem Zusammenhang nicht wirklich verstehe.

    Noch mal ein Ausschnitt, der aus meiner Sicht beides (Kunst als Kommunikationsform und die Anti-Kopf-Kino-Theorie) verdeutlicht und bestätigt:

    Huber: "Sie verstehen also Kommunikation nicht nur als verbale Kommunikation von Menschen, die sich über Kunst unterhalten, Kunstkritiken schreiben, oder sich darüber streiten, ob das jetzt Kunst ist oder nicht, sondern sie setzen Kommunikation schon auf der Ebene der Werke selbst an.
    Luhmann: Ja, das ist entscheidend. Denn sonst wäre es ja wirklich banal, zu sagen, daß die Kunstkritiker Artikel schreiben und daß die Leute sich nach der Theateraufführung darüber unterhalten, wie es gewesen ist. Dazu braucht man als Soziologe keine besonderen Theorien . Das Entscheidende ist tatsächlich, daß ein Künstler eigentlich andere Beobachter, fast kann man sagen, ansprechen will. Er möchte adäquates Beobachten seines Werkes erreichen und zwar durch die Besonderheit, daß man nicht irgendwie die Wahl hat, irgendwas zu sehen. Wenn man das Werk sieht, sieht man die Entscheidungen oder die Beobachtungen, die es produziert haben. Und man versteht etwas von dem, was gewollt war. Das nenne ich auch Kommunikation"
  • odnaliW_ocsicnarF
    Zu diesem "wir" zähle ich mich nicht :-)



    Also ich weiß nicht so recht ob ich dir das glauben soll. Wird mir langsam doch sehr suspekt dein Auftritt. Siehe dein letzter Upload und die Gegenkommentare von dir.

    Sorry.
  • _em_ton_sti_
    ...
  • odnaliW_ocsicnarF
    Ich habe den Text noch ein mal überflogen und ein Paar kleine Ausschnitte ausgesucht, welche (aus meiner Sicht) zwei Punkte verdeutlichen. Zum einen wird hier Bezug auf Kunst als Kommunikationsform genommen und zum anderen wird hier diese ominöse Kopf-Kino-Theorie widerlegt (wenn vielleicht auch nicht sehr direkt):






    Habe den Artikel durchgelesen, hat irgend jemand schon bemerkt, dass dieser Artikel bereits 15 Jahre alt ist und hat sich unsere Kommunikation nicht wesentlich verändert in dieser Zeit???
  • _em_ton_sti_
    ...
  • odnaliW_ocsicnarF
    Hi Wilando: Gegenkommentare?



    Gegenkommentare kommen auf jeden Fall, aber erst später. O.K??
  • _em_ton_sti_
    ...
  • xer
    INM, du schreibst: "Diese Unterscheidungen macht natürlich der Beobachter selbst. Er selbst ist es, der die Unterscheidung handhabt"
    Selbstverständlich ist das (auch) Luhmans Ansicht, die jedoch (trotzt deiner Einwände gegen Luhmann in diesem Zusammenhang (die ich zu schätzen weiß)) sehr plausibel erscheint. Es gibt aber einen Satz, den ich dennoch betonen will, weil er mir unmissverständlich erscheint:
    "Er (der Künstler) möchte adäquates Beobachten seines Werkes erreichen und zwar durch die Besonderheit, daß man nicht irgendwie die Wahl hat, irgendwas zu sehen. Wenn man das Werk sieht, sieht man die Entscheidungen oder die Beobachtungen, die es produziert haben. Und man versteht etwas von dem, was gewollt war"

    Sorry, wenn ich mich jetzt wiederhole, oder den Text zerpflücke, ich finde es aber wie gesagt plausibel und es war und ist, wie ich von vornherein geschrieben habe, auch meine Meinung. Dass es Autoren gibt, deren Werke besser geeignet sind, um auf diese Problematik näher einzugehen glaube ich dir und werde mir auch deshalb das eine oder andere Buch besorgen.

    PS: Eine kleine Frage am Rande, ich habe hier ein Buch von Erich Fromm. Was haltet ihr von ihm? (Ich meine unabhängig von dem Thema dieses Threads)
  • _em_ton_sti_
    ...
  • odnaliW_ocsicnarF
    Ich weiß nicht genau, was du meintst, leider. Ich wollte eigentlich nur wissen, von welchen "Gegen"kommentaren du sprichst.




    Sorry, ich meinte Gegenkommentare auf das Gespräch von 1990 mit Luhmann.


    Werde versuchen mich dort hineinzudenken. Schwierig aber ich versuche es.

    Machs gut.
  • _em_ton_sti_
    ...
  • xer
    Ok INM, verstanden und akzeptiert..
    Hätten wir dann aber den Leo Thread, wenn er (Leo) deiner letzten Ausführung nach, im Bezug auf.. ich sag mal: unterschiedliche Systeme, demnach folgerichtig gehandelt hätte?
  • _em_ton_sti_
    ...
  • ehcsriKenienitllankrev
    Hallöchen,

    ich bin noch etwas neu hier aber ich denke ich könnte auch was dazu sagen.Hab vor einigen wochen ein gutes gespräch mit einen typ aus der berlinischen galerie gehabt.
    Es hingen dort einige bilder die ich persönlich nicht als kunst bezeichnen würde.die bilder die dort hängen oder die leute die einen förderpreis bekommen kriegen das häufig nur wegen guter kontakte, da hat vieles nichts mit kunst zu tun. deshalb würde ich schonmal nie bilder als kunst bezeichnen nur weil sie im museum hängen.was kunst ist und wie man bilder verstehen kann hängt ganz von jedem selbst ab. was er sich für gedanken zu einem bild macht.
    das fällt natürlich schwer wenn man nur ein weißes bild vor sich hat mit dem titel "roter Vogel".
    Außerdem wirst du sofern du das bild nicht gemalt hast, nie verstehen was nun die wahren begebenheiten dahinter sind. das weiß nur der künstler selbst.

    das ist doch das gute das jeder etwas anderes unter einem bild verstehen kann.

    sorry wohl etwas lang ;-)
  • Page 8 of 17 [ 336 Posts ]

  • Sign in to respond or to ask a question.

Related topics and pictures