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  • Gedichte

  • dribeulB Gedichte
    Schatten

    Lass mich nicht allein,
    zurück im Dunkeln,
    wo Dämonen lauern,
    die sich an mich kauern.
    Und ich
    Die Augen aufreiß.
    Lass mich nicht allein,
    und komm zurück,
    wenn Schatten ihre Wege gehen,
    und mich streifen,
    dass ich fleh,
    dass du bei mir bist,
    mich küsst,
    wo Schatten mich streifen.
  • dribeulB Gedichte
    Der Schattenmaler

    Schattenspiele an der Wand.
    Silhouetten unerkannt,
    huschen schnell und leise
    durch ein großes Maschenmeer.
    Zwischen hier und einer Welt,
    wo das Licht durch Schatten fällt.
    Ohne Wiederkehr.
    Und des Malers Klaue schwingt,
    dass es wie nach Schreie klingt,
    die verzweifelt flehen,
    ohne hinzusehen.
    Schattenspiele an der Wand.
    Doch das Ende naht.
    Wenn Schattenmaler wüten,
    wird die Sonne dich behüten.
  • dribeulB Gedichte
    Geheimnisvolle Düfte

    Geheimnisvolle Düfte
    liegen in der Luft.
    Verweht aus einer Zeit,
    in man gerne war bereit
    zu glauben,
    dass jede noch so große Kluft,
    zu meistern sei.
    Vergangene Gedanken,
    in Erinnerung,
    fangen an zu wanken.

    Doch was einst war,
    nie wiederkehrt.
    Und der Verlust
    schmerzhaft gebar,
    und Neues schuf,
    im leeren Raum,
    aus dessen Traum,
    das Leben war.

    Geheimnisvolle Düfte
    Aus der Vergangenheit,
    lassen weiße Flügel ragen,
    und sind startbereit.
    Dass große Herzen alles wagen;
    durch kein Leid
    sie weiter klagen.
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  • odnaliW_ocsicnarF
    Endlich etwas für die Seele.


    Danke Bluebird.

    Darf ich doch an dieser Stelle herzlich einladen, diesen Thread bis zum jüngsten Tag weiter zu führen.

    Es balsamiert die Gedanken und inspiriert für neue und ganz wunderbare Dinge.

    Nochmals meinen aufrichtigen Dank und nochmals die Aufforderung an alle Freunde der Gedichte und der Lyrik, an dieser Stelle weiter zu machen


    Auf gehts.

    Ich freue mich auf die nächsten Gedichte.
  • dribeulB
    Ja manchmal überkommt mich einfach dieser Wunsch lyrisch zu sein. Ich findes es toll, wenn am Ende ein kleiner Text mit lustigen kleinen Wörtchen herauskommt, die so schön zueinanderpassen, dass sie fast melodisch klingen.
    Ich bemühe mich sehr, auch wenn ich nicht immer die richtigen Worte finde. Doch hauptsache die Gedichte klingen in meinen Ohren gut, dann bin ich schon zufrieden.
  • fluwdom
    Der Erlenzeisig

    Der Erlenzeisig saß am Baum
    und hatte einen schönen Traum
    von einer Braut die er gern hätte
    und noch 'ne Raupe eine fette.

    Doch da hört er eine Katze.
    und er fürchtet ihre Tatze!
    ein Spatz der einst zu lang gegafft.
    Wurd von dem Schleicher hingerafft.

    mit pochendem Herzen auf den nächsten Ast
    nimmt neben einem Steinschmätzer er platz
    doch das Zilp-Zalp, Zilp-Zalp des Zilpzalp
    wird flux zum seinem nächsten Nachtalp

    Mai 2004
  • fluwdom
    @bluebird

    so ähnlich geht es mir auch ab und zu schreib ich einfach drauf los und dann kommen manchmal so dinger raus wie der Erlenzeisig oder eben auch ernstere sachen.
  • dribeulB
    Manchmal schreibe ich sogar zwei, drei Gedichte hintereinander und dann gibt es Tage, Wochen, wo ich mich total uninsperiert finde.

    Früher dachte ich, ich könnte nur wirklich schreiben, wenn ich tief traurig bin. Hört man ja oft. Aber ist die Kunst, die Lyrik nicht etwas so wunderschönes. Ein Paradoxon ;) in sich, oder wie.
  • fluwdom
    ich kann zum beispiel kaum schreiben wenn ich schlecht drauf bin. gut die tage an denen ich schlecht drauf bin kann ich auch zählen.
  • odnaliW_ocsicnarF
    Danke auch an modwulf, gefällt es mir doch sehr gut, wenn jemand seinen Gedanken freien Lauf lassen kann und wenn am Ende auch noch so schöne Geschichten in Gedichtsform herauskommen.

    Eine schöne Kunst.
  • Angelika Reeg
    Angelika Reeg
    Eine schöne Idee,
    und sehr gute Gedichte, super :-))


    das nutz ich doch mal gleich, um euch etwas vorzustellen, NICHT von mir,
    sondern von einer meiner Töchter, grad 14 geworden.

    lg angy ;-))


    Was ist das......?


    Was ist das, was über den Menschen liegt,

    sich vor Bosheit und Lachen im Kreise wiegt?

    Es ist der Hass der Welt, er ist schlimm

    und kostet kein Geld.

    Doch schert sich der Mensch nicht um die Welt,

    auchnicht um Liebe, sondern um geld !

    Das ist es, was ihm gefällt:

    Geld,Geld,Geld !!!
    Signature
  • fluwdom
    ja das sind gedanken von 14 jährigen :) sehr schön geschrieben.

    ich werde noch ein paar beiträge von anderen abwarten bis ich euch erneut mit meinen geistigen ergüssen quäle :)
  • dribeulB
    Schön, dass noch "junge" Leute Gedichte schreiben. Man denkt ja immer, dass sich die meisten heutzutage in diesem Alter mit sowas nicht mehr beschäftigen.
    Aber ganz im Gegenteil. Ich denke, Kunst und Lyrik, oder einfach nur schreiben (z.B Tagebuch) ist ein guter Weg sich abzureagieren, seine Gedanken offenzulegen, ohne dass man sie jedem gleich auf die Nase bindet.
  • dribeulB
    Hier noch gleich ein weiteres Gedicht von mir.

    Stille

    Hör kein Knacken,
    Kein Rascheln.
    Nur mein leiser Atem.
    Lieg' ich da.
    Der Blick,
    leer.
    Mein Kopf wird schwer.
    Und ich denke,
    nichts.
    Ein Wimpernschlag,
    durchbricht den Raum.
    Es stört,
    mich,
    mein denken
    An nichts.
    An nichts.
  • fluwdom
    mh ok das klingt für mich sehr depressiv. solche stimmungen kenne ich nicht wirklich.
    bei manchen leuten (nicht du bluebird dich kenne ich ja nicht wirklich) habe ich manchmal das gefühl sie suhlen sich im blues.
  • iriJ
    Hoffnung

    neuer Morgen
    erwartet
    der Zeiten Fülle

    seltsame Wege
    ausgetret´ne Pfade
    der Agonie des Tages

    auf Schienen
    Fahrt in den Tunnel
    des Lebens

    in der Dämmerung
    versinkt
    die Hoffnung
  • dribeulB
    Du hast recht. Als ich das Gedicht geschrieben hab, da war ich wirklich nicht in einer guten Verfassung. Aber das ist auch schon eine sehr lange Weile her.

    Vielleicht hab ich mich auch "im Blues gesuhlt".
    Aber das sind/waren halt meine Gefühle. So bewahre ich mir meine vergangenen Gefühle.
  • dieterbruhns
    dieterbruhns
    das folgende gedicht stammt nicht von mir,
    erscheint mir aber geeignet,
    eine gewisses qualitätsniveau auch in in diesem umfeld anzupeilen.
    sollte hier jemand herausfinden,
    von wem es ist,
    werd ich wohl nicht
    um den eigenen input herumkommen.
    .
    .
    B
    f
    bw
    fms
    bwre
    fmsbewe
    beweretä
    fmsbewetä
    p
    beweretäzä
    fmsbewetäzä
    p
    beweretäzäu
    fmsbeweretäzäu
    pege
    fmsbewetäzäu
    pegiff
    Qui-E
    .
    .
    .
    Signature
  • fluwdom
    von Kurt Schwitters aber ich kann damit ehrlich gesagt nicht sonderlich viel anfangen.
    ist ja fast wie dadaismus
  • xer
    Macht der Gewohnheit

    Wie bist du mir lieb und verhast!
    So will ich dich ertragen,
    Wie den Regen an zu vielen Regentagen.

    Wie bist du mir lieb und verhast!
    So sehr ich dich begehre,
    Wie das Wasser angesichts der Wüstenleere.

    Wie bist du mir lieb und verhast!
    So würde ich beginnen,
    Für dich Gold aus Stroh zu spinnen.

    Wie bist du mir lieb und verhast!
    So will ich dich töten,
    Ohne auch etwas nur zu erröten.

    Wie sind wir doch gar unzertrennlich!
    Einst vom Amor aneinander gebunden.
    Wir bleiben für immer zusammen,
    Auch wenn dieser uns längst ist entschwunden
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