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  • Fotos mit dem Computer malerisch gemacht

  • dribeulB Fotos mit dem Computer malerisch gemacht
    Ich hab da mal eine Frage:
    Ist es eigentlich verwerflich selbst geschossene Fotos, mittels eines Bildbearbeitungsprogrammes (z.B. Photoshop) malerisch erscheinen zu lassen. Es gibt z.B. unterschiedliche Mal- und Kunstfilter. Ein Klick und das Foto sieht aus wie gemalt, bekommt also einen malerischen Ausdruck.

    Man selber hat aber mit dem Motivauswahl und die Art zu fotografieren etwas von sich und seinem Können miteingebracht.

    Kann man es zu Schluss als sein Werk "verkaufen"?
    Fällt es dann unter die Kategorie Grafik, Grafikdesign?
  • alemap
    Ich persönlich (!) halte davon nichts. Schon gar nicht unter der Kategorie Grafik oder Grafikdesign – da gehört schon etwas mehr dazu. Schade dass der Begriff immer so leichtfertig verwendet wird.

    Meist finde ich es sehr sehr schade, dass gute Fotografien durch Filter zerstört werden. Die Bilder nachzubearbeiten mit unterschiedlichsten Mitteln die einem z. B. Photoshop bietet finde ich dagegen nicht verwerflich. Gut gemacht wertet dies die Bilder oft auf und veredelt sie. Nur Filter darüber knallen macht für mich noch kein Können aus.

    Vielleicht sind Deine Bilder auch so schon kraftvoll genug?
    Verkaufen kann man alles… sofern man einen Käufer findet. Wer sollte es Dir untersagen? :)
  • tylin
    tylin
    verrat es bloß keinem, dass du es so bearbeitet hast! Jeder käufer wäre doch selbst in der lage sowas zu produzieren!!
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  • lleiret
    Ich hab da mal eine Frage:
    Ist es eigentlich verwerflich selbst geschossene Fotos, mittels eines Bildbearbeitungsprogrammes (z.B. Photoshop) malerisch erscheinen zu lassen. Es gibt z.B. unterschiedliche Mal- und Kunstfilter. Ein Klick und das Foto sieht aus wie gemalt, bekommt also einen malerischen Ausdruck.

    Man selber hat aber mit dem Motivauswahl und die Art zu fotografieren etwas von sich und seinem Können miteingebracht.

    Kann man es zu Schluss als sein Werk "verkaufen"?
    Fällt es dann unter die Kategorie Grafik, Grafikdesign?


    Hallo Claudia,

    also verwerflich ist die digitale Bearbeitung in keinster Weise. Es gibt natürlich Leute, die demgegenüber eher eine ablehnende Meinung haben, aber das gibt es fast überall ;)
    Im Grunde ist das Fotografieren ja auch nicht frei von Filtern und technischen Modifikationen, die zu einem Ergebnis führen. Eine höhere Belichtungszeit wirkt sich z.B. natürlich auf das Resultat aus. Im Grunde ist dies jedoch ein technisch-apparativer Eingriff. Wenn Du einen Filter z.B. in Photoshop benutzt, dann ist dies ein algorithmischer Eingriff, aber ist ebenso dafür zuständig ein Ergebnis hervorzurufen. Da die digitale Bearbeitung meist recht schnell zu vollziehen ist (eben durch Mausklicks und Shortcuts, anstatt durch Farbe mischen, Pinsel schwingen, etc.) wird dem Vorgang natürlich oft eine gewisse Minderwertigkeit unterstellt. Das würde ich aber nicht zu arg berücksichtigen. Wenn Du Dir ein Ergebnis (für ein Bild) wünscht, dann werkel auf die dafür notwendige Weise. Allerdings bietet Photoshop sehr viele Funktionalitäten, die auch weit über die Standardfilter hinaus gehen. Auch hierfür benötigt man ein gewisses Grundwissen. Insofern sollte man die digitale Bearbeitung auch nicht als zufällige Spielerei abtun, denn das stimmt einfach nicht. Du kannst Dir in PS übrigens auch "Filter" selber bauen. Diese heissen Actions und es sind sozusagen Aufnahmen von Arbeitsschritten, welche Du später wieder als eine Aktion anwenden kannst.

    In punkto verkaufen musst Du natürlich berücksichtigen, dass für kommerzielle Zwecke eine Programm - Lizenz notwendig wäre. Am besten schaust Du da mal bei Adobe selbst nach, welche Bestimmungen (in Sachen Versionslizenzen) für welche Zwecke rechtlich verbindlich sind. Urheberrechtsprobleme gibt es ansonsten nicht, insofern ja das Bildmaterial von Dir stammt. Problematisch wird es da natürlich mit Fremdmaterial.

    Wie man das Ergebnis nun nennt, kommt im Grunde darauf an, was Du gemacht hast. Zudem wird die Benennung teilweise sehr unterschiedlich gehandhabt (so kommt es mir zumindest vor). Grundsätzlich hast Du das Foto ja digitalisiert (eingescannt oder schon digital fotografiert) und auch im weiteren Verlauf digital weiterbearbeitet. Eine Grafik ansich muss aber nicht zwingend digital sein. Hier im KN heisst eine Kategorie "Digitale Kunst". Das ist erstmal sehr undifferenziert, da digitale Arbeiten ja nicht zwingend unbewegt (also im Vergleich zum Film, zur Animation etc.) sein müssen. Als Oberbegriff aber (trotz der Undifferenziertheit) schon mal ok, da das Werk von dem Analogen abgegrenzt ist.
  • dribeulB
    @teriell

    Vielen Dank für dein Kommentar. Ich bin halt nur am Experimentieren und probiere so einige Sachen aus.

    Ich will wirklich keinem auf den Schlips treten.

    Vielen Dank noch mals

    Bluebird
  • lleiret
    Aber damit trittst Du schon keinem auf den Schlips... Ich finde sehr gut, wenn Du herum experimentieren möchtest.
  • fluwdom
    mit filtern arbeiten ist keine kunst. aber man kann durchaus auch mit einer software tolle effekte erziehlen. am besten eben mit der "hand am arm"
  • tsinogyloP_ehT
    Die alternative zu der reine "filterbaerbeitung" ist die arbeit mit dem digitalen pinsel, wie es terill schon erwähnte.
    Hier kannst du quasie den malereichen effekt den der filter über das gesamte bild zieht eben in "handarbeit" partiell anwenden und unendlich varieren. Hierfür enpfiehlt sich neben eben photoshop mit seiner brush - engine auch corells "Painter" der ähnlich arbeitet sich aber hauptsächlich auf das reine malen am pc konzentriert und ein unendliche einstellungsmöglichkeit an pinselvoreinstellungen bereitstellt.
  • lleiret
    Achja, und wo wir schonmal beim "Pinseln" sind...
    Es gibt ja auch Zeichenpads (also richtige Hardware jetzt), mit denen Du dann malen kannst, wie mit einem Stift. Die sind zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ner Zeit ist das kein Problem. Ich möchte sowas nicht missen... Habe z.B. ein billiges Pad von Wacom, bislang reicht mir das für meine Zwecke...
  • tsinogyloP_ehT
    Achja, und wo wir schonmal beim "Pinseln" sind...
    Es gibt ja auch Zeichenpads (also richtige Hardware jetzt), mit denen Du dann malen kannst, wie mit einem Stift. Die sind zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ner Zeit ist das kein Problem. Ich möchte sowas nicht missen... Habe z.B. ein billiges Pad von Wacom, bislang reicht mir das für meine Zwecke...


    Ich hab auch noch ein sieben jahre altes A6 "art pad" von wacom. Reicht vollkommen aus. Mit einem größeren würde ich sehr wahrscheinlich gar nicht zu recht kommen.
  • alemap
    Alles eine Frage der Gewohnheit. :)

    Früher hatte ich ein A4 oversize, jetzt ein normales A4. Ich möchte es nicht missen.
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