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  • Unfassbar schmalzige Liebeslyrik ( Schlosserlührick)

  • iriJ Unfassbar schmalzige Liebeslyrik ( Schlosserlührick)
    Abschied



    Strasse der Gefühle
    blicke dich an
    salzig schmeckt die Luft
    deine Koffer bereit

    ein Gang ins neue Leben
    was wird kommen
    es ist soweit
    ein Abschied folgt dem nächsten

    habe nochmals gerochen, dein Haar
    gehalten, deine Hand
    kann mich kaum entsinnen
    wie es damals war

    Erinnerungen verblassen
    proportional der Entfernung
    die liegt zwischen dir - und mir
    wünsche dir, viel Glück

    in deinem Leben
    ohne - mich
  • ekI
    Hi Jiri!

    Es ist in keinster Weise "unfassbar schmalzig", sondern sehr gefühlvoll.

    Wer "Trennungen" im Leben schon mitgemacht hat, kann es wirklich nachempfinden!

    In Deinem Gedicht kommt nicht nur der eigene Schmerz rüber, sondern auch die Fürsorge für den anderen!

    Ike
  • iriJ
    Schlaf


    Gelinde ausgedrückt
    der Welt entrückt
    mit himmelblauen - Augenlicht

    tanzend - sorglos
    feuchte Träume
    aufgewacht im Nächtenschein

    sonderbare Ruhe - nun
    Metronom stechend scharf
    grüner Schimmer kündet Zeit
    Blasendruck verhindert Schlaf

    Nachtruh, wälzend - Unterbruch
    des Tages vor Vergang
    trifft Alp Verhang
    Traumgedanken scharf
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  • Jenny Thalheim
    Jenny Thalheim
    zu diesem thema hab ich auch noch das eine oder andere in der schublade :)
    hier mal ne kostbprobe:

    Ich suchte Deine Seele
    Grub tief nach Deinem Geist
    Ich besah die Hieroglyphen
    Klopfte leis an Babels Tore

    Dort bin ich Dir gefolgt
    Dort habe ich Dich gestellt
    Ich breitete die Karten aus
    Und hab mich Dir enthüllt

    Doch da wir hier uns trafen
    Ist uns kein gemeinsam Wort gegönnt
    Auf uns lastet Gottes Strafe
    Das Schweigen hat uns längst getrennt
  • iriJ
    @ JennyThalheim, unfassbar :)

    Aber dieses ist noch Schrecklicher ;)))

    Las mich frei

    ist es nicht so
    die Pflicht - lässt dich bleiben
    mechanische Liebe
    vergangen ist sie

    deine Sehnsucht, lange schon ohne mich
    das Ende fällt schwer
    meine Seele zerbricht
    nun lass - endlich los

    ich selbst, kann es nicht
    lass uns frei aus der Liebe die mich nur verletzt
    die sich klammert an dich
    lass los - endlich mich

    geh fort in dein Leben
    der Schmerz wird schwinden
    denn alles ist besser
    als das du bleibst - ohne Liebe zu mir
  • iriJ
    Noch eines meiner Pamphlete.


    Sommerwiesenrain

    meine Suche galt
    dem Kleeblatt auf der Sommerwiese
    doch versagte - mir die Zeit
    zu finden rasch mein Glück

    der Mühe schien´s nicht wert
    die endlose Suche
    gab auf mein Begehr
    andere mit mehr Kraft
    fanden bald - das Glück
    am Sommerwiesenrain
  • iriJ
    Gedanken am Abend


    Am Ufer der Seele
    umwachsenes Kraut
    stille - reine Wasserzone
    Schwimmen - klar als wenn es so sei
    Gedanken - verloren
    im Sonnenreflex der Wolkenpause

    schon senkt sich herab
    der Weidenbaumschatten
    schickt an
    zu bedecken das zyklische Spiel
    der Mücken im Wind

    tanzend ihr Flug
    bizarr, gleich unserem Leben
    genossen - hab ich´s
    zu fühlen den Schmerz
    welcher verquickt ist, mit Lust
    fühlend das Leben
  • mikajo
    mikajo
    So gern würde ich mitmachen....
    Eure "schmalzige Liebeslyrik" gefällt mir nur es gibt es Hindernisse mitzumachen. Ich werde aber lesen und genissen, schreib ruhig weiter.
    Ich freue mich. :o)
  • Gallery_of_Arts
    Gallery_of_Arts
    Eure Gedicht haben wirklich viel Gefühl. Es gibt nicht viele Menschen, die den Mut haben, so offen zu sein. Besonders "Lass mich frei" macht einen sehr melancholisch und lässt ein Gefühl von Wehmut zurück....
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