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  • Girl Power in der Kunst?

  • iriJ Girl Power in der Kunst?
    Ausstellungsmacher, wo sind die Frauen?

    In den Meisterklassen der Kunsthochschulen bilden sie die Mehrheit, im Museum spielen sie die zweite Geige. Trotz Feminismus, Girl-Power und diverser Achtungserfolge sind Frauen von der Gleichstellung im Kunstbetrieb meilenweit entfernt. Warum werden die Werke von Frauen immer noch für weit weniger Geld verkauft als die von Männern? Wenn mehr Frauen als Männer Bildende Kunst studieren, warum schaffen es so wenige Meisterschülerinnen, sich auf dem Kunstmarkt durchzusetzen? Nachdem ART-Redakteurin Ute Thon im Zahlenmeer fast ertrunken wäre, hat sie jetzt eine ernüchternde Bilanz gezogen, Aspekt für Aspekt statistisch belegt. Zu ihrem Leidwesen konnte Thon nicht alle Zahlenkolonnen im Bericht verarbeiten. Besucherinnen von ART-Online dürfen sich über Zusatz-Nutzen freuen. Nur hier im Internet gibt es die Zusammenfassung der kompletten Zählarbeit zum Download als PDF: Ausstellungsmacher und Galeristen, zieht Euch warm an!


    Auszug aus Art Magazin Nr 8.2005
    http://www.art-magazin.de/

    [code:1]Einige ernüchternde Zahlen:

    Studenten an Kunsthochschulen: Männer 36%
    Frauen 64%

    Pofessoren an Kunsthochschulen: M 75%
    F 25%

    Einzelausstellungen MoMA New York M 92
    seit 1968 F 11

    Dito Neue Nationalgalerie Berlin M 155
    seit 1968 F 14[/code:1]usw usw.
    Alle ernüchternden Fakten als Download
    🔗
  • El-Meky
    El-Meky
    öhhmm ...
    grübel...
    vielleicht weil die Klügere nachgibt? :o))

    naja und dann Kinder, Haushalt und shoppen ...
    und Zeit für sich selbst...
    so verschieben sich die Prioritäten.
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  • geronimo
    geronimo
    hi heliopo, nee nix mit öhhmm und grübel, hau rein du könntest damit beginnen den trend zu kippen...das bisschen mit den kids, die paar stunden maloche im haus und shopen ohne ende willst du doch nicht ernsthaft als ausrede benutzen...? nee, so einfach ist das nicht.
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  • El-Meky
    El-Meky
    hallo geronimo,
    ich hege keine sonderlichen Emporkomm Aktionspläne,
    weil ich ein Eigenbrödler bin und keine Kompromisse eingehe.

    Mich müsste 'man' berühmt oder wichtig machen.

    Ich will nur weiterhin frei meine Zeit für mich und ohne Stress einteilen und geniessen.
    Malen ist dabei mein Lustschwerpunkt und Reisen natürlich und naja du weisst schon... eben weltlichen Genüssen fröhnen .

    lg -heliopo-
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  • Angelika Reeg
    Angelika Reeg
    @jiri

    warum das so ist? gute frage
    andererseits, bei aller frauenpower,
    geh zurück in die geschichte,
    meistens waren es die männer,
    ob nun künstler, erfinder, wissenschaftler,
    egal
    es waren die männer, die im vordergrund standen,immer

    vielleicht liegt es wirklich daran, dass "frau"
    wie heliopo sagt teilweise rein aus familientechnischen gründen eher auch dazu gezwungen ist,die prioritäten anders zu setzen,
    und sich für einen beruf, auch egal welcher,
    oder einer künstlerischen tätigkeit
    nicht so vollendst und ausschließlich
    durchsetzen kann

    kann sie es, so bleibt vieles dennoch eine männerdomäne,auch in der kunst,
    ich glaube eine frau muß sich sehr viel mehr beweisen, um anerkannt zu werden.

    irgendwo ist da das zeitrad ein bißl stehengeblieben, bei aller emanzipation, aller frauenpower

    lg angy ;-))
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  • Horst Fischer
    Horst Fischer
    Ganz am Ende.
    Von allen geschichtlichen, sozialtherapeutischen, psychologischen und anderen `logischen Erkenntnissen bleibt, am Ende, eines: Die Frau erkennt (ersehnt) das Primat des Mannes an. Ich weiß. Das kommt, geschrieben, nicht an. Dennoch ist es so. Umfragen haben ergeben dass 74% der Frauen einen Mann, der genau weiß und ( darauf kommt es an ) sagt, wo es lang geht, vorziehen. Es ist sicher hilfreich, in diesem Zusammenhang, die Entwicklungsgeschichte der Spezies zu bedenken. Philosophische Gedankengänge sind etwas feines, widersprechen aber oft der Natur der Dinge. Wenn "der neue Mensch" z.B. des Kommunismus, nur über den Mord an den "alten Menschen" erreicht werden soll, ist das gegen die Natur. (Auch des Menschen)
    Lassen wir doch einfach den Menschen, (er-sie es) an ihrer Umwelt lernen. Wir können das Selbstverständnis der früh- und mittelalterlichen Menschen nicht verstehen. Was sagen, über uns, nachfolgende Generationen? Vielleicht eines: Diejenigen die permanent das Wort "Natur" im Munde führen, haben sich am weitesten davon entfernt. Ich will nicht Recht haben, gebe allerdings der "Natur" die alleinige Prefferenz. H.
  • nahanis
    Umfragen haben ergeben dass 74% der Frauen einen Mann, der genau weiß und ( darauf kommt es an ) sagt, wo es lang geht, vorziehen.


    Auf Umfragen gesch*ssen, bzw. genießen Sie solcherart Ergebnisse mit größtmöglicher Skepsis.

    (Sie ziehen den Superchecker deshalb vor, weil sie jene Typen satt haben, die nicht wissen, wo all die erogenen Zonen sind.)

    sinahan
  • iriJ
    Der Artikel gilt für die "Große Professionelle" Kunst.
    Anders steht´s in der Kunst, die nicht diesen "Ansprüchen" siehe Beitrag von Per genügt.
    Welche Arbeiten sieht man den in Krankenhäusern, Kreissparkassen und Gemeindezentren? Die unserer Weiblichen Kolleginen.
    Dort setzt sich die Kommunikationskompetenz durch.

    Der einsame "Jäger und Maler" ist in dieser Niveauebene eher selten zu Hause.
  • untitled
    untitled
    Die Frau erkennt (ersehnt) das Primat des Mannes an. Ich weiß. Das kommt, geschrieben, nicht an. Dennoch ist es so. Umfragen haben ergeben dass 74% der Frauen einen Mann, der genau weiß und ( darauf kommt es an ) sagt, wo es lang geht, vorziehen. H.


    Stimmt, gesprochen, z.B. an Stammtischen, kommt das viel besser an!
  • xer
    Kann jemand dieses Phänomen an Hand des Reitsports erklären?
    Schaut man sich dort um, gibt es weit und breit nur Mädchen,
    zwischen 10 und ... 15, na vielleicht 16.
    Das war´s!
    Hinterher, bei Wettkämpfen usw. sieht man fast nur Männer.

    ???

    Wie ist das bei den Köchen?
    Zumindest bei den bekannten?
    Ich weiß zwar nicht wer Gastronomie studiert,
    bekannt werden aber fast nur Männer.

    Auch bei der Malerei, fast nur Männer,
    es gibt kaum Frauen (ich meine was die Geschichte angeht).

    In diesem Zusammenhang die Frage:

    Was ist denn überhaupt eine Frauendomäne?
    Wo werden fast ausschließlich Frauen bekannt, berühmt, usw
  • _em_ton_sti_
    Ganz am Ende.
    ... Die Frau erkennt (ersehnt) das Primat des Mannes an. [...] Umfragen haben ergeben dass 74% der Frauen einen Mann, der genau weiß [...] wo es lang geht, vorziehen.


    Ich frage mich, wie du von diesen Umfragen, über deren Seriosität ich leider nichts sagen kann (gibst du uns eine Quelle?) auf die "Schlussfolgerung" kommst.

    Ich mag Frauen, die wissen, wo es lang geht. Trotzdem "ersehne" ich nicht den Primat der Frau ... Das eine hat mit dem anderen einfach nichts zu tun.

    Grüße me
  • xer
    Das ist gut :o))) Bedeutet das im Umkehrschluss, dass 26% der Frauen, einen Mann wollen, der nicht weiß "wo es lang geht"???
  • Angelika Reeg
    Angelika Reeg
    *lach ;-))
    Signature
  • nahanis
    Anstoss :»Es ist ein perfektes System, und die Frauen wirken unbewußt kräftig mit, es aufrechtzuerhalten«:

    https://www.argekultur.at/kunstfehler/ShowArticle.asp?AR_ID=937&KF_ID=48

    Auch ich unterstütze das System, einfach schon weil ich auf Revier- und Verteilungskämpfe keinen Bock habe. Lieber mach ich meine Bilder in aller Ruhe im stillen Kämmerlein, als zu versuchen, sie aggressiv auf den Markt zu werfen.

    greetz,
    sinahan
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    ...revier- und verteilungskämpfe...aggressiv auf den markt werfen...

    DAS ist nicht der ausschlaggebende faktor, sondern vielmehr funktionierende netzwerke. die klassischen männerbünde sind seit je her eine selbstverständlichkeit des männlichen berufslebens. und eben diese netzwerkte sind von frauen bisher nur in geringem umfang etabliert.

    warum?
    schliesslich auch eine frage der zeit.

    nach 4000 jahren patriarchat mussten frauen sich das recht auf ein universitätsstudium erst mal hart erkämpfen. und das ist nur wenig mehr als 100 jahre her:

    ...Die ersten Abiturientinnen verließen 1896 die Schulen, und der Druck auf Zulassung zum Studium nahm zu. Studenten, Wissenschaftler und Professoren wehrten sich nach Kräften. Sie argumentierten, das Ansehen der Wissenschaft würde sinken, die Anwesenheit von Frauen verletze das Schamgefühl und führe zum Sittenverfall, die Gesundheit der Frauen leide, Menstruation, Schwangerschaft, Wechseljahre sowie ihre kleineren und andersartigen Gehirne zeigten die biologische Unfähigkeit der Frau zum Studium....

    Aus: 🔗


    also gemach.
    frauen haben gerade erst angefangen!
    wir sprechen dann in weiteren 100 jahren nochmal darüber.
    Signature
  • Angelika Reeg
    Angelika Reeg
    also in 100 jahren sprech ich da nicht drüber,
    soviel ist mal sicher, hihi

    ;-))
    Signature
  • nahanis
    ...revier- und verteilungskämpfe...aggressiv auf den markt werfen...(...) DAS ist nicht der ausschlaggebende faktor,


    Bei mir ja schon. Warum Kunst und überhaupt: Ware (aggressiv) verkaufen? Ich stell mir ja lieber ein behagliches Leben vor. Für alle Menschen.

    greetz,
    sinahan
  • Sabine Minten
    Sabine Minten
    ein behagliches leben ist was schönes.
    stell ich mir auch vor.
    ich sitze dann in rundäugiger bescheidenheit in meinem entzückenden atelier, pinsele hingebungsvoll vor mich hin und lächle lieb.
    die käufer kommen in scharen, finden meine bilder gaaanz toll und haben das portemonnaie bereits in der hand. galerien und finanzkräftige mäzene stehen schlange, weil sie sofort sehen, dass ich so ´ne tolle perle bin. schliesslich hatte ich eine schwere kindheit, bin gegen krieg und kenne suuuperschöne farben.
    kurzum: die welt hat geradezu darauf gewartet, mich zu entdecken.

    wenn nur diese aggressiven boygroups nicht wären, die sich immer so unverschämt vordrängeln und mir so gar nicht höflich den reviervortritt lassen.
    reich mir mal die pumpgun rüber!
    :-))))))))))
    Signature
  • Horst Fischer
    Horst Fischer
    Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie.
    KURZREFERAT: In diesem Beitrag geht es um Fragen des Zusammenhangs dreier Bereiche, die in der Forschung meist getrennt voneinander behandelt oder überhaupt vernachlässigt werden: Liebe, Paar und Geschlechterverhältnis. Die leitende These ist: Geschlechterverhältnis und Geschlechtsnormen sind kontextabhängig; das heißt, sie sind in Paarbeziehungen anders strukturiert und reguliert als im Kontext der öffentlichen Geschlechterordnung, weil Geschlecht in beiden Kontexten jeweils anders verknüpft ist - mit Liebe anstelle von Hierarchie und Herrschaft, mit dyadischer Intimität anstelle von Arbeitsteilung und Konkurrenz. Zitatende.
    Ich behaupte dass die private Ordnung weit in die öffentliche hineinspielt und wirksam ist. H.
    Ps. Ich mag auch lieber eine Partnerin statt eines "Heimchens", aber das gehört m.E. nicht hierher.
    Ich wollte auf die Diskrepanz von privater zu öffentlicher (veröffentlichter) Meinung aufmerksam machen.
  • sylviA
    weil Frauen immer eingeredet bekommen dass sie keinen Erfolg haben. Leider glauben es immer noch viel zu viele auch wenn es vielleicht nur im Unterbewusstsein ist.
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