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  • dringend hilfe bitte zu bild

  • fahrschueler dringend hilfe bitte zu bild
    hi zusammen ,

    kann mir jemand von euch bitte dringend helfen

    ich kenn den mann auch aber mir fällt der name nicht mehr ein ?

    wer ist das bitte ???

    🔗

    vielen herzlichen dank im voraus
  • _em_ton_sti_
    Dürer
  • nietsnekloW
    "Selbstbildnis" von Albrecht Dürer 1471 -1521, Öl auf Lindenholz, 1500
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  • fahrschueler
    super danke !!!!

    hät ich auch alleine drauf kommen können
  • iriJ
    Albrecht Dürer: Selbstbildnis im Pelzrock
    1500 Alte Pinakothek, München
    Dürer lernte in Italien ein neues humanistisches Selbstbewusstsein kennen. Zurück in seiner
    Heimatstadt Nürnberg entstand das Porträt, ermuntert von seinem humanistisch geprägten
    Freund Willibald Pirckheimer. Er stellt sich als kultivierten Herrn statt als Handwerker dar,
    dessen Status dem der Künstler der damaligen Zeit entsprach. Links oben auf dem Bild ca.
    in Augenhöhe findet sich der Hinweis auf das Jahr und den Künstler. Rechts, ebenfalls in
    Augenhöhe, vermutlich eine lateinische Inschrift von Pirckheimer, die in der Übersetzung
    lautet: „So malte ich, Albrecht Dürer aus Nürnberg, mich selbst in unvergänglichen Farben im
    Alter von 28 Jahren.
    Er war der Erste, der sich auf so eine Art und Weise malte. Zugleich ist es Ausdruck für
    Dürers Überzeugung: „Ist Gott der erste Schöpfer, der den Menschen nach seinem Ebenbild
    schuf, so ist der Künstler der Zweite, der Nachschöpfer im Sinne Gottes. Er zeichnete sich
    im „Sinne des Humanismus, der die Schöpfung als mathematische Ordnung zu fassen
    suchte. Auf seinem stilisierten Selbstporträt wird der Mensch an sich durch Geometrie
    und Schönheit überhöht, denn beides ist göttlichen Ursprungs. Die geometrische
    Proportionierung ist erkennbar:
    - Der Kopf bildet mit den symmetrisch fallenden Haaren ein Dreieck.
    - Die Spitze des Dreiecks fällt genau mit der Mitte des oberen Bildrahmens
    zusammen.
    - Die Grundlinie des Dreiecks teilt die Höhe des Bildes nach dem goldenen Schnitt,
    - der Kopf bis zum Ansatz des Halsausschnittes bildet einen Kreis, dessen
    Mittelpunkt genau zwischen Nase und Oberlippe liegt.
    - 2 x 4 Quadrate bilden die markanten Punkte in Gesicht (Kopf, Kinn, Abstand
    zwischen Oberlippe und Nase, Nasenwurzel und Augen, Stirn und Scheitel).
    - 4 weitere Quadrate fallen auf die Halspartie.
    Typische Merkmale der Renaissance-Malerei lassen sich wiederfinden, so z. B. der
    pyramidale Aufbau und die proportionale „Richtigkeit“ in der menschlichen Anatomie.
    Der Hintergrund ist schwarz monochrom.
    Dürer trägt die Nürnberger Schaube, einen pelzbesetzten und eingeschlitzten Gehrock. Es
    ist die typische männliche Tracht der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. In der Regel reichte
    dieser vorn offene Überrock mit weiten faltigen Ärmeln bis zu den Knien.
    Er stellt sich selbst frontal dar, was in der damaligen Zeit den Darstellungen Christi vorbehalten
    war. Dieser „Rückgriff“ ist zugleich auch der Fortschritt. Die Darstellungsweise des
    Menschen Dürer wirkt täuschend lebensecht, trotz aller Überhöhung der Person ins Ideal
    (geometrische Proportionierung).Die gewählten Farben Dürers haben die Funktionen von Gegenstands- und Körperfarbe, dadurch
    erreicht er die größtmögliche Abbildhaftigkeit und Naturtreue. Insbesondere feinste
    Farbabstufungen erzeugen für den Betrachter eine hohe plastische Qualität. Durch feinste
    Pinselstriche z. B. am Pelz, an den Haaren oder der Haut erreicht Dürer eine hohe
    Stofflichkeit (weiße Höhungen).
    Dass Dürer ein religiöser Mensch geblieben ist, zeigt eine genaue Betrachtung seiner
    Augen. In ihnen spiegelt sich ein Fensterkreuz, welches durchaus als Symbol für das Kreuz,
    das Zeichen des Erlösers, angesehen werden kann.

    https://www.bildung-lsa.de/db_data/1106/bildbeschr.pdf
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