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  • Digital- oder Analogmalerei? :-)

  • AleX
    AleX
    Nichts ist für die Ewigkeit.


    Die Bücher, die Auflagen, mögen verschwunden sein, die Texte als solche doch aber nicht!
    Den Simplicius Simplicissimus kannst Du, nach 400 Jahren, immer noch erhalten.
    Den wirst du auch in 1000 Jahren noch erhalten können, wenn die meisten Gemälde schon zerfallen sein werden.
    Wurden sie digitalisiert, wird man sich vielleicht auch dann noch an ihnen erfreuen können ;-)

    .


    Der Simplicissimus hat überlebt, klar. Wieviele Bücher kennst Du noch aus dem 17 Jahrhundert? Das war eine Hochzeit des Buchdrucks und der Schriftstellerei. Was ist davon im Allgemeinbewusstsein geblieben, der Simplicissimus und noch ein paar weitere.
    Alleine die weiteren Werke von Grimmelshausen kennt heute kein Mensch mehr, nur halt den Simplicissimus.

    Oder aus dem 16 Jahrhundert, Schonmal was von den "Dunkelmännerbriefen" gehört, ein Klassiker in seiner Zeit. Heute so gut wie vergessen. "Lob und Torheit", ein Standardwerk in seiner Zeit,
    Aber soweit zurück muß man gar nicht gehen, aus dem 19 Jahrhundert sind heute noch etwa 10% der tätigen europäischen Schriftsteller bekannt, der Rest ist heute allgemein vergessen und allerhöchstens noch bei Historikern und Literaturwissenschaftlern präsent. Manche Bücher sind vollkommen weg.

    Klar zerfallen Bilder auch irgendwann, nichts ist für die Ewigkeit. Aber das Texte sich halten, wenn Bücher verschwinden ist ziemlich falsch.



  • Ganglion
    Ganglion
    Pappe Du hast echt nicht mehr alle Latten am Zaun.
    Kannst Du nicht einfach mal die Tastatur ruhig lassen ich wollte Mona B helfen dafür hat sich bedankt und Du störst und laberst kreuz und quer kunfuses Zeugs,nimmst Europa mit hinein alles geht den Bach runter nur weil ich Programme auflistete die eben halt teuer sind.
    Wenn Du doch so schlau bist dann programmiere doch selbst welche die besser sind als die genannten und höre auf hier zu stänkern und zu beleidigen.
    Kann ja nix für das Du eben halt nicht so eine Camera wie sarah besitzt !
    Hab auch nicht so eine und trotzdem bin ich nicht neidisch oder beleidige Sie(Ihr Protzer oder wie auch immer) Sie hat gespart dafür gearbeitet oder was weiß ich, warum nicht,soll ich andere runterputzen nur weil Sie dieses und jenes haben.Typisch deutsch "warum hat der das wieso "? Neidhammel !
    Komm mal runter mit Deinen Neid was andere haben und besitzen.
    Den Dicken hab ich ja nicht gemacht da ich ja nicht gesagt hab welche Sachen ich besitz.
    Habe Mona augezählt was das alles kostet aber kaum etwas erwähnt das ich besitze !
    Die Rechtschreibfehler die Du hier finden solltest kannst Du für Dich behalten Pappe!
    Lieber peinlich als Dummschwätzer,Spinner und Denunziant !
  • eppap

    Pappe Du hast echt nicht mehr alle Latten am Zaun.
    Kannst Du nicht einfach mal die Tastatur ruhig lassen ich wollte Mona B helfen dafür hat sich bedankt und Du störst und laberst kreuz und quer kunfuses Zeugs,nimmst Europa mit hinein alles geht den Bach runter nur weil ich Programme auflistete die eben halt teuer sind.
    Wenn Du doch so schlau bist dann programmiere doch selbst welche die besser sind als die genannten und höre auf hier zu stänkern und zu beleidigen.
    Kann ja nix für das Du eben halt nicht so eine Camera wie sarah besitzt !
    Hab auch nicht so eine und trotzdem bin ich nicht neidisch oder beleidige Sie(Ihr Protzer oder wie auch immer) Sie hat gespart dafür gearbeitet oder was weiß ich, warum nicht,soll ich andere runterputzen nur weil Sie dieses und jenes haben.Typisch deutsch "warum hat der das wieso "? Neidhammel !
    Komm mal runter mit Deinen Neid was andere haben und besitzen.
    Den Dicken hab ich ja nicht gemacht da ich ja nicht gesagt hab welche Sachen ich besitz.
    Habe Mona augezählt was das alles kostet aber kaum etwas erwähnt das ich besitze !
    Die Rechtschreibfehler die Du hier finden solltest kannst Du für Dich behalten Pappe!
    Lieber peinlich als Dummschwätzer,Spinner und Denunziant !


    Ich seh's... ich meine: du hast keine Wahl.
    An deiner Stelle würde ich auch schreiben:
    lieber peinlich als egal was .
    Sthg to be proud of.
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  • daednU
    sorry
    aber den
    *werteverlust*
    hast du doch schon
    durch die reproduktion
    es gibt die auffassung
    ein franz marc wurde schon dadurch zum kitsch
    das sich jeder nen billigen druck an die wand
    hängen konnte.......

    für mich bleibt zb ein beatles song gut
    auch wenn ihn schon millionen
    aud lp kasette oder cd..verbreitet haben.,...
  • eppap
    .. und eine kreative cover version davon ??
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    AleX, das kommt auf die Texte an.

    Natürlich können nicht alle Texte, die jemals geschrieben wurden, jederzeit und für alle Zeit in aller Bewusstsein präsent sein, Bilder ebensowenig :)
    Was ich meinte war, das diese überhaupt überleben.
    Und das tun sie offensichtlich, wie Du ja selbst schreibst; klar, dass auch nicht alles was je geschrieben oder gesagt, oder gemalt wurde überleben kann, so oder so.
    Und das der Buchdruck oder Digitalisierung dem Überleben keinen Abbruch tun.
    Eher das Gegenteil ist der Fall.

    Davon abgesehen, Texte können alleine schon durch Sprache und mündliche Weitergabe, unabhängig von irgendeinem Medium, weiter existieren.
    Tausend Seiten Romane nur in Zusammenfassung, klar ;-)
    Signature
  • AleX
    AleX @Reiser

    sorry
    aber den
    *werteverlust*
    hast du doch schon
    durch die reproduktion
    es gibt die auffassung
    ein franz marc wurde schon dadurch zum kitsch
    das sich jeder nen billigen druck an die wand
    hängen konnte.......

    für mich bleibt zb ein beatles song gut
    auch wenn ihn schon millionen
    aud lp kasette oder cd..verbreitet haben.,...


    Natürlich kann sich heute jeder einen billigen Druck von jedem Gemälde an die Wand hängen. Aber wenn mir jetzt jemand einen Franz marc im Original schenken würde, würde ich nicht nein sagen. Im Gegensatz zur Digitalkunst besteht hier je ein großer Unterschied zwischen Original und Kopie. Das Original verliert durch die Kopie nicht an Wert, zumindest in der Regel nicht. Worin aber besteht der Unterschied zwischen einem digitalen Original und einer Kopie davon?

    Ich finde die Beatles auch gut. Aber frage mal in der nächsten oder übernächsten Generation, da wird die Fangemeinde immer dünner. Die Beatles sind eine der Größen in der Popgeschichte.
    Aber auch die werden vielleicht irgendwann aus dem Allgemeinbewußtsein verschwunden sein.
    Es gab in den Sechzigern andere nicht ganz so große Bands, die Kinks, Pretty Things, Doors, the Spirit, Jefferson Airplane, Country Joe & the Fish ect... die sind doch schon am verschwinden, trotzdem man deren Lieder immer wieder reproduzieren kann. Verdrängt von neuer Massenmusik.
    Was ist mit den Tausenden von Garagenbands, von denen viele auch eine gewisse Berühmtheit erlangt haben, werden heute nur noch von Musikliebhabern gekannt und viele werden wohl ganz weg sein.

    Ich möchte jetzt nochmal betonen, ich finde digitale Kunst nicht irgendwie blöd, es ist anders als analoge Kunst, ich würde es als zeitgemässer beschreiben. Der gesellschaftliche Umgang damit ist ein anderer. Ob digitale Kunst etwas taugt oder nicht, kann man ja nicht allgemein feststellen, sondern nur individuell am einzelnen Werk, ob das gut ist oder nicht, so für einen persönlich.



  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    Ganz kurz noch einmal zu den von Dir beschriebenen Folianten.
    Wem sind diese heute noch bekannt?
    Museen und Experten, Wissenschaftlern.
    Einerseits schreibst Du von elitärem Schriftgut der weit entfernten Vergangenheit, anderseits von Texten des 17./19. Jahrhunderts, die heute den breiten Massen nicht mehr in ihrer Gesamtheit bekannt sind.
    Und an all dem ist der Buchdruck schuld?

    Nicht jeder kann berühmt werden, nicht alles kann in Erinnerung bleiben, etc..
    Das hat nichts mit digital oder analog zu tun.
    Das war schon immer so.
    Signature
  • AleX
    AleX @Xabu Iborian
    Gut, zugegeben, müßte man jetzt mal "überleben" definieren.

    Ob jetzt irgendein letztes Exemplar eines Romans in irgendeinem verstaubten Antiquariat oder ein digitale letzte digitale Kopie im hintersten Winkel einer Festplatte ihr Dasein fristen, ist das jetzt überleben oder sind die schon tot?


    Ich habe meinen Eingangsartikel auch nicht so negativ gemeint, wie er hier aufgefasst wird. Ich glaube nicht daran dass "früher alles besser " war.
    Aber ich denke schon, die digitale Kunst wird die analoge Malerei, wenigstens teilweise verdrängen und der Umgang mit Kunst wird dadurch ebenfalls verändert.
    Ist ja auch der Lauf der Dinge
  • eppap
    Abgesehen von dem Koffer...
    dieser thread ist schön und
    gut... ich frage mich nur gerade,
    ob es am 'oder' liegt - oder der
    'oder' für die Fanatiker des Rich-
    tigseins.
    Ich zweifle stark daran, daß die
    'oder' ihre Berechtigung hat. Der
    'und' ist der Freund des Menschen.

    Wer kann, kann es so und so - digital
    ist dann das, was man noch dazu lernen
    muß - umgekehrt ist es nicht sicher, daß
    es wirklich klappt.
  • AleX
    AleX @BerHWolf
    Ganz kurz noch einmal zu den von Dir beschriebenen Folianten.
    Wem sind diese heute noch bekannt?
    Museen und Experten, Wissenschaftlern.
    Einerseits schreibst Du von elitärem Schriftgut der weit entfernten Vergangenheit, anderseits von Texten des 17./19. Jahrhunderts, die heute den breiten Massen nicht mehr in ihrer Gesamtheit bekannt sind.
    Und an all dem ist der Buchdruck schuld?

    Nicht jeder kann berühmt werden, nicht alles kann in Erinnerung bleiben, etc..
    Das hat nichts mit digital oder analog zu tun.
    Das war schon immer so.


    Ich denke, Du kennst mehr Folianten, als Du denkst. Die gesamte antike Literatur existiert ursprünglich nur als handgeschrieben. Ebenso die Edda, das Nibelungenlied und die Artussage.
    Irgendwie driftet das jetzt ab.
    Wir reden jetzt hier über Texte und Bekanntheitsgrad. Das war eigentlich nicht Thema meines Eingangbeitrages.

    Einzelstücke bleiben eher in der Erinnerung, als Massenware, Massenware wird durch neue Massenware immer wieder verdrängt und verlieren dadurch an Wert. Massenware befriedigt Bedürfnisse, Einzelstücke wecken den Ehrgeiz oder die Gier, sie zu besitzen, grundsätzlich, kommt dann auch auf das Einzelstück an. Damit bekommt es einen Wert und wird anders behandelt, als einb x-beliebiger Farbdruck
    Welchen Wert hat dagegen ein digitales Bild im Original, wenn es jeder kopieren kann. Und inwieweit wirkt sich dass dann auf den Umgang mit dem digitalen Original aus?




  • D-J
    D-J @alex
    massenware ist das stichwort, denke ich. und da scheint es egal, ob auf leinwand, papier oder einem digitalen medium zur wiedergabe auf leinwand oder papier. genau so, wie wir heute unsere möbel nicht mehr fürs ganze leben kaufen (dafür sind sie auch nicht mehr gemacht), umgeben wir uns auch sonst nicht mehr ein leben lang mit den gleichen dingen. haltbarkeit hin oder her. irgendwann will man was neues haben. vielleicht, weil man sich ein neues sofa gekauft hat. ;) die käufergewohnheiten haben sich längst geändert. wie man zu meiner zeit noch sagte, dass man bücher nicht wegschmeisst (wegen der vielen arbeit und natürlich der gedanken, die drin stecken), ist das heute kein problem mehr. und man findet auch schon mal bilder im sperrmüll, die noch ganz ok sind. heute malen ja auch nicht nur perfekte künstler, sondern jeder, der lust drauf hat. und geschmack - da streiten wir uns nicht drüber.
    insofern liegt m.e. der wandel nicht in den medien, sondern im denken und den kaufgewohnheiten.
    Signature
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    Alex, ob Einzelstück oder Massenware, das bestimmst doch aber du und nicht das Medium, ebenso, was ein Original ist.

    [edit] Aus einem anderen Faden kommedn und das Missverständnis erkennend:
    ob Einzelstück oder Massenware, das bestimmst doch aber du und nicht das Medium, ebenso, was ein Original ist
    Du. Du als Werkersteller, der mit dem Medium arbeitet; weil, wir Werkersteller, die wir uns darüber austauschen ...[/edit]

    Davon abgesehen, ist die Idee vom wertvollen Einzelstück vom hohen Einzelkulturgut vielleicht doch eine Idee aus einem anderen Zeitalter?
    Die Idee von einzelnen Stars, die für die Masse, oder aber für die Elite produzieren?
    Aus einem Zeitalter mit ganz anderen Wertvorstellungen, die sich aus den Lebensumständen und dem Stand der Dinge in dieser Zeit ergaben.

    Musik ist zum hören, Bilder und Filme zum schauen, Plastiken und Skulpturen zum fühlen, Texte zum Lesen.
    Warum sollte nicht jeder Musik, Bilder und Filme machen, Skulpturen schaffen, Texte schreiben?
    Eben gerade nicht nur aus kommerziellen Gründen.
    Lies deines Nachbars Texte ;-)

    Da spuken noch viele Modelle in den Köpfen herum, die prinzipiell gar keinen Sinn mehr machen.
    Das 20. Jahrhundert, das gab es! :-)

    Nicht Einzelstücke bleiben in Erinnerung, sondern besondere Stücke, oder?

    Nur weil etwas von vielen gemacht wird, ist es noch keine Massenware .

    Besondere Architektur, Filme, Möbel, Bilder, Texte... die gibt es auch heute noch.

    Du schreibst:
    Massenware befriedigt Bedürfnisse, Einzelstücke wecken den Ehrgeiz oder die Gier, sie zu besitzen, grundsätzlich, kommt dann auch auf das Einzelstück an.

    Ist letzteres nicht ebenso die Befriedigung eines Bedürfnisses?

    Und nicht jeder Alltagsgegenstand muss ein Einzelstück sein.
    Auch die Massenproduktion hat ihre Geschichte.

    Kartoffeln und Mohrrüben gibt es fast nur in Massenproduktion, auch wenn sie vom Biohof kommen.
    Massenproduktion ist nicht grundsätzlich schlecht.

    Klar kann es sein, dass irgendwann niemand mehr zu Farbe und Pinsel greift.
    Aber erstens glaube ich dies nicht, und zweitens wäre es dann so, wenn es dann so wäre.
    Auf Höhlenwände malt auch keiner mehr ;-)
    O.k., fast niemand.

    Der Computer ist ein Werkzeug.
    Setzt es vernünftig ein! ;-)
    Signature
  • redeorhcs_
    auffaellig erscheint mir der ehrgeiz vieler digitalbildner, ihre arbeiten 'wie analog' erscheinen zu lassen. das ist schade und die verpasste chance auf eine eigenstaendige digitalkultur.
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    Sehr spannendes Thema.

    Wie setze ich das Medium ein, um Werke zu schaffen, die sich formal von analogem bildnerischen Schaffen weitestgehend unterscheiden.
    Und ist dies überhaupt möglich.

    Ich gehe davon aus, Du meinst nicht im speziellen digitale Werke, die das Digitale auch zum Inhalt haben.
  • efwe
    efwe
    hallo-
    original/unikat- das scheint mir das groesste hindernis fuer digikunst um auf gleiche hoehe bewertet zu werden wie zb ein einzelstueck von hand. bei traditionellen drucken hielt man es bisher so, dass nach einer bestimmten auflage der druckstock vernichtet wurde. (oder auch das foto-negativ). (hm wer weiss ;)) und auch ein "original"-datei koennte ins nirvana geschickt werden, wenn man nur wollte, so dass nur der analoge auswurf zurueckbleibt.
    vielleicht sollte man den besonderen sinn einens originals anfangen zu bezweifeln? mehr gewicht auf den in_halt legen und den wert eines werkes daran messen? ist der wert eines originals den nicht auch eine "kuenstlich" buergerliche erfindung? moeglicherweise aber taeusch ich mich! wollte das aber nur amal hier in den raum werfen--
    Signature
  • redeorhcs_
    Sehr spannendes Thema.

    Wie setze ich das Medium ein, um Werke zu schaffen, die sich formal von analogem bildnerischen Schaffen weitestgehend unterscheiden.
    Und ist dies überhaupt möglich.

    Ich gehe davon aus, Du meinst nicht im speziellen digitale Werke, die das Digitale auch zum Inhalt haben.
    ich versuche es mal so herum: im digitalen arbeitet das material nicht mit, ein dialog findet folglich nicht statt. fuer mich der entscheidende unterschied zwischen analogem und digitalem arbeiten. ich stelle mir immer oefter die frage, ob das nachahmen des moeglichst organisch erscheinenden, also die simulation, nicht eine form des selbstbetrugs ist. und sach jetzt einfach ma': ja. :)

    (so weit, so unfertig, muss dringend vom rechner weg und schaue in der frueh nochmal rein.)
  • efwe
    efwe
    ...ich stelle mir immer oefter die frage, ob das nachahmen des moeglichst organisch erscheinenden, also die simulation, nicht eine form des selbstbetrugs ist....

    wenn ichs richtig auffasse kann man dies aber auch bei der analogen pinselei fragen und wurde auch schon laengst im laufe der geschichte abgearbeitet .

    Signature
  • simulacra
    simulacra

    wenn ichs richtig auffasse kann man dies aber auch bei der analogen pinselei fragen und wurde auch schon laengst im laufe der geschichte abgearbeitet .

    Kunst beschäftigt sich -unter anderem- schon immer mit der Darstellung einer anderen Sichtweise auf Dinge, gleich welchen Mediums. Alleine dadurch ist es immer schon sehr bewusst eine subjektive Sichtweise. Ob ich jetzt eine Kamera nehme und einen (ja, das wurde zu damaliger Zeit mokiert) begrenzten Ausschnitt des vom Auge erfassten festhalte, Momente in Marmor verewige, im Rahmen der malerischen Kunstgeschichte immer neu versuche, die gleichen Motive auf andere Art darzustellen oder im digitalen Zeitalter dies oder das anzuwenden:

    Es geht um das Spiel. Mit den Möglichkeiten. Mit allen Möglichkeiten. Was vorstellbar ist, wird irgendwann auch sein. So ist der Mensch, so spielt es der Kunstbereich vor.

    Signature
  • AleX
    AleX @Xabu Iborian
    Alex, ob Einzelstück oder Massenware, das bestimmst doch aber du und nicht das Medium, ebenso, was ein Original ist.


    Ist nicht Dein Ernst, oder?

    Davon abgesehen, ist die Idee vom wertvollen Einzelstück vom hohen Einzelkulturgut vielleicht doch eine Idee aus einem anderen Zeitalter?


    Richtig, genau das sage ich auch die ganze Zeit

    Musik ist zum hören, Bilder und Filme zum schauen, Plastiken und Skulpturen zum fühlen, Texte zum Lesen.
    Warum sollte nicht jeder Musik, Bilder und Filme machen, Skulpturen schaffen, Texte schreiben?
    Eben gerade nicht nur aus kommerziellen Gründen.
    Lies deines Nachbars Texte ;-)

    Nur weil etwas von vielen gemacht wird, ist es noch keine Massenware .


    Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun, Das passt ja wohl eher in einen Thread "Was ist Kunst"

    Ist letzteres nicht ebenso die Befriedigung eines Bedürfnisses?


    Was ich bei Diskussionen nicht leiden kann, ist Wortklauberei, Ich denke, Du hast genau verstanden, was ich meine.
    Diskutieren heisst nicht, des anderen Worte zu zerpflücken.

    Und nicht jeder Alltagsgegenstand muss ein Einzelstück sein.
    Auch die Massenproduktion hat ihre Geschichte.


    Da stimme ich zu, aber habe ich das auch irgendwo bestritten? Auch das Massenproduktion schlecht sei, habe ich nicht gesagt. Ich habe nur von den Auswirkungen gesprochen. Wenn Du da gleich ein Werturteil hineinlegst, dann ist das nur in Deinem Kopf.

    Was genau wolltest Du mir jetzt eigentlich sagen? In welchem Zusammenhang steht das mit dem,was ich geschrieben habe?
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