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  • Die Datenschänder

  • cobolt
    cobolt
    FB weitet die Datenerfassung auf Jugendliche aus.
    http://www.sueddeutsche.de/digital/facebook-aendert-datenschutz-einstellungen-fuer-teenager-mehr-als-nur-freunde-1.1796703
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/warnhinweise-fuer-teenager-facebook-aendert-datenschutz-einstellungen-12621479.html

    Kids und Jugendliche "wollen gehört werden", so FB. Das bestreitet natürlich auch niemand. Wie üblich wird von den Konzernen ein Bedürfnis/eine Verhaltensweise/eine Schwäche z.B. anhand eines prominenten Beispiels (in diesem Falle das pakistanische Mädchen Malala) genutzt, um Dinge voranzutreiben, über die natürlich nicht gesprochen wird. Die Taktik ist eigentlich immer die Gleiche, denn niemand bestreitet ernsthaft, dass in solchen Fällen FB keine wichtige Rolle spielt. Man schiebt einen krassen von 100.000 Fällen wie einen Bauern beim Schach vor.

    Anderes Beispiel, gleiche Taktik - die gerade gestartete deutsche Ausgabe der Huffington Post
    🔗

    Ein Medienorgan, das sich als Plattform (auch) für Leute sieht, die "gelesen/gehört" werden wollen, also Blogger die gerne Journalist geworden wären und diese Möglichkeit jetzt bekommen. Perfide daran natürlich: Die Leute arbeiten umsonst - den Gewinn streichen andere ein. Das digitale Geschäftsmodell von Unternehmen ist also das Aufbauen der eigenen Existenz, basierend auf einer Umsonst-Kultur der psychologischen Befindlichkeiten - auf Kosten ganzer Branchen. Krass aber - was auch immer wieder betont wird - selbstverständlich rechtssicher. Man darf gespannt sein, wie sich das entwickelt.
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  • deimhcsztea
    Das soll kreativ sein...
    ich sage aber, daß es lediglich die Gallionsfigur der Galeere
    auf sich selbst projizieren ist. Deswegen aber nicht schlechter.
  • otto_incognito
    otto_incognito


    Anderes Beispiel, gleiche Taktik - die gerade gestartete deutsche Ausgabe der Huffington Post
    🔗

    Ein Medienorgan, das sich als Plattform (auch) für Leute sieht, die "gelesen/gehört" werden wollen, also Blogger die gerne Journalist geworden wären und diese Möglichkeit jetzt bekommen. Perfide daran natürlich: Die Leute arbeiten umsonst - den Gewinn streichen andere ein. .


    Zu meiner Orientierung; so ich das Modell (grob) verstanden habe, handelt es sich bei der mir bisher unbekannten Huffington Post um eine Plattform, wo Leute links setzen können zu journalistischen und anderen schon vorhandenen Texten und dazu ihre Meinung und Gedanken öffentlich kundtun können. Und das Ganze (natürlich!) kostenfrei oder umsonst, vielleicht sogar vergeblich.
    Hab´ich das richtig verstanden?, wenn nicht, möge man mich eines Besseren belehren. Andernfalls, gibt es tendenziell kaum einen Unterschied , nämlich aus der Sicht des Schreibers, der Anstoß oder Bezug nimmt z.B.zu irgendeinem Artikel in der FAZ oder Süddeutschen und sich hinsetzt und einen Leserbrief schreibt - und zwar freiwillig (und unbesehen von heimlichen journalistischen Karriereträumen , die er vielleicht hat oder auch nicht hat) - auch er leistet mit seinem Leserbrief einen kostenlosen , vielleicht anregenden,vielleicht auch umsonstenen Beitrag, eben, weil er seine Meinung äußern will.
    Sollte sich aber doch zeigen, daß sich hinter der Mehrzahl der wie und wo auch immer getätigten Äußerungen verkannte
    Journalisten verbergen, die sich beim unbezahlten Öffentlich-Machen ihrer Meinung ausgebeutet fühlen, so könnte das irgendwann zu einem allgemeinen Meinungsstreik führen, was ein unhaltbarer Zustand wäre*, dem man am Besten begegnet,
    indem man eine bedingungslose Grundpauschale aussetzt für alle, die zu einer Meinungsäußerung bereit sind.
    Sollte ich mich jedoch geirrt haben, so bitte ich , aufgeklärt und für dies leicht satirischen Zeilen gerügt zu werden


    *ein unhaltbarer Zustand, weil es auf die geistige Landschaft paradoxerweise , wenn auch aus entgegengesetzten Gründen,
    die gleiche Wirkung wie eine verordnete Meinungskontrolle hätte...


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  • _sehcaor
    mir kommt das mit der huff post aber auch irgendwie merkwuerdig vor. das amerikanische original gibt es seit bald 10 jahren, warum muss in deutschland ein
    presseverlag daherkommen und einladungen zur unbezahlten zusammenarbeit verschicken, um bereits bestehende netzinhalte, lediglich neu gebuendelt, als publikationssensation zu verbraten. konnten das die blogger untereinander nicht selbst, und, wenn in ein paar jahren also die millionen fliessen sollen, diese auch selbst einstreichen -
    ich fuerchte, der fehler liegt nicht nur im system.
  • otto_incognito
    otto_incognito
    @bob schroeder - danke erstmal für diesen Aspekt! Fragt sich natürlich, warum
    die blogger das nicht schon längst gemacht haben, wenn da seit 10 Jahren ein
    erfolgreiches Geschäft brachliegt...
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  • cobolt
    cobolt
    Klingt nach dem chinesischen Modell. Oder der Textilindustrie. "Umsonst" ist marktkostenmäßig nicht zu schlagen. Genau so boxt man die Konkurrenz aus dem Geschäft :) Das KIK-Unternehmen der Presse. Gleichzeitig legt man die Links zu FB und Twitter und kriecht mit einem Medienorgan, das "in die Top5" der Nachrichtenportale kommen will, Silicon Valley noch tiefer in den Ar...sch, als wir ohnehin schon drin stecken.

    🔗

    Man nehme einmal an, es funktioniert. Burda macht also einen Deal mit einem ausländischen Konzern, (den sie nötig haben, denn sie müssen sich genauso wie Springer nach neuen Machtoptionen umsehen), und sie bekommen den Einfluss, den sie sich erhoffen. Welche Art von Politik (und um die geht es bei sowas natürlich auch), werden die Macher und Nutzniesser dieses Organs wohl vertreten? Mal sehen, wie kritisch oder objektiv die unbequeme Meinungen in ihren Ausgaben tatsächlich posten.

    Ich frage mich, wohin diese Machtspielchen führen, wenn quasi alle kreativ-geistigen Berufsgruppen zu kostenlosen Zulieferern degradiert werden und man diese Arbeiten nur noch als Hobby-Spielchen auf einem Markt der Eitelkeiten wiederfindet. Das trifft ja schießlich nicht nur den Journalismus, sondern alle Berufsstände dieser Art, inklusive Buch, Film, Animation, Design, Illustration, Fotografie etc etc. Kunst sowieso.

    Letzlich läuft es immer auf das Gleiche hinaus. Einige wenige leben auf Kosten sehr vieler. Einen Mindestlohn wird es in diesen Belangen nicht geben - der freie Markt ist Tarifpartner-frei und eine Umsonst-Arbeit entzieht sich - auch in ihren Folgen für andere - jeder existenziellen Regelung. Soviele Regale kann REWE gar nicht bauen, wie anschließend Leute von 40+ vorhanden sind, die dann dort ihren "Hauptberuf" ausüben dürfen. Bei der anhaltenden Pleite von Medienunternehmen - angefangen von Großdruckereien, Verlagen, Redaktionen wie Frankfurter Rundschau, Financial Times Deutschland etc etc - dürften sich die Jobcenter über eine Schwemme entmündigter Mittelständler freuen, die da über sie hereinbrechen wird. Und wer wird zukünftig noch ernsthaft überlegen, dort ein Studium oder eine Ausbildung anzufangen, wenn die berufliche Perspektive darin besteht, mit der Möglichkeit einer Publikation "bezahlt" zu werden? Ein Hobby-Markt für Leute, die Zeit und Geld übrig haben. Eigentlich kann es nicht mehr lange dauern und die Universitäten, Fachhoch- und privaten Schulen dieser Art müssten reihenweise dicht machen :)

    Da die Politik zu all dem schweigt, muss man sich fragen, ob das so gewollt ist, oder die Ohnmacht nur paralysiert. Eingriff wäre Sozialismus und das verträgt sich nicht mit einer Marktgesellschaft. Jeder popelige Unternehmer, jedes deutsche Medien-Organ hätte die Gelegenheit sich mit der vorhandenen Technik eine unabhängige Artikel-, Meinungs-, Bilder- etc Plattform zu bauen, aber sie tun es nicht. Irgendwann müssen wir alle Ingenieur, Informatiker, Machinenbauer oder Sales-Manager werden :) Oder Beamter. Oder wenigstens Geschäftsführer, hrhrhrhrhr. Das wird noch krass, sollten diese neue Wege erfolgreich werden.

    Ich hoffe wirklich, dass ich mich täusche, aber allein mir fehlt das alternative Beispiel.
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  • cobolt
    cobolt
    Das Silicon-Valley-Denken erreicht den Journalismus
    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/pierre-omidyar-jeder-schreibt-fuer-sich-12622410.html

    Irgendwie ist das auch logisch, denn Gestaltung, Film und Fotografie sind bereits durch entsprechende Sites assimiliert. Die Schreiberlinge sind die letzte Bastion.
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  • Jesus-Christus
  • _sehcaor
    Jeder popelige Unternehmer, jedes deutsche Medien-Organ hätte die Gelegenheit sich mit der vorhandenen Technik eine unabhängige Artikel-, Meinungs-, Bilder- etc Plattform zu bauen, aber sie tun es nicht.[...]
    Ich hoffe wirklich, dass ich mich täusche, aber allein mir fehlt das alternative Beispiel.
    klick.
    :)
  • cobolt
    cobolt
    "Er ist einer der wenigen Blogger in Deutschland, die von den Werbeerlösen ihrer Arbeit leben können"

    Eben. Einer. Mit dem Ar...sch in Silicon Valley. Als Köder für alle anderen.
    Eines nicht mehr allzu fernen Tages werden wir erleben, wie auf ner Site "DSDSKreativen" Konzerne wie Big G und FB als Sponsoren und Geschäftspartner Kandidaten dazu auffordern, an einer Show teilzunehmen, deren Preis die

    *tusch* BERUFLICHE EXISTENZ ALS KREATIVER (wahlweise Autor, Künstler, Designer u.ä)

    ist. Bedingungen für Teilnehmer (Minderjährige mit Einwilligung der Eltern) dafür natürlich:
    Account bei den Sponsoren
    Offenlegung sämtlicher nützlicher Daten
    Mitarbeit als Werbeträger
    Überprüfung von möglichen Verträgen für Versicherungen, Krankenkassen etc

    Dafür gibts ein von den Sponsoren lebenslängliches Monatsgehalt in nichtgenannter Höhe.
    Verschwiegenheit wird vertraglich fixiert. Die Kandidaten dürfen dann gegeneinander im luschtigen Mobbing-Thread antreten und erklären, warum gerade SIE dieses Privileg verdienen. Los, beweist Euch! Und die zu kurz gekommenen und Frustrierten werden immerhin gnadenlos gut in dieser neuen Welt unterhalten und an den Bildschirm verkabelt, hrhrhrhrhr. Das neue Pre-Fernsehen-Zeitalter.

    Die gesammelten Daten, Profile und Gesichtserkennungen werden dann gesammelt an die entsprechenden Wirtschaftszweige und Institute für Sicherheit weitergegeben und verarbeitet.

    Dein Beispiel taugt nichts. Das ist der Lotterie-Köder für Verzweifelte aufgrund nicht genutzter Möglichkeiten. Und sicherlich nicht im Sinne der ursprünglichen Idee des Internets. Und wenn bis dahin die Massen so verblödet sind und der letzte kritische Journalist, Künstler, Verlag etc sich diesem Geschäftsmodell ergeben mussten, ist der Weg frei für das neue 1000ige Reich der neuen Betonköpfe aus der Wüste von Nevada. Dann ist alles hübsch geschliffen und einheitlich und die blöden Nölereien unbequemer Europäer werden nur noch leise am Fliessband von Amazon zu hören sein. HERR, schmeiss Hirn vom Himmel. Sie probieren es mal wieder. Diesmal über die Wirtschaft.

    Wär n nettes Drehbuch für nen guten satirischen Film. Angebote bitte per PN.

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  • _sehcaor
    >Dein Beispiel taugt nichts. Das ist der Lotterie-Köder für Verzweifelte aufgrund nicht genutzter Möglichkeiten. Und sicherlich nicht im Sinne der ursprünglichen Idee des Internets.

    dochdoch, das beispiel taugt sehr wohl. aber du willst nunmal nicht sehen was...du nicht sehen willst.
    und damit bin ich aus dem thema raus.
  • cobolt
    cobolt
    Ach so. Ein Beispiel dafür, wie Big G und FB sich Stück für Stück der Leute Untertan machen, während im Hintergrund dafür gesorgt wird, das die Auswertung und der eigentliche Nutzen solcher Paradebeispiele ein unabhängiges Internet schwierig bis unmöglich machen. Vom schicken Nutzen für Politik und Wirtschaftsinteressen durch existenzielle Abhängigkeiten ganz zu schweigen. Ich habe nicht gemerkt, dass das ironisch gemeint war :)

    Ich sag Dir, was ich sehe:
    Ich sehe das SEHNEN. Das Sehnen nach der kreativen Existenz. Und wie weit man bereit ist, sich für dieses Sehnen zu verkaufen und die Folgen einer sehr viel größeren Ebene zu verdrängen und zu ignorieren. Dieses Sehnen ist das Motoröl für die Maschinerie und die Millionen von Sehnsüchtigen, die wie ein Esel vor eine Karre gespannt werden und dafür sorgen, dass der Karren sich genau in die gewollte Richtung bewegt. Und ab und an werden sie bei Laune gehalten, indem man ein paar einsame Erfolgsstorys rauspickt und sie dem Publikum wie eine Möhre vor die Nase hält, damit der Esel weitertrabt.

    Demnächst also "Volk der Dichter und Denker unter Aufsicht von Konzernen und Politik".
    Einer wie Schiller müsste heute kotzen, wenn er das erleben könnte :) Nun, wir werden auch weiterhin die Links zur Entwicklung setzen und verfolgen, wie die Dinge weiterlaufen, gelle :)

    Und ich empfehle ferner, sich den Link des HERRN einmal anzuschauen, insbesondere die weitere Verlinkung zu den Filmen, wo die arme Sau von Journalist erbarmungslos in den vereinnahmten Medien vorgeführt und zusammengeschissen wird - natürlich auch als abschreckendes Beispiel. Aber THANKS GOD, it's only Great Britain :)
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  • deimhcsztea
    Da !! Lesen Sie !! Die lesen wohl auch !!

    Die lesen Sie.
    Leere Sicherheitsversprechen... unter der Apfelschale ist Platz für den Wurm.
  • Roderich
    Roderich
    ist doch alles keine einbahnstraße - müllt die pappnasen doch mit unsinn zu, weniger ist oft mehr - geht hier aber auch andersrum.
    ...eine zuordnung ist auch weder sinnvoll noch erwünscht.....warum also die ganze aufregung?
    keinen konzern der welt interessiert, wann, wo, und mit wem du deine frau betrügst, ist doch nur ein geschäft.
    gezielte spionage von einem hacker oder einer behörde sind da natürlich schon etwas anderes.
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  • deimhcsztea
    Jeden Konzern der Welt interessiert Alles.

    Denn der Herr X., der uninteressanterweise
    seine Gattin betrügt, hat vielleicht auch einen
    job, sagen wir mal, er ist Abteilungsleiter
    Einkauf bei einer Firma und mit dem einen
    oder anderen Detail könnte man doch...

    Der ganze Reichtstag ist mit Lobbyisten
    vollgepfercht und du glaubst, daß es etwas
    gibt, für was sich Konzerne nicht interessieren ??
  • Roderich
    Roderich
    aber nicht individuell......das herr Kurt Schiller schuhgröße 46 hat, 1,87 groß ist und bei burger king immer den double steakhouse (mit einem stolzen brennwert von 1179,8 kJ) verputzt interessiert die nicht die bohne.....schnittmengen die bedient werden wollen, das suchen die. einzelschicksale jucken keine sau.
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  • _sehcaor
    >Ich sehe das SEHNEN. Das Sehnen nach der kreativen Existenz. Und wie weit man bereit ist, sich für dieses Sehnen zu verkaufen und die Folgen einer sehr viel größeren Ebene zu verdrängen und zu ignorieren. Dieses Sehnen ist das Motoröl für die Maschinerie und die Millionen von Sehnsüchtigen, die wie ein Esel vor eine Karre gespannt werden und dafür sorgen, dass der Karren sich genau in die gewollte Richtung bewegt. Und ab und an werden sie bei Laune gehalten, indem man ein paar einsame Erfolgsstorys rauspickt und sie dem Publikum wie eine Möhre vor die Nase hält, damit der Esel weitertrabt. Demnächst also "Volk der Dichter und Denker unter Aufsicht von Konzernen und Politik". Einer wie Schiller müsste heute kotzen, wenn er das erleben könnte

    ah. ich gehoere zu den unterdrueckern und den ausbeutern in echt. und prostituiert hab ich mich bei der gelegenheit auch gleich noch.
    ok, alles klar.
  • otto_incognito
    otto_incognito Reaktion
    Nachdem ich den Verlauf dieses Threads seit geraumer Zeit verfolge, - ich fand´s ja eine ganz hübsche Idee, mal per Verlinkung verschiedene Artikel zum Thema Datenproblematik zusammenzuführen, finde ich, daß das, was wohl als Aufklärung gedacht war, einen monumentalen ( auch wenn dieses Wort auf so einer begrenzten Platform wie dem kunstnet ziemlich overdressed ist) Schlagschatten in die entgegengesetzte Richtung wirft
    Zum Ersten liegt das an der extremen Sprache, die speziell der antifaschistische Widerstandskämpfer Cobolt verwendet. Sie verbraucht sich quasi in ihren Superlativen, eine Steigerung ist kaum noch möglich.

    Und wenn es denn , in naher Zukunft, passieren sollte, daß, weil immer mehr Leute verarmen und zuviele ihre Wohnungen verlieren sollten- und das bestimmt nicht, weil irgendwelche Datenschänder sie an den Rand der Gesellschaft getrieben haben - wenn es dann mal soweit kommen sollte, daß zuviele verelenden, dann wäre die Sprache, um das in Worte zu fassen, schon verbraucht, Der schlimmste Faschismus ist schon schon hier in diesem Thread benannt worden, was Schlimmeres als die Daten-Nazis im Internet kann es ja wohl nicht mehr geben.

    Das Zweite ist, den Leute, mit denen hier diskutiert wird, eine ausschließliche Entweder-Oder Haltung abzunötigen.
    Entweder man stimmt ein in die Klage "Datenfaschismus!" oder man landet bei der unaufgeklärten "Masse", zu der
    auch ich mich zähle, denn meine derzeitige Masse läßt in mir den zaghaften Entschluß reifen, mal drei bis vier Kilo abzunehmen. Gut, das war jetzt ein alberner Witz und ich habe mich im Verdacht, daß ich damit scherzenderweise den "Nerds" zuarbeite, indem ich so von existenziellen Problemen abzulenken versuche, jedenfalls wird Cobolt das so sehen.
    Das mit den Verlinkungen war ja eine ganz nette Idee, wie ich schon sagte, aber auch weiter nichts Besonderes und wenn Du, Cobolt, dann sagst , liebe Leute, das hatten wir schon mal, Ihr wißt schon, 33-45, und sagt nachher nicht, Ihr hättet auch diesmal von nichts gewußt" - das ist doch..., also ne,... nicht mit mir,denkt dann so mancher und das mit Recht.
    Soweit zum Manipulieren von Befindlichkeiten.

    Letztlich ist das sowieso ein winzig kleiner Thread auf einer unbedeutenden Kunstplatform, gemessen an den unermeßlichen Weiten des Internet-Universums und ich habe die tröstliche Gewißheit, daß auch draußen, irgendwo in den Tiefen des Cyber-Spaces noch einige mit Intelligenz begabte Wesen unterwegs sind, die die hier verlinkten Texte und Artikel auch gelesen haben .

    Zu meiner Person - ich will hier auch mal ein paar Daten hinterlassen (: ich hab kein handy, und allein der Gedanke,
    ich könnte, inmitten fremder Leute an einer Ampel wartend, angeklingelt werden und müßte dann privat öffentlich
    drauflosreden, ist mir unangenehm. Andere händeln das anders. Auch in Ordnung. Ich bin auch nicht bei facebook,
    und zwar nicht, weil ich davon ausgehe, daß einem dort die Privatsphäre gestohlen wird, obwohl es ungeschickterweise vorkommen mag, vielmehr glaube ich, daß fb die Leute dazu verführt, eine hochglanzpolierte Privatsphärenoberfläche zu erschaffen - und das interessiert mich einfach nicht. Auch bin ich mir gewiß, daß wir in einer Art von vielen Menschen geschaffenen (Waren) Totalitarismus leben, das ist aber kein Faschismus! Mit diesem Wort wäre ich sehr vorsichtig, bevor man es unterschiedslos auf Verschiedenes anwendet, denn es könnte wirkungslos werden.




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  • Roderich
    Roderich
    na künstler sind aber auch ein spezielles völkchen - hypochonder, fantasten...ach alle schattierungen von beschädigten menschen eben. da wundert mich hier nichts so leicht.
    .....es gibt ja so einiges was mir angst bereitet - die schwachsinnige datensammlung von großkonzernen gehört da aber sicherlich nicht dazu - was außer hackfleisch könnte da auch schon dabei rauskommen?
    ...ich bekomme bei youtub plötzlich meine lieblings kekse als empfehlung serviert? wen juckts...
    ich wähle grün, bin einer der stärksten typen der welt und schokolade ist mein kryptonit.....p&g, du möchtest mehr von mir erfahren? schick mir ne pn!
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  • otto_incognito
    otto_incognito
    Ich habe meine Fettpölsterchen beklagt, nun bekomme ich von allen Seiten Blitzdiäten angeboten, werde von Fitnessstudios beworben. Ich protestiere, indem ich , entgegen meiner ursprünglichen Absicht, noch ein paar
    Pfunde zulege!
    Also, her mit der Keks-Werbung!
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