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  • Einladung

  • arteP Einladung
    Danke das ihr so nett seid und mir nichts positives gönnt.

    Danke für den Tipp, hier nicht mehr einzustellen.




  • sutsirhC-suseJ
    """"Vielfältigkeit ist Programm. Die Kunst von mir passt in kein Raster, lässt sich in keine Stilrichtung
    einordnen. Abstraktes, Realistisches, Experimentelles, Schönes, Kritisches, Schwarzweißes,
    Farbenfrohes wechselt sich ab. Ich möchte ganz bewusst immer wieder neu überraschen. Das Leben,
    meine Umgebung sind meine Muse und Inspiration, alles ist Abenteuer und Herausforderung zugleich.""""

    Es ist doch bemerkenswert, wenn man das Nichtleisten einer eigenständigen künstlerischen Position in solch sinnentleerte Hülsen kleiden kann und aus Eigeninteresse zugleich diejenigen denunziert, die es besser machen ("Die Kunst von mir passt in kein Raster").

    Wo kann man das lernen? Aus schafsäugiger Bewunderung verarschender Werber-Rhetorik aus dem Hause Scholz&Wulst?

    Das einzig redliche: """1. Etage - Kein Fahrstuhl """

    Beeindruckt:
    Jesus Christus
  • otto_incognito
    otto_incognito
    Diese Rhetorik lernt man überall,sie fliegt einem förmlich, wohlfeil, um die Ohren, denn das hat Methode
    bis in die obersten Etagen professioneller Kunstkritik.Fast alle Kunstkritik besteht seit Jahrtzehnten daraus, das zu Lobende gegen sein vermeintlich Entgegengesetzes auszuspielen. So ist die gelobte gegenständliche Malerei eines gelobten Malers zum hundertsten Mal aus einem revolutionären Kraftakt gegen das übermächtige Diktat des Abstrakten entstanden, oder, andersherum, derselbe Kritiker kann an anderer Stelle ein abstraktes Werk loben, weil es dem Betrachter gegenüber dem Zwang der Gegenständlichkeit mehr Assoziationsfreiheit bietet und so weiter und so fort, Diese Verlegenheitserthorik mag sehrverführerisch wirken auf so manchen Wald-Wiesen-und Vorstadtmaler, besonders da sich nicht mal so mancher Museumsdirektorer entblödet, sich ihrer zu bedienen
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  • Roderich
    Roderich
    womöglich ist der fahrstuhl auch den patienten vorbehalten? kann mir gar nicht vorstellen das eine arztpraxis im ersten stockwerk eines gebäudes ohne fahrstuhl ist....mehr als ungewöhnlich.

    bei einer orthopädischen praxis wäre das sogar revolutionär!
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  • otto_incognito
    otto_incognito
    womöglich ist der fahrstuhl auch den patienten vorbehalten?


    Das wäre dann der Fahrstuhl zur Kunst.
    Nur für Patienten!!




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  • siku

    Es ist doch bemerkenswert, wenn man das Nichtleisten einer eigenständigen künstlerischen Position in solch sinnentleerte Hülsen kleiden kann und aus Eigeninteresse zugleich diejenigen denunziert, die es besser machen ("Die Kunst von mir passt in kein Raster").
    Jesus Christus


    Diese Verlegenheitserthorik mag sehrverführerisch wirken auf so manchen Wald-Wiesen-und Vorstadtmaler, besonders da sich nicht mal so mancher Museumsdirektorer entblödet, sich ihrer zu bedienen


    Otto Jesus zeigt Eure Schreibqualitäten. Petra wird es sicherlich begrüßen, wenn Ihr ihr einen passenden Text darbietet - gespannt auf Eure Textproben wartend, gruß siku :-)))

    PS: übrigens: Veriss ist keine Schreibkunst ;-) In einem Zeugnis darf auch kein Arbeitgeber schreiben: "bloß gut, dass der Kerl gekündigt hat". Das ist gesetzlich nicht erlaubt.
  • absurd-real Abstraktes, Realistisches, Experimentelles, Schönes, Kritisches, Schwarzweißes, Farbenfrohes...
    ganz ehrlich, ich sehe nichts von alle dem in deinen "Arbeiten"...

    Es mag Künstler geben, die sind sehr talentiert oder eben auch weniger. Zumindest sind sie sich ihrem Können weitestgehend bewusst und wissen was sie drauf haben und vor allem was nicht.
    Sie protzen weniger mit ihren Fähigkeiten und sind ihren Kreationen gegenüber sehr kritisch gestellt.
    Wenn man es so will, gibt es dann die andere Art von Künstlern, von denen man sagen könnte das sie an für sich kein Talent besitzen, dafür jedoch an einem Übermaß an Fehlmeldungen im Gehirn leiden, die ihnen Vorgaukeln sie seien so dermaßen talentiert und innovativ was ihre Kreativität angeht, das man meine sie seien die Entdeckung des Jahrhunderts!
    Derartige Künstler sind dann auch meist Kritik resistent und ziehen dann oft die Eigenschaft "Neid" aus ihrem Ärmer, um ihr Gegenüber Mundtod zu machen..Sie setzen Preise für ihre Werke an die in keinerlei Verhältnis zu dem stehen was sie in ´Wirklichkeit´ erschaffen haben. Sie wissen dann auch sich mit Worten zu vermarkten, mit einem Selbstbewusstsein von dem andere wirklich begabte Künstler oft nur träumen könnten..Mein Respekt geht an die Schweigsamen. Das Gefühl zu den letzteren weiß ich noch nicht in einem Wort zu umschreiben ;)
    So leite ich vom Absurden drei Schlussfolgerungen ab:Meine Auflehnung,meine Freiheit und meine Leidenschaft.
  • otto_incognito
    otto_incognito


    1. Otto Jesus zeigt Eure Schreibqualitäten. Petra wird es sicherlich begrüßen, wenn Ihr ihr einen passenden Text darbietet - gespannt auf Eure Textproben wartend, gruß siku :-)
    2. PS: übrigens: Veriss ist keine Schreibkunst ;-) In einem Zeugnis darf auch kein Arbeitgeber schreiben: "bloß gut, dass der Kerl gekündigt hat". Das ist gesetzlich nicht erlaubt.


    Zu 1 - Nenene ; ein kongenialer Text zu Werken hat das hervorzuheben, was den Werken immanent schon mitgegeben ist,
    ist dies nicht möglich, aufgrund einer gewissen Dürftigkeit, ist dies nicht den gegen ihren Willen zur Eulogie verpflichteten Textschreibern anzulasten
    (:
    Zu 2 - ein Text ist manchmal eben auch ein Verriss. Den Vergleich mit dem Arbeitgeber verstehe ich nicht (: , denn die Kunst ist doch frei, oder?
    :D

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  • sutsirhC-suseJ
    Otto, dass Siku über geraume Zeit eine simpel arscherkrochene Arbeitgeber/Markt-Rhetorik mit finaler, protestantischem Arbeitsethos entgegenkommender Kommunikationsvermeidungsstrategie "Besser-Machen" aus biederplüschernem Poesiealbum einer bienenfleissigen Klugscheisser-Pear-group ausstülpt, sagt mir schon jahrelang mein gelangweilter Magen - :))-hihi

    Liebe Grüße,

    Jesus
  • siku
    Otto, dass Siku [...[sig blablabla]] sagt mir schon jahrelang mein gelangweilter Magen - :))-hihi
    Jesus

    Ein gesunder, kräftiger Magen ist ein großes Stück Freiheit. Ein "gelangweilter Magen" hingegen wird wohl Grünkohl mit Bregenwurst sein Eigen nennen.

    Welche Intelligenzallergiker haben hier für diesen Labskaus von Jesus grüne Punkte verteilt? Da war doch viel zu viel Fischkopf drin. ;-)


  • siku
    a)

    Zu 2 - ein Text ist manchmal eben auch ein Verriss.
    einen Verriss zu schreiben ist keine besondere Leistung, das machen dir schon die Erstis mit ihrem ersten Referat vor, im guten Glauben, ein bahnbrechendes Referat gehalten zu haben, welches die kulturellen Werte der Menschheit stützen wird.

    b)
    Den Vergleich mit dem Arbeitgeber verstehe ich nicht (: , denn die Kunst ist doch frei, oder?
    :D

    die meisten "ernsthaften" Künstler quatschen Mainstream - und glauben dann, sie leisten großen noch nie dagewesenen intellektuellen Output.

    ich sehe zwischen a) und b) keinen qualitativen Unterschied - zweimal geht es um das eigene Ego, nicht um den zu beschreibenden Gegenstand. ;-)


  • yekalF
    manchmal sind weniger Worte mehr, stimmt schon. aber genau die, die den Text hier verreißen, sind nicht gerade für ihre Bescheidenheit bekannt. möchte nicht wissen was da rauskäme als Vorstellungstext...
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  • Doktor Unbequem
    Hier möchten wieder mal die Böcke als Gärtner glänzen...

    :))))
  • otto_incognito
    otto_incognito
    manchmal sind weniger Worte mehr, stimmt schon. aber genau die, die den Text hier verreißen, sind nicht gerade für ihre Bescheidenheit bekannt. möchte nicht wissen was da rauskäme als Vorstellungstext...


    Du und siku, ihr wollt es ja nicht anders

    Also.
    Vorstellungstext.

    .Im Werk von Frau Müllewitsch begegnet einem eine geradezu volkstümlich in Szene gesetzte Kleinwelt (dies NICHT wertend gemeint ! NEIN! Gerade die Kleinwelten sind es doch, die ...y, und zwar weil... x (und hier darf Jeder Seins einsetzen), und so kommt es, daß ich nur mit Rührung die beiden beherzten Eselchen betrachten kann, wie sie zu einem scheuen Nüsternkuss sich finden und gedenke ferner Kindertage, wo ich so manche Heimatstunde verbrachte am heimeligen Herd, vor und über mir die Wände gespickt mit farbfrohen Salzteigfiguren aus der Region.( einige fielen mir auch auf den Kopf und zerbrachen daran)
    OH, wonniges Gedenken. Doch habt ACHT! In dies vermeintliche Idyll bricht die Bescherung ein, ein Weihnachtsmann mit prallem Sack entsteigt unvorhergesehen dem Müllewitschen Werke. Wie das? Ja, sieht er denn die Not nicht?
    Rein malerisch-technisch mit ähnlich argloser Leutseligkeit angefertigt, spannt sich doch ein Bogen von diesemMotiv zu jenem Motiv, wie er weiter kaum gedacht werden kann. Dieser magische Farbkreis, in dessen Pracht sich Müllewitsch´s Bilderwelt entfaltet, wirkt wie ein dialektischer Regenbogen.
    Doch damit haben sich ihre Themen noch keineswegs erschöpft, denn ein weiterer Fächer öffnet sich. Amorph-vegetativ vaginale Landschaftsstrukturen lassen ein mythisches Reich erahnen, von dem so mancher Esoteriker nur träumen kann...
    Doch bevor der Betrachter sich endgültig in den Weiten dieser Bilderflut verliert, naht Rettendes.
    Ganz beruhigend, ja, besänftigend taucht aus dem Meer ihrer Malerei ein neues Moment auf; ich nenne es den Stil der bleigefaßten Manier, wie es auch auf dem Plakat der Zahmedizin-Vernissage zu sehen ist, Lichtdurchflutet wie ein Kirchenfenster,sakral die Fassung, weltlich das Motiv, hier findet eine überschwengliche Fülle zu ihrem Frieden.
    Endlich.
    P.S. Grüßt mir die Dörrobstmotte!

    Mein Motto:
    Ich befinde mich in dauerndem Streit mit oTTo.
    Gruß,OttO
  • efwe
    efwe

    ...

    Vielfältigkeit ist Programm. Die Kunst von mir passt in kein Raster, lässt sich in keine Stilrichtung
    einordnen. Abstraktes, Realistisches, Experimentelles, Schönes, Kritisches, Schwarzweißes,
    Farbenfrohes wechselt sich ab. Ich möchte ganz bewusst immer wieder neu überraschen...


    waere nicht etwas konsistenz besser als so ein grenadiermarsch?
    (und ich sage euch- es findet sich immer ein raster :)
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  • yekalF
    otto, oh Gott, muss dir langweilig sein. :-)
  • xylo
    xylo Was wäre wenn...
    jemand der hier am Text Kritik übt, helfend unter die Arme gegriffen und per PN einen treffenderen Text verfasst hätte?
    Einfach so... weil mans vielleicht besser kann und dies gratis.
    Signature
  • El-Meky
    El-Meky

    jemand der hier am Text Kritik übt, helfend unter die Arme gegriffen und per PN einen treffenderen Text verfasst hätte?
    Einfach so... weil mans vielleicht besser kann und dies gratis.



    Naja, was soll ich sagen. Wäre ich Petra, hätte ich es nicht gleich 'Einzelausstellung'
    genannt, nur weils inna Vita besser klingt, macht es den Umstand nicht besser, dass ihre Bilder nicht der künstlerische 'Reisser' sind.
    Ich wäre (bin) halt etwas kleinlauter. würde evtl, drauf hinweisen, dass ich meine Bilder inna Arztpraxis oder in nem PopelBüro hängen habe und wer Lust hat und in der Nähe ist doch mal gucken gehen kann.
    allenanderen 'Schwulzt ' hätte ich weggelassen.

    Ich bin verklemmt und kämpfe eher mit Schamgefühlen....
    Meine Mudda sagt imma:
    Klappern gehört zum Handwerk.

    und ich finde , Petra klappert seit Jahren fleissig und darauf bin ich sogar manchmal ein bissi neidisch auf ihr Selbstbewusstsein.;-))






    Signature
  • yekalF
    ja, ich kann das auch nicht. wahrscheinlich hätte ich auch was in deiner Richtung geschrieben. aber kein Grund, jemand so anzugreifen. außerdem geht es nur darum dass Leute wie Otto sich nur darstellen wollen wieviel schlauer sie sind, so.sonst würde er sich nicht die mühe machen so einen sermon zu verfassen. kein Wunder dass das Forum immer toter wird.
  • eirelagkrap

    jemand der hier am Text Kritik übt, helfend unter die Arme gegriffen und per PN einen treffenderen Text verfasst hätte?
    Einfach so... weil mans vielleicht besser kann und dies gratis.

    Eine prima Idee. Viele hier hätten hier gerne und gratis geholfen. Und nicht nur beim Text formulieren.
    Leider hatte Petra vergessen, danach zu fragen.
    Petra schreibt hier seit neun Jahren im Forum. Eine Zeitspanne, in der auch einiges an Denkanstößen in Bildbesprechungen, an künstlerischer Entwicklung durch Austausch und Auseinandersetzung möglich gewesen wäre.
    Leider ist dies aber immer auch mit (Bild-)Kritik verbunden, die für manchen eben so schmerzhaft ist, dass sie nicht zu ertragen ist.
    Umgekehrt muß ich jedoch auch gestehen, dass, obwohl ich gerne mit einem kritischen Diskurs beiseite stehe, auch mich schnell die Lust daran verliert, wenn ich merke, dass dieser nicht erwünscht ist.
    So bleibt auch mir nur, peinlich berührt vor dieser Ausstellungseinladung und den hier und auf der Webseite veröffentlichten Bildern zu sitzen und mich zu fragen, wie das geschehen konnte:
    dass nach neun Jahren Kunstnet, nach " 8 Jahre ehrenamtliche, kulturelle Arbeit und Initiierung zahlreicher Projekte " NICHTS Abstraktes, NICHTS Realistisches, NICHTS Experimentelles, NICHTS Schönes, NICHTS Kritisches entstanden ist.
    Was für eine kommunikative Katastrophe.

    Aber möglicherweise ist Petra ja mit ihrer Entwicklung, dem Ergebnis ihres experimentierens total glücklich. Mir soll es recht sein. Nur, es geht mich auch nichts mehr an. Ich muß hier keinen Text mehr schreiben.

    Wie wird wohl Flakey in neun Jahren malen? Wahrscheinlich genau so wie heute.
    Leider.

    Aber so schade ich das auch finde, es bleibt doch hauptsächlich das Problem derer, die sich da ihr Leben lang selbst verhindern. Ich selbst bin dadurch nur sehr am Rande betroffen, indem ich mir über Jahre hinweg, den selben langweiligen Quatsch anschauen muß.

    Viele Grüße,
    Klaus

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