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  • Kunstdrucke verkaufen

  • _sehcaor
    aber eigentlich funktioniert das verkloppen von merchandise doch erst, wenn das eigene label bereits durchgesetzt ist, nein? wenn es va ums auffallen/die verbreitung geht: presse generiert man durch das einrichten eines postershops sicherlich nicht. oder schraeger denken: ein kollege hat vor ein paar jahren den weltrekord im -oeffentlich ausgefuehrten- dauerkarikieren aufgestellt, sich ins guinnessbuch eintragen lassen. zum beispiel.
    oder unverwechselbare bilder machen.
  • uaebarimllit Ma(h)lzeit
    Na klar kann man Kunst vermarkten. Kunst an sich sollte aber entstehen, hat auch was mit Stil zu tun, Wiedererkennungswert und so. Es gibt ja auch Auftragsmaler, die sind kommerzielle Maler. Man kann wenn man kann alles zu Geld machen. Kreativität ist allerdings weder ver- noch käuflich. Und diese würde bei vielen drauf gehen, sobald nur noch der kommerzielle Gedanke Druck ausübt. Wenn du etabliert bist, den Egoschub verspürst und Geld verdienst, jenseits von Taschengeld, dann stützt eben dies wieder dein Schaffen und du wirst weiterentwickeln den Stil. Aber diesen Schritt in die richtige Richtung kann man halt nur begrenzt beeinflussen. Ob es klappt weis man erst nachher. Deshalb, wenn Nachfrage bestehen würde, nach einer Ausstellung z.B., man angsprochen wird, dann fängt das alles an. Aber was für einen Preis verlangt man dann als Künstler? Ist ja alles auch Seele was dann nach Käufern sucht.
  • nretsnibuR
    ... wenn ich eine Ausstellung mit Acrylwerke mache, also Unikate, bespreche ich die Preise mit befreundeten Künstlern, oder hole infos von anderen Ausstellungen ein, danach richtet sich mein Preis.
    Kann man sich schwer von seinem Lieblingsbild trennen, lässt man es zuhause oder stellt es aus und macht ein rotes Papperl drauf, iss halt schon vergeben, oder man setzt den Preis so an das man es verkraften kann herzugeben.
    Meistens bekommt man bei der Vernissage schon mit wer sich für was interessiert, man muss halt dann ein bisschen Geschäftstüchtigkeit zeigen, meistens entwickeln sich dann entweder Aufträge, oder man tritt mit Interessenten nochmal in Verbindung und läd sie zu einem Heimbesuch ein. Visitenkarten und Kontakt zu allen Gästen ist ein Muss.
    LG ALOIS
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  • uaebarimllit
    Ich hätte gern dieses Talent, ich übe noch. Austellung mit eigenen Bildern, echt gutes Gefühl.

    LG
  • nretsnibuR
    ... Bei Drucken iss es eh ähnlich, wichtig, infos einholen, und auf Wunsch signieren, oder Limitieren, gr Alois
  • nretsnibuR
    ... ja Till wir kennen uns ja schon, ...mit Kunst was zu verdienen iss harte Arbeit, können Dir die Kollegen bestimmt bestätigen, aber wenn Du es durchziehen willst, setze dich mit Freunden zusammen und machs,
    Ich wünsche noch ein schönes Wochenende, LG ALOIS
  • Phil Splash
    Phil Splash
    Hi, Bob, meintest du eigentlich ihn hier? http://www.schnellzeichner-gero.de/

    LG
    Phil
    Signature
  • Phil Splash
    Phil Splash
    Hallo, erstmal ein gutes neues Jahr euch allen! Danke nochmal an alle für die vielen Antworten, ihr habt mir sehr weitergeholfen.

    LG
    Phil
    Signature
  • _sehcaor
    Hi, Bob, meintest du eigentlich ihn hier?
    nabend phil, nein, jenen.
  • yekalF
    Ist ja eine gute Idee, aber haut mich nicht vom Hocker. Das hier von Gary Javier gefällt mir besser als die Massenkarikaturen: 🔗
  • Alexander Déboir
    Alexander Déboir
    weiß jetzt nicht was der Stand hier war, aber ich habe in fast jedem Post gelesen, dass man ab dem Verkauf von Kunstdrucken, ein Gewerbe anmelden muss.

    Dies ist vollkommen falsch! Da wirst du gedrängt, ein Unternehmen anzumelden, wohingegen dies garnicht nötig ist und du auch noch horrende Beiträge wie Krankenversicherung zahlen musst! Als Freiberufler gehört man mit der Tätigkeit eines Illustrators, Grafikers etc in die Künstlersozialkasse.

    Die IHK hat selbst zum Thema Kunstdrucke etwas in die Broschüre geschrieben:

    "Künstler
    Die Abgrenzung zwischen Kunst und Handwerksgewerbe ist oftmals sehr schwierig. Anders als bei
    den anderen Freiberuflern ist beim Künstler kein Hochschulabschluss erforderlich, auch Autodidakten
    werden hier anerkannt. Voraussetzung ist eine "eigenschöpferische Leistung und eine über
    eine hinreichende Beherrschung der Technik hinausgehende Gestaltungshöhe". Ein künstlerisches
    Wirken ist zu verneinen bei weisungsgebundenen Tätigkeiten.
    Wenn ein Künstler sein Werk selbst vervielfältigt und vertreibt bleibt die gesamte Tätigkeit freiberuflich,
    soweit der Vertrieb einen bestimmten Umfang nicht überschreitet."

    Bei Anfrage, was nun der Umfang von Kunstdrucken ist, nannte man mir die zahl 500. Wobei ich vergessen habe zu fragen, ob monatlich oder jährlich oder gar nur bezogen auf das jeweilige Bildmotiv.
    Das Finanzamt gab mir das Ok, mit Kunstdrucken starten zu dürfen. Da hake ich aber nochmals nach, wie es sich mit der menge verhält, da ein bestimmtes Bild von mir mittlereweile von tausenden gekauft werden würde.
    Da spielt aber die Selbstvermarktung in den sozialen Netzwerken wie hauptsächlich facebook eine große Rolle...und die Werbekosten belaufen sich da von 2014 bis jetzt auf ca 3000,-
    Trägt aber nun Früchte und hat sich gelohnt :) Sogar eine Disneylizenz war drin
  • neuronales rauschen
    neuronales rauschen
    Auch hier herrscht wohl teilweise ein Missverständnis vor. Der Handel mit "Kunstdrucken" wäre wohl auf alle Fälle ein Gewerbe..

    Naja ... und nebenbei bemerkt. Steuerliche Ratschläge sollte man sich in einem Forum wie diesem holen. Da fragt man den Steuerberater oder das Finanzamt. Da kriegt man eine qualifizierte Auskunft.
  • Alexander Déboir
    Alexander Déboir
    Wie gesagt, in offiziellen Broschüren der IHK, die ja gerade dafür da ist um festzulegen, was ein Gewerbe ist und was nicht, ist beschrieben, dass Kunstdrucke verkaufen nicht als Gewerbe eingestuft wird, wenn die Drucke zum künstlerischem Schaffen gehören und eine gewisse Menge nicht übertroffen wird :)

    Das Finanzamt hat mit der IHK nichts zu tun, diese müssen lediglich die freiberuflichkeit bescheinigen. Dann ist alles okay.

    Wenn die IHK bestätigt hat, dass Kunstdrucke zum freiberuflichem künsterischen Schaffen gehört und diese Werke dazu da sind, um Einnahmen zu generieren und das Finanzamt dies auch so annimmt, gibts keinerlei Probleme. Ein Gewerbe in meinem Fall anzumelden, wäre bei der offiziellen Genehmigung das dümmste, was ich machen kann :D

    Auszug aus der IHK von zB Osnabrück:
    https://www.osnabrueck.ihk24.de/recht_und_fair_play/handel_und_gewerbe/Gewerberecht/Abgrenzung_Gewerbe_von_freiberuflicher_Taetigkeit/1086264

    Unter dem Punkt Künstler steht:

    Wenn ein Künstler sein Werk selbst vervielfältigt und vertreibt bleibt die gesamte Tätigkeit freiberuflich, soweit der Vertrieb einen bestimmten Umfang nicht überschreitet.

    Wenn das die IHK selbst so schreibt, gibts dran nichts zu rütteln. Findet man auch in allen anderen offiziellen Dokumenten der IHK. Nur die Menge wird individuell je nach Stadt/Bundesland anders ausgelegt. Bei mir sinds ca. 500 Drucke. Drucke aus folgendem Grund: ich male alles ausschließlich digital und drucke daher mit meinem umgebautem Drucker auf Leinwand, es existieren quasi keine Originale. Die Artworks sind schon von vornherein auf Druck ausgelegt und die Drucke sind dann die Einnahmequelle des künstlerischen Schaffens.
    Vielleicht haben die bei mir eine Ausnahme gemacht, aber wie gesagt, alles ganz offiziell und legitim
  • neuronales rauschen
    neuronales rauschen
    Das war aber nicht die Eingangsfrage. Da ging es darum, ob der Verkauf von Kunstdrucken neben der Tätigkeit als Künstler eine gewerbliche Tätigkeit begründet. Und deshalb auch meine Antwort. Der Handel mit Kunstdrucken ist prinzipiell ein Gewerbe.

    Als Künstler kann ich meine Werke grundsätzlich vermarkten, wie ich will, ohne gewerblich tätig zu sein. Sei es nun als Buch, Postkarten oder Kunstdruck.

    Das war aber wohl nicht die Eingangsfrage.
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