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  • Aus dem Kopf heraus abzeichnen? Wie schaffe ich es nur?

  • htylil Meami
    ...ich bin froh, dass du dich noch einmal zu Wort gemeldet hast. Dein Thema berührt mich, weil ich genau das gleiche erlebt habe.

    User dieses Forums haben mir dabei geholfen, meine Defizite zu erkennen.

    Dann führte mein Weg aus dem engen Korsett der Abzeichnerei tatsächlich auch über viel üben und dabei alle Sinne zu öffnen.

    Versuche 90% deiner Pedanterie über Bord zu werfen. Sie sind dir nur im Weg. Die restlichen 10% bewahren dich vor der Falle des zu schnell Zufriedenseins. Höre Kritikern aufmerksam zu, aber mache dich nicht von ihnen abhängig.

    Wenn du es dann geschafft hast, mit dem was in dir war, das was in dem Betrachter ist, zu erreichen.
    Wenn also sozusagen Unterbewußtsein zu Unterbewußtsein spricht, das ist die Belohnung.
    Etwas schöneres gibt es nicht.
  • imaeM
    ich danke dir
  • MoS
    MoS
    Glaube es gibt da keine endgültige Antwort, nur viele Wege und Gabelungen.
    Was ich wichtig finde, ist ein problemorientierter Ansatz.
    Darunter verstehe ich einen Moment in dem du dich selber durchstrukturierst und dir deiner Entscheidungen bewusst wirst.
    In dem Moment, wo du befähigt bist selber zu artikulieren, was bei der Umsetzung als Mangel empfunden wird, ist die Lösung zum greifen nahe.

    Du wirst in solchen Foren genau so wie im realen Leben nur wenige Leute finden, die danach suchen, das zu fördern was in dir steckt.

    Realpolitisch sieht es dann meistens so aus, dass eine Wertung kommt und Tipps die sich weniger an deinem Potential orientieren als an dem des Kritikers.

    Ich will das nicht verurteilen, aber das ist nun mal so, dass so ein begleitendes Arbeiten miteinander auch mitunter die Möglichkeiten von so einem Forum sprengen.

    Für die freien Arbeiten wäre es vielleicht sinnvoll dass du deine Idee, wie bereits von meinen Vorgängern erwähnt, gedanklich fixierst.

    Danach solltest du vielleicht auch mal genauer deine eigenen Arbeiten sichten und auch hier bewusst machen, was Baustellen sind und was gut gelungen.

    Ich rede an der stelle von autonomen und nicht fremdbestimmten Arbeiten.

    Das wäre für dich der nächste Punkt:

    Du solltest für dich klar haben, was du da gerade tust und wo deine Landmarken/ Vorbilder liegen.

    Damit solltest du nicht zu unkritisch umgehen. Es ist eine Sache ein Schema zu finden, das einem subjektiv betrachtet, zu Ergebnissen bringt, die irgendwo von persönlichem Wert sind oder irgendwem gefallen.

    Eine völlig andere daraus nicht ein Korsett werden zu lassen, das dich nur in einem Stadium fixiert. (Manchmal muss man ein Thema auch einfach abarbeiten und hat dann immerhin einen Fundus auf den man später dankbar zurückgreifen kann)

    Um das mal an deinen Arbeiten zu verdeutlichen:

    Dein Pferd ist im Vergleich zu deinen Zeichnungen freier in der Linie und ein stück weit auch in der Form….als Außenstehender fragt man sich fast, ob da der Hafer mit dir durchgegangen ist.

    Beim freien Arbeiten solltest du dir dann auch bewusst machen, was du eigentlich mit deinem Bild transportieren willst und was dir dabei wichtig ist.

    Ist es eine Emotion, die Form, ein Statement…..und was steht in deinem Repertoire an Techniken oder Umsetzmöglichkeiten dafür….

    Wenn du von dir behauptest, dass du sicher in der Formwiedergabe bist, sollte so ne gedankliche Strukturierung dich eigentlich wesentlich weiter bringen.
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