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  • Kinder raus aus dem Museum? Debatte in England

  • Maria-Bettina Eich
    Maria-Bettina Eich Kinder raus aus dem Museum? Debatte in England
    Habt Ihr von der Debatte in England gehört, angestoßen von der Zeitung The Telegraph, in der es darum geht, ob Kinder nicht aus Museen verbannt werden sollten? Was sind Eure Meinungen und Erfahrungen? Infos über die Debatte und eine deutsche Meinung hier: http://mariabettina.twoday.net/stories/england-debattiert-kinder-raus-aus-dem-museum
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  • xylo
    xylo
    Ein Blog auf Klickviehsuche
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  • Maria-Bettina Eich
    Maria-Bettina Eich
    Hallo,
    nur kurz zur Erläuterung: Bei meinem Blog handelt es sich um eine gänzlich unkommerzielle und unabhängige Website, daher sind Klickzahlen vollkommen belanglos. Mein Forums-Eintrag richtet sich an Personen, die das Thema interessiert. Vielen wird der kurze Eintrag reichen, aber wer ein bisschen mehr wissen will, ist herzlich eingeladen, auf dem Blog weiterzulesen.
    MariaBettina
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  • xylo
    xylo
    Ja, klar! Deshalb meldet man sich hier auch an, hat noch keinen Kommentar unter ein Bild gesetzt, keinen Beitrag im Forum kommentiert und die erste Tat ist eine Umleitung auf Deinen Blog, damit man mehr erfährt. Danke für Deine Mühe, ein Thema hier anzustossen und auf einem Blog weiterzuführen.
  • Maria-Bettina Eich
    Maria-Bettina Eich
    Verstehe das Problem nicht! Da ich noch relativ neu auf Kunstnet bin, wüsste ich gern, ob es Gepflogenheiten gibt, denen meine Beiträge zuwiderlaufen. Das ist nicht meine Intention. Sollte der Verweis auf Blogthemen allgemein als Ärgernis empfunden werden, habe ich keine Ambition, damit weiterzumachen. Andererseits scheinen die Themen auf ein gewisses Interesse zu stoßen. Freue mich, weitere Meinungen zu hören!
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  • El-Meky
    El-Meky Maria-Bettina Eich
    lass dich nicht ärgern ! ;-)

    Also ich bin als Kind sehr sehr gerne in Museen gegangen. damals wars auch noch vom Taschengeld bezahlbar ;-)

    In Berlin das Märkische Museum , mit seinem alten mechanischen Spielzeugen,
    oder das herrliche Naturkunde Museum, sowie das Technikmuseum, allesamt hervorragend für Kinder geeignet.

    Ich bin dafür, dass Kinder, die es wollen, auch ins Museum dürfen!

    Gruß Ella
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  • simulacra
    simulacra
    Weil ich schon auf dem Weg war, habe ich den Text aus dem Blog gleich mal mitgebracht:

    "Es begann am 18. Februar mit einer Pro-und-Contra-Diskussion in der englischen Tageszeitung The Telegraph. Auslöser: das Foto eines Kindes, das in der Tate Modern auf eine zehn Millionen teure Skulptur von Donald Judd geklettert war.

    Telegraph-Kritiker Ivan Hewitt sprach sich dafür aus, erst mit Kindern ab dem Teenager-Alter ins Museum zu gehen. Hochkultur gehöre zur Erwachsenenwelt; wer Kinder unbedingt mit ins Kunstmuseum nehmen wolle, spiele ihnen nur vor, dass es sich hier um für sie interessante Dinge handle, bevormunde sie und riskiere, dass sie Kunst in späteren Jahren missachteten.

    Die Leiterin der britischen Organisation Kids in Museums, Dea Birkett, hielt dagegen: Kinder seien begeisterungsfähig; man solle sie früh mit Kunst vertraut machen, um den Grundstein für eine lebenslange Faszination zu legen.

    Dass Kunst grundsätzlich nichts für Kinder sei, ist eine kühne Behauptung des Telegraph-Kritikers, die von vielen Leserkommentaren abgelehnt wurde und auch den Erfahrungen widerspricht, die diesem Blog zugrunde liegen.

    Argumente für Kinder in Kunstmuseen gibt es zuhauf: Kunst regt Phantasie und Kreativität an; Museumsbesuche machen Kinder mit dem kulturellen Geschehen ihrer Gesellschaft genauso wie mit kulturellen Traditionen vertraut; Kunst ist ein Teil der Allgemeinbildung wie so vieles, was im Kindesalter gelernt wird; die Betrachtung von Bildern schult Auge und Geist.

    Und dann ist da noch etwas: Kunstwerke sind immer Brillen, die verschiedene Möglichkeiten der Weltwahrnehmung zeigen. Egal, ob es sich um High Art oder um Low Art handelt. Die digitale Brille ist für uns Eltern aus dem 20. Jahrhundert noch verhältnismäßig neu. Für die Kinder ist sie ziemlich alltäglich. So alltäglich, dass die digitale Ästhetik immer dominanter wird. Das ist uns Eltern aus dem 20. Jahrhundert manchmal etwas unheimlich, weil wir Sorge haben, dass die digitale Welt die reale Welt im Bewusstsein der Kinder übertrumpfen könnte. Ob das alles wirklich so ist und ob es wirklich so schlimm ist, weiß heute noch niemand genau. Aber dass ein kompetenter Umgang mit Bildern unterschiedlichster Art zu einem mündigen Verhalten gegenüber digitalen Bildwelten beiträgt, ist kaum zu bezweifeln. Allein deshalb lohnt es sich, Kindern einen breiten visuellen Horizont zu eröffnen. Und was ist dazu besser geeignet als Kunst?"

    Quelle: http://mariabettina.twoday.net/stories/england-debattiert-kinder-raus-aus-dem-museum
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  • Maria-Bettina Eich
    Maria-Bettina Eich
    Danke! Das macht die Sache definitiv einfacher!
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  • simulacra
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  • Doktor Unbequem
    Männer raus, hat auch schon mal einer was puttemach...

    Frauen raus, hat auch schon mal eine was puttemach...

    Luft raus, bringt Sporen und Backeterien mit...

    Licht raus, zersetzt die Farbe, schadet der Leuchtkraft... :)))

    und wehe, es atmet einer!
  • yekalF
    Was soll Kindern eigentlich noch alles verboten werden, damit sie nicht "stören"? Wenn die Kleinen in ein Museum möchten, dann soll man sie mitnehmen und wenn nicht, dann soll man sie nicht dazu zwingen. Denn das ist der falsche Weg und kostet nur Nerven :-).

    Probleme gibt es doch nur dann, wenn Kinder sich langweilen und gegen ihren Willen irgendwohin geschleppt werden.
  • lisa
    lisa
    Jedenfalls war das Kind kreativ, sowas müßte einem Museum doch gefallen :D
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  • El-Meky
  • sebulon
    sebulon
    Es hat die Skulptur lebendig gemacht.
  • El-Meky
  • Krazykat
    jemand sagt etwas
    irgendwer fordert was
    irgendwer fordert was der eh nix zu sagen hat
    irgendwer fordert was und meint es überhaupt nicht ernst

    und irgendwelches volk empört sich immer wieder aufs neue
    oder tut so als sei es empört
    wozu das theater
    cui bono?

    nur die werbetreibenden in foren + blogs?
  • nighthawk
    nighthawk
    ich hatte den großteil meiner kindheit und jugend weit weg von irgendwelchen museen verbracht. das nächste kunstmuseum war geschätzte 300km weit entfernt und auch meistens nur im winter über zugefrorene flusse mit dem hundeschlitten zu erreichen.:) ich muss sagen, ich habe nichts vermisst. heute arbeite ich selbst in einem museum, ich leite da als freier mitarbeiter einmal die woche die offene malwerkstatt. von meinen eigenen kindern kann ich nur berichten, dass der große, der wird bald vier, sich schon langsam durchaus für kunst interessiert. zumindest für die alten meister. er fragt dann immer auch: "was machen denn die frauen und männer da? oder "was ist das für eine stadt auf dem bild abgebildet?" "abgebildet" - ist zur zeit sowieso ein wichtiges wort, das benutzt er immer wieder. na ja, und er redet auch später darüber und erzählt, was er so alles in der ausstellung gesehen hat. für zeitgenössische kunst ist er eher nicht so zu begeistern, manchmal kriegt er sogar angst und bittet mich von dem kunstwerk wegzugehen.
    bei dem kleinen macht es noch wenig sinn und ist eher stressig. er ist jetzt 1,5 und befindet sich in einer phase, wo er alles anfassen und überall draufklettern will. eine donald judd skulptur wäre natürlich auch perfekt als klettergerüst. ich weiß allerdings nicht, ob meine versicherung danach den eventuell entstandenen schaden übernehmen würde. ich würds lieber nicht ausprobieren.
    sonst denke ich, dass natürlich spielen in der freien natur, im wald oder auf der wiese, auf dem spielplatz kindern sehr viel mehr bringt, als so ein museumsbesuch. auch kognitiv. denn egal wie interessant die kunst für uns erwachsene ist, für die kleinen ist und bleibt sie eher eine tote, abstrakte materie. der junge, der auf die donald judd skulptur draufgeklettert ist, hat für ein kind das einzig richtige getan, er hat dieses stück metall aus der abstrakten, theoretischen welt der kunst in unsere reale, dingliche welt zurückgeholt. er hat lediglich einen zugang zu dem werk gesucht und gefunden. das hätte sonst noch einmal zehnmalkluge museumspädagogiktante nicht geschaft.
    aber ich denke, die eltern sollten selbst entscheiden, wohin sie ihre kinder in der freien zeit schleppen. ein verbot wäre da absurd. eine 10-millionen-dollar-donald-judd-skulptur müsste sowas aushalten können, und könnte darüber hinaus ihre eigenschaften als soziale plastik unter beweis stellen.:)
  • Maria-Bettina Eich
    Maria-Bettina Eich
    Deine Erfahrungen finde ich interessant; die eigenen und die mit Kindern. Klar haben Kinder in der freien Natur mehr zu suchen als im Museum, aber ein bisschen Zweigleisigkeit ist ja auch in Ordnung. Das Donald-Judd-Geklettere war zwar in der Situation politisch eher unkorrekt, aber tatsächlich sind wir im Laufe der Jahre auch immer wieder auf Skulpturen und Installationen gestoßen, mit denen man auf Tuchfühlung gehen konnte (klettern, rumrennen, durchlaufen), und das war immer fantastisch für die Kinder. (300 Kilometer, Hundeschlitten? Klingt aufregend. Grönland, Lappland, Kanada?)
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  • nighthawk
    nighthawk

    (300 Kilometer, Hundeschlitten? Klingt aufregend. Grönland, Lappland, Kanada?)

    nordural, das mit dem hundeschlitten war nicht ganz ernst gemeint. es gab eine bahnlinie und irgendwann mal sogar eine bundesstraße, an der ewig lang gebaut wurde. aber die entfernungen stimmen schon. für einen kleinen jungen also ähnlich unerreichbar.

  • b29
    b29
    völlig sinnloses Thema, gegacker um ungelegte Eier......
    nichtzutreffendes streichen...bla
    in England fahn se och of der falschenSeite.
    ob die das ändern nach einer Diskussion in Deutschland?
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