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  • Kein Platz für Kunst!

  • mamiwata Kein Platz für Kunst!
    Pappschachtel heißt meine Galerie für MobileKunst.

    Oder soll ich sie lieber "Kaleidoskop" nennen wie jene Pappschachtel aus Kindheitstagen, die man sich vor das eine Auge hält, während das andere zugekniffen wird und dass uns alsbald den Blick frei gibt, auf immer neue, bunte Muster? Kaleidoskop - Es verzaubert unsere Welt.

    In die Pappschachtel jedenfalls passt nur das kleine Format. Meine Wohnung bietet nämlich keinerlei Platz für das Große und das Erhabene.

    Bald ende ich wie Kurt Schitters im Merzbau, der dort eingekesselt von seiner eigenen Kreativität lebte und schließlich ins Exil nach Norwegen ging.

    Im Sprengel Museum Hannover gibt es ja einen Nachbau, der erahnen läßt, wie wenig Platz ihm zum Leben blieb: zwischen all seinen Ausbuchtungen und künstlichen Konstruktionen.

    Die Wände scheinen dort auf einen zuzukommen. Als es dann Phosphor- und Brandbomben vom Himmel hagelte, war die Arbeit von Jahren endgültig vernichtet.

    So soll es mir nicht gehen. Also beschränke ich mich, bleibe im "Rahmen", um noch Luft zum Atmen zu haben.

    Aber eigentlich will ich "groß, größer, am größten".

    Wände bemalen, alles bunt machen oder wahlweise unter einem Ascheregen begraben, mich nicht beschränken, größenwahnsinnig werden.

    !!! Was ist also zu tun? Vielfältige Ideen sind mir willkommen.
  • reitlebanhcs
    Umziehen!?
  • id-uR

    Umziehen!?



    Ach du bists :-)))
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  • reitlebanhcs
    bin immer dort wo man mich am meisten braucht und stehe mit Rat und Tat zur Seite
  • heinrich
    Ach du Arme, du...

    Du hast aber Probleme....

    Von eigener Kreativität erdrückt zu werden?

    Keine Angst , Babe,
    das alles bildest du dir selbst nur ein...


    Bleib besser, wo du bist,
    bei sich...habe Geduld,
    das ist nur eine Einbildung...
    Es geht von selbst vorbei....


    :-}
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  • mamiwata
    In der Stadt ist dies nicht bezahlbar für mich; aus der Stadt fortzuziehen (dorthin wo die Quadratmeter-Preise billiger sind) ist wiederum eventuell mit anderen Härten verbunden und sowieso erst in drei Jahren möglich. Außerdem befürchte ich, dass ich selbst im großen Haus anfangen würde, mit großflächigen Bildern den Wohnraum beständig zu verkleinern, nichtsdestotrotz eine Idee, der ich nachgehen werde. Künstler-WG auf dem Land ... vielleicht ist das ja eine Option. Wohnt jemand so?
  • reitlebanhcs
    ich wohne in einem Maisfeld
  • mamiwata
    heinrich, "von der eigenen Kreativität erdrückt zu werden" umschreibt ja wunderbar das Problem. Und die anderen ... was tun die - verkaufen, verbrennen, vernichten (aber das tut weh, selbst wenn die Bilder "alt" und die eigene künstlerische Entwicklung fortgeschritten ist) oder sich beschränken (wie ich es beschlossen habe) ... ?
  • reitlebanhcs
    wen kennst du denn, der seine eigenen bilder verbrennt :)
  • heinrich
    Genau , sich beschränken hilft...

    Ich kucke meine Bilder gar nicht mehr an...
    Die interessieren mich nur kurz...
    Sie stehen an einander gelehnt, liegen im Keller
    verstaubt...Ah Gott, das ist doch alles nur Kraaaaaaaaaaam...

    :-}
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  • lisa
    lisa
    Das Bild, an dem ich gerade male, liegt auf dem Eßtisch. Deshalb essen wir morgen im Stehen ;)
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  • El-Meky
    El-Meky
    wir haben unser Leben den Malutensilien untergeordnet.
    ein Leben zwischen den Leinwänden .
    Besuch muss im Flur stehen oder lieber gleich draussen bleiben.;-D
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  • xylo
    xylo Hannover hat viel zu bieten
    🔗
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