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  • macht es sinn, in zeiten elektronischer medien noch (foto)-realistisch zu malen?

  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    ist es denn aber nicht auch so dass waehrend des malprozesses ganz andere dinge durch das groessere zeitfenster ablaufen-( sozusagenauf einer metaebene)- das beeinflusst doch ganz bedeutend das ergebnis- ich denke wenn man malt geraet man in eine viel kleinere distanz (sprich- mehr tuchfuehlung) zu seinem werk- odr? :) lg

    Öhm, die ursprüngliche Frage war doch gar nicht, ob analoge Malerei an und für sich obsolet ist.
    Malerei ist doch weitaus mehr als nur (Foto)Realismus?!

    Die Tuchfühlung ist bei der Fotografie vielleicht eine andere, aber vorhanden ist sie ebenfalls, einmal während der Aufnahme(n) selbst, äußerst intensiv, und dann während der Entwicklung der Fotografie.

    Aber, well, ich hatte den Faden nicht so verstanden, dass prinzipiell Fotografie - oder digitale Visualisierung - versus analoger Malerei das Thema wäre.

  • oeli
    oeli
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    Ich weiß zwar nicht ob alle Bilder gemalt sind, ein paar davon auf jedenfall. Ein Beispiel warum Fotorealismus Kunst ist.
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    So wie Du darauf beharrst, solche Bilder seien dem Fotorealismus zuzuordnen, so beharre ich darauf, dass dies nicht der Fall ist :)
    Nicht alles was realistische Darstellung zeigt ist fotorealistisch, oder muss jetzt zwanghaft unter Fotorealismus subsummiert werden.
    Warum auch?
    Composing auf Basis von Fotografie hat mit Fotorealismus ebenso wenig zu tun.


    Kunst oder nicht Kunst, das ist ein ganz neues Thema.


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  • kceierdsednur

    Öhm, die ursprüngliche Frage war doch gar nicht, ob analoge Malerei an und für sich obsolet ist.
    Malerei ist doch weitaus mehr als nur (Foto)Realismus?! (...)
    Aber, well, ich hatte den Faden nicht so verstanden, dass prinzipiell Fotografie - oder digitale Visualisierung - versus analoger Malerei das Thema wäre.

    thema verstehen.
    nicht in form von sinnfreiem wertabgleich. (also nicht: was ist besser oder wertvoller)
    es ist erstmal die frage: wie, warum benutze ich diesen oder jenen weg und will ich eine pure info weitergeben? ein bild in form einer fotografie und in form eines gemalten (fotorealistischen) bildes repräsentieren ja beide etwas gleiches. nämlich einen ganz bestimmten moment.
    allerdings gehts auch um die frage, ob ich unbedingt viel zeit "verschwenden" muss um etwas zu sagen, wenn ich mindestens 2 möglichkeiten habe dies zu tun.
    ich kann sagen: es war ein schöner abend für uns und der sah so aus...
    (beispiel auf seite 1 im faden)
    a: 3 wochen an einem stück das ganze erzählen
    b: das ganze in 10 minuten oder meinetwegen in einer stunde tun
    ergebnis: das gleiche
    unabhängig vom qualitativen: der ganze aufwand lohnt sich aus meiner sicht kein bisschen bei diesem beispiel. zu banal.
  • VBAL
    VBAL
    Also ich bezweifle ob realistischer Malerei von Zeitverschwendung die Rede sein kann, nur weil ein Foto schneller gemacht werden kann. Eine Aufnahme mag nur Sekundenbruchteile dauern, Malerei womöglich Monate.
    Wozu immer diese Schnelligkeit? Wird ein Bild alleine deshalb besser, seine Erzeugung sinnvoller?
    Ist die Welt ein ständiges rennen gegen die Zeit?

    Eine dreiwöchige Erzählung wird nie das gleiche Ergebnis liefern, wie eine zehnminütige!
    Das kann man auch auf Bilder übertragen.
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    @rundesdreieck

    öh, schrieb ich was von wegen besser oder wertvoller?
    ein bewusstsein vom wie, warum benutze ich diesen oder jenen weg, das ist hoffentlich selbstverständlich.

    malerei oder zeichnung hält nicht notwendigerweise einen einzigen bestimmten moment in einem bild fest.
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    Nun ja, Kafka hat "Das Urteil" innerhalb einer Nacht geschrieben. :)
  • kceierdsednur

    @rundesdreieck
    1. öh, schrieb ich was von wegen besser oder wertvoller?
    2. ein bewusstsein von wie, warum benutze ich diesen oder jenen weg, das ist hoffentlich selbstverständlich.
    3. malerei oder zeichnung hält nicht notwendigerweise einen einzigen bestimmten moment in einem bild fest.


    zu 1
    nö. hast du nicht. ich bezog mich da mehr auf deinen letzten satz. mehr so´n unterstrich für die nachwelt. :-)
    aber andere hier. (meine antwort war eher erweitert, bezog also ein paar vorgängercomments ein)
    2. jo. denk ich mal.
    3. tja, vielleicht kommen wir ja da nochmal drauf zu sprechen. noch ist nicht aller tage abend. erstmal sollte eine art kollektives verständnis für den oberflächenmodus zustande kommen.
    (finde ich)
    :-)
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    @vbal
    die zeitspanne über die sich inhaltliche überlegungen erstrecken, ist doch unabhängig von der realisierung dieser überlegungen.
    bevor ich beginne etwas mit digitalem werkzeug umsetzen, kann es ebenfalls wochen dauern, und die weitere planung und bearbeitung dessen ebenso.

    ändert nichts an der unterschiedlichen effizienz der eingesetzten mittel um letztendlich die gleiche aussage zu erreichen.

    Signature
  • VBAL
    VBAL
    Das triff aber lediglich dann zu, wenn ich eine Fotografie eins zu eins kopiere. (und selbst dann spielt der Faktor Zeit noch hinein).
    Zumal ich nicht die Zeitspanne inhaltlicher Überlegungen meinte, sondern die der Bilderzeugung. Also malen oder auslösen!
  • kceierdsednur

    @vbal
    die zeitspanne über die sich inhaltliche überlegungen erstrecken, ist doch unabhängig von der realisierung dieser überlegungen.
    bevor ich beginne etwas mit digitalem werkzeug umsetzen, kann es ebenfalls wochen dauern, und die weitere planung und bearbeitung dessen ebenso.

    ändert nichts an der unterschiedlichen effizienz der eingesetzten mittel um letztendlich die gleiche aussage zu erreichen.

    jetzt scherst du aber etwas heftig aus. soweit sind wir schon? :-))))))))))))))
    btw.
    man kann auch solange vorbereiten, bis nix mehr da ist vom ursprung. (ausser ein paar verwirrt um sich blickende native flippo-strings in nem fremden system)
  • oeli
    oeli
    @Xabu. Ich bin nicht derjenige der seine Meinung als alleingültig hinstellt. Zudem waren die Bilder nicht umbedingt für dich gedacht, da ich deine Antwort schon kannte. Du hast die Definition von Fotorealismus aus den 70 Jahren. Ich akzeptiere das auch. Für mich zählt es eben auch wenn man ein Foto mit Photoshop bearbeite und es danach nachmale. Wenn ein Bild aussieht wie ein Foto ist es für mich Fotorealismus. Auch wenn ich weiß das deine Definition nach wickip. die Richtige ist.
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    @vbal
    Können wir das Thema Fotorealismus mal ad acta legen?

    Ich schrieb vom Werk, welches sich realistischer Darstellung bedient.
    Das kann auch völlig ohne Fotografie am digitalen Werkzeug Computer entstehen.

    Die Zeitspanne der reinen Bilderzeugung, Pinsel über Bild ziehen, etc. , ändert doch nichts prinzipiell an der Bildaussage.
    Sofern die Zeitspanne über die sich die Bilderzeugung erstreckt konzeptionell bedingt ist, sieht das schon wieder anders aus.
    Aber darum geht es doch gar nicht, bzw. das trifft relativ gesehen auf alle Medien gleichermaßen zu.

  • oeli
    oeli
    Aber ums auf Thema zurückzukommen so bin ich der Meinung das es Sinn macht. Ein gemaltes Bild ist viel länger haltbar als ein Foto, Es wirkt ganz anders. Es ist nicht körnig wenn ich es vergrößere. Und wenn ich ein Bild von 2Meter fotorealistisch male brauche ich ca 3Tage. Könnte es also für 1000€ verkaufen. Wenn ich mir ein Foto auf Leinwand ausdrucke lasse, in der gleichen Größe bin ich ca bei der gleichen Summe
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    @Xabu. Ich bin nicht derjenige der seine Meinung als alleingültig hinstellt. Zudem waren die Bilder nicht umbedingt für dich gedacht, da ich deine Antwort schon kannte. Du hast die Definition von Fotorealismus aus den 70 Jahren. Ich akzeptiere das auch. Für mich zählt es eben auch wenn man ein Foto mit Photoshop bearbeite und es danach nachmale. Wenn ein Bild aussieht wie ein Foto ist es für mich Fotorealismus. Auch wenn ich weiß das deine Definition nach wickip. die Richtige ist.


    Ja, wir können uns natürlich jeder für sich selbst die Begriffe so oder so definieren.
    Ich hoffe nur, dass dies in der Chirurgie nicht allzu häufig der Fall ist.

    Meine Definition stammt nicht von Wikipedia, sondern beruht auf dem, was ich so nebenbei während der Zeit meines Architekturstudiums mitbekommen habe.
    Unter anderem malte ein Freund fotorealistisch.
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian


    jetzt scherst du aber etwas heftig aus. soweit sind wir schon? :-))))))))))))))
    btw.
    man kann auch solange vorbereiten, bis nix mehr da ist vom ursprung. (ausser ein paar verwirrt um sich blickende native flippo-strings in nem fremden system)
    whatever :D
  • kceierdsednur

    @vbal
    1.Können wir das Thema Fotorealismus mal ad acta legen?

    2.Ich schrieb vom Werk, welches sich realistischer Darstellung bedient.
    Das kann auch völlig ohne Fotografie am digitalen Werkzeug Computer entstehen.

    3.Die Zeitspanne der Bilderzeugung ändert doch nichts prinzipiell an der Bildaussage?!

    1. na das geht wohl schlecht bei diesem thema.
    2. klar.
    3.weiss man nicht. schliesslich denkt man ja inzwischen weiter... (ich jedenfalls könnte nicht anders. vielleicht können andere diese tätigkeit einstellen. manchmal siehts so aus)
    :-)
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian


    1. na das geht wohl schlecht bei diesem thema.

    ich dachte nicht, dass es speziell um fotorealismus geht, sondern um realistische darstellungsweisen allgemein.
    fotorealismus kann ich nicht anders erzeugen, als durch malerei.
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    3.weiss man nicht. schliesslich denkt man ja inzwischen weiter... (ich jedenfalls könnte nicht anders. vielleicht können andere diese tätigkeit einstellen. manchmal siehts so aus)
    :-)


    ja siehe oben, ich hab noch ergänzt ...
    natürlich können auch beim reinen pinsel schwingen die gedanken schweifen, sich dinge verändern, das können sie aber auch beim maus schieben oder stift auf dem tablett gleiten.
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian
    Aber ums auf Thema zurückzukommen so bin ich der Meinung das es Sinn macht. Ein gemaltes Bild ist viel länger haltbar als ein Foto, Es wirkt ganz anders. Es ist nicht körnig wenn ich es vergrößere. Und wenn ich ein Bild von 2Meter fotorealistisch male brauche ich ca 3Tage. Könnte es also für 1000€ verkaufen. Wenn ich mir ein Foto auf Leinwand ausdrucke lasse, in der gleichen Größe bin ich ca bei der gleichen Summe

    Uff. Kann ich nicht beurteilen. Ich bin kein Kaufmann.
    Hat schon mal jemand ein gemaltes Bild vergrößert, also ohne es vorher zu scannen oder zu fotografieren ... wo wir dann wieder bei Körnung und Bildrauschen wären ...?
    Kopfschüttel.
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