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  • Woran erkennt ihr "gute" Kunst

  • absurd-real
    Gute Kunst kann Distanzen schaffen.
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  • MischaT
    MischaT
    Gibt es nicht.
    Entweder Kunst oder ein Versuch Kunst zu machen...
    Ist nur meine Meinung.
  • 7akx3tx
    es gibt auch keinen versuch Kunst zu machen. man macht Kunst wenn man trällert, schreibt oder malt. um zu bestimmen ob Kunst gut oder schlecht ist, muss man Kunst definieren können, was kläglich scheitert. Kunst ist ein stück Kultur mehr nicht. ob gut oder schlecht das zeigt nichtmal der erfolg.
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  • K_nav_nnamreH
    um zu bestimmen ob Kunst gut oder schlecht ist, muss man Kunst definieren können, was kläglich scheitert.




    Nur weil man Kultur zum Glück nicht unter die Herrschaft einer albernen "allgemeinen Definition", die sie gebrauchsfertig fürs Schwafeln machen soll, bekommt, kann man sehr wohl im Konkreten über ihre Auswüchse reden.

    Typen, die eine allgem. "Definition" für Kultur brauchen, um an ihr teilzunehmen, würde ich nicht mal meinen Hamster anvertrauen. Die haben Kultur nicht verdient.

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  • Doktor Unbequem
    ah, der rechtsaussen hat wieder freigang gehabt.
    schon vermisst...
    ^^
  • robolotion
    robolotion Was ist mit "gut" gemeint?
    So, wie die Frage gestellt ist, lässt sie sich nur subjektiv beantworten. Der Begriff "gut" ist sehr allgemein und müsste erst mal näher definiert werden. Ein als schön empfundenes Bild muss nicht unbedingt gute Kunst sein; Beispiel: Kitsch. Auch, dass es einen emotional berührt, ist kein hinreichendes Kriterium, denn das können Pressefotos z. B. auch.

    Die Merkmale "guter" Kunst lernt man i. d. R. durch ihr Studium. Dazu gehören u. a. das Zusammenspiel von Syntax (Bildsprache) und Semantik (Bedeutungslehre), Ästhetik (Farb- u. Formlehre) sowie Wahrnehmungspsychologie. Die Beurteilung von Kunst steht auch in zeitlichem und gesellschaftlichem Kontext.

    Kompliziert wird das Ganze noch durch Kunstformen, die die Regeln "guter" Kunst absichtlich "brechen", z. B. naive Malerei, Art brut (sog. Laienkunst) oder auch Bad Painting. Heute längst etablierte Kunstrichtungen, wie etwa Impressionismus, Expressionismus, Kubismus usw. waren zum Zeitpunkt ihres Aufkommens absolut "daneben". Was damals von den Anhängern der klassischen bildenden Künste mehr als angezweifelt wurde, gilt heute nicht selten als Meisterwerk oder Meilenstein. Daraus abzuleiten, jeder Autodidakt könne Großartiges hervorbringen oder Kunst, die sich gut verkauft, müsse gut sein, ist allerdings ein fataler Irrtum.

    Der Begriff "gute Kunst" ist wirklich schwer fassbar, da auch anerkannte Kunstkritiker und Kuratoren sich häufig widersprechen. Womöglich muss es jeder für sich selbst entscheiden – aber im Sinne einer gewissen Objektivität sollte er/sie das anhand nachvollziehbarer, allgemeingültiger Kriterien auch begründen können.
  • 7akx3tx
    artbrut ist definitiv keine Laienkunst. das ist verdammt schwer gute Ergebnisse zu machen
  • robolotion
    robolotion Art brut

    artbrut ist definitiv keine Laienkunst. das ist verdammt schwer gute Ergebnisse zu machen


    @Mikachel:
    Sorry, habe nicht weiter recherchiert und bin einfach nach den ersten Zeilen dieses Artikels gegangen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Art_brut
  • VBAL
    VBAL
    Hatte Jean Dubuffet eine geistige Behinderung, oder war er nur Laie?
    Kind war er aber doch sicher nicht Zeit seines Lebens.
  • Filou
    Filou subjektives wahrnehmen
    Die Frage nach "guter" Kunst ist sicher eine subjektive. Aber Technik und Stil, wenn auch perfektioniert kann nicht der einzige Maßstab sein.
    Den Künstler und den Background zu seinen Werken zu kennen schafft erst eine objektivere Sicht.





  • olesign
    olesign
    Hi Filou,
    aber gerade, wenn ich doch Informationen zum Künstler habe, kann ich das Werk nicht mehr unvoreingenommen bewerten. Dann spielen plötzlich ganz andere Gründe eine Rolle, weswegen das Werk gut sein soll. So kann es objektiv der größte Scheiß sein, aber wenns der Meister gemacht hat, sagen alle: Herausragende Kunst.
  • Filou
    Filou
    Hi olesign.
    Ich fände das sehr oberflächlich, würde ich nicht auch einen Meister hinterfragen.
    Heimlich kotzen sicher einige bei solchen Worten aber die subjektive Wahrnehmung bleibt dann wohl ein Geheimnis dabei.
    Ich finde halt das Künstler und Werk gemeinsam erst eine objektivere Sicht bringen.
    Manche brauchen das mehr als nur Bilder bei ebay zu erstehen.
    Nachdem ich mir die Beiträge zu meiner anfangsfrage durchgelesen habe, komme ich mehr und mehr zu dem Schluss das der Mensch zuerst zählt und dann erst das Werk.
    Aber die Frage wer ist ein "guter" Künstler stelle ich nicht ;)
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    Eine objektive Wahrnehmung gibt es nicht.
    Geht das mal rein in den Schädel?

    :D
    Blowing the Job completed to Fail SuCCessfuLLy

    ΞEine Art Blööö Ken Zeit Waise
    Text, Fotografie, Video, Graphitmalerei

    ∃Λ∀ Auf diese Art von Raum Zeit willig Block Ende
    Textlich Bildlich Klanglich Denklich
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    Was aber nicht bedeutet, es gäbe keine Kriterien um ein Werk zu kritisieren, nur sind diese halt in jedem Fall subjektiv, oder beruhen auf einer Übereinkunft einer Menge von Menschen hinsichtlich ihrer subjektiven Kriterien, einer Übereinkunft, die von diesen und anderen Menschen anerkannt und propagiert wird.

    Rülps.

    Sofern ich denn zusätzlich zu dem Werk, und auf der gleichen Basis wie oben bemerkt, auch noch den Urheber kritisch betrachte und im Zusammenhang mit dem Werk reflektiere, macht dies den ganzen Wahrnehmungsprozess nicht unbedingt einfacher, aber unter Umständen auch nicht wesentlich uninteressanter.
    Hängt vom Werk ab, und natürlich vom Urheber.
    Wem das nicht reicht, der kann sich ja auch noch an Familie, Freunden, Bekannten, Lehrern, ja der Umwelt des Urhebers an und für sich abarbeiten.
    Bestenfalls findet sich das meiste davon im Betrachter selbst, weil s. o..
    Dann sollte in jedem Fall das Werk alleine genügen, weil, der Rest ist ja schon verinnerlicht.
    Ohne jegliches Wissen, bzw. vom Werk unabhängiger, vorangegangener Wahrnehmung und Reflexion vielfältiger Art, ist jegliche Kritik allerdings ausgeschlossen.

    Wer's nicht glaubt, frage mal nen Stein was er von der Mona Lisa hält.

    What ever.

    Urheber, Urheber, Urheber, Urheber, Urheber, Urheber, Urheber, Urheber, Urheber, Urheber, Urheber, Urheber, Urheber, Urheber, Urheber, ein was?
    Signature
  • VBAL
  • 7akx3tx
    das ist so Kunst die in mir garnichts auslöst. muss ich ganz ehrlich sagen
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    @VBAL
    Doch, die Ahnung hast Du, auf Grund Deiner Allgemeinbildung z.B., weshalb Du überhaupt wusstest, wonach Du suchen musst, bzw. wie Du diese Darstellungen findest. Und auch von dem, was sich Urheber und ihr Umfeld so dachten, sich gegenseitig bedingend, hast Du eine wirkliche Ahnung, wenn nicht aus eigener direkter Erfahrung, dann erneut auf Grund Deiner Allgemeinbildung, Deiner Prägung und der Findungen und Mitteilungen Anderer, denen Du vertraust, und der sich daraus mit der Zeit entwickelnden höheren Form einer Mustererkennung, einer Mustererkennung, die ebenso durch Deine neuronale Veranlagung geprägt ist und somit letztendlich auf der Geschichte des Universums beruht :DDD.

    Hättest Du Deine Beispiele als 1-Jähriger auch schon als gute Kunst identifizieren können?

    Apropos, kannst Du erklären, warum das (für Dich) gute Kunst ist?
    Signature
  • VBAL
    VBAL
    :D

    Xabu, was hast du denn als Einjähriger so alles identifizieren können, außer Mama, Papa, Essen...?
    Kunst???

    Ich sage, man muß NICHT zwangsläufig etwas über den Urheber wissen um sich ein Urteil bilden zu dürfen/können.
    Und eines gewissen Grades an Allgemein-(künstlerischer)bildung dürfte sich jeder erfreuen, der für Kunst Interesse aufzubringen bereit ist. (ein frommer Wunsch?)
    Ich sehe nicht warum ich etwas über den Künstler und seine Intension erfahren MUSS um OBJEKTIVER zu sein.
    Warum darf Kunst nicht subjektives Erleben/Genuss sein? Schmälere ich damit ihren Wert?
    Ich wüsste nicht, dass in der Musik in gleicher Weise Wissen über Urheber und Intensionen vorausgesetzt werden, wie das in der bildenden Kunst immer gefordert wird.
    Ja, unter Umständen, bei einem besonders sperrigen Werk, kann es hilfreich sein. Aber grundsätzlich? - Nein!
  • nighthawk
    nighthawk
    http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.data.image.v/v136200a.jpg
    http://www.sammlernet.de/kunst/images/roemische-Malerei.jpg
    http://www.croionberga.de/images/sonstiges/teppich-von-bayeux/abb30.jpg
    http://www.vam.ac.uk/__data/assets/image/0005/185225/2007BM5740_michelangelo_david_plaster_cast.jpg

    Alles gute Kunst!
    Die Urheber kenne ich aber nicht und habe nicht wirklich eine Ahnung was sie sich so dachten.
    Also doch nicht gut, oder nicht bewertbar?


    interessant ist, dass bei fast allen diesen werken, ausser vielleicht dem letzten, die urheber gar nicht wussten, dass sie "kunst" schufen. dieses attribut wurde denen erst später zugeschrieben. :)
  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    Xabu, was hast du denn als Einjähriger so alles identifizieren können, außer Mama, Papa, Essen...?
    Kunst???

    Ja eben drum.

    Versuchst Du wenigstens annähernd zu verstehen, worauf ich hinaus will :)?

    Es gibt kein Kunstwerk von Gottes Gnaden.
    Ohne von der Darstellung selbst unabhängigem Wissen, Erfahrung, etc., kannst Du keine Darstellung interpretieren.
    Da sind das Wissen um die Umstände der Entstehung, um das Zeitalter, um den Urheber, nur weiterer Aspekte, die ein vollständiges Verständnis des Dargestellten unterstützen können.

    Wir beziehen uns hier nicht auf Piktogramme oder Produktwerbung, da mag das Wissen um den Urheber irrelevant sein.

    Müssen musst Du gar nichts. Außer sterben früher oder später.

    Wer fordert wo was immer?

    Ich sehe (muhaha) bei der Musik keinen prinzipiellen Unterschied diesbezüglich.
    Da Du aber lange (in Relation zum Alter) bevor Du sehen kannst schon hören kannst, und somit wahrgenommene Klänge, und dann auch Töne, lange vor Deinem Sehen (abgesehen davon, dass in der Gebärmutter nicht allzu viel zu sehen ist) mit Deiner emotionalen Befindlichkeit und der Deiner Mutter in Verbindung gebracht werden ... well.

    Nein, natürlich MUSST du NICHT grundsätzlich etwas über den Urheber oder die Umstände der Entstehung wissen.
    Aber unter Umständen entgeht Dir ohne dieses Wissen der eine oder andere Aspekt :).
    Manche Werke dürften zumindest ohne das Wissen um die Umstände komplett unverständlich bleiben.

    Unbestreitbar ist es der Urheber, der das Werk geschaffen hat :D.
    Unbestreitbar entsteht das Werk zu einer bestimmten Zeit in einer bestimmten Umwelt :D.
    Das alles findet sich zwangsläufig in einem (Kunst)Werk wieder.

    "Die vier Jahreszeiten" klingen wundervoll, aber ohne dass ich den Namen des Werks kennen würde, käme ich nie auf die Idee da einen Bezug zu eben diesen vier Jahreszeiten herzustellen. Doch allein schon der Name lässt mich das Werk über das wundervolle Klangerlebnis hinaus weitergehender wahrnehmen und verstehen.

    Amandine Beyer & Gli Incogniti - L inverno Allegro non molto

    Und da ich's grad wieder gesehen hab, haut mich immer noch weg :):

    Nicola Matteis (c. 1670 -- c. 1698) _ Diverse bizzarie Sopra la Vecchia Sarabanda ò pur Ciaccona
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