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  • Große Kunst- und Fotoausstellung im Schloss Börln bei Dahlen

  • Roderick Hinkel Große Kunst- und Fotoausstellung im Schloss Börln bei Dahlen
    9 – 19 Uhr am Sonntag den 11. September 2005
    Tag des Offenen Denkmal


    Schloss Börln, Clara-Zetkin-Straße 1, 04774 Dahlen OT Börln über Wurzen, Sachsen

    Tel. 034361 63851 und 0173 177 6877
    Website: http://www.schloss-boerln.de
    E-mail: mailto:info@schloss-boerln.de
    Kontakt: Roderick Hinkel<!--break-->


    •„Das lange Warten – PARIS 1944“ / La longue Attente - Fotografie von Walter Dreizner, der aus Halle im Oktober 1942 als Soldat einer Fernmeldeeinheit nach Paris kam. Die Fotos wurden im Frühjahr 2005 im Deutschen Historischen Institut Paris gezeigt und erzielten große Aufmerksamkeit. <!--break-->
    •9. & 10. Torgauer Workshop Aktfotografie aus Schloss Börln - Die schönsten Bilder von der internationalen Workshops der Sächsischer Fotoverband e.V. am Schloss in Börln, im August 2004 und 2005. Die verschiedenen Bauphasen des Schlosses werden jährlich als Hintergrund für die Fotos benutzt.
    •„Von den Tönen der Farben, zur Schwingung der Linie“ - Gemälde von Rose Marie Gnausch - Ihre Malerei basiert auf Farben, leuchtend durch die Vielzahl der transparenten Farbschichten. Ölmalerei angewandt mit der Technik des Aquarells. In ihrem Werk geht es um die Vertikale, um die Anbindung an ein gleichzeitiges Oben und Unten, um die Kontinuität eines Kreislaufs der sich in die Höhe und Tiefe fortsetzt.
    •„Début Ausstellung – Aktfotos“ - Jörg Singer - Die Fotografien sind bewusst im klassischen Schwarz/Weiß gehalten, da Farbe nur eine Ablenkung vom Wesentlichen wäre. Eine ästhetische Komposition in Licht und Form zeichnet sich in jedem Werk aus. Die Arbeiten sollen faszinieren und einen bleibenden Eindruck beim Betrachter hinterlassen.

    Hinfahrt: Aus Leipzig: B6 nach Wurzen, weiter über Falkenhain nach Börln. Aus Dresden: B6 über Meißen oder A14 nach Mutzschen, über Wermsdorf, Luppa und Bhf. Dahlen.



    Das lange Warten – PARIS 1944“

    Fotografie von Walter Dreizner im Schloss Börln am 11. September 2005


    Walter Dreizner (1908 – 1996) aus Halle an der Saale kommt im Oktober 1942 als Soldat einer Fernmeldeeinheit nach Paris. Dort ist er mit der Reparatur gestörter und zerstörter Leitungen beschäftigt. In seiner Freizeit fotografiert der begeisterte Amateurfotograf in der Stadt. Seine Fotos der Straßen, der Häuser, der Parks beweisen einen ausgeprägten Gestaltungswillen. An der Grenze der damals verfügbaren Materialien setzt er häufig Gegenlicht ein und erzielt damit interessante grafische Effekte. Er verwendet eine Rolleiflex-Kamera mit dem Negativformat 6x6.

    Dreizner nähert sich aber auch den intimeren Ereignisse der Stadt Paris. So fotografiert er in den Malerateliers auf Montmartre, wobei er neben dem Bericht über das Geschehen auch interessante Aktfotos machen kann.

    Eben fotografiert er in den berühmten Fotostudios „Harcourt“ wobei er auch eine Situation übermittelt, in der ein bekannter Fotograf Aktaufnahmen eines jungen Mannes macht. – Diese Situation ist schon eigenartig: Der 2. Weltkrieg fordert an der Ostfront Hunderttausende Opfer, und Walter Dreizner fotografiert in Paris die Bohéme!

    Die fotohistorisch große Bedeutung erlangt Dreizner jedoch nicht mit diesen Bildern. Im Jahr 1944 ist bei ihm ein bemerkenswerter Stylwechsel festzustellen. Er berichtet mit seinen Fotos über den Alltag in der von Deutschen besetzten Stadt. Dabei erarbeitet er sich völlig andere Gestaltungselemente: Harte Anschnitte sind ebenso zu finden wie auch eine deutliche Nähe zu den abgebildeten Menschen. Die Pariser beim Versuch des Einkaufens bei den Markthallen sind bei ihm zu finden, wobei Dreizner nunmehr auf Farbfilm einsetzt, beeindruckende Porträts stehen neben den vielen Besuchern in den Cafés. Die Pariserinnen und Pariser sitzen in den Parks und warten. Das wiederholt sich in sehr vielen Bildern. Als die Truppen des Generals De Gaulle schon auf Paris vorrücken fotografierte Dreizner immer noch die Bewohner der Stadt. Am 25. August kommt er mit der Befreiung in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Seine Leica-Kamera geht dabei verloren.

    Die Fotos konnte Walter Dreizner in der DDR nicht veröffentlichen, Paris war schließlich die Hauptstadt eines „Klassenfeindes“! Erst im Jahr 2002 konnte eine erste Ausstellung realisiert werden, seither wurden die Fotos in zehn verschiednen Orten der Öffentlichkeit präsentiert. Die Fotos des Jahres 1944 wurden im Frühjahr 2005 im Deutschen Historischen Institut Paris gezeigt und erzielten große Aufmerksamkeit. So diskutierten der Historiker Professor Olivier Wieviorka und die Fotohistorikerin Professorin Francoise Denoyelle über die Bedeutung dieser Fotos für das historische Bild von Paris während der Besetzungszeit.

    Bilder aus Zeiten des Krieges, worauf er jedoch nur indirekt zu sehen ist, nunmehr zum Tag des offenen Denkmals im Schloss Börln zu präsentieren, macht durchaus einen Sinn:

    Krieg und die Androhung von Gewalt begleiten unseren heutigen Alltag so, als hätte der Weltkrieg keine Lehren hinterlassen.

    Friedrich-Rudolf Nagel

    E-Mail: mailto:Fotowerkstatt_nagel@t-online.de


    9. & 10. Torgauer Workshop Aktfotografie auf Schloss Börln

    Die schönsten Fotos aus dem internationalen Workshops der Sächsischer Fotoverband e.V. unterstützt von der FOTOwerkstatt NAGEL in Torgau am Schloss in Börln, im August 2004 und 2005.

    Schlossbesitzer Roderick Hinkel öffnet sein Haus, das sich noch in Renovierung befindet, voll und ganz den Fotografen. Die verschiedenen Bauphasen des Schlosses werden jährlich als Hintergrund für die Fotos benutzt. Vom Kellergewölbe bis in das Dachgebälk konnten im August 2004 und 2005 die 12 Teilnehmer (auch aus dem Ausland) die jeweils drei Modelle in allen erdenklichen Posen fotografieren, an den Außenbereich des Gebäudes schließt sich ein großer Park an, der ebenfalls gute Möglichkeiten für effektvolle Bilder aufweist.

    Die Ergebnisse werden traditionell im Herbst in einer Ausstellung in Torgau präsentiert.


    2004 Foto: Friedrich-Rudolf Nagel2005 Foto: Dirk Hunger, Oschatzer Allgemeine Zeitung

    Websites: 🔗 & 🔗

    Friedrich-Rudolf Nagel
    E-Mail: mailto:Fotowerkstatt_nagel@t-online.de

    Von den Tönen der Farben, zur Schwingung der Linie“

    Gemälde von Rose Marie Gnausch


    Zur Person:
    Rose Marie Gnausch geboren 1969 in Haan/Rhd. studierte Art Plastiques in Aix-en-Provence und Kunstgeschichte an der City University in New York. Sie war viele Jahre als Dozentin für das Museum of Modern Art, Guggenheim Museum und Metropolitan Museum in New York tätig. Sie lehrte ein Jahr Kunstgeschichte an der Eastern Mediterranean University in Zypern, war guide für die Documenta11, ein Jahr Kunstpädagogin im Gymnasium, drei Jahre Kunstjournalistin für Südfrankreich. Sie stellte in Frankreich, Deutschland und USA ihre Serie Cascade aus.

    Ihre väterliche Familie stammt aus der Gegend von Leipzig. Dies ist ihre erste Ausstellung in der väterlichen Heimat. Zurzeit lebt und arbeitet sie in Bernkastel-Kues und München.

    Zu den Werken:
    Ihre Malerei basiert auf Farben, leuchtend durch die Vielzahl der transparenten Farbschichten. Ölmalerei angewandt mit der Technik des Aquarells. In ihrem Werk geht es um die Vertikale, um die Anbindung an ein gleichzeitiges Oben und Unten, um die Kontinuität eines Kreislaufs der sich in die Höhe und Tiefe fortsetzt.

    Die großformatigen Werke stammen aus der Serie "Cascades" begonnen in den neunziger Jahren in Aix-en-Provence. Die kleinern Serien wie "Santiago" und "Jasmin" stammen aus der Zeit ihres Berlin-Aufenthalt 2002/03. Ihre jüngsten Serien (Abb. Sienna) sind nach der Geburt ihres Sohnes Luca Emmanuel 2005 entstanden. Hier mischen sich warme Farbtöne mit Naturelementen.

    Ihr Anliegen ist es Farbe durch Transparenz zum Schwingen zu bringen, eine Bewegung erzielen, das Leben der einzelnen Töne erspürbar zu machen. Mitschwingen, fühlen, mitatmen. Die Tradition Kandinsky's und Paul Klee's klingt an, die Malerei Rotkho's und Motherwell´s wird fortgeführt.

    Farben als universelle Sprache, grenzenüberschreitend, völkerverbindend.

    Die Zeichnungen und Collagen sind das Pendant der Malerei. Delacroix, der Maler der Farben, tritt in den Hintergrund und die Linie siegt, L´ècole Ingres(?). Die Zeichnungen bleiben im suggestiven, die Linie schwingt mit den Formen. Auch hier viel Natur, Bäume, Wasser, Sterne, Pflanzen, Sand, Berge sind immer wiederkehrende Themen in den kleinen oft schwarz/weiß gehaltenen Zeichnungen.

    Von den Tönen der Farben, zur Schwingung der Linie
    Worte leiten über zu den Collagen. Mit ihnen treten wir ins Hier und Jetzt. Die alltäglichen Reflexionen autobiographisch, politisch-geschichtlich, humorvoll oder kritisch, „reminders of the life on this planet“. So wird Linie zur Schrift, Worte zu Töne, Farben zu Schwingungen. Ein Kreislauf der künstlerischen Medien. Vergangenheit, Zukunft, Gegenwart. Emotionen, Gedanken, Reflexionen.

    Kaufen?
    Die ausgestellten Bilder können Sie am 11.9. persönlich von Frau Gnausch erwerben!

    Website: http://gnausch.net

    „Début Ausstellung – Aktfotos“

    Jörg Singer




    Zur Person:
    Jörg Singer ist 1978 in Leipzig geboren. Er stammte aus einem musikalischen Elternhaus. Vater, Horst Singer ist tätig als Prof. an der Musikhochschule Leipzig. Mutter, Margarethe Junghans arbeitet als Sängerin an der Musikalischen Komödie „Haus Drei Linden“ ebenfalls in Leipzig. Schon in jungen Jahren begeisterte er sich für die Fotografie. Mit 15 Jahren erwarb er seine erste Spiegelreflex Kamera.

    Jörg Singer folgte dem musikalischen Profil und absolvierte 1997 sein Abitur an der Rudolf Hildebrandt Schule in Markkleeberg mit musikalischem Spezialzweig. Durch einen Verkehrsunfall war eine berufliche Laufbahn auf Musikalischen Ebene nicht mehr möglich. Durch seine Begeisterung zur EDV verfolgte er seine berufliche Laufbahn in diese Richtung und die Musik und Fotografie blieben als Hobby.

    Durch professionelle Kenntnisse im Bereich DTP, welche er sich autodidaktisch aneignete wurden die Aktivitäten im Bereich Digitale Fotografie sehr verstärkt. Angeregt durch Künstler wie Jean Loup Sieff oder Helmut Newton wurde die Schwarz/Weiß Fotografie zu seinem Hauptarbeitsgebiet.

    Seit 2005 ist Jörg Singer freischaffender Fotograf. Zu seinen Bereichen gehören Fine Art Akt, Portrait, Erotik, Fetisch und Mode Fotografie.

    Zu den Werken:
    Die Fotografien sind bewusst im klassischen Schwarz/Weiß gehalten, da Farbe nur eine Ablenkung vom Wesentlichen wäre. Eine ästhetische Komposition in Licht und Form zeichnet sich in jedem Werk aus. Die Arbeiten sollen faszinieren und einen bleibenden Eindruck beim Betrachter hinterlassen. Alle ausgestellten Fotografien entstanden Mitte 2005.

    „Ich möchte mich ganz herzlich bei den Modellen bedanken, ohne Ihre Geduld und Durchhaltevermögen wären diese Werke nicht entstanden“.


    Jörg Singer ist seit 2005 als freier Fotograf im Bereich Fine Art Akt tätig.

    Kaufen?
    Die ausgestellten Fotos können Sie am 11.9. persönlich von Herr Singer erwerben!


    Website: http://www.joergsinger.de

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