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  • Kann man einem Werk ansehen, dass es Kunst ist?

  • Xabu Iborian
    Xabu Iborian

    Man kann es [Kunst] nicht definieren, höchstens juristisch. Da ist Kunst dann unterschiedlich interpretierbar und einer bestimmten Werkgruppe zuzuordnen. Man kann aber einzelne Bilder betrachten und sich dann darüber unterhalten, ob diese in weiterem Sinne Merkmale von Kunst aufweisen oder nicht.

    Die Merkmale sind dann juristischer Art?


    man muss auch nicht so geizig mit dem begriff "Kunst" umgehen, vieles ist Kunst, vielleicht sogar vieles mehr, als man denkt, man kann ja noch zwischen guter und schlechter Kunst differenzieren. ;)

    wie willst du zwischen guter und schlechter kunst differenzieren, wenn du noch nicht mal zwischen kunst und allem anderen differenzieren kannst?

    oder aber

    man muss auch nicht so geizig mit dem begriff "Mord" umgehen, vieles ist Mord, vielleicht sogar vieles mehr, als man denkt, man kann ja noch zwischen gutem und schlechtem Mord differenzieren.

    also ich würde sagen mord ist mord außer voldemort ;D.



    [...]so´n paar *nasse tröpfchen inspiriern das köpfchen. (*das ist übrigens reale tautologie)

    sach das mal nem weinkenner :D

    Blowing the Job completed to Fail SuCCessfuLLy

    ΞEine Art Blööö Ken Zeit Waise
    Text, Fotografie, Video, Graphitmalerei

    ∃Λ∀ Auf diese Art von Raum Zeit willig Block Ende
    Textlich Bildlich Klanglich Denklich
  • otto_incognito
    otto_incognito

    Man kann es nicht definieren, höchstens juristisch. Da ist Kunst dann unterschiedlich interpretierbar und einer bestimmten Werkgruppe zuzuordnen..


    Es wäre in der Tat sehr hilfreich, künstlerisch daherkommende Artefakte
    grundsätzlich als corpi delicti zu behandeln.Dazu braucht man dann aber
    gut geschultes Personal (vor Allem einen unbestechlichen Richter), viel
    Zeit und einen gut beheizten Verhandlungsort.

    Signature
  • ognoM_ynnhoJ
    Leider ist es ziemlich sinnlos, sich hier über anspruchsvolle Themen zu unterhalten. Die juristische Definition ist so weit formuliert, damit fast alles durch sie erfasst wird. Der Sinn besteht darin, dass ein Nichtfachmann wie ein Richter nicht auch noch künstlerische Qualitätsurteile fällen soll und darf. Fast alles was als Kunst beabsichtigt ist, wird darum von der Schutznorm des Art.5 GG erfasst. Verstehst du sicher nicht , oder?
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  • otto_incognito
    otto_incognito
    Es fällt mir schwer, aber ich geb´mir Mühe.
    :)
    Mein Motto:
    Ich befinde mich in dauerndem Streit mit oTTo.
    Gruß,OttO
  • ognoM_ynnhoJ
    Eine Gerichtsverhandlung, in der das Thema Kunst eine Rolle spielt, ist typischerweise so gestrickt: Ein Promi fühlt sich durch eine Karikatur angepisst und behauptet, die Karikatur sei keine Kunst, sondern lediglich eine strafrechtlich relevante Beleidigung. So, dann schaut der Richter sich das Werk an und wenn sich darüber sagen lässt, dass es unterschiedlich interpretierbar und einer Werkgruppe zuzuordnen ist( z,B. Karikatur), dann ist es per se Kunst und durch Artikel 5GG geschützt, egal wie bescheuert der Inhalt ist. Der Richter muss es dann als Kunst betrachten und nicht lediglich als Beleidigung. Fast immer greift dann die Kunstfreiheit und der Promi guckt in die Röhre. Alles klar?
  • egaawressaW Ah! Verstehe ...
    ... also, im Prinzip eine Art von Schutznormbestimmung zur Erhaltung freier Kunstrasenflächen innerhalb kreativitätsarmer Stumpfsinnssumpfgebiete
  • ognoM_ynnhoJ
    Auch, aber nicht nur. Der Gesetzgeber ist Künstler- freundlich und achtet deren Freiheit als besonders hohes Rechtsgut. Ein stinkreicher Promi/Politiker könnte ansonsten mittels eines Richters, mit dem er Golf spielt, jedem Karikaturisten und jeder Zeitschrift einen Maulkorb dergestalt verhängen, dass er diese schadensersatzpflichtig macht.
  • egaawressaW wusst ich's doch!
    ...
    jetzt aber genug geplaudert: das Runde Dreieck wartet wiedermal ungeduldig vor meiner Haustür auf die allwöchentliche Ladung Schmutzwäsche
  • ognoM_ynnhoJ
  • otto_incognito
    otto_incognito

    Auch, aber nicht nur. Der Gesetzgeber ist Künstler- freundlich und achtet deren Freiheit als besonders hohes Rechtsgut. Ein stinkreicher Promi/Politiker könnte ansonsten mittels eines Richters, mit dem er Golf spielt, jedem Karikaturisten und jeder Zeitschrift einen Maulkorb dergestalt verhängen, dass er diese schadensersatzpflichtig macht.

    Ja, es ist wahrlich ein Kreuz mit den aufstrebenden Kasten. Da lob ich mir den altehrwürdigen
    Adel, der sich im Laufe der Generationen eine weltläufige Gelassenheit angeeignet hat. Auch
    du, mit Verlaub, kommst mir gelegentlich etwas schroff und ungehalten vor.
    Hast du nicht schon mal erwogen, dich von einer alten Adligen adoptieren zu lassen - die
    Wirkung könnte eine ungemein balsamische sein.


    Signature
  • ognoM_ynnhoJ
  • ognoM_ynnhoJ
    Kann man einem Werk ansehen, dass es Kunst ist?

    Ich stelle mal die Gegenfrage, damit das geistige Potential des Threaderstellers deutlich wird: Kann es überhaupt Kunstwerke geben, denen man ihre Kunsteigenschaft nicht ansieht? Nein, wenn man's nicht sehen kann, ist es unmöglich. Das gebietet einfachste Logik. Sogar bei Musik sähe man es in der Partitur.

    Man muss die Frage im Sinne von Martin Mißfeldt und seines Denktalentes anders stellen: Wie doof genau muss ein Betrachter sein, um einem Werk nicht anzusehen, dass es Kunst ist, obwohl es Kunst ist.. Antwort: Da gibt es nach unten hin keine Grenze, lieber Martin Mißfeldt. Menschliche Doofheit geht stufenlos bis hinunter ins Tierreich zu den Wirbellosen. Wer selbst nichts erkennt, muss alles glauben, was vermeintlich Klügere ihm erzählen.Das Problem ist nur: Dumme werden ausschließlich diejenigen für klüger halten, die Dummheiten etwas besser formulieren können als sie selbst und nicht jene, die besser denken. Ein Dummer hat ja nur eigene Dummheit als Bemessungsgrundlage. Denk mal darüber nach, auch wenn's von vornherein sinnlos ist! Hihi.

    Mit anderen Worten: An der Eingangsfrage erkennt man bereits, dass der Threadersteller Kunst nicht erkennen kann. Lustig.
  • kceierdsednur
    Kann man einem Werk ansehen, dass es Kunst ist?

    Ich stelle mal die Gegenfrage, damit das geistige Potential des Threaderstellers deutlich wird: (...)
    Ein Dummer hat ja nur eigene Dummheit als Bemessungsgrundlage. Denk mal darüber nach, auch wenn's von vornherein sinnlos ist! Hihi.

    Mit anderen Worten: An der Eingangsfrage erkennt man bereits, dass der Threadersteller Kunst
    nicht nicht erkennen kann. Lustig.

    ja. ist lustig.
    ... das mit dem geistigen potential, der eigenen dummheit als bemessungsgrundlage ... und deine schlussfolgerungen.
    :-)
  • ognoM_ynnhoJ
    Zitat rundesdreieck: ja. ist lustig.
    ... das mit dein geistiges potenzial, der eigenen dummheit als backunterlage ... und deine Forderungen.

    Antwort: Noch ganz fit? Ich stell keine Forderungen und beim Backen sind wir auch nicht.
  • Martin Mißfeldt
    Martin Mißfeldt

    Ich stelle mal die Gegenfrage, [...]: Kann es überhaupt Kunstwerke geben, denen man ihre Kunsteigenschaft nicht ansieht? Nein, wenn man's nicht sehen kann, ist es unmöglich. Das gebietet einfachste Logik. Sogar bei Musik sähe man es in der Partitur.


    Aha, soso ...


    [...] Wie doof genau muss ein Betrachter sein, um einem Werk nicht anzusehen, dass es Kunst ist, obwohl es Kunst ist. Antwort: Da gibt es nach unten hin keine Grenze, [...] Wer selbst nichts erkennt, muss alles glauben, was vermeintlich Klügere ihm erzählen. Das Problem ist nur: Dumme werden ausschließlich diejenigen für klüger halten, die Dummheiten etwas besser formulieren können als sie selbst und nicht jene, die besser denken.


    sehr plausibel, dass ich da nicht eher drauf gekommen bin :-)


    Mit anderen Worten: An der Eingangsfrage erkennt man bereits, dass der Threadersteller Kunst nicht erkennen kann. Lustig.


    Ja, stimmt. in der Tat halte ich es (inzwischen) für unmöglich, Kunst am Werk zu erkennen.
    Und natürlich wollte ich mit der Frage die Teilnehmer dieser Runde kennenlernen - bzw. genauer gesagt: ihren Kunstbegriff. Was ja auch soweit geglückt ist, danke für die offenen Worte.
    Signature
  • kceierdsednur
    golfgirl hat leider seine ursprünglich doppelte verneinung nachträglich halbiert. jammerschade. :-)
    so stands in seinem eingeklappten originaltext:
    "Mit anderen Worten: An der Eingangsfrage erkennt man bereits, dass der Threadersteller Kunst nicht nicht erkennen kann."
    :-)
  • siku Eigentor von Mongo!
    Kann man einem Werk ansehen, dass es Kunst ist?

    Ich stelle mal die Gegenfrage, damit das geistige Potential des Threaderstellers deutlich wird: Kann es überhaupt Kunstwerke geben, denen man ihre Kunsteigenschaft nicht ansieht? Nein,
    wenn man's nicht sehen kann, ist es unmöglich. Das gebietet einfachste Logik. Sogar bei Musik sähe man es in der Partitur.



    Über Klein-Fritzchenlogik ist die Kunst des 21. Jhs. hinausgewachsen.
    Nachdem der alte Kunstkanon-seit-der- Renaissance im 20. Jh. seine Gültigkeit verloren hat, kann man einem Gegenstand nicht mehr automatisch ansehen, ob es sich um ein Kunstwerk handelt oder nicht. Ein mit Fett beschmierter Stuhl wird erst mit seinem Kontext und der Lokalität in der er präsentiert wird zu einem Kunstgegenstand:
    vereinfacht: ein Putzeimer ist erst dann ein Kunstgegenstand, wenn er in einem öffentlichen Ausstellungsort für Kunst präsentiert wird und mit einem Schildchen kenntlich gemacht ist. - sonst bleibt ein Putzeimer ein ganz profaner Alltaggegenstand. - und ansehen kann man dem Eimer seinen Status nicht!

    Welche Klapppstachteln haben denn den aufschlussreichen Beitrag vom Heißlufballon soviel rot verpasst, so dass der bemerkenswerte Text weggeklappt ist?

  • ognoM_ynnhoJ

    Liebe siku,
    nachdem du das abstrakte Bild von Baselitz, welches hier mal in Rede stand, unverständlich fandest und keinen Schimmer hattest, was ein Publikumsverlag ist, kann ich dich als Diskussionspartnerin nicht mehr ernst nehmen.
    Deinen Kunstimpetus hier halte ich für einen Fake. Was machst du beruflich? Nagelstudio?

    Zitat: Ein mit Fett beschmierter Stuhl wird erst mit seinem Kontext und der Lokalität in der er präsentiert wird zu einem Kunstgegenstand:
    Ja, das ist natürlich für jeden sehr kompliziert, der nicht weiß, ob er in einem öffentlichem Klo oder in einem Museum steht. Für allen anderen nicht.
  • siku

    Liebe siku,
    nachdem du das abstrakte Bild von Baselitz, welches hier mal in Rede stand, unverständlich fandest und keinen Schimmer hattest, was ein Publikumsverlag ist, kann ich dich als Diskussionspartnerin nicht mehr ernst nehmen
    Deinen Kunstimpetus hier halte ich für einen Fake. Was machst du beruflich? Nagelstudio?
    ich ziehe Weißheitszähne bei neunmalklugen Kunstexperten

    Zitat: Ein mit Fett beschmierter Stuhl wird erst mit seinem Kontext und der Lokalität in der er präsentiert wird zu einem Kunstgegenstand:
    Ja, das ist natürlich für jeden sehr kompliziert, der nicht weiß, ob er in einem öffentlichem Klo oder in einem Museum steht. Für allen anderen nicht.


    Nimm mal Klosterfraumelissengeist oder Globolis zur Stärkung der intellektuellen Konzentration.
  • ognoM_ynnhoJ
    Erzähl was du willst, mich interessiert's nicht. Man kann's zum übrigen Müll dazustellen.
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