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  • Die Schönheit.

  • Jens_N_H_Erdmann
    Jens_N_H_Erdmann Die Schönheit.
    Seit langem frage ich mich, was Schönheit eigentlich ist. Ich bekomme diese Fragestellung nicht letztendlich beantwortet. So werde ich meine Suche denn fortsetzen...

    Ich suche seit vielen Jahren nach meinem Schönheitsideal und sehe, dass das damalige Schönheitsideal des sozialistischen Realismus und das jetzige Schönheitsideal der schlanken Formen und schillernden Oberflächen mich nie berührt haben, mich gefühlsmäßig und emotional einfach nicht angreifen und sogar abstoßen. Werbung nervt mich nur noch, besonders, weil das allgemeine Schönheitsideal sich immer mehr von meinem entfernt. Das gegenwärtige Schönheitsideal wirkt zudem immer schablonenhafter, beliebiger und unnatürlicher auf mich.

    Dagegen male und zeichne ich an, zumindest für mich, auch wenn es niemand interessiert und keine Wirkung hat. Aber es beruhigt mich. Das ist doch auch schon mal was und also der Mühe wert.
  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Ja, Nichts geht über Entspannung, heutzutage.
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  • van Housewolve
    van Housewolve

    Ich glaube nicht, dass du etwas (wie zB 'dein Schönheitsideal') für dich alleine finden kannst, solange du dich an Werten orientierst, die nichts mit deiner Person zu tun haben..
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  • parkgalerie-berlin
    parkgalerie-berlin
    Schönheit ist Gewohnheit.
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  • schroedinger
    schroedinger --- Äh
    Herr Jens Erdmann,

    ein Schönheitsideal wird im allgemeinen
    völlig überschätzt.
    Ideale Gase sind ein spannenderes Thema.
    Oder ideale Landschaft ...

    Mfg Kg Schr.Ö.dinger
    Signature
  • siku

    Seit langem frage ich mich, was Schönheit eigentlich ist. Ich bekomme diese Fragestellung nicht letztendlich beantwortet. So werde ich meine Suche denn fortsetzen...


    Ich suche seit vielen Jahren nach meinem Schönheitsideal und sehe, dass das damalige Schönheitsideal des sozialistischen Realismus und das jetzige Schönheitsideal der schlanken Formen .

    in deinen Bildern scheinst du es ja gefunden zu haben: symmetrisch, die Nasen sitzen - mit leichten Abweichungen - immer auf der senkrechten Mittellinie, auch sonst sind die rechte und linke Bildhälfte in etwa ausgewogen besetzt, z.B. eine Sonnenblume rechts, eine links usw.. Du kannst ganz beruhigt sein, damit liegst du voll im Mainstream. - von Abweichungen des durchschnittlichen Geschmacksempfinden keine Spur.

  • RISG
    Heute bin ich einer alten Frau begegnet. Ganz runzelig und schrumpelig. Von Schönheit keine spur mehr auf den ersten Blick.... dann hat sie angefangen zu sprechen und ihre Stimme war so schön, noch so voller jugendlicher Anmut... wie ein zwitschern der Vögel in der morgendämmerung.... da war sie da: die Schönheit....
  • Jens_N_H_Erdmann
    Jens_N_H_Erdmann
    Danke für die nachdenklich machenden Antworten. Ist ja alles nicht so leicht in der Kunst und irgendwann droht einem Gefahr im eigenen Saft zu schmoren. Oder man maneuvriert sich in eigene Denkgewohnheiten und Mechanismen. Kunst machen ist ja sehr schwer zu erlernen. So geht es mir zumindest. Ich denke, ich muss mich mal eselbst tiefgründig und ehrlich befragen. Ich bin neugierig, welche Anregungen hier noch zusammen kommen. Nochmals danke für eure Antworten und Hilfe. LG, Jens.
  • annette_r
    annette_r vielleicht gibt es ja doch....
    ..auch so etwas wie ein allgemeines Verständnis von Schönheit. Nehmen wir einen Sonnenauf/- untergang eine Vielzahl von Menschen wird diesen als schön empfinden, er war über die Jahrhunderte immer wieder Thema in der Bildenden Kunst von realistisch bis abstrakt. Oft aber empfinden viele Menschen die bloße Darstellung als nicht schön, sondern erleben sie als Kitsch. Es scheint, dass häufig hier nur die Natur das schöne ist nicht deren Abbild. Platon beschreibt dies als „ewig Seiendes und Unveränderliches, das weder wächst noch hinscheidet.“ Im Gegensatz dazu steht für mich der Schönheitsbegriff, der aus einem kulturellen Verständnis gespeist wird Parkgalerie hat es Schönheit ist Gewohnheit genannt. Nehmen wir die Aussage von RISG "...alte Frau begegnet Ganz runzelig und schrumpelig. Von Schönheit keine Spur mehr..." Dann ist dies für mich ein Kultur geprägter begriff von Schönheit. Alles was nicht glatt ist, ist nicht schön. Wieso sehe ich diese Aussage als Kultur geprägt, nun dies hat vielleicht mehr mit mir als Person zu tun, als mit einem allgemeinen Verständnis von Schönheit, ich fand schon als Kind alte Gesichter schön weil mich die Linie einfach faszinierten. Allerdings erlebe ich auch, das dass Alter und vorallem seine Zeichen aus der Gesellschaft immer mehr eliminiert werden.
  • RISG
    So meinte ich das nicht.
    Aber möglich, dass es so rüber kommt.
    Sie hatte kein Lächeln auf dem Gesicht, kein inneres Strahlen an sich, erst als sie anfing zu sprechen, kam der Zauber zutage......


    ..auch so etwas wie ein allgemeines Verständnis von Schönheit. Nehmen wir einen Sonnenauf/- untergang eine Vielzahl von Menschen wird diesen als schön empfinden, er war über die Jahrhunderte immer wieder Thema in der Bildenden Kunst von realistisch bis abstrakt. Oft aber empfinden viele Menschen die bloße Darstellung als nicht schön, sondern erleben sie als Kitsch. Es scheint, dass häufig hier nur die Natur das schöne ist nicht deren Abbild. Platon beschreibt dies als „ewig Seiendes und Unveränderliches, das weder wächst noch hinscheidet.“ Im Gegensatz dazu steht für mich der Schönheitsbegriff, der aus einem kulturellen Verständnis gespeist wird Parkgalerie hat es Schönheit ist Gewohnheit genannt. Nehmen wir die Aussage von RISG "...alte Frau begegnet Ganz runzelig und schrumpelig. Von Schönheit keine Spur mehr..." Dann ist dies für mich ein Kultur geprägter begriff von Schönheit. Alles was nicht glatt ist, ist nicht schön. Wieso sehe ich diese Aussage als Kultur geprägt, nun dies hat vielleicht mehr mit mir als Person zu tun, als mit einem allgemeinen Verständnis von Schönheit, ich fand schon als Kind alte Gesichter schön weil mich die Linie einfach faszinierten. Allerdings erlebe ich auch, das dass Alter und vorallem seine Zeichen aus der Gesellschaft immer mehr eliminiert werden.


  • VBAL
    VBAL
    der erste blick war womöglich schlicht vom visuellen eindruck besetzt. als sie zu sprechen begann, hat sie mehr ihres inneren offenbart.
    das sind zwei dinge nicht eins.
  • U
    oder sie hatte einfach nicht gelächelt - faszinierenderweise verbindet die Mehrheit der Menschen "Nichtlächeln" mit negativen Eindrücken, mit "böse".
    Traurigkeit, Melancholie - und deren eigene Schönheit kommt den "Ideal"-Suchern und -Denkern selten in den Sinn,
    Gerad erscheint mir die Frage naheliegend, ob die Suche nach dem "Ideal" ggf vielfach schon geprägt ist vom lächelnden Blick der Mama in den Kinderwagen (oder der Sehnsucht danach)? Sodass bis ins tiefste Erwachsenenalter jedes Nichtlächeln mit Unsicherheit und Angst registriert wird? (Außer bei denen, die dem Lächeln zu misstrauen lernten?)
    Und darauf setzt sich das Medienspektakel mit seinen Moden nur oben 'rauf? Keine Ahnung. Werde weiter forschen, zu oft nicht lächelnd.

    Als erwiesen und angeboren gilt ja die Sehnsucht des Menschen nach Symmetrie als Basis zur Entwicklung von Schönheitsidealen. Aber auch der "goldene Schnitt" scheint ja auf natürliche, also angeborene Wirkeffekte abzuzielen, wie auch das Kindchenschema, Großäugigkeit etc.

    Wahrscheinlich ist auch hier wieder eine Mischung aus mehreren Aspekten - Genetik, Bakterienstoffwechsel, Manipulation, Selbstwahrnehmung und Gewöhnung- die Salatsoße. Oder so. ...
  • Timuska
    Timuska
    Also ich hab das hier mal kurz überflogen und muss sagen, ihr habt alle keine Ahnung. Typisch Künstlervolk. Affektiert selbst dann noch, wenn es um so simple Dinge wie Schönheit geht. Bitte sehr:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mariah_Carey

    So, das ist Schönheit. Mensch, dass ich das den Künstlern erklären muss, wer hätte das gedacht.

  • Maribu
    Maribu
    Wie willst du das verallgemeinern? Für dich ist sie schön, jemand anders empfindet das vielleicht als langweilig.
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  • Michael Dübler
    Schönheit kommt von innen, es ist eher Aura, Ausstrahlung, Licht, mehr fühlen als sehen.
    Möglicherweise findest Du das Schönheitsideal deshalb nicht schön weil es künstlich hergestellt wird, das Lächeln ist aufgesetzt, ein natürliches reines Lächeln findest Du möglicherweise schöner als ein Kommerzlächeln.
  • Timuska
    Timuska
    Ja, die Anika ist schon eine grande, grande Meisterin, Michael. Da komme ich aus dem Staunen auch nie ganz raus, wenn ich auf ihrer Seite bin. Allerdings, dass Schönheit nur von Innen kommt ist so ein esoterischer Mumpitz, wie etwa der, dass Gott groß ist. :-) Is halt Zeitgeist alles ständig nur auf das Ego zu reduzieren. Grüße (was hast du die ganze Zeit über gemacht?)
  • Maribu
    Maribu
    Ja, das Bild ist künstlich. Alles perfekt, hat aber für mich keine Ausstrahlung. Eben weil es zu perfekt ist. Ich finde Schönheit eher in Details wie Augen, ein bestimmter Ausdruck. Das ist wesentlich interessanter.
    Die alte Dame und ihr Vogel drücken für mich Schönheit aus in ihrem Ausdruck und ihren gesten. Mariah Carey sieht toll aus auf dem Bild, aber es lässt mich kalt, weil es nicht echt ist.

    Schönheit kommt von innen, es ist eher Aura, Ausstrahlung, Licht, mehr fühlen als sehen.
    Möglicherweise findest Du das Schönheitsideal deshalb nicht schön weil es künstlich hergestellt wird, das Lächeln ist aufgesetzt, ein natürliches reines Lächeln findest Du möglicherweise schöner als ein Kommerzlächeln.


    .
  • U

    Also ich hab das hier mal kurz überflogen und muss sagen, ihr habt alle keine Ahnung. Typisch Künstlervolk. Affektiert selbst dann noch, wenn es um so simple Dinge wie Schönheit geht. Bitte sehr:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mariah_Carey

    So, das ist Schönheit. Mensch, dass ich das den Künstlern erklären muss, wer hätte das gedacht.



    also ich stimme mit Dir insoweit überein: Ihr habt alle keine Ahnung ... weiße Haut ist höchst selten schön, und diese geschniegelte Trulla ist ja wohl ein Albtraum (außer für Gummipuppenfans vielleicht). Nee, nee, black is beautiful. Das weiß MAN doch^^
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